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Dienstag, 27. Dezember 2016

Gelesen: "A long way down" von Nick Hornby



Coverbild freundlicherweise vom Verlag zur Verfügung gestellt


Autor: Nick Hornby
Titel: A Long Way Down
Verlag: Kiepenheuer&Witsch
Titel der Originalausgabe: A Long Way Down
Aus dem Englischen von Clara Drechsler und Harald Hellmann
ISBN: 978-3-462-03455-4
Erschienen am: 25.05.2005
352 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
Preis: 19,90 € (D), 20,50 € (A)

Klappentext:
Vier Menschen auf dem Dach eines Londoner Hochhauses, die sich an Silvester das Leben nehmen wollen, schließen einen Pakt: neuer gemeinsamer Selbstmord-Termin ist der Valentinstag. Es bleiben sechs Wochen, die gemeinsam überlebt werden müssen...
Silvester, auf dem Dach eines Hochhauses: Pech, dass gleich vier Menschen auf die Idee gekommen sind, sich dort das Leben zu nehmen. Da man sich schlecht umbringen kann, wenn einem andere dabei zusehen, steigt die seltsame Gruppe erst mal vom Dach, um das Problem der jüngsten Kandidatin, die nicht weiß, warum ihr Freund sie verlassen hat, zu lösen. Nach und nach erzählen sie sich ihre Geschichten.
Da ist die altjüngferliche Maureen, deren Sohn Matty schwerstbehindert ist und die diese Belastung allein tragen muss, da ist Martin, der berühmte Talkmaster, den nach einem Gefängnisaufenthalt niemand mehr auf dem Bildschirm sehen will, Jess, die aufmüpfige Tochter eines Politikers, ist so direkt, dass sie alle vor den Kopf stößt, und JJ, der von seinem besten Freund, dem Sänger seiner Band, im Stich gelassen wurde. Die vier verabreden, mit dem finalen Sprung bis zum Valentinstag zu warten – und so findet eine Gruppe von Menschen zueinander, die unterschiedlicher nicht sein könnten und die einander doch auf wundersame Weise zu helfen wissen.

Meine Meinung:
Ein wunderbares Buch! Absolut lesenswert!
Schade, dass die Verfilmung dagegen sehr schwach ist.

Das Buch ist älter als fünf Jahre, also macht es mit bei der GoldenBackList Challenge.
 #goldenbacklist

Mittwoch, 7. September 2016

Gelesen: "Glück reimt sich nicht auf Leben. Naja, so ist das eben" von Bjarne Mädel



Coverbild freundlicherweise vom Verlag zur Verfügung gestellt


KiWi-Taschenbuch
ISBN: 978-3-462-04316-7
Erschienen am: 19.05.2011
128 Seiten, Broschur
Preis: 6,99 € [D], 7,20 € [A]

Klappentext:
»Es ist doch wirklich wie ein Fluch, jeder Promi schreibt ein Buch.«
Alles fing mit einem einsamen, verregneten Urlaub in Thailand an. Anstatt am Traumstrand in der Sonne zu liegen, saß Bjarne Mädel bei strömendem Regen in einem indischen Lokal und dachte sich: »Is ja kindisch, ich sitz’ in Thailand und ess’ indisch!«.

Meine Meinung:
Ich habe geschmunzelt und gekichert. Dabei lese ich sonst nie Gedichte. Aber Bjarne Mädel hat Humor ganz nach meinem Geschmack.

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Weil das Buch etwas über fünf Jahre alt ist, macht es bei der #goldenbacklist Challenge mit.


Mittwoch, 1. Juni 2016

Kinderbuch: "Robert und die Ritter - Das Zauberschwert" von Anu Stohner



Coverbild freundlicherweise vom Verlag zur Verfügung gestellt

Autorin: Anu Stohner
Titel: Robert und die Ritter 1. Das Zauberschwert
Illustrationen: Jörg Mühle
Verlag: dtv Reihe Hanser
Hardcover
Originalausgabe
160 Seiten
Altersempfehlung: ab 8 Jahren
ISBN 978-3-423-62479-4
Erscheinungsdatum: 1. Mai 2011
ISBN 978-3-423-62479-4
Preis: 12,95 € [D], 13,40 € [A] inkl. MwSt

