Posts mit dem Label HerbstjackenKnitalong werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label HerbstjackenKnitalong werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 2. November 2016

Me Made Mittwoch und Herbstjacken-Knit-Along Finale! (Part 2): Die hellblaue Jacke


Wie sieht es bei euch aus? 
Kam das neue Jäckchen schon zum Einsatz? 
Ist es als Kombi-Partner für Rock, Hose oder Kleid geeignet? 
Oder muss da jetzt noch etwas genäht werden, weil nichts so recht passt?


Beim letzten Treffen fehlte ja "nur" noch der Schalkragen.
Hier seht Ihr, wie ich am Spiegel teste, ob ich noch weiter stricken muss oder endlich abketten kann. Dazu musste ich drei Rundstricknadeln einziehen, sonst wären mir die Maschen runtergerutscht.


Ich hatte noch von beiden Garnen einen Rest, deshalb habe ich noch zwei Taschen gestrickt.
Vor dem Annähen habe ich sie mit Stecknadeln aufgesteckt und die Position überprüft.


Als ich mit der Position zufrieden war, habe ich sie "unsichtbar" an die Jacke genäht. Dies hier ist die Tasche auf dem rechten Vorderteil.


Am linken Vorderteil sah die Naht aber doof aus, die habe ich noch einmal aufgetrennt.


Beim zweiten Versuch sah es etwas besser aus.


Und so sieht die Jacke nun aus.
Sie gefällt mir gut und hat mir auch schon gute Dienste geleistet.


Nur so ganz ohne Verschluss ist das doch gewöhnungsbedürftig für mich.


Aber wenn ich die Hände in die Taschen stecke, fühlt es sich schon besser an. 


Das die Wolle kuschelig warm ist, wusste ich ja schon vorher, als sie noch ein Pullover war.


Aber jetzt in dieser Form werfe ich sie mir doch gern schnell mal über, z.B. an wärmeren Herbsttagen im Freien. Oder abends zuhause, wenn mir kalt ist. Besonders die Länge gefällt mir sehr.

Alle Herbstjacken werden bei Luise gezeigt.
Vielen lieben Dank für diesen Knit Along!
Meine Bonus-Projekt, den Poncho hoch 3, habe ich gestern gezeigt.

Mehr selbstgemachte Kleidung an echten Menschen gibt es beim Me Made Mittwoch, wo Meike heute ihr wunderbares Reisekleid und einen phantastisches Stricktuch zeigt.

Dienstag, 1. November 2016

Herbstjacken-Knit-Along Finale! (Part 1): Der Wende-hoch-3-Poncho


Wie sieht es bei euch aus? 
Kam das neue Jäckchen schon zum Einsatz? 
Ist es als Kombi-Partner für Rock, Hose oder Kleid geeignet? 
Oder muss da jetzt noch etwas genäht werden, weil nichts so recht passt?


Ich zeige heute mein Bonus-Projekt vom Herbstjacken-Knit-Along.
Das Hauptprojekt zeige ich morgen im Rahmen des MMM.
Der Poncho ist fertig. Bisher hatte ich ihn nur zuhause an.
Wenn ich ihn überwerfe, schwebt immer der Begriff "Avantgarde" in der Luft.


Es ist ein Wende-Poncho. Hoch 3.
Denn man kann Vorder- und Rückseite vertauschen.
Man kann Innen- und Außenseite vertauschen, das ist sehr praktisch!


Und man kann ihn sogar seitwärts tragen.
Diese Variante muss ich dringend mal mit einem Kleid kombinieren.



Ich habe viele Tragefotos gemacht, um die Schmetterlinge zu zeigen, aber sie kamen nie so richtig zur Geltung. Also zeige ich sie noch einmal flach liegend.


Auf der Seite in pink habe ich mehr Schmetterlinge eingehäkelt und diese auch steiler angeordnet.

