Sonntag, 9. Dezember 2018

Gelesen: "Die Buchspringer" von Mechthild Gläser



Coverbild freundlicherweise vom Verlag zur Verfügung gestellt


Autorin: Mechthild Gläser
Titel: Die Buchspringer
empfohlen ab 12 Jahren
erschienen 2015 
384 Seiten

Hardcover mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-7855-7497-3
17,95 € (D)
18,50 € (A)
Taschenbuch
ISBN 978-3-7855-8595-5
9,95 € (D)
10,30 € (A)

E-Book
ISBN ePub 978-3-7320-0253-5
ISBN Mobi 978-3-7320-0254-2
8,99 €

Klappentext:
Während des Sommerurlaubs auf einer vergessenen Shetlandinsel erfährt Amy, dass sie als Mitglied der Familie Lennox of Stormsay über die Fähigkeit verfügt, in Bücher zu reisen und dort Einfluss auf die Geschichten zu nehmen. Schnell findet Amy Freunde in der Buchwelt: Schir Khan, der Tiger aus dem Dschungelbuch, hat stets wertvolle Ratschläge für sie, während Goethes Werther zwar seinen Liebeskummer in tintenhaltigen Cocktails ertränkt, Amy aber auch ein treuer Freund ist, seit sie ihn vor den Annäherungsversuchen der Hexen aus Macbeth gerettet hat. Lediglich die Idee, Oliver Twist Kaugummi zu schenken, war nicht die beste … 
Doch bald merkt Amy, dass die Buchwelt nicht so friedlich ist, wie sie zunächst scheint. Erst verschwindet Geld aus den Schatzkammern von Ali Baba, dann verletzt sich Elizabeth Bennet auf dem Weg zum Ball mit Mr Darcy, sodass eine der bekanntesten Liebesgeschichten der Weltliteratur im Keim erstickt wird. Für Amy ist klar: Sie muss den Störenfried stellen! Doch erst, als sich die Zwischenfälle auch auf die Realität auswirken und schließlich sogar ein Todesopfer fordern, wird Amy klar, wie ernst die Bedrohung ist. Worauf hat es der geheimnisvolle Attentäter wirklich abgesehen?

Meine Meinung:
Endlich mal ein Buch, das in Bochum beginnt!
Wann hat man das schon mal?
Und dann spielt die Geschichte auf einer Shetlandinsel! Wunderbar!
Eine uralte, gigantische Bibliothek voller lockender Bücher und wispernder Worte...
Bücher die verheißungsvoll schimmern und in Gedanken „Lies mich!“ rufen...

Kennt Ihr das Gefühl, dass Geschichten sich im Laufe Eures Lebens verändern? Hier erfahren wir, wie das passieren kann.

Die Geschichte ist wunderbar geschrieben. Allein schon wie die Buchspringer in die Geschichten tauchen: Die Buchstaben verschwimmen vor den Augen zu einem Strudel aus Druckerschwärze, wirbeln durcheinander, verformen sich. Worte krümmen und biegen sich, bis sie zum Setting der Geschichte werden.

Die Buchspringer können sich vorwärts und rückwärts durch die Geschichten blättern, aber sich auch abseits der Handlung bewegen und von einem Buch ins andere wandern. Dabei werden sie teilweise von Figuren begleitet. Großartig, wie Amy mit Goethes Werther auf Shir Khan aus dem Dschungelbuch reitet! Es gibt in der Buchwelt einen Ort „zwischen den Zeilen“, z.B. mit einer Apotheke, die „Mittel gegen schwache Verben“ verkauft, einem Händler, der Punkte und Kommata zum Selbstabwiegen anbietet (das könnten heutzutage leider viele Autoren gebrauchen!) und einem Heldenausstatter, der auch Nebenfiguren bedient. Der Pub heißt „Zum Tintenfass“. So viele liebevolle und auch zum Brüllen komische Details, das macht einfach Spaß! Vor allem Werther hat mir sehr gefallen. Dabei mochte ich das Buch damals gar nicht so besonders.

Aber auch in der realen Welt finden sich so treffende Beschreibungen wie „Ich war viel zu höflich, um ihr Gebäck abzulehnen. Eine Staubwolke breitete sich in meinem Mund aus, als ich abbiss. Der Staubkeks hatte sich an meinem Gaumen festbetoniert und schob sich nun bedrohlich in Richtung meiner Luftröhre, während ich versuchte zu schlucken.“ Solche Kekse und Situationen kennen wir doch alle!

Ich bin dankbar, dass der Roman über weite Strecken ohne unnötig in die Länge gezogenes Liebesdrama auskommt. Es gibt zwei Missverständnisse, die aber schnell aus dem Weg geräumt werden.

"Die Buchspringer" ist ein Märchen voller Spannung, Romantik und Abenteuer, wunderschöner Landschaftsbeschreibungen gepaart mit trockenem Humor, ein Krimi, in dem Sherlok Holmes mal eine ganz unerwartete Rolle spielt. 
Und es ist eine Warnung, dass man keine Ideen aus Büchern klauen soll. Das macht diese nämlich kaputt!

„Die Buchspringer“ hätte das Potential zu einer wundervollen Buchreihe. Schade, dass die Geschichte sehr abgeschlossen wirkt. Oder kommt da vielleicht doch noch mehr? Ich könnte mir die Geschichte auch sehr gut als Kinofilm vorstellen.

Ein paar Ungereimtheiten sind mir allerdings aufgefallen. So schwankt Amy anfangs, ob sie ihre Großmutter siezen oder duzen soll. Dabei gibt es dieses Problem im Englischen nicht. Oder spricht die schottische Oma etwa zufällig deutsch?
Dann hat Amy einerseits einen E-Reader (für die breite Masse erst seit 2007 wirklich erhältlich) und kennt Facebook (gibt es seit 2004), andererseits fällt sie an einer Stelle in ihr Bett „im 20. Jahrhundert“.

Außerdem hat mich der ständige Wechsel zwischen Amys Ich-Perspektive und Wills Perspektive in der dritten Person sehr gestört, vor allem wenn es mitten im Kapitel vorkommt.

Aber das sind wirklich nur sehr kleine Details. Ansonsten finde ich dieses Buch wirklich großartig!


Tipp:
Auf der Internetseite des Verlags gibt es eine Leseprobe.


Ich hab mal wieder ein Buch abgebrochen.


An der 10%-Hürde gescheitert:
"Das Flüstern der Zeit" von Sandra Regnier.
Zu viel oberflächliches Teenager-Gedöns, zu wenig Action, flache Charaktere. Schade!

Spenden für Obdachlose im Dezember 2018


Gestern war wieder Stricktreff von Helfen WOLLEn. Ich hatte seit dem letzten Treffen vier 'Paar Socken gestrickt.

Vorher hatte mein kleines Kind noch ein Basketballturnier, wie man an der Tasche rechts erkennen kann.

Da ich eine große Tasche (links im Bild) voll mit Spenden von Sylvia vom Youtube-Kanal "Magische Maschen" und von meiner Schwester abgeben wollte, bin ich wieder vor dem Treffen direkt zu einer Einrichtung für Obdachlose gefahren (dieselbe wie im Oktober und November) und habe alles abgeliefert. Ich wurde dort wieder so begeistert empfangen, dass mir ganz warm ums Herz wurde. Dabei bin ich ja einfach nur mit meiner vollen Tasche durch den Speisesaal zur Abgabe marschiert, aber von beiden Seiten riefen mir Menschen zu: "Toll! Danke! Das ist so nett von Ihnen!" Ich habe richtig gefühlt, wie das meiner Seele und meinem Immunsystem wohl getan hat. Da sieht man mal wieder, dass Wohltätigkeit keine einseitige Sache ist.