Klappentext:
Vorwärts, Ritter von der Wackerburg!
Natürlich wäre es zu alldem nicht gekommen, wenn Robert von seinem Onkel nicht ein Zauberschwert geschenkt bekommen hätte, mit dem man Zeitreisen machen kann. So landen Robert und sein Freund Tim im Mittelalter, auf der Wackerburg. Dort leben die kleinen Ritter mit den kleinen Raubrittern von der Burg Wolfeck in einer Dauerfehde. Kann ja Robert nicht wissen. Aber wo Robert ist, da ist auch Chaos. Und tatsächlich, kaum stehen Tim und Robert auf dem Burghof, kommt ein Handschuh über die Mauer geflogen. Und eh man es begreift, hat ihn Robert schon in der Hand, den Fehdehandschuh.
Die wilden Wölfe haben endlich ihr Ziel erreicht. Endlich gibt es Keile für die Wackerburger! Oje! Müssen die netten kleinen Ritter gegen die Übermacht der Raufritter kämpfen? Und wenn ja, wie sehen sie hinterher aus? Robert und Tim wollen helfen. Aber wie?

Meine Meinung:
Robert und Tim sind eigentlich ganz normale Jungen, mit denen man sich gut identifizieren kann. Robert ist im normalen Leben ein gutmütiger, selbstbewusster Tollpatsch mit vielen lustigen Ideen, sein Freund Tim, der die Geschichte aus der Ich-Perspektive erzählt, ist im normalen Leben etwas vernünftiger, vorsichtiger und ängstlicher. Bei ihren Reisen in die Ritterzeit ändern sich aber ihre Eigenschaften: Tim ist auf einmal ungeschickter und Robert hat plötzlich alles im Griff. Das macht die Geschichte neben dem eigentlichen Abenteuer sehr interessant, weil doch jedes Kind gern gelegentlich anders wäre.
Die Illustrationen sind wirklich schön. Das Cover könnt Ihr ja hier oben sehen. Vorn im Buch sind alle wichtigen Personen in Farbe abgebildet, hinten im Buch gibt es eine farbige Landkarte mit den Burgen sowie dem umliegenden Gelände. Den Text begleiten Zeichnungen in schwarz-weiß, die mich vom Stil her an die Geschichten vom Kleinen Nick erinnern (schaut einfach mal in die unten verlinkte Leseprobe).
Wir hatten viel Spaß beim Lesen und haben gerade den zweiten Band angefangen. (Insgesamt gibt es bisher vier Bände.) Die Altersempfehlung finde ich angemessen.

Tipp 1:
Auf der Homepage des Verlags gibt es eine Leseprobe.

Tipp 2:
Der dtv hat extra eine eigene Seite über "Robert und die Ritter" eingerichtet.
Dort gibt es unter anderem Vorlagen und eine Bastelanleitung für coole Ritterschilde und ein Wörterbuch für mittelalterliche Begriffe und Gegenstände.

Tipp 3:
Auf der Homepage der dtv-Kinderbücher gibt es oben rechts einen witzigen "Bücherautomaten", mit dessen Hilfe man Kinderbücher Bücher z.B. als Geschenk aussuchen kann.

Das Buch ist (gerade so) älter als fünf Jahre, deshalb macht es bei der #GoldenBacklist Challenge 2016 mit.


Donnerstag, 21. April 2016

Gelesen: "625 Jahre Lichtenrade" von Wilfried Postier



Coverbild freundlicherweise vom Westkreuz-Verlag zur Verfügung gestellt

Autor: Wilfried Postier
Titel: 625 Jahre Lichtenrade
Verlag: Westkreuz-Verlag
Erscheinungsjahr: 2000 (#goldenbacklist)
ISBN: 978-3-929592-57-3
Preis: 12,50 EUR
132 Seiten, 66 Abbildungen
Hardcover

Klappentext:
Dieses Buch versucht, ein Porträt von Berlin-Lichtenrade zu zeichnen. Anlass dafür ist die Erstnennung des Ortes im Landbuch Kaiser Karl IV. im Jahre 1375. Verlorenes und Verdrängtes soll in diesem Buch wieder lebendig werden. Systematisch arbeitende Chronisten werden eine präzise zeitliche und räumliche Darstellung vermissen. Dies war nicht Ziel und Aufgabe dieses Buches. So wie ein Künstler ein Porträt erstellt, soll hier ein geschichtliches Porträt eines Ortes aufgezeigt werden.
Um es gleich zu sagen: Lichtenrade hat Besonderes, Einmaliges und sogar Geheimnisvolles. Der Ort kann auf eine interessante und bewegte Geschichte zurückblicken.

Meine Meinung:
Neulich bin ich zufällig in der Heimatkunde-Abteilung der Bücherei gelandet und da dachte ich mir, dass ