Posts mit dem Label Kindermund werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Kindermund werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 5. November 2015

Die Sache mit dem Alphabet



Das kleine Kind (4) ist sehr wissbegierig und wie die meisten Kinder, die ältere Geschwister haben, die schon zur Schule gehen, lernt es quasi als Trittbrettfahrer alles mit.
Das kleine Kind fragt: "Mama, wie heißen die ersten fünf Buchstaben von dem Alphabet?" Ich wundere mich, weil das Kind schon das ganze Alphabet auswendig aufsagen und schreiben kann (kleine und große Druckschrift, derzeit übt es mit dem Großen zusammen die Schreibschrift). 
Ich sage: "Aber das weißt Du doch: A B C D E"
Kind empört: "Nein, ich meine doch das griechische Alphabet!"
Ich glaub, ich brauch dringend eine hochbegabte Nanny, die ganz viele Sprachen spricht...


Samstag, 14. März 2015

Zwei Tipps und Kindermund

Mein Glückwunsch an alle Nerds: Alles Gute zum Super-π-Tag!
(Heute ist der 14.3.15, in amerikanischer Schreibweise also 3.14.15 und die Kreiszahl π ist ja bekanntlich 3,1415 usw.)

Tipp 1:
Endlich habe ich entdeckt, wie man Milchreis und ähnliches kocht, ohne dass die Milch überkocht. Wahrscheinlich wissen das schon alle außer mir. Dann freut Euch. Wenn nicht, dann freu ich mich, mein Wissen teilen zu können:
Um die Milch aufzukochen, nehme ich nicht den kleinstmöglichen Topf (wie bisher), sondern eher einen Mittelgroßen. Diesen stelle ich dann aber auf die kleinste Herdplatte. So kann die Milch zwar aufsteigen, aber sie kocht nicht über. Gestern habe ich die Milch aufgesetzt und beim Warten die Küche aufgeräumt und bin über das Sortieren von Kinderbildern irgendwie am Schreibtisch gelandet. Erst als es sogar dort nach warmer Milch gerochen hat, fiel mir der Milchtopf wieder ein und ich dachte schon, ich müsste jetzt wieder die ganze übergekochte Milch aufwischen und das Ceranfeld abschaben. Aber nein, die Milch kochte zwar, blieb aber im Topf. Das werde ich jetzt immer so machen. Also das mit dem mittelgroßen Topf und der kleinsten Platte, nicht das mit dem Abwandern zum Schreibtisch...

Tipp 2:
Das kleine Kind hat sich zwar von den Windeln verabschiedet, aber nach sehr aufregenden oder anstrengenden Tagen kann es passieren dass das Kind so fest schläft, dass es die volle Blase nicht rechtzeitig fühlt. Da hatte ich die Idee, das Ersatzbettzeug bereits fertig bezogen bereit zu halten. So muss ich nur das nasse Zeug aus dem Bett ziehen und in die Badewanne werfen, ein neues Laken aufziehen und die neue Bettdecke ins Bett legen, fertig! So entfällt das nächtliche Suchen nach passender Bettwäsche und das Beziehen der Decke. Kind und ich sind schneller wieder im Bett und können entspannt weiterschlafen.

Kindermund:
Am Frühstückstisch.
Das kleine Kind: "Mama, wenn ich groß bin, baue ich dir ein Haus mit vier Etagen und einem Dachboden. Da kannst du dann eine Modelleisenbahnanlage aufbauen."
Das große Kind: "Ich baue ein Haus mit einem großen Bett, da können wir beide dann jede Nacht kuscheln, Mama! Und mein Tyrannosaurus Rex passt auf uns auf." (Der T-Rex ist zurzeit das Lieblingskuscheltier.)
Ich: "Und wenn ich mal mit Papa allein sein will?"
Das kleine Kind: "Dafür baue ich dir noch ein Haus."
Ich: "Und wer putzt diese vielen Häuser?"
Das kleine Kind: "ICH! Ich putze dann alle Häuser!"
Das große Kind: "NEIN! Mein Haus putze ich selber! Das DARFST du nicht putzen!!!"
Ich lag so unterm Tisch vor lachen...


Dienstag, 23. Dezember 2014

Weihnachts-Upcycling




In unserer Familie bekommen ja nur die Kinder (also alle Minderjährigen, denn Kinder unserer Eltern sind wir ja alle) Geschenke zu Weihnachten. Aber alle anderen bekommen von uns ein paar selbst gebackene Kekse und die Verwandten erhalten dazu aktuelle Fotos der Kinder. Als Verpackung für die Kekse nutzen wir mal wieder Erdnussbutterbüchsen (siehe auch hier und hier), die wir diesmal mit von meiner Mutter jahrelang gehorteten Weihnachtsaufklebern aus Zeitschriften verziert haben.




Unsere Lieblingsnachbarn bekommen eine etwas größere Packung, die ursprünglich Eiscreme enthielt. Ich habe nämlich mitbekommen, dass dort dieses Jahr aus Zeitmangel gar nicht gebacken wurde. Das aufgeklebte Bildchen habe ich vor vielen Jahren mal aus einer Zeitschrift ausgeschnitten, weil ich es so nett fand. Könnt Ihr den Text lesen? Klick macht es größer, wie alle Fotos.


Ebenfalls aus einer uralten Zeitschrift stammt dieser Hampelweihnachtsmann, den ich dieses Jahr endlich mal montiert habe. Um ihn stabil zu machen, habe ich seine Einzelteile auf eine alte dicke Kalenderrückwand geklebt. Das war zwar übel beim Ausschneiden, hat aber schon einige Stürze überstanden.


