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Freitag, 30. Januar 2026

Zum Ärgern - Werke, die die Welt nicht braucht




1. "Wechseljahre - Ganz entspannt durch die Wechseljahre/Autogenes Training für die Menopause" (ungekürzt) von Dr. med. Verena Breitenbach
Dass ich hier nichts Neues gehört habe, kann ja daran liegen, dass ich schon ganz gut informiert bin. Auch dass ich den Dialekt der Autorin nicht mag, ist nicht unbedingt ihre schuld. Aber ich hätte gern einen wertfreien Umgang mit körperlichen Details. Ob man z.B. eine stärkere Behaarung unangenehm findet, ist doch Geschmacksache. Vielleicht findet das ja jemand spannend oder kuschelig?
Überhaupt ist mir der allgemeine Teil über die Wechseljahre zu negativ. Da ist die Rede davon, dass Frauen für die Familie belastend sind, wenn sie Stimmungsschwankungen haben. Und man solle sich Zeit für sich nehmen, Sport treiben usw., damit man "wieder besser für den Partner und die Familie da sein kann". Nö! Diese Zeit ist in meinen Augen dafür da, endlich mal zu checken, wie sehr man immer nur für andere da war und ausgenutzt wurde, ohne jemals dafür Respekt oder Anerkennung zu erhalten. Vielleicht ist es auch die Zeit, diesen Partner in die Wüste zu schicken.
Auch der Hinweis, dass man "beim Geschlechtsverkehr Schmerzen haben kann", ist mir zu kurz gedacht. Vielleicht ist jetzt einfach nicht die Zeit für vaginalen Verkehr. Vielleicht kann man auch das Sexleben endlich mal völlig neu denken. Oder die Zeit und Energie für etwas anderes nutzen, als hauptsächlich den Mann glücklich zu machen.
Der Entspannungsteil ist derselbe wie bei vielen anderen CDs dieser Art. Ob man solche Bilder mag, bei denen z.B. "sich der Schädel nach oben öffnet", ist sicher individuell verschieden. Ich war jedenfalls so genervt, dass es pure Entspannung war, als ich die CD endlich ausgeschaltet habe.



2. "Dann koch doch selber. (K)eine kulinarische Kurzgeschichte" von Ellen Berg
Die Bücher von Ellen Berg gefallen mir mal mehr und mal weniger. Dieses hier hat mich aber richtig wütend gemacht. Da lädt eine Frau Gäste zum Essen ein und sie ärgert sich, dass jeder plötzlich etwas anderes nicht mehr essen mag: Laktose, Gluten, Fleisch, Gekochtes, Alkohol,...
Anstatt die Herausforderung anzunehmen und z.B. ein Büffet zu planen oder einfach etwas anderes als Essen in den Mittelpunkt der Feier zu stellen, wird sie patzig und serviert ihren Gästen je ein Glas Wasser und einen Apfel, quasi als kleinsten gemeinsamen Nenner. Als sie mit ihrem Mann dann in der Küche über das Menü herfällt, kommen nach und nach die Gäste, weil es ja so lecker riecht und mal dürfe man ja eine Ausnahme machen...
Es mag ja sein, dass manche Menschen nur auf einen Trend aufgesprungen sind und deshalb auf bestimmte Lebensmittel verzichten. Aber viele haben wirklich Allergien oder Unverträglichkeiten. Ich habe hier im Haushalt eine Person mit Laktoseintoleranz und eine mit Weizenunverträglichkeit. Das haben die sich nicht ausgesucht. Sie haben monatelang gelitten (Bauchschmerzen, Durchfall, heftigste Blähungen), bis wir endlich die Ursachen gefunden hatten. Und wenn ich vegan und zuckerarm lebe, weil ich dadurch keine Gelenk- und Periodenschmerzen mehr habe, ist das auch keine Mode. Und selbst wenn ich "nur" der Umwelt, dem Klima und den Tieren zuliebe auf tierische Produkte verzichte, dann ist das eine Haltung, die Freunde und Familie respektieren müssen. Ansonsten können wir auch gern den Kontakt abbrechen.



3. "Das Einhörnchen, das rückwärts leben wollte. Zwanzig zamonische Flabeln" von Walter Moers
Ich habe nur die ersten paar Seiten gelesen, da hatte ich schon die Nase voll. Diese "Einhörnchen" sind einfach nur Eichhörnchen mit einem Horn an der Stirn, die sich größtenteils wie Menschen verhalten, also Zeitung lesen, ein Badezimmer haben und Kaffeekränzchen veranstalten. So weit, so unkreativ. Aber als der Onkel vorschlägt, k.o.-Tropfen zu benutzen, um dem titelgebenden Einhörnchen einen Streich zu spielen, war für mich Schluss. Das ist nicht lustig. Mit k.o.-Tropfen wird bis heute so viel Schaden angerichtet, üblicherweise auf Kosten von Frauen, das ist ein extrem großes Problem. Wer das ignoriert, ist Teil des Problems.


Montag, 1. Januar 2024

Neues Jahr, neues Glück, neue gute Vorsätze?

Ich finde, man kann an jedem Tag im Jahr etwas ändern. Meistens klappt es dann sogar besser, wenn man etwas sofort ändert, als wenn man auf den Neujahrstag wartet, an dem man verkatert bis mittags im Bett liegt. Andererseits ist jeder Tag ein guter Tag um etwas zu ändern, also warum nicht heute?

Ich war neulich krank und hab mich mal durch die Mediatheken geklickt und bin in ein Kaninchenloch aus Plastik gefallen. Vor allem die Doku "Plastik - die Recycling-Lüge" finde ich erschütternd. Es gibt sie auch bei Youtube (klick), falls Ihr mit der Mediathek nicht klarkommt oder sie inzwischen depubliziert wurde. Schaut Euch das bitte mal an. Und dann macht bitte was! Fangt einfach irgendwo an! Kauft keine Getränke mehr oder wenn schon, dann bitte in Mehrwegflaschen, am besten aus Glas! Kauft Euer Obst und Gemüse lose. Kauft feste Kosmetikprodukte statt flüssige in Plastikflaschen. Oder wenn schon Zeug in Plastik, dann nur, wenn das Plastik aus Recyclat besteht. Es reicht nicht, wenn dadrauf steht, dass die Verpackung recyclingfähig ist. Es müsste sowieso recyclebar heißen, denn die Pullen recyceln sich nicht selber oder gegenseitig, das wäre ja schön.

Recycling funktioniert nicht, wenn der Müll in Wahrheit einfach nur verbrannt oder ins Ausland verschifft wird, wo er in der Landschaft und von dort im Meer landet. Ihr kennt alle die Bilder. Es ist auch keine Lösung, wenn man aus den Verpackungen neue Blumentöpfe oder Eisenbahnschwellen herstellt. Die Menschen werfen jeden Tag so viele Tonnen Plastik weg, so viele Blumentöpfe und Bahnschwellen braucht kein Mensch. Wir müssen weg von der Illusion, dass sich schon irgendwer darum kümmert oder dass arme Länder in Asien dankbar sind für unseren Müll. Nein es fällt uns alles auf die Füße. Wir haben Mikroplastik im Wasser, im Boden, in der Luft und im Essen. Wir essen jede Woche so viel Plastik wie eine Kreditkarte groß ist. Das macht uns alle krank!