Lange habe ich gegrübelt, wie ich den Poncho seitlich zusammenhalten soll. Gerade durch die verschiedenen Tragevarianten wären Knöpfe sehr knifflig geworden. Tuchnadeln oder Broschen waren mir zu gefährlich. 


Aber diese Haarklammern, die im englischsprachigen Raum "Butterflies" (!) heißen, sind eine praktische Lösung. Sie können höchstens abbrechen, wenn ich mich versehentlich draufsetze. Ansonsten beschädigen sie nicht die Wolle, sind nach Belieben positionierbar und billig in der Anschaffung. Bei mir lagen sie seit Jahren im Badschrank herum.


Mit ihnen kann ich sogar seitliche Raffungen vornehmen oder die Lagen schräg übereinander befestigen. 


Und weil von dem Garn in pink noch mehr als zwei ganze Knäuel übrig sind, habe ich mir auch noch passende Stulpen gestrickt.


Die schräg verlaufenden Zöpfe sind leider nicht so deutlich zu erkennen.
Aber egal, so bleiben meine Beine warm und ich kann meine Halbschule noch etwas länger im Herbst tragen.

Alle Herbstjacken werden bei Luise gezeigt.
Meinen eigentlichen Beitrag, die hellblaue Jacke, zeige ich morgen.

Sonntag, 16. Oktober 2016

Herbstjacken Knit Along: 2. Zwischenstand


Fast fertig? Oder viel aufgetrennt? Oder die zweite Jacke begonnen?


Der Hauptteil meiner Jacke ist fertig.
Es fehlt "nur" der Schalkragen.
Und die Fäden müssen vernäht werden, wobei sich das relativ in Grenzen hält, weil ich beim Ansetzen neuer Knäule den Faden immer angefilzt habe.


Und gegen das deutlich unterschiedliche Maschenbild muss ich etwas tun.
Die "frische" Wolle sieht verstrickt natürlich viel glatter aus als die geribbelte.

Kommen wir nun zum Schalkragen. Ich habe ein paar Sockenwollen in der engeren Auswahl.


Diesen Schlauchschal habe ich letztes Jahr gestrickt, aber nie getragen.


Das Garn ist Trekking-Sockenwolle, schön weich und für meine Verhältnisse recht bunt. Der wurde geribbelt und gewickelt.


Um zu beurteilen, wie sie zur Jacke passen, habe ich die Maschenproben direkt an die Kante gestrickt. Zuerst in kraus rechts, das wäre schön einfach und würde sich an der Abkettkante nicht einrollen. Aber es sieht mir zu unruhig aus.


In glatt rechts sieht es sehr schön aus, aber da rollt sich die Kante ein, es sei denn, ich stricke doppelt so lang, lege das Gestrick doppelt und nähe die Kante fest.


Oder in Rippen eins rechts eins links. Das finde ich anstrengendsten zu stricken, sieht auch nicht so schön aus wie glatt rechts, ergibt aber eine ordentliche Kante.
Die Farben harmonieren wunderbar mit dem Hellblau, aber ich glaube, es ist mir zu schrill, um es nah am Gesicht zu tragen.


Dann habe ich noch Sockenwolle in schwarz und verschiedenen Blautönen von Wollbutt. Hier habe ich auch die drei Varianten getestet, aber schnell gemerkt, dass die Farben nicht passen, denn das hellblau sieht neben der Sockenwolle so stumpf aus.


Der dritte Kandidat ist Sockenwolle aus dem Paket von Lara aka Loh-La. Objektiv betrachtet vielleicht am langweiligsten in der Kombination, aber subjektiv genau das Richtige für mich!

Die letzte Etappe beginnt also mit dem Aufnehmen der Maschen aus der vorderen Kante. Den Schalkragen stricke ich dann in eins rechts eins links Rippen, das ist zwar am anstrengendsten, gefällt mir im Ergebnis aber am besten.

Der Poncho ist nur wenig gewachsen und sieht nicht viel anders aus als beim letzten Mal.

Alle Teilnehmer treffen sich diese Woche bei Sylvia.


MerkenMerken

Donnerstag, 6. Oktober 2016

Herbstjacken Knit Along: 1. Zwischenstand


Der Herbstjacken-Knitalong hat ein paar Fragen:

1. Wie lange strickst du schon ?
2. Wer hat dir das Stricken beigebracht ?
3. Kannst du dich an dein erstes Strickstück erinnern und was war es ?

Als ich vier oder fünf Jahre alt war, habe ich die ersten Strickversuche gemacht. Keine Ahnung, was der Auslöser war, aber ich weiß noch genau, dass es ein Topflappen werden sollte aus dunkelgrüner Baumwolle (das war bestimmt nicht meine Idee). Das Garn war hässlich, hart und blöd, außerdem hat der Faden mir den linken Zeigefinger abgeschnürt, den ich somit auch nicht abspreizen konnte, wie es meine Mutter und meine älteste Schwester immer forderten: "Halt den ganz weit weg, als ob er stinkt!" Ich hab geheult und das doofe Strickzeug hingeschmissen.
Etwas später hatte ich ein kleines Kunststoffpüppchen namens Emily Erdbeer. Für sie wollte ich einen Schlafsack haben. Meine Mutter meinte, ich könne das selber stricken. Also schlug sie mir die Maschen an, in sonnengelbem Polyacryl, ich strickte kraus rechts, bis das Teil groß genug war, also so ungefähr 10 x 7 cm. Sie hat für mich abgekettet und das Teil zusammengenäht. Ich war selig und so stolz, dass ich diesen Schlafsack selbst gemacht hatte!
Meine ersten Socken habe ich mit acht oder neun Jahren gestrickt, sie waren hellblau mit bunten Ringeln am Schaft, das hatte ich selbst entworfen. Mein erstes Oberteil (an das ich mich erinnere) war eine wollweiße, kurze Zopfmusterjacke aus der Zeitschrift Carina, da war ich ungefähr 15 Jahre alt.

4. Wie alt ist das älteste Strickstück, welches du noch besitzt? Hast du ein Foto davon?

Ich weiß es nicht genau, aber dieser Sternenpullover ist schon sehr alt.

5. Wird bei dir in der Familie gestrickt ?

Meine Mutter und Oma haben gestrickt, aber sie leben beide leider nicht mehr.
Meine Schwester am anderen Ende der Welt strickt und häkelt viel.
Meine Schwägerin und die Schwiegercousine haben früher gestrickt, aber das hat auch stark nachgelassen.

6. Strickst du nur für dich oder auch für Andere ?

Hauptsächlich für mich, aber auf Anfrage auch für andere.

7.Wie reagiert deine Umgebung auf dein Hobby ?

Unterschiedlich. Viele sind ganz ehrfürchtig. Andere halten es für Zeitverschwendung, weil man doch so tolle Sachen im Diskounter kaufen kann. :-(

8. Hast du Lieblingswolle oder Lieblingsnadeln ?

Ich stricke größtenteils mit Nadeln, die schon meiner Mutter gehört haben: Prym und Inox.
Aber wenn ich eine neue Nadel kaufen muss, nehme ich die Metallnadeln von Addi.
Und ich stricke eigentlich alles auf Rundnadeln. Nadelspiele kommen nur noch für iCords oder 10-Stitch-Blankets zum Einsatz. Die Jackennadeln stauben seit Jahren vor sich hin.
Was das Garn betrifft, so hat jede Sorte ihre Vor- und Achteile. Dünne Garne machen ein leichtes, feines Gestrick. Dafür kommt man mit dicken Garnen schneller voran. Ich mag die wärmeregulierenden Eigenschaften von Schurwolle, aber wenn sie nass ist, nimmt mir der Geruch den Atem. Alpaka ist ebenfalls wunderbar temperaturausgleichend und stinkt auch nicht so im nassen Zustand, aber es ist teurer, es piekst mich phasenweise sogar durch mein Shirt hindurch und ein Alpaka-Pullover von mir hat viel gepillt und ist unter den Armen heftig verfilzt.
Baumwolle ist schön glatt und kühl, aber meist unangenehm zu stricken und auch schwer z.B. als Pullover. Acryl ist pflegeleicht und leicht, wird aber leider aus Erdöl hergestellt. Merino und Seide fühlen sich zwar wunderbar an, aber ich hätte lieber ein gutes Gewissen den Tieren gegenüber (Stichworte: Mulesing und brutale Schafschur, ich verlinke lieber nix). Bambus, Seacell, Tencel, Modal und so weiter habe ich noch nicht verstrickt.
------------------------------------------------

Kommen wir nun zu meiner Jacke:


Wie geplant habe ich einen Raglan von oben begonnen, dabei die Zunahmen nach dem Rezept vom Simple Summer Dingens gearbeitet, allerdings an meine Maschenprobe angepasst. Die Anleitung ist nämlich für Nadelstärke 4 mm, aber diesmal stricke ich mit Stärke 3 mm. An den Vorderteilen habe ich keine Zunahmen gearbeitet, weil ich sie wie beim Featherweight Cardigan später noch mit einem Schalkragen ergänzen will.


Ich stricke immer zuerst die Ärmel, weil ich so viel weniger wurschteln muss. Dabei ist besonders hilfreich, dass ich beide Ärmel auf eine gemeinsame Rundnadel nehme. Außerdem muss ich so kein Yarn Chicken erleben, weil für die Ärmel definitiv genug Garn da ist. Den Körper kann ich dann so lange stricken, bis das Garn aufgebraucht ist. So gibt es keine Stash-Leichen.


Das Garn stammt ja von einem geribbelten Pullover. Ich habe es in Ermangelung einer Haspel nicht zum Strang gewickelt und gewaschen, sondern lebe mit dem unregelmäßigen Maschenbild. Das wird sich später bestimmt entspannen.


Also, einen Bolero hätte ich schon. Jetzt geht's nur noch abwärts. ;-)


Und dann ist da noch der Bonus-Poncho:


Der startet ja außer Konkurrenz, weil er nicht gestrickt, sondern gehäkelt wird.
Hier seht Ihr, wie weit er schon ist.


Und hier seht Ihr das Muster, leider nur auf dem Kopf stehend.
Das sollen Schmetterlinge sein.



Der Herbstjacken-Knitalong trifft sich diese Woche bei Sylvia.


Donnerstag, 15. September 2016

Herbstjacken-Knit-Along 2016: Vorstellung




Die Ankündigung des Herbstjacken-Knitalong von Sylvia und Luise hat mich daran erinnert, dass ich ja vor einiger Zeit ein paar Pullover geribbelt habe und davon das hellblaue Garn endlich wieder verstrickt werden will:


Es soll ein Cardigan werden, inspiriert vom Featherweight (Ravelry-Link), aber mit der Raglan-Konstruktion vom Simple-Summer-Tweed-V-Neck (den ich schon erfolgreich in grau und dunkelblau gestrickt habe), allerdings muss ich die Raglan-Zunahmen an die Maschenprobe anpassen, weil das Garn viel dünner ist.

Und dann liegt da noch Polyacryl von meiner Mutter. 450 g in himbeerrot und 300 g in schwarz:


Daraus will ich einen Poncho häkeln, aber nicht in dieser typischen, spitz zulaufenden Form, sondern eher rechteckig, vielleicht mit Lochmuster.

Treffpunkt zum Herbstjacken Knit Along ist noch bis Samstag bei Luise. 
Sylvia und Luise, habt vielen Dank für Eure Initiative!



Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...