Titel: Das Jahr ohne Sommer
Autorin: Constanze Neumann
Verlag: Ullstein
eBook
Preis: 10,99 €
192 Seiten
ISBN 9783843731713
Veröffentlichung: 14.03.2024
Klappentext:
Wohin geht man, wenn man im Nirgendwo steht: zwischen zwei Ländern, zwischen nahen Erinnerungen und ferner Gegenwart, zwischen einem stets redenden Vater und einer schweigenden Mutter?
Das Mädchen ist sechs, als sie die DDR verlässt und mit ihrer Familie ein neues Leben im äußersten Westen Deutschlands beginnt. Warten dort die Verheißungen, auf die ihre Eltern gehofft haben? Kann der Vater sich neu erfinden, wird die Mutter ihre Krankheit, aus DDR-Gefängnissen mitgebracht, überwinden? Das Kind sehnt sich nach der Großmutter im fernen Leipzig und lernt, wie die Aachener zu reden: ein Schweben zwischen den Welten, das auch nicht zu Ende geht, als 1989 die Mauer fällt.
Meine Meinung:
Die Autorin erzählt die Geschichte ihrer eigenen Kindheit auf sehr intensive Art. Mich hat das sehr berührt. Ich kannte zwar schon solche Geschichten, spätestens seitdem ich den Podcast "Staatsbürgerkunde" höre, den ich wirklich sehr empfehlen kann. (Unbedingt mit Folge 1 beginnen!)
Ein Lehrer von mir war aus der DDR erfolgreich geflohen. Ein Mitschüler war sofort nach der Wende an unsere Schule gewechselt. Wir haben "Auf der Mauer, auf der Lauer" im Grips-Theater gesehen. Dennoch ist jede Biografie individuell. Ich wünsche mir, dass die Menschen in Deutschland mehr anderen Menschen zuhören, wenn diese von ihrem Leben erzählen. Wir werden die Probleme nicht gegeneinander, sondern nur miteinander lösen. Egal aus welchen Land jemand warum geflohen oder dort geblieben ist.
Tipps:
Es gibt eine kostenlose Leseprobe.
Das Hörbuch ist bei HörbucHHamburg erschienen. Dort gibt es eine kostenlose Hörprobe.