Anschließend bin ich zum Treffen gefahren. Die bezaubernde Poppi vom Podcast "Stricktherapie" war auch wieder da und wir haben uns wieder wunderbar unterhalten.

Hier noch die von mir gestrickten Socken, alle aus gespendeten Resten:






Donnerstag, 22. November 2018

Gelesen: "Der kategorische Imperativ ist keine Stellung beim Sex" von Horst Evers




Coverbild freundlicherweise vom Verlag zur Verfügung gestellt

Titel: Der kategorische Imperativ ist keine Stellung beim Sex
Autor: Horst Evers
Verlag: rororo
Erscheinungstermin: 24.04.2018
256 Seiten
Taschenbuch 9,99 €
ISBN: 978-3-499-29023-7

gebundene Ausgabe 16,95 €
ISBN: 978-3-87134-172-4
E-Book 9,99 €
ISBN: 978-3-644-10004-6

Klappentext:
So komisch war Alltag noch nie.
Wie können wir den mannigfaltigen Tücken des Daseins begegnen? Horst Evers macht den Alltagstest und erzählt Geschichten mitten aus dem Hier und Jetzt. Er entwickelt Sportarten, deren Ausübung man vor dem eigenen Körper geheim halten kann, lässt sich online massieren, reist zur wahrscheinlich unspektakulärsten Sehenswürdigkeit der Welt und unterzieht Kants kategorischen Imperativ und die Lehrsätze anderer großer Denker dem Praxistest. Sein Ergebnis: Das Leben ist wunderbar, macht aber leider häufig auch viel Arbeit. Man sollte es preisen wie ein Schweizer seine Heimatstadt Thun: «Thun ist schön, aber nichts Thun ist schöner.»

Meine Meinung:
Ich liebe die trockene Art, mit der Horst Evers seinen Alltag, seine Gedanken und Ideen beschreibt. Meine Lieblingsstellen sind:




Tipp:
Auf der Verlags-Homepage gibt es eine kostenlose Leseprobe.



Montag, 19. November 2018

Gelesen: "Stehaufqueen" von Nicole Staudinger


Coverbild freundlicherweise vom Verlag zur Verfügung gestellt


Titel: Stehaufqueen
Autorin: Nicole Staudinger
Verlag: Knaur
Erschienen am 01.03.2018
288 Seiten
ISBN: 978-3-426-78964-3
Preis: 14,99 € (Klappenbroschur), 12,99 € (E-Book)

Klappentext:
Jeder erlebt einmal Rückschläge, Krisen oder doofe Tage. Doch woran liegt es, dass die einen daran zerbrechen und die anderen scheinbar locker damit fertig werden? Und was ist eigentlich ein Schicksalsschlag, was eine Lappalie – und wer bestimmt das? Nicole Staudinger weiß, wovon sie spricht: Mit Anfang Dreißig erhält die Mutter zweier kleiner Kinder die niederschmetternde Diagnose Brustkrebs. Doch anstatt die Hoffnung zu verlieren, entdeckt sie die Stehaufqueen in sich. Heute ist Nicole Staudinger geheilt und erfolgreiche Trainerin und Autorin. In diesem zutiefst persönlichen Buch macht sie ihren Leserinnen Mut, sich nie unterkriegen zu lassen und immer wieder aufzustehen. Dem Leben mit Humor und Zuversicht zu begegnen, denn: In jeder Frau steckt eine Stehaufqueen.