Das kommt dabei raus, wenn man dem Markt das Regeln überlässt. Da geht es nur um Profitmaximierung, aber auf keinen Fall darum dass es der Menschheit oder den Planeten gut geht. Es geht nur noch um sogenannten Wohlstand. Und Wirtschaftswachstum. Aber wo soll die Wirtschaft eigentlich noch hin wachsen? Wir haben auf diesem Planeten einen endlichen Raum. Da kann es kein unendliches Wachstum geben. Und mit dem Wachstum wächst auch der Müll, der Energieverbrauch und die Ausbeutung.

Ist Verschwendung Wohlstand? Hängt unser Wohlstand wirklich davon ab, dass wir uns mit parfümiertem Duschgel mit kleinen Plastikkugeln drin und flüssigem Plastikschleim für sanfte Cremigkeit den Ar... Arm waschen? Ist es Wohlstand, wenn immer mehr Menschen Allergien und Krebs haben, weil wir immer mehr Plastik im Körper anreichern? Ist es Wohlstand, wenn Strände voller Müll sind? Ist es Wohlstand, wenn das Klima immer wärmer wird? Ist es Wohlstand, wenn es Krieg gibt?

Kapitalismus und Krieg sind, wenn man es mal runterbricht, Konkurrenz. Konkurrenz ist aber kein effizientes Konzept für die Menschheit. Stellt Euch mal vor, zehn Leute bauen um die Wette Häuser. Da klauen sie sich gegenseitig das Material, sparen an Qualität und am Ende stehen da zehn mäßig gute, kleine Häuser und alle Teilnehmer sind erschöpft. Und jetzt stellt Euch mal vor, diese zehn Leute bauen gemeinsam ein richtig gutes Haus. Oder zehn kleine, gute Häuser, aber halt gemeinsam. Das nennt man Kooperation. Das ist es, was wir brauchen: Kooperation. Und Solidarität. Denn es ist längst nicht an alle gedacht, wenn jeder nur an sich denkt. Wir müssen zusammenhalten und einander helfen. Nur so haben wir eine Zukunft.

Es ist Zeit, sich den Problemen unserer Zeit und unserer Welt zu stellen. Hört auf, Euch mit Netflix oder Daddeleien abzulenken. Macht was! Engagiert Euch ehrenamtlich! Geht in die Politik, das kann auf der kleinsten Ebene sein. Redet miteinander! Tut Euch zusammen, kauft für die Nachbarn mit ein, wenn Ihr eh zum Unverpacktladen geht. Unterstützt die Deutsche Umwelthilfe DUH durch eine Mitgliedschaft oder wenigstens eine Spende und lest den Newsletter. Helft im Wildtierschutz in Eurer Gemeinde. Dreht die Heizung runter. Duscht kürzer, seltener und kälter. Esst weniger tierische Produkte.

Wenn Ihr nicht wisst, wo Ihr anfangen sollt, empfehle ich Euch, einfach bei jeder Entscheidung, die Ihr den Tag über so trefft, zwei Kriterien zu berücksichtigen:

1. Ächtet Gewalt. Kauft z.B. nichts, das mit Gewalt erzeugt wurde. Und seid dabei ehrlich. Das Schnitzel ist nicht freiwillig vom Schwein gefallen. Das Kind in Bangladesh näht nicht aus Spaß im Akkord billige T-Shirts, statt zur Schule zu gehen.

2. Ächtet Verschwendung. Benutzt Dinge, solange sie benutzbar sind. Wenn Ihr etwas anschaffen wollt, kauft es gebraucht oder leiht es aus oder verzichtet. Und statt die Freundin oder den Nachbarn für eine Neuanschaffung zu bewundern ("Neue Hose? Neues Auto? Wie toll!"), kritisiert die Verschwendung. Lobt lieber, wenn jemand etwas seit Jahren hegt und pflegt: "Das ist wirklich eine gute Qualität! Wie schön, dass du den Pullover so gern trägst."

Es ist 2024. Die Welt steht in Flammen. Aber wir können was tun. Jetzt. Heute. Oder wenigstens diese Woche, falls Ihr heute noch dringend auf dem Sofa liegen müsst. Aber dann schaut wenigstens die Doku, die ich verlinkt habe.

Und wenn Ihr noch weiter schauen wollt:

Der Kunststoff-Wahn

Klima-Ballerina

Amerikas Plastik-Lüge - Profit statt Recycling

Wie geht das? Auf Plastik verzichten

Unverpackt - nachhaltig leben ohne Plastik




Ihr werdet Euch selbst dankbar sein!

Montag, 26. Dezember 2016

Über das Reden über Bücher


Ich lese gern, mal viele und mal wenige Bücher pro Jahr, eine bunte Mischung aus Romanen, Kurzgeschichten, Gedichten, Sachbüchern und Ratgebern. Ich rede auch gern über Bücher und höre gern anderen Leuten dabei zu, wenn sie über Bücher reden. Deshalb habe ich mir in den letzten Jahren viele Büchersendungen angesehen und angehört, erst in Radio und Fernsehen, dann über die Mediatheken, vor einiger Zeit habe ich auch Booktube entdeckt.

Früher war mir das Format egal, solange überhaupt über Bücher gesprochen wurde. Aber vor einer Weile habe ich festgestellt, wie genervt ich nach dem Ansehen von TV-Büchersendungen bin. Ich sehe z.B. das literarische Quartett und frage mich, ob Maxim Biller wirklich die Aufgabe hat, als überheblich-arroganter, demonstrativ Intellektueller die Witzfigur der Runde zu sein. Er erinnert mich an die beiden nörgelnden Opas aus der Muppetshow, nur dass ich über die mehr lachen kann, weil sie längst nicht so verletzend abfällig daherreden, wie er es sich bei Christine Westermann und den von ihr vorgestellten Büchern erlaubt. Wenn ihm die Argumente ausgehen, weist er auf seine jüdischen, russischen oder tschechischen Wurzeln hin, als wäre er derentwegen grundsätzlich im Recht und hätte als einziger den wirklichen Durchblick. Sorry, das ist eine Logik, die ich nicht verstehe: "Wenn man anderer Meinung ist als er, ist man ein Rassist? Aber er darf austeilen, auch unterhalb der Gürtellinie, so viel er mag?"
Bei anderen TV-Buchsendungen wie Lesenswert oder dem Literaturclub ist es ähnlich. Am liebsten würde ich einzelne Personen wegklicken oder mir meine Lieblingsleute zu einer Sendung zusammenstellen.

