Mittwoch, 25. März 2026
Comic: "Touché 9000" und "Touché 9500" von Tom
Sonntag, 22. März 2026
Not all men...
Wenn Frauen über Misogynie, Femizide usw. reden, gibt es bei Männern drei typische Antworten.
1. "Ich bin einer von den Guten."
Woran erkennt man das?
Hilfst du Frauen, die in deiner Gegenwart beleidigt, betatscht, erniedrigt, deren Körper ungefragt kommentiert werden?
Sagst du deinen Kumpels klar und deutlich, dass misogyne Sprüche das Ende eurer Freundschaft sind?
Sagst du in der Werkstatt, dass der Kalender an der Wand Frauen objektifiziert?
Ja? Dann lass uns Freunde sein. Nein? Dann bist du keiner von den Guten!
2. Not all men
Klar gibt es da verschiedene Gruppen:
- Täter. Müssen wir nicht diskutieren. Täter sind schuldig.
- Männer, die keine aktiven Täter sind, aber vom System profitieren und daran nichts ändern wollen. Mit schuldig.
- Männer, die sich nicht trauen, gegen Frauenhass anzugehen aus Sorge, Privilegien zu verlieren. Mit schuldig.
- Männer, die das alles Schei§e finden, aber tatsächlich Angst vor Gewalt haben, wenn sie versuchen, das System zu bekämpfen. Sie sind Opfer.
- Männer, die das System tatsächlich bekämpfen. Das sind Helden.
Wenn Du sagst: "Not all men", zu welcher Gruppe gehörst Du dann?
3. Was soll der Männerhass?
Hasse ich Männer, wenn ich meinen Vater hasse, der meine Mutter geprügelt und gedemütigt hat?
Wenn ich meinen Exfreund hasse, der Sprüche wie "Frau am Steuer, ungeheuer" normal fand und wenn ich das kritisiert habe, mich als humorlos bezeichnet hat?
Wenn ich den Exfreund meiner Mutter hasse, der in seiner Wut nachts die Stereoanlage so laut aufgedreht hat, dass mir im Kinderzimmer die Ohren weh taten?
Wenn ich Merz hasse, der 1997 dagegen war, dass die Vergewaltigung in der Ehe als Straftat gesehen werden muss?
Wenn ich Putin hasse, weil er nicht nur das ukrainische Volk und das russische Volk, sondern die ganze Welt terrorisiert?
Wenn ich Epstein hasse, weil er mit dem Missbrauch von Kindern Geld verdient hat?
Wenn ich Trump hasse für den Hass, den er verbreitet und für einfach alles, was er sagt und tut?
Wenn ich alle Politiker hasse, die ihre Macht missbrauchen, anstatt Verantwortung zu übernehmen und die Welt im Rahmen ihrer enormen Möglichkeiten besser zu machen?
Wenn ich Politiker hasse, die noch immer am §218 StGB festhalten, obwohl die Mehrheit in Deutschland für die Abschaffung ist und obwohl Kanada zeigt, dass das sinnvoll ist?
Wenn ich Ärzte hasse, die mich begrapscht und/oder meinen Körper ungefragt kommentiert haben?
Wenn ich all die Lehrer und Dozenten hasse, die meine Leistungen mit dem Zusatz "für ein Mädchen" bzw. "als Frau" abgewertet haben?
Wenn ich es hasse, dass ich von klein auf gewarnt wurde, nicht mit fremden Männern mitzugehen, nicht allein in den Park zu gehen, nie zu fremden ins Auto zu steigen, nie mein Glas unbeaufsichtigt zu lassen, mich nicht zu aufreizend anzuziehen, nicht zu aufreizend zu tanzen, nicht meine langen Haare schwungvoll über die Schulter zu werfen?
Wenn ich es hasse, wie mir männliche Gesprächspartner permanent auf die Brüste starren, selbst wenn ich einen weiten, dicken Winterpullover oder einen zugeknöpften, locker sitzenden Laborkittel trage?
Gelesen: "The Maid's Secret" von Nita Prose
Donnerstag, 19. März 2026
Gelesen: "Frisch ermittelt: Der Fall Hartnagel" von Cornelia Kuhnert und Christiane Franke
Montag, 16. März 2026
Gelesen: "Cyberdorf" von Bernd Hünermann
Freitag, 13. März 2026
Gelesen: "The Mysterious Affair Of Judith Potts" von Robert Thorogood
Dienstag, 10. März 2026
Abgebrochene Bücher
Samstag, 7. März 2026
Gelesen: "Bonjour Tristesse" von Françoise Sagan
Mittwoch, 4. März 2026
Abgebrochene Bücher
1. "Die Möglichkeit von Glück" von Anne Rabe
Wichtige Themen, aber ich komme mit dem Schreibstil nicht klar. Wen meint die Ich-Erzählerin, wenn sie "du" sagt? Sich selbst, im Versuch sich vom Erlebten zu distanzieren? Sie beschreibt viele Momentaufnahmen aus ihrer Kindheit, was der Opa erzählt hat, von DDR-Geburtstag, Wiedervereinigung, Neonazis. Viele kurze Blitzlichter reihen sich aneinander. Dabei bleibt vieles nur sehr zaghaft angedeutet, z.B. die Misshandlung durch die Mutter. Nur um im nächsten Moment grausam ausführlich zu erzählen, wie sie versucht, sich mit Hilfe ihrer besten Freundin selbst den Arm zu brechen. Da habe ich die Lektüre abgebrochen.2. "The Lonely Hearts Lido Club" von Charlie Lyndhurst
Sonntag, 1. März 2026
Gelesen: "Jünger geht immer - (K)ein Liebes-Roman" von Ellen Berg

Donnerstag, 26. Februar 2026
Gelesen: "Das Pensionat am Holstentor - Sturmschwestern" von Anna Perbandt
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Titel: SturmschwesternAutorin: Anna Perbandt
Reihe: Das Pensionat am Holstentor, Band 2
Verlag: Rowohlt
eBook
Preis: 9,99 €
Veröffentlichung: 17.10.2023
ISBN: 978-3-644-01566-1
400 Seiten
Montag, 23. Februar 2026
Gelesen: "Über dem Orinoco scheint der Mond - Warum wir die Natur des Menschen neu begreifen müssen, um die Welt von morgen zu gestalten" von Harald Lesch und Klaus Kamphausen
Freitag, 20. Februar 2026
Gelesen: "Das Pensionat am Holstentor - Frühlingstöchter" von Anna Perbandt
Dienstag, 17. Februar 2026
Comic: "Ducks - Two Years in the Oil Sands" von Kate Beaton
Samstag, 14. Februar 2026
Gelesen: "Ich will es doch auch! - (K)ein Beziehungsroman" von Ellen Berg
Mittwoch, 11. Februar 2026
Gelesen: "The Mistletoe Mystery" von Nita Prose
ISBN 9780593875452