Meine Meinung:
Dieses Buch ist kein Ratgeber und das möchte es auch gar nicht sein. Nicole Staudinger erzählt viele Geschichten aus ihrem Leben, aber auch von ihren Eltern, Kindern und Freunden. Sie schaut genau hin und fragt auch nach, welche Strategien jeweils geholfen haben, über die kleinen und großen Hürden des Lebens hinwegzukommen.
Ehrlich gesagt hat mir ihr Buch "Schlagfertigkeitsqueen" deutlich besser gefallen, aus dem ich viel mehr gelernt habe. Aber das liegt vielleicht daran, dass ich einfach schon sehr viel über positives Denken, Achtsamkeit und Resilienz weiß und deshalb nicht so viel von der "Stehaufqueen" lernen konnte. Aber ich bereue nicht, es gelesen zu haben. Und da ich es aus der Bücherei geliehen habe, hat es mich auch quasi nichts gekostet.

Tipp:
Mehr Infos wie z.B. eine Leseprobe und ein kurzes Video mit der Autorin gibt es auf der Verlagshomepage.



Samstag, 17. November 2018

Spenden für Obdachlose im November 2018





Letztes Wochenende war wieder ein Stricktreff von Helfen WOLLEn. Ich hatte seit dem letzten Treffen diese vier Schals gestrickt. Sie sind alle etwa 20 cm breit und 170 bis 180 cm lang. Die Garne sind teilweise Spenden eines Handarbeitsgeschäfts in meiner Nähe und teilweise Reste von mir.

Da ich auch wieder ein paar private (nicht strickige) Sachen zu spenden hatte, bin ich wieder vor dem Treffen direkt zu einer Einrichtung für Obdachlose gefahren (dieselbe wie im Oktober) und habe alles abgeliefert. Ich wurde dort mit solch einer Freude und Dankbarkeit empfangen, dass mir ganz warm ums Herz wurde. Dabei bin ich ja einfach nur mit meinen vollen Taschen durch den Speisesaal zur Abgabe marschiert, aber von beiden Seiten riefen mir Menschen zu: "Toll! Danke! Das ist so nett von Ihnen!" Ich habe richtig gefühlt, wie das meiner Seele und meinem Immunsystem wohl getan hat. Da sieht man mal wieder, dass Wohltätigkeit keine einseitige Sache ist.

Anschließend bin ich zum Treffen gefahren. Dort habe ich die bezaubernde Poppi vom Podcast "Stricktherapie" kennen gelernt. Wir haben nebeneinander gesessen, über das Sockenstricken gefachsimpelt, aber auch über andere Themen geplaudert, z.B. über das Theater und sie hatte sehr leckere Zimtschnecken mitgebracht, nach deren Rezept ich leider zu fragen vergessen hatte. Das muss ich dringend nachholen.




Freitag, 9. November 2018

4 Bücher an der 10%-Hürde gescheitert, aber das 5. Buch war der Knaller!



An der 10%-Hürde gescheitert:
"Emma, der Faun und das vergessene Buch" von Mechthild GläserDiese Rezension enthält viele Kritikpunkte, die ich auch so sehe.

"Pandora - Wovon träumst du?" von Eva SiegmundDiese Rezension trifft meine Meinung sehr gut.

"Der Wächter von Pankow" von Jochen Schmidt 
Hat überhaupt jemand mehr als die Titelgebende Kurzgeschichte gelesen? Als ich nach Rezensionen suchte, fand ich nur welche, die sich auf ebenjene beziehen oder sogar das Wort "Roman" und überhaupt ganz oft denselben Rezensionstext, der mit dem Satz "Dasjenige von Jochen Schmidt kann jedenfalls so falsch nicht sein, wenn dabei immer wieder so wunderbar eigensinnige Geschichten entstehen" endet.

"Die Freiheit der Emma Herwegh" von Dirk Kurbjuweit
Diese Rezension entspricht in etwa meiner Meinung.

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Empfehlung:


Coverbild freundlicherweise vom Verlag zur Verfügung gestellt


eBook

Preis: 9,99 € [D], CHF 12,00
ISBN: 978-3-641-21362-6

Klappenbroschur

464 Seiten
ISBN: 978-3-570-31183-7
Preis: 12,99 € [D], 13,40 € [A], CHF 18,90

Verlag: cbj Jugendbücher
erschienen am: 13.11.2017

Klappentext:
Was tust du, wenn du alles verlierst?
Nachdem Liz und Sophie dem Sandmann entkommen sind, arbeitet Liz als Blog-Jounalistin bei Pandoras Wächter. Nach einem kritischen Artikel über die Abschaffung des Bargelds wird sie verhaftet – sie soll den Chef der NeuroLink AG getötet haben. Alle Beweise sprechen gegen sie – aber ist sie wirklich eine Mörderin? Als Liz verurteilt und aus Berlin verbannt wird, bleibt ihre Schwester Sophie in der Stadt zurück. Nun ist es an ihr, die Wahrheit herauszufinden, doch bald ist auch Sophie in Berlin nicht mehr sicher.

Meine Meinung:
Nachdem ich von Pandora und Cassandra einige begeisterte Rezensionen gehört und gelesen habe, habe ich mir beide Bücher per Onleihe ausgeliehen. Der erste Teil hat mich leider so genervt, dass ich die Lektüre nach 10% abgebrochen habe (siehe oben), vor allem wegen der Naivität und Oberflächlichkeit der Hauptfiguren, aber auch, weil er einfach unerträgliche Längen hatte. Da der zweite Teil aber angeblich besser sein sollte, habe ich ihn trotzdem gelesen und darüber bin ich sehr froh. Denn dieser apokalyptische Berlin-Jugend-Dystopie-Thriller hat mich wirklich gefesselt, begeistert und am Ende bis ins Mark erschüttert. Ich hab schon lange kein so spannendes Buch mehr gelesen. Ich hab mich mit den Hauptfiguren über kleine Siege gefreut, mitgefiebert, gerätselt, gelacht, gelitten und geweint.
Die Hauptfiguren sind sehr sympathisch, intelligent, frech, verletzlich, fürsorglich, mitfühlend und wenn's drauf ankommt, wild entschlossen und tough. Das hat mir sehr gefallen.
Nur das Titelbild passt leider so gar nicht zur Geschichte. Für mich sieht es aus, als würde ein wohl behütetes, junges Mädchen auf ihren ersten Ball gehen und dort ihren Traumprinzen treffen. Dagegen wäre ja nichts zu sagen. Allerdings kann ich mir vorstellen, dass man mit diesem Bild die falsche Zielgruppe anspricht, die dann enttäuscht ist, weil es hier nicht um Romantik geht, sondern teilweise ganz schon hart um Leben und Tod.



Sonntag, 21. Oktober 2018

Gelesen, aber keine Leseempfehlung




Leider habe ich kein reines Coverbild auf der Homepage vom TOPP-Verlag gefunden. Freue mich über sachdienliche Hinweise.


Titel: TRICK 17 – Gesundheit & Wohlbefinden
Autorin: Ina Volkmer
TOPP-Verlag
ISBN 9783772477935
336 Seiten
Softcover
Preis: 17,00 € (D), 17,50 € (A)

Klappentext:
Weißt du noch, wie deine Oma sich um dich gekümmert hat, wenn du krank warst? Sie ist sicher nicht sofort in die Apotheke gelaufen & hat dort etwas gekauft, oder? Sie hatte Tricks, wie man die unterschiedlichsten Wehwechen behandeln konnte. Damit diese nicht in Vergessenheit geraten, hat Ina Volkmer 222 Tipps & Tricks gesammelt, die Körper & Geist gut tun.
Ob es nun eine Erkältung ist, Gelenkschmerzen oder Probleme mit der Verdauung: Ina zeigt dir, wie du deinem Elend ein Ende bereitest, ganz ohne Tabletten nehmen zu müssen. Das klingt super? Ist es auch! So kannst du viel Geld sparen & tust obendrein noch etwas Gutes für deinen Körper.
Außerdem hat Ina auch Ratschläge für dich, wenn du kerngesund und auf der Suche nach Wellness-Tipps bist. Wie wäre es zum Beispiel bei dem nächsten Beauty-Abend mit deinen Mädels eine selbstgemachte Maske auszuprobieren? Oder wusstest du schon, wie man blonde Haare noch blonder bekommt? Ina Volkmer zeigt es dir in TRICK 17 – Gesundheit & Wohlbefinden!

Meine Meinung:
Die meisten "Tricks" kenne ich schon seit meiner Kindheit und Jugend. Manches ist auch wirklich nicht mehr zeitgemäß, z.B. raten Mediziner inzwischen dringend von Dampfbädern mit Kamille ab wegen der Allergiegefahr. Ich mag mir auch nicht Gelatine aus Schweineknochen ins Gesicht schmieren oder rissige Haut mit Salz abreiben (aua!).
Ich leihe diese Trick17-Bücher immer nur aus der Stadtbücherei aus, aber bisher hat es sich nicht gelohnt (*klick* für weitere Beispiele). Aber vielleicht liegt das auch nur an meinem fortgeschrittenen Alter und der enormen Lebenserfahrung. ;-)

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An der 10%-Hürde sind zuletzt gescheitert:
"Surprise Me" von Sophie Kinsella und
"A Desirable Residence" von Madeleine Wickham (aka Sophie Kinsella)


Freitag, 12. Oktober 2018

Spenden für Obdachlose im Oktober 2018


Morgen ist wieder ein Stricktreff von Helfen WOLLEn. Und ich habe es wieder geschafft, jede Woche etwas dafür zu stricken. Insgesamt sind es 7 Paar Socken in Größe 44/45, ein Paar Handstulpen und ein Schal. Um die Socken besser zeigen zu können, habe ich mir mal einen Sockenspanner aus Pappe geschnitten. Die Wolle stammt aus Spenden, teilweise von Privatpersonen, teilweise aus Handarbeitsgeschäften. Ich stricke meist mit Resten, daraus lassen sich nämlich immer wieder unerwartete Kombinationen zaubern:









Den Faden habe ich natürlich noch vernäht.


Hier noch einmal alle Sachen auf einem Stapel:


Dann hat mein Mann sich einen neuen Wanderrucksack gekauft. Den alten haben wir mit wintertauglicher Kleidung gefüllt, die er nicht mehr trägt. Meine Schwester und ich haben auch unsere Schränke entrümpelt. Für diese Sachen habe ich aus einer alten Tischdecke und einem Hosenbein von einer Kinderjeans eine Tasche genäht (unten im Bild rechts), die etwa so groß ist wie diese blauen Plastiktaschen vom Hackbällchenmöbelhaus. Dazu haben wir noch haltbare Lebensmittel aussortiert, die natürlich zu schade für den Müll sind, aber hier einfach nicht gegessen werden (in unserer alten Einkaufstasche in der Mitte). Das alles werde ich morgen zu einer Tagesstätte für Obdachlose bringen. Natürlich habe ich dort vorher angerufen und gefragt, was gebraucht wird.


So, jetzt haben wir wieder etwas Platz in den Schränken und gleichzeitig helfen wir obdachlosen Menschen gegen Hunger und Kälte. Fühlt sich gut an.


Donnerstag, 11. Oktober 2018

Genäht: Baumwollpads für Kompressen und zum Abschminken




Aus Resten von Jersey und Sweatstoff, die teilweise von alten T-Shirts und Pullovern stammen, habe ich über 100 Baumwollpads genäht. Die aus Jersey sind dreilagig, die aus Sweat zweilagig. Man kann sie verwenden zum Abschminken, für Gesichtswasser, als warme Kompressen z.B. mit Tee getränkt oder als kalte Kompressen aus dem Eisfach.

Ich brauche aber natürlich nicht so viele, denn man kann sie ja waschen.
Schreibt mir, wenn Ihr welche haben wollt, wir finden bestimmt eine Idee zum Tauschen!
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