Außerdem ist mir aufgefallen, dass die Besetzung der Kritikerrunden und die Buchauswahl absolut nicht repräsentativ ist. In der Dezembersendung des Literarischen Quartetts saßen drei Männer und eine Frau. Ausführlich besprochen wurden vier Bücher, drei davon von Männern geschrieben, eins von einer Frau. In allen vier Büchern geht es um Männer. In allen vier Büchern spielt die Vergewaltigung einer Frau eine Rolle. Aber es geht nicht darum, wie schrecklich das für diese Frau ist, sondern es wirkt eher alltäglich, so wie Kinder halt zur Schule gehen oder Bäcker jeden Tag Brot backen. Das ist mehr als erschreckend.
Am Ende der Sendung wurden noch kurze Buchtipps für Weihnachten gegeben, diese fünf Titel sind alle von Männern geschrieben. Kaum ein Titel hat mich angesprochen und in der Vergangenheit war ich auch oft enttäuscht, wenn ich die empfohlenen Titel gelesen habe. Die waren nämlich meist gar nicht so gut wie behauptet und oft kommt es mir so vor, als würde irgendein Geheimbund festlegen, wer diese Saison gehypt werden muss und der wird dann in allen Büchersendungen in den höchsten Tönen gelobt und bekommt natürlich auch alle wichtigen Preise verliehen.

Zur Erinnerung:
Die Hälfte der Bevölkerung ist weiblich.
Über 60 Prozent aller funktionalen Analphabeten sind Männer, knapp 40 Prozent sind Frauen.

Wie kommt es nun also zu dieser seltsamen Auswahl, die nichts mit der Zielgruppe zu tun hat?
Männer lesen Männer, Frauen lesen alles. Das merkt man auch im Literarischen Quartett: Christine Westermann hat ein Buch von einer Autorin ausführlich vorgestellt und bei den Kurztipps eins von einem Mann. Die Männer haben nur Männer vorgestellt.

Ich wage zu behaupten, dass Frauen genauso viele Bücher schreiben wie Männer. Ich behaupte auch, dass diese Bücher mindestens genauso gut sind. Ja, wir Frauen lesen auch Bücher von Männern und über Männer, allerdings wollen wir ab und zu auch mal etwas von Frauen und über Frauen lesen! Aber solange Männer in den Verlagen entscheiden, was ein gutes Buch ist und solange Männer entscheiden, wer in einer Literatursendung ein Buch vorstellen darf und welches, werden uns dort hauptsächlich solche Männer-Bücher empfohlen.
Dass damit die weibliche Leserschaft langsam aber sicher vor den Kopf gestoßen wird und die Verlage und Fernsehsender sich damit die besten Kunden, nämlich die weiblichen (80% aller privaten Konsumentscheidungen werden von Frauen getroffen), vergraulen, ist genauso ungeschickt wie die Idee, erst eine eBook-Flatrate anzubieten und sie dann doch wieder stark einzuschränken, weil zu viele Frauen zu viele Bücher mit dieser Flatrate gelesen haben.


Die leider viel zu früh verstorbene Eva Heller hat es auch sehr schön formuliert.
(Zitat aus "Welchen soll ich nehmen?")


Zum Glück habe ich Booktube entdeckt!
Was genau Booktube ist, ist nicht klar definiert. Selbst die Wikipedia hat keinen Eintrag zu diesem Begriff. Aber dieses Video zeigt ganz gut, was man sich unter Booktube vorstellen kann. Ich glaube sogar, Booktube ist für jeden, der es nutzt, ein wenig anders, weil es so groß ist, dass jeder nur einen Teil davon nutzt und dieser Teil dementsprechend nicht für alle NutzerInnen gleich ist. Es gibt unter den Booktubern Frauen, Männer, Kinder, Jugendliche, Erwachsene und es sind auch alle Genres vertreten. Wenn ich mir also nur Videos von älteren Damen über Science Fiction ansehe, ist mein Booktube sicher anders, als wenn Du Dir junge Männer anschaust, die über Gedichte reden. Und genau das ist das Schöne daran: Ich suche mir aus, wem ich zuhören bzw. zusehen will, ich entscheide, über welche Bücher ich eine Rezension sehen will. Und wenn mich ein Buch besonders interessiert, kann ich mir weitere Videos von anderen Booktubern ansehen, die werden entweder rechts in den Empfehlungen angezeigt oder ich finde sie über die Kommentare oder ich suche sie einfach selbst, indem ich den Buchtitel in das Suchfeld von Youtube eingebe.

Jetzt wünsche ich mir nur noch, dass Christine Westermann, Susanne Fröhlich und Elke Heidenreich zu Booktube wechseln und dort genau die Bücher vorstellen, die sie wirklich mögen. Dort könnten sie so lange über die Bücher reden, wie sie wollen und auch daraus vorlesen oder zitieren. Mehr Geld als im Fernsehen würden sie wahrscheinlich auch verdienen. Und wahrscheinlich würden sie auch mehr Zuschauer erreichen.


Dienstag, 23. Februar 2016

Nuhr unterste Schublade


Früher mochte ich ihn. Er war witzig, sexy  und intelligent. Eine gute Mischung.
Aber seit einiger Zeit lässt er üble Dinge vom Stapel:

Als nach der Brüderle-Geschichte der #Aufschrei umging, fragte er: "Warum geht denn eine Frau abends in eine Bar, wenn sie nicht angebaggert werden will?"

Nach den Übergriffen in der Sylvesternacht in Köln stellte er fest, dass Frauen doch die Wahl hätten, ob sie zu solchen Festen gehen wollen oder nicht. Und wer hingeht, darf sich nicht beschweren, angefasst zu werden.

Und zum Thema Karneval empfahl er neulich: "Frauen, die nicht angefasst werden wollen, ziehen sich am besten ein Bettlaken über den Kopf mit einem Datumsstempel vom Vorjahr drauf und gehen so als abgelaufener Joghurt. Den packt bestimmt keiner an."

Wenn seine Tochter, Mutter oder Frau mal Opfer eines Übergriffs wird, ob er dann auch sagt: "Selber schuld, was gehst du da hin? Zieh halt keinen Rock an! Hab dich nicht so!" ?

Ich finde, Herr Nuhr sollte raus aus der ARD und sich bei IKEA bewerben. Als unterste Schublade.

(Ich habe ihm vor einigen Wochen einen freundlichen Brief geschrieben mit der Bitte, seine Haltung zu überdenken, aber leider keine Antwort erhalten. Vielleicht wollt Ihr ihm ja auch schreiben? Der ist auch auf Twitter zu finden, aber ich kann meine Empörung nicht auf 140 Zeichen reduzieren. Und Facebook ist nicht mein Ding. Dort ist er auch.)


Sonntag, 21. Februar 2016

Biologisch und technisch unter aller Sau



Coverbild freundlicherweise vom Verlag zur Verfügung gestellt


Autor: David Safier
Titel: Muh!
gelesen von Nana Spier
Laufzeit: 6 Stunden, 48 Minuten
6 CDs in Multibox
autorisierte Lesefassung
ISBN 978-3-8398-9175-9
Erscheinungstermin: 22. August 2013
Preis: 12,95 €

Klappentext:
Kuh Lolles Traum vom glücklichen Leben ist wie eine Blase auf der heißen Milch zerplatzt: Nicht nur, dass ihr geliebter Stier Champion sie mit einer anderen betrügt, nein, der Bauer auf ihrem Hof beschließt auch noch, alle Kühe schlachten zu lassen. Die Rettung kommt in Gestalt einer charmanten italienischen Katers. Er verrät Lolle und ihren Freudinnen, dass es ein Land auf dieser Welt gibt, in dem Kühe nicht zu Bolognese verarbeitet werden: Indien. Auf der Suche nach dem ganz großen Glück erlebt die kleine chaotische Herde jede Menge gefährliche Abenteuer.