Wenn man nämlich zu doll an der Schnur zieht, plöppt der Saugnapfhaken von der Wand. Und hier wird quasi im Minutentakt gehampelt.


Wir wollten keinen Baum schlachten, deshalb habe ich einen genäht. Wir machen übrigens auch kein großes Festessen. Die Erwachsenen wollen eh alle nicht so viel essen und die Kinder sind viel zu aufgeregt. Da stelle ich mich doch nicht stundenlang in die Küche und verarbeite Gänse, Karpfen oder sonstiges Getier, das hierfür nun wirklich nicht sterben muss. 
Grundlage für den Weihnachtsbaum aus Stoff ist ein großes Stück des ehemaligen Sofaüberwurfs (alle bisher daraus gewerkelten Projekte findet Ihr hier, der Stoff ist übrigens immer noch nicht aufgebraucht). Alle applizierten Teile sind mit Schaumfolie vom Bio-Lieferanten (siehe auch hier) gepolstert.
Unser Stoffbaum wird morgen noch mit Hilfe eines alten Besenstiels an die Wand gehängt.


Da Sterne bekanntlich dauernd die Richtung ändern, habe ich die Applikationen lieber von Hand gemacht, als das große Ding ständig unter der Nähmaschine hin und her zu drehen. Das Teil ist schließlich etwa 1,4 m x 2 m groß. (Hmmm, das könnte auch eine schöne Tagesdecke für ein Kinderbett sein...)


Bisher ist der Baum noch eher bescheiden geschmückt, aber im Laufe der Jahre will ich noch Kerzen applizieren, Schneeflocken aufsticken usw.
Die Farbe, Größe und Position der "Kugeln" haben die Kinder festgelegt.
Dieses kleine Rentier war ursprünglich mal ein Lesezeichen, ist aber als solches nie zum Einsatz gekommen, ich fand es immer zu unpraktisch. Aber wie es da so frech hinter dem Weihnachtsbaum hervorschaut, das finde ich total lieb!


So, jetzt muss nur noch die Zeit vergehen, bis endlich der Weihnachtsmann kommt. Die Kinder können schon das ganze Weihnachtsliederbuch auswendig.

Hier ein paar Zitate:

"Du grüßt mich nur zur Sommerzeit!"
(Oh Tannebaum)

"Und seht, was in dieser hochheiligen Nacht
der Vater im Himmel für Brüder uns macht."
(Ihr Kinderlein kommet)

"Oh du fröhliche, oh du selige,
Knaben bringende Weihnachtszeit!"
(Oh du fröhliche)

Man könnte meinen, da wird noch ein Brüderchen gewünscht..
*lach*

Ich wünsche Euch allen ein frohes, entspanntes Weinachtsfest,
 einen guten Rutsch ins neue Jahr
und für 2015 jede Menge Gesundheit, Erfolg & Glück!

Wir lesen uns im neuen Jahr wieder!



Dienstag, 18. Februar 2014

Upcycling-CreaDienstag mit JaWePu und Kindermund



Mein Mann kam neulich mit diesem Fleecepulli zu mir und sagte: "Ich ziehe den nie an. Aber ich hätte gern noch so einen Halswärmer. Kannst Du mir so einen vielleicht nähen?"


Ja, einen Halswärmer kann ich nähen. Der sieht aber langweilig aus. Das spannendste daran war noch, dass sich meine brother von ihrer zickigen Seite gezeigt hat und ich deshalb meine alte Privileg aus dem Keller geholt habe. Die ist zwar laut wie ein Panzer, aber sie näh brav alles, was man ihr unters Füßchen schiebt.


Aus dem größeren Teil des Pullis habe ich - dann wieder mit brother - eine Jacke nach dem Schnitt JaWePu von Schnabelina für das kleine Kind genäht. Dessen Kopf ist nämlich schon so groß, dass ganz viele Pullis nicht mehr drüber passen. Da musste also eine Jacke her. Die Ärmelbündchen und Reißverschlusstaschen konnte ich wiederverwenden.


Die Jacke ist mit Jersey gefüttert. Aus den Resten habe ich noch Sterne geschnitten und appliziert. Ich mach das übrigens ohne Vlieseline. Einfach aufstecken, annähen, fertig.


Der Reißverschluss war etwas länger als benötigt, deshalb habe ich ihn - anders als im E-Book - unten bis ans Ende des Bündchens genäht.


Ich habe nur die Vorderteile, das Rückenteil und die Kapuze gefüttert, damit die Jacke ordentlich und trotz der dunklen Farbe etwas freundlicher aussieht. Das Füttern der Ärmel habe ich mir erspart. Aber ich bin auch so echt stolz, denn dies war mein erstes gefüttertes Kleidungsstück. Schnabelina beschreibt in ihrem E-Book wirklich gut und für Anfänger verständlich, wie das Füttern Schritt für Schritt gemacht wird.


Das kleine Kind ist ganz stolz auf die neue Jacke und hat sie in der Kita gleich allen gezeigt: "Die hat meine Mama für mich genäht. Da sind sogar Sterne drauf."


Ach ja, eine Anekdote muss ich noch erzählen. Gestern haben wir uns über unsere Familie unterhalten, da sagte es: "Und dann hast du Papa gedreiratet."
Der Papa und ich, wir sind vor Lachen fast vom Stuhl gekippt.


Hach, wenn Kinder noch so klein sind und sich die Welt mit den Begriffen erklären, die sie bisher so kennen...
 Ich habe als Kind auch immer Fenstertee statt Fencheltee gesagt. Und wenn wir durch den Wald gefahren sind, habe ich zu meiner Mama gesagt: "Mach doch mal das Fensterlicht an." Gemeint war das Fernlicht.

Mein Werk macht mit bei:


Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...