Meine Meinung:
Die Grundidee finde ich ganz gut. Ich mag es ja, wenn eine Geschichte aus der Perspektive von Tieren erzählt wird, wie z.B. die "Mrs. Murphy Mysteries" von Rita Mae Brown und ihrer Katze Sneaky Pie Brown oder die Schafkrimis Glennkill und Garou von Leonie Swann.
Nana Spier liest die Geschichte sehr gut, sie verleiht den verschiedenen Tieren und Menschen wirklich einzigartige Stimmen und sie passt diese Stimmen auch den jeweiligen Umständen an.
Dass die Hauptkuh ausgerechnet Lolle heißt, wie die Hauptfigur in der ebenfalls von David Safier geschriebenen Serie "Berlin, Berlin", verstehe ich zwar nicht, aber damit kann ich leben.
Dass die Botschaft, wir sollen keine Tiere essen, dermaßen demonstrativ in jedem Kapitel wiedergekäut wird, kann ich aushalten.
Aber dass die Kühe und überhaupt alle Tiere in dieser Geschichte furchtbar vermenschlicht sind, das nervt mich doch gewaltig. Im Grunde genommen sind das nur Menschen, die auf vier Hufen stehen und Gras fressen, so wie sie reden und fühlen.
Auch biologisch ist die Geschichte nicht korrekt: 
1. Kühe haben keine Menstruation. 
2. Wenn Milchkühe einfach von ihrem Hof weglaufen und deshalb nicht pünktlich gemolken werden, tut das furchtbar weh. (Das weiß jede Mutter, die ihr Baby gestillt hat.)
3. Dass eine Geburt beim Menschen so schmerzhaft ist, verdanken wir dem aufrechten Gang. Andere Säugetiere wie Kühe, Katzen und Hunde schreien nicht beim gebären. (Unsere Katze hatte damals eine wirklich komplizierte Geburt, die zwei der fünf Welpen leider nicht überlebt haben, und sie war zwar sichtlich nervös und angestrengt, aber sie hat nicht geschrien oder sonstige Zeichen von Schmerzen gehabt.) 
Und zu guter Letzt hat der Autor auch von Technik keine Ahnung:
Da stürzt ein Flugzeug ab, weil der Treibstoff alle ist. Aber dann beginnt ein Triebwerk zu brennen. Wie kommt das, wenn doch gar kein Kerosin mehr da ist? Und nach dem Absturz explodiert der Flieger auch noch. Wieso?
Nein, abgestürzte Flugzeuge explodieren nicht, es sei denn, sie haben Sprengstoff geladen. Für Autos gilt übrigens dasselbe. Das mit den explodierenden Fahrzeugen ist ein Hollywood-Mythos, der leider dazu führt, dass viele Leute sich nicht trauen, Menschen aus brennenden Fahrzeugen zu retten. Tragisch! Wer also in Büchern oder Filmen effekthaschend von explodierenden Fahrzeugen erzählt, sollte meiner Meinung nach wegen fahrlässiger Volksverblödung und Anstiftung zu unterlassener Hilfeleistung verklagt werden.



Dienstag, 19. Januar 2016

Mäh! 2 und "Das große Stricken"



Inspiriert von Angiie habe ich für eine liebe Freundin zum Geburtstag einen Baa-Ble-Hat gestrickt. Modell "Der Himmel brennt" oder so. Ich hatte kein blaues Garn für den Himmel, das zu dem recht blaustichigen Grün (stammt vom Doppler-Effekt-Pulli, den ich vor einiger Zeit geribbelt habe) gepasst hätte, also gab es einen knallroten Sonnenuntergang. Allerdings fürchte ich, dass die Mütze nicht zu den Handstulpen passt, die ich ihr letztes Jahr geschenkt habe, denn dort ist das Gras eher ein gelbliches Grün.


Leider habe ich die Mütze zur Post gebracht, ohne vorher ein ordentliches Foto zu machen, deshalb gibt es heute nur unvollkommene Bilder aus dem Urlaub. (Ich mag es so gern, wenn es in Ferienhäusern schöne Kaffeebecher gibt, Ihr auch?) Wer die genaue Form und die Schafe sehen will, folgt einfach dem Link zur Anleitung. Diese ist übrigens kostenlos und sehr gut geschrieben. Die Schafe sind auch so logisch aufgebaut, dass man sie gut stricken kann, ohne dauernd in die Anleitung schauen und Maschen zählen zu müssen. Mir hat es großen Spaß gemacht und ich habe nach der Rückkehr gleich neue Schafe angeschlagen, aber die zeige ich Euch erst, wenn sie fertig sind.

Die Mütze macht mit bei:



Und jetzt noch ein kleiner Rant:
Da gibt es eine Saftfirma, die zum "großen Stricken" aufruft. Man soll bitteschön kleine Mützen stricken und einsenden, die werden dann den Flaschen aufgesetzt und von jeder verkauften Mützenflasche spendet die Firma 20 Cent an das Rote Kreuz, um damit „ältere Menschen warm durch den Winter zu bringen.“ Hm, da würde ich den älteren Menschen lieber direkt was zum Anziehen stricken. Und was die „soziale Wärme“, betrifft, so sollen angeblich „Begegnungstage und Freiwilligenarbeit“ mit den Spenden finanziert werden. Hm, mal rechnen, wie viele Stunden muss man stricken, um eine Stunde „soziale Wärme“ zu finanzieren? (Und wie viel Geld hat die Saftfirma dadurch nebenbei verdient? Wie viel Garn, Benzin und wertvolle Lebenszeit wurde verschwendet?) Also da kann man doch besser direkt in die Kirchengemeinden oder Pflegeheime oder Krankenhäuser gehen und helfen. Oder mal der älteren Nachbarin was vom Supermarkt mitbringen oder mit ihr einen Kaffee trinken…
Und wer keinen direkten Kontakt will, kann auch schöne Sachen stricken, bei Dawanda oder auf dem Basar verkaufen und das Geld direkt dem Roten Kreuz spenden.


Montag, 23. November 2015

Typisch Frauenzeitschrift!


Gerade las ich online einen heuchlerischen Artikel in einer typischen Frauenzeitschrift (ich verlinke den jetzt hier absichtlich NICHT, sonst freuen die sich noch über die Klickzahlen). Es ging um Mode und dass Kleidung zum Wegwerfartikel geworden ist. Die Schuld wurde den Billigtextilfirmen zugewiesen. Die Pflicht der Leserin sei es, ihre Altkleider gezielt zu spenden. Leider hat die Zeitschrift keine Verantwortung übernommen oder gar eine Änderung ihrer Inhalte verkündet. Auch wurde die Leserin nicht aufgefordert, ihr Kaufverhalten zu ändern.
Es gibt einen schönen englischen Begriff dafür: Slacktivism. Das bedeutet, online etwas zu kritisieren, ohne in der Realität etwas zu ändern.

Sorry, mich regt das auf!

Ich kopiere hier mal meinen Kommentar hin:
"Zeitschriften wie die XXX sind doch mit Schuld daran, dass Frauen ständig neu kaufen und Zeug wegwerfen, das eigentlich noch tragbar ist. Ohne Eure Modestrecken inkl. der vielen Werbung, IN- und OUT-Listen und dem ewigen Schwerpunkt auf Äußerlichkeiten würde bei vielen Frauen gar nicht das Bedürfnis geweckt, immer wieder NEU NEU NEU haben zu müssen.

Gute Qualität kaufen, zeitlose Schnitte wählen, mehr Wert auf den eigenen Stil legen und "Mode" abschaffen, dann kann man die Sachen auch jahrelang tragen. Manchen Frauen stehen am besten enge Hosen, anderen weite Hosen und wieder anderen Kleider oder Röcke. Auch die Farben sind Typsache. Soll doch jede_r tragen, worin er/sie gut aussieht!
Aber nein, das geht ja nicht! Dann würden sich die Frauen ja gut fühlen und man könnte ihnen keine unnötigen Zeitschriften, Fitnesskurse, Diäten, Zellulitecremes und den ganzen Quatsch verkaufen."

Stellt Euch nur einmal vor, diese vielen Frauen, die jeden Tag Unmengen an Zeit, Geld und Nerven in ihr Aussehen investieren, würden das auf ein gesundes Maß reduzieren und die frei gewordenen Ressourcen in etwas anderes investieren, z.B. in die Weltherrschaft, den Weltfrieden, den Umweltschutz, den Tierschutz, den Kinderschutz,...

Und damit das hier nicht auch nur Slacktivism ist, backe ich nachher Kekse, die am Sonntag in der Kirche verkauft werden und deren Erlös an "Brot für die Welt" gespendet wird. In der Zeit könnte ich ja auch meine Fußnägel lackieren, aber das ist mir nicht wichtig.


Dienstag, 21. Oktober 2014

Uralte Granny-UFOs


Wir sind noch immer dabei, den Nachlass meiner Mama zu ordnen und uns mit den Ämtern rumzuplagen. Manchmal denke ich echt, wir sind im falschen Film. Es gibt zwar nichts zu erben, aber das Nachlassgericht wollte allen Ernstes Geburts- und Sterbeurkunden unserer Urgroßeltern haben! Hallo? Es geht dabei um Leute, die um ca. 1870 geboren wurden. In der Zwischenzeit hat es zwei Weltkriege gegeben und der deutsch-französische Krieg ist auch nicht spurlos gewesen. Evakuierung, Flucht und Vertreibung, dazu etliche Nachkommen, wie können die erwarten, dass wir da im Besitz von Originalurkunden sind???
Ich könnte das ja verstehen, wenn es um Millionen ginge oder um Urheberrechte von Bestsellern.
Sorry, das musste jetzt mal raus.


Beim Wühlen im Nachlass habe ich jedenfalls diese zwei Granny Squares von ca. 40 x 40 cm gefunden. Etwas gelbes Acrylgarn und ein paar rote Knöpfe hatte ich auch noch da.


Ich habe die beiden Teile mit einer Runde Stäbchen verbunden, das hat den Vorteil, dass ich für die kleinen Knöpfe keine Knopflöcher arbeiten musste, denn sie passen einfach so zwischen die Maschen.


Die Rückseite sieht ein wenig anders aus.
Wer findet die Unterschiede? ;-)



Mal die Knöpfe aus der Nähe.



Das große Kind hat sich das Kissen sofort unter den Nagel gerissen.
Schließlich hat das kleine Kind das erste Granny-Ufo bekommen.


Als Inlet habe ich ein Stück vom Sofa-Überwurf (Klick führt Euch zu allen Projekten, die ich bisher aus dem Ding genäht habe) verarbeitet und mal wieder mit Schnipseln von Garn und Stoffen gefüllt. Ich finde, so ein dunkelblaues Inlet bietet einen interessanten Kontrast zum Bezug. Wer sagt denn, dass Inlets immer weiß sein müssen?

Das Granny-Ufo macht mit bei:



Freitag, 1. November 2013

Wann wird der Handel endlich mutiger?

Eigentlich bin ich ja für mehr Wohlstand ohne Wirtschaftswachstum. Es wird eh viel zu viel Zeug produziert und dabei Umwelt, Ressourcen und Menschen ausgebeutet. Aber ich bin auch nicht gegen jeglichen Konsum. Manchmal muss auch ich etwas kaufen. Ich mache zwar viel selbst, nutze Gebrauchte Dinge und recycle so viel wie möglich, aber erstens habe ich nicht in allen Bereichen das nötige Talent und zweitens ist auch meine Zeit nicht unendlich.

Ich bewundere ja z.B. Anja Rieger, die inzwischen sogar ihre Schuhe selber macht und Katharina, die wunderschöne Dessous näht. Aber das schaffe ich nicht auch noch. Selbst wenn ich sofort anfangen würde, diese Techniken zu erlernen und mir alles nötige Gerät anzuschaffen, so würde ich es nicht schaffen, z.B. rechtzeitig noch diesen Herbst Winterstiefel für die Kinder und mich herzustellen. Letzte Nacht habe ich nämlich geträumt, dass Schnee liegt und tatsächlich kann das ja im November durchaus passieren.

Zurück zum Thema: Wenn man zur breiten Masse des Durchschnitts gehört, kann man sicher ganz einfach einkaufen gehen. Aber wehe, man weicht von der Norm ab, die vielleicht dem Durchschnitt entspricht, wobei ich das Gefühl habe, dass sie eher von der Diät-Industrie definiert wird, damit wir unser Geld dafür ausgeben, ein Idealmaß zu erkämpfen, das unerreichbar ist, nicht zu uns passen würde und auch kaum einem Mann gefällt. Jetzt mal so heteronormativ gesprochen. Und es geht so schnell: Sind die Füße zu groß, die Waden zu dick oder - sozusagen geistige Abweichung von der Norm - will man Stiefel mit langem Schaft, aber ohne hohe Absätze, jedoch mit robuster Profilsohle, die trotzdem nicht klobig wirken, kann man noch so viel durch die Läden rennen. Ich glaube, die wollen mein Geld nicht.

Auch im Dessous-Bereich finde ich es immer schwieriger, etwas zu finden, das mir gefällt und passt. Dieses komische Größensystem berücksichtigt ja nur zwei Maße: Die Körbchengröße und den Unterbrustumfang. Ansonsten wird angenommen, dass die Brüste ohne großen Abstand nebeneinander  wohnen (liegen, hängen, stehen, mir fällt gerade kein passendes Verb ein) und außerdem halbkugelförmig sind.  Wer ein BH-Modell ohne Bügel sucht oder eines, das nicht aus Plastik ist, hat es auch schwer.

Ich mache mal einen kleinen Vergleich: Stellt Euch vor, da gibt es einen Strand mit mehreren Eisverkäufern. Aber jeder darf nur eine Geschmacksrichtung anbieten. Es werden Umfragen gemacht und 40% der potentiellen Kunden essen am liebsten Erdbeereis. 30% mögen gern Schokolade, 20% Vanille, der Rest ist unentschlossen. Um den größten Umsatz zu machen, entscheidet sich jeder Verkäufer für Erdbeer. Die Kunden, die lieber Vanille und Schoko mögen, laufen von Eismann zu Eismann und werden enttäuscht. Die Eismänner jammern, weil sie abends über die Hälfte der Ware wegwerfen müssen. Und genauso ist es mit der Kleidung und den Schuhen. 

Der Handel bedient die von BWLern sorgfältig festgelegte Zielgruppe, der Kleidergröße 36 bis 40 mit den entsprechenden Proportionen und Schuhgröße 38 bis 40 passt, die hohe Absätze und Bügel-BHs aus Polyester kaufen will, jammert aber wegen zu geringer Umsätze. In den Einkaufszentren und Hauptgeschäftsstraßen gibt es fast nur noch die Standardläden, die alle dasselbe Zeug anbieten. Warum bedient denn der Handel nicht auch mal die zweit- und drittgrößte Zielgruppe? Die kleinen, großen oder dicken Menschen mit den kleineren oder größeren Füßen oder die Leute, die einen Geschmack oder Anforderungen etwas abseits vom Mainstream haben? Diese Kunden haben auch Geld. Warum will der Handel dieses Geld nicht haben???

Montag, 25. März 2013

Mein Blog bleibt frei von Spam!




Ich freue mich immer sehr über Eure lieben Kommentare. Leider ist die Zahl der Spam-Kommentare, die hier hinterlassen werden etwa zehnmal so hoch und langsam nervt es. Deshalb habe ich mich entschlossen, anonyme Kommentare zu unterbinden. Wer sich nirgendwo registrieren will, mir aber trotzdem etwas mitteilen möchte, kann mir eine Mail schreiben. Die Adresse steht im Impressum. Vielen Dank für Euer Verständnis!

Samstag, 23. März 2013

Der Britzer Garten kann uns mal...




Was können wir denn dafür, dass der Winter nicht im Dezember kam, sondern im März? Jetzt liegt dicker Schnee. Jetzt wollen die Kinder Schlitten fahren. Aber der Britzer Garten sagt: "Schlitten fahren ist nicht mehr erlaubt." Wenn das wenigstens auf der Homepage irgendwo stehen würde, dann hätte man den Kindern diese Enttäuschung ersparen können. Wie gut, dass wir einen eigenen Garten haben. Der ist zwar klein und hat auch keine Hügel, aber hier können die Kinder den Schnee wenigstens nutzen. Deine Jahreskarte kannst Du nächstes Jahr behalten, Du blöde Ex-Buga!

Montag, 18. März 2013

7 Sachen am 17. März 2013

Eine tolle Idee von Frau Liebe: Immer wieder sonntags (manchmal auch erst montags) 7 Bilder von 7 Sachen, für die ich an diesem Tag meine Hände gebraucht habe. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig.



Frühstück gemacht. Das kleine Kind hat seine Stulle so in Form gebissen, sie auf die Kante gestellt und hin- und herbewegt und erfreut "Sockeltiefe" (=Lokomotive) gesagt. Das ist doch wirklich alles andere als brotlose Kunst! *lach*
Man beachte auch den vornehm abgespreizten kleinen Finger. Das macht das Kind immer so beim Essen.


Wäsche gewaschen und auf den Balkon in die Sonne gehängt.


Gemüse zu Mittagessen verarbeitet.


Kaffee getrunken und geblättert.


Kleidung repariert. 


Gebastelt. Das große Kind hat mitgearbeitet und die Pappeier ausgeschnitten.


Dem kleinen Kind den Mond gezeigt. Es spricht jetzt ab und zu richtige Sätze. "Da ist der Mond! Ich seh' den Mond!" Ich weiß, das Foto ist echt grottig, aber man sieht trotzdem sogar die dunkle Seite des Mondes, das finde ich immer spannend. Und an alle Kinderbuchillustratoren: So sieht eine Mondsichel aus! Nicht wie ein angebissener Keks siehe hier, hier oder hier. Ich habe kein Problem damit, wenn der Mond in Kinderbüchern ein Gesicht hat. Die Mondkrater sehen ja tatsächlich aus wie Augen, Nase und Mund. Aber die grobe Form sollte schon korrekt sein. Und auch die Mondphasen müssen beachtet werden. Wenn z.B. in einer Geschichte der Vollmond um Mitternacht erst aufgeht, könnte ich ausrasten. Oder wenn es heißt, dass der Mond am Tage nie zu sehen sei. Heute z.B. ist der Mond in Berlin um 9:15 Uhr aufgegangen und er wird um 0:46 Uhr untergehen.

Noch eine Sache habe ich gemacht, aber nicht fotografiert. Ihr seht es auch so: Ich habe endlich mal mein Blog-Design geändert. Diese Farben passen viel besser zu mir. Ich hoffe, Euch gefällt es auch.

Freitag, 8. März 2013

Der Porsche und der internationale Frauentag

Passend zum Datum habe ich heute mit meiner Schwiegermutter über Feminismus und Sexismus diskutiert. Sie findet das nämlich alles übertrieben. "Wenn eine Frau einen tiefen Ausschnitt trägt, dann will sie doch auch, dass man(n) dort hin schaut." Ja, Lieblingsschwiegermama, wenn es denn so einfach wäre. Tiefe Ausschnitte lassen sich vermeiden, ich persönlich trage sie schon lange nicht mehr. Aber auch ich hatte leider schon Arbeitskollegen, die mir bei jedem Arbeitsgespräch ununterbrochen auf die Brust geglotzt haben, obwohl ich einen dicken Pullover oder einen Laborkittel anhatte! Ich habe nichts gegen einen gelegentlichen Blick oder ein Kompliment. Aber alles hat seine Grenzen. Und wenn ich diese Grenzen ziehe, muss sie mein Gegenüber akzeptieren. Das ist wie bei einem Gartenzaun.

Mir fiel dabei ein Vergleich ein, den sicher auch sehr primitive Männer verstehen:
Wenn Du einen Porsche hast und damit durch die Gegend fährst, dann hast Du sicher nichts dagegen, wenn die Leute Dein Auto ansehen und es bewundern, Dir sogar Komplimente machen. Aber Du willst nicht, dass jeder es anfasst oder sich sogar ohne Erlaubnis einfach hineinsetzt. Wenn die Leute Dich nur noch als "den Porschefahrer" kennen und nicht als den zuverlässigen Freund, guten Elektriker oder liebevollen Vater, dann findest Du das sicher auch bald blöd. Wenn Du mit jemandem ein Gespräch über Deine Arbeit führen willst, dann willst Du nicht, dass Dein Gegenüber immer wieder das Gespräch auf den Porsche lenkt und andauernd fragt, ob er damit mal fahren darf.

So, und jetzt stell Dir mal vor, Du keinen Porsche, sondern Brüste! Die kannst Du leider nicht zuhause lassen, sondern die sind immer bei Dir. Egal, wie Du sie verpackst, Dir wird drauf geglotzt, sie werden betatscht und Du wirst darauf reduziert. Nicht von jedem Mann und nicht jede Sekunde, aber schon täglich einmal  kann auf Dauer wirklich ätzend sein.

Brüste sind also ein wenig wie ein Porsche: Eine schöne Sache, wir wollen sie nicht missen. Wir wollen Spaß damit haben und laden gern einen Spielkameraden unserer Wahl ein, sich daran zu erfreuen. Aber wenn wir gerade mal nicht wollen, dann ist ein Nein eine klare Grenze, egal ob wir sie mit Worten, mit einer Jacke oder mit einem vorgehaltenen Buch ziehen. Ende der Debatte!

Freitag, 15. Februar 2013

Aufgeregt: Fracking Gas und überhaupt


Viele Menschen regen sich über steigende Energiepreise auf, aber kaum einer denkt mal nach, wie man Energie sparen könnte. Da wird mit unnötig großen Autos unnötig oft unnötig schnell gefahren, da werden Häuser und Wohnungen auf 25°C geheizt, damit die Bewohner das ganze Jahr über barfuß und im T-Shirt oder gar nackt rumlaufen können, da wird jede Saison die komplette Garderobe erneuert, weil die alten Sachen ja aus der Mode sind (und mir ist jetzt fast egal, ob die Sachen gekauft oder selbst gemacht werden). Immer wieder wird behauptet, die Wirtschaft müsse wachsen, nur so könne man den Wohlstand sichern. Was soll dieser ganze Quatsch?

Und jetzt wird diskutiert, ob man für die Gewinnung von Gas irgendeine Chemiebrühe unter die Erde presst. Ja klar, versauen wir die Natur einfach immer weiter, ist doch sowieso schon egal. Eins ist sicher: Der Mensch wird irgendwann dabei selbst aussterben, weil er sich seiner Lebensgrundlage beraubt. Der Mensch braucht Luft zum Atmen, Wasser zum Trinken und gesunde, saubere Böden zum Anbau von Lebensmitteln. Aber genau diese Dinge werden vergiftet, um den oben genannten Unsinn zu ermöglichen. Warum merkt das eigentlich keiner? Ich tröste mich immer mit dem Gedanken, dass vor allem die Menschen sich selbst ausrotten. Wenn es so weit ist, kann der Planet sich davon erholen und alles wird gut. Nur schade, dass auch die vernünftigen Leute mit aussterben werden.

Ständig wird gekauft, gekauft, gekauft, die Werbung trichtert uns dauernd ein, was wir kaufen müssen, um schöner, erfolgreicher, glücklicher zu werden. Aber hat uns das ständige Einkaufen jemals wirklich glücklich gemacht? Also mich nicht, es nervt nur. Ich gehe so ungern einkaufen, bin froh, wenn ich mit meiner Familie in Ruhe zusammen sein kann, lesen, spielen, handarbeiten. Und zwar bevorzugt gebrauchte, geerbte und recycelte Sachen!

Aber damit bin ich in meinem Umfeld voll der Freak. Als wäre ich total abartig, dass ich meinen Kindern nicht ständig neue Kleidung und Spielsachen kaufe, sondern die armen Kleinen immer so schäbiges Zeug bekommen und nur so wenig Auswahl haben. Dabei kennt das doch jeder: Je mehr Zeug man hat, desto weniger wird es benutzt, liegt im Weg rum, muss aufgeräumt und gereinigt werden. Viele Kinder, die ich kenne, sitzen in einem Berg von piependen, blinkenden Spielsachen und langweilen sich. Dagegen spielen meine am liebsten "um das Sofa rennen" oder schieben Autos durch die Wohnung oder schauen Bilderbücher an.

Ich denke, so wie alle Hochkulturen irgendwann untergegangen sind, die Römer z.B. wegen ihrer Dekadenz, so wird sich die heutige Menschheit mittelfristig selbst vernichten. Dabei hätten wir wirklich alle Möglichkeiten, um es diesmal besser zu machen.

Sonntag, 6. Januar 2013

7 Sachen zum ersten Mal 2013


An alle, die meinen, das müsste "in 2013" heißen: 

Nein. Das wäre falsch. Wegen billiger Synchronisationen von Film und Fernsehen aus dem Englischen hört man das zwar oft, aber es ist und bleibt falsch!

Ich habe 2012 viel genäht und gestrickt. Nicht "in 2012". Und mein Bienenrock stammt von 2011, nicht "aus 2011"! Ich weiß ja nicht, wie es Euch geht, aber wenn ich diese falschen Formulierungen höre oder lese, rollen sich mir die Fußnägel hoch.

Wer unbedingt eine Präposition benutzen möchte, kann z.B. sagen: "Im Jahre 2008 wurde ich zum ersten Mal Mutter." Aber "in 2008" ist nicht die Kurzform davon.

So, das musste endlich mal gesagt bzw. geschrieben werden.
Und jetzt zu meinen 7 Sachen:


Eine tolle Idee von Frau Liebe:
Immer wieder sonntags zeige ich 7 Bilder von 7 Sachen,
für die ich an diesem Tag meine Hände gebraucht habe.
Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig.


Endlich den Kalender an den Kühlschrank gehängt.



Brot gebacken.



CD eingelegt. Ich lese ja eigentlich lieber selbst vor, um das Tempo den kleinen Zuhörer_innen anzupassen und zwischendrin Sachen erklären zu können.
Aber ich habe immer noch Halsschmerzen und bin heiser. Da bin ich froh, dass es Hörspiele gibt. Außerdem bin ich müde, weil das kleine Kind mich nachts sehr oft wachgeschrien hat. Wann sind nur endlich diese blöden Eckzähne durch? *seufz*



Nach dem Mittagessen, das der MamS gekocht hat, das kleine Kind ins Bett gebracht und bis zum Einschlafen per Video-Babyfon überwacht, damit es nicht wieder die Tapeten von der Wand reißt.



Einen sehr interessanten Film über die ISS gesehen. Die Kommandantin Sunita Williams zeigt ausgiebig die Labors, Schlafplätze, das WC, die Küche, die Fitnessgeräte, die Sojus-Kapseln und so weiter. Anschließend habe ich mir den Wikipedia-Eintrag über diese sympathische Physikerin/Pilotin/Astronautin durchgelesen, die ein prima Vorbild für junge Mädchen ist.



Gestrickt.


Meine Zähne gepflegt.

Und was hast Du heute gemacht?

Freitag, 26. Oktober 2012

Aufreger und Verlosung

Zurzeit werden die gesetzlich Krankenversicherten mit Briefen terrorisiert, in denen sie gedrängt werden, endlich ein Foto für die neue elektronische Gesundheitskarte einzuschicken. Ich habe gestern auch so einen Brief von meiner Krankenkasse bekommen und weil dort eine eigens zu diesem Thema gedruckte Broschüre beilag, gehe ich mal davon aus, dass ich nicht die einzige bin.

Ich bin gegen die neue Karte mit Foto. Ich bin dagegen, dass mein Gesicht zusammen mit meinen Krankheitsgeschichten digitalisiert, zentral gespeichert und online übertragen wird. Selbst wenn alle Daten verschlüsselt werden, gibt es immer irgendwo eine Schwachstelle in solchen Systemen und plötzlich sind diese sehr privaten Dinge öffentlich. Nein, das will ich nicht. Ich will z.B. nicht, dass zukünftige potentielle Arbeitgeber erfahren können, wann ich wie oft krank war, welche Allergien ich habe oder ob ich irgendwelche Unfälle hatte. Bei der Situation auf dem Arbeitsmarkt wäre es denkbar, dass der Gesundheitszustand eines Bewerbers ein Auswahlkriterium werden könnte. Und es gibt noch viele andere Szenarien, die mir absolut nicht schmecken.

Ein großes Argument der Befürworter ist, dass die Foto-Karte vor Missbrauch schützen soll. Mag sein, dass es Missbrauch gibt und ich bin auch dafür, ihn zu unterbinden. Aber das ginge auch, indem man den Personalausweis oder Reisepass beim Arzt vorlegt, um zu beweisen, dass man wirklich der Inhaber der Krankenkassenkarte ist.

Da muss man nicht Millionen von Briefen schreiben, Broschüren drucken, Fotos verschicken, neue Karten aus Plastik herstellen, die Karten verschicken, alte Karten vernichten und wer weiß, welche Schritte ich jetzt noch vergessen habe. Was für eine Verschwendung von Material, Energie und Arbeitsstunden!

Ich möchte Euch bitten, über diese Verschwendung und auch vor allem über die Risiken nachzudenken! Und auch wenn Ihr meint, dass Ihr nichts zu verbergen hättet, so seid bitte solidarisch mit denen, die manche Geheimnisse gern verschweigen wollen, sei es eine HIV-Infektion, eine Abtreibung oder Drogenabhängigkeit. Das sind jetzt drei Beispiele, die mir spontan einfallen, es gibt sicher noch viel mehr.

Ich würde mich freuen, wenn Ihr diesen Beitrag auf Eurem Blog verlinkt oder selbst etwas darüber schreibt. Oder, falls Ihr kein Blog habt, Eure Freunde per Facebook, Twitter oder E-Mail informiert. Die Sache ist wichtig! Wenn erst einmal alle Fotos und Daten geklaut worden sind, gibt es kein Zurück mehr! Wehren wir uns jetzt! Selbst wenn Ihr schon ein Foto eingeschickt habt, könnt Ihr Widerspruch einlegen und zur Not sogar die Krankenkasse wechseln.






So, und jetzt noch schnell die Verlosung: Ich habe eine große Tüte mit Kurzwaren aus einer Haushaltsauflösung geschenkt bekommen. Dabei waren auch Perlen und ähnliche Sachen zu Verzieren und Dekorieren, z.B. Ahornblätter in orange und goldfarbene Anker, Sterne, Muscheln und Seepferdchen. Ich bin ja eher der pragmatische Typ. Deshalb möchte ich diese Sachen gern verschenken. Wenn Ihr sie haben wollt, hinterlasst mir hier einen Kommentar bis Freitag, den 2. November 2012 um Mitternacht. Wenn Ihr sie nicht gebrauchen könnt, verlinkt doch bitte die Verlosung auf Eurem Blog, vielleicht sind unter Euren LeserInnen welche, die die Sachen gewinnen möchten.

Sonntag, 5. August 2012

7 Sachen am 5. August 2012

Eine tolle Idee von Frau Liebe:
Immer wieder sonntags 7 Bilder von 7 Sachen, 
für die ich an diesem Tag meine Hände gebraucht habe. 
Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig.


Mit dem kleinen Kind ein tolles Buch angesehen und dabei ab und zu geholfen, die Werkzeuge zu bedienen. Dieses Buch ist super! Die Werkzeuge machen Geräusche und zwar rein mechanisch, also ohne Batterie. Männer und Frauen verrichten die gezeigten Handwerksarbeiten gleichermaßen. So sollen gute Kinderbücher sein!


Brot gebacken. Okay, nur die Zutaten eingefüllt und den Automaten angeschaltet. Ich liebe ihn.


Spülmaschine ausgeräumt. Noch ein Gerät, dass ich nicht missen möchte. Natürlich von einer Frau erfunden. Danke!!!


Soja-Reis-Drink in den Kaffee geschüttet. Ich teste gerade verschiedene Milch-Alternativen. Diese hier ist nicht so lecker, finde ich.


Frisch gewaschene Handtücher gefaltet und gestapelt. Ja, die Waschmaschine mag ich auch sehr gern.


Ein T-Shirt auf meine aktuelle Lieblingslänge gekürzt. Meine Nähmaschine hab ich auch lieb.


Mit der letzte Woche gewickelten Wolle gestrickt. Ohne Maschine. ;-)

Außerdem habe ich natürlich noch ein wenig Olympia geschaut. Aber erst habe ich mich über die unlogischen Wertungen beim Damenturnen geärgert und dann wurde der Livestream beendet, ohne dass das angekündigte Finale der Herren am Seitpferd (engl. "pommel horse" *lach*) gezeigt wurde. Was war da los?

Außerdem bin ich echt froh, dass die Schwimmwettkämpfe vorbei sind. Dieses ewige Rumgehacke auf den deutschen Schwimmern kann ich nicht mehr hören. Vor allem die "Expertin", die es offensichtlich nötig hat, in jedem dritten Satz zu betonen, dass sie eine Expertin sei, weil man es sonst nicht bemerken würde, ging mir die ganze Zeit tierisch auf den Zeiger.
Ja, die deutschen Schwimmer haben keine Medaillen gewonnen, zum ersten Mal seit 80 Jahren. Na und? Sind die anderen halt besser gewesen. Ist doch auch kein Wunder. Ja, die Frauenzeitschriften sagen uns seit Jahren, dass wir Sport treiben sollen. Allerdings aus den falschen Gründen. Wir sollen fit und schlank sein. Dass Sport Spaß machen kann und Wettkämpfe aufregend sind, das wird dabei schnell vergessen. Und wenn man doch mal Sport machen will, dann sind die Vereine dermaßen verpieft und verstaubt, dass viele nicht einmal eine Homepage haben. Ungünstige Trainingszeiten und hohe Beiträge mit unflexiblen Konditionen halten mich bisher davon ab, mein Kind zum Sport anzumelden. Ich hoffe, der Sportunterricht in den Schulen hat sich verbessert, seitdem ich Abitur gemacht habe, sonst ist es wirklich Glückssache, ob meine Kinder sich jemals für Sport begeistern können oder nicht. In Eigenregie könnte man ja auch aktiv werden. Aber hier in unserer Gegend kann man weder vernünftig joggen gehen noch gibt es irgendwo einen Trimm-Dich-Pfad (obwohl wir in einem sehr grünen Außenbezirk wohnen). Schwimmbäder sind teuer, eklig, zu voll und haben auch blöde Öffnungszeiten, die nicht zu unseren Routinen passen.

Wenn nur Kinder aus reichen Familien mit den nötigen Verbindungen überhaupt zum Leistungssport kommen, ist es kein Wunder, dass viele Talente unentdeckt bleiben und die besten deutschen Sportler international nicht mithalten können. Das ist aber nicht die Schuld dieser Sportler, sondern des Systems!

So, nach diesem Aufreger wünsche ich Euch eine gute Nacht und morgen einen erfolgreichen Start in die neue Woche. Hurra! Die Ferien sind vorbei! *jubel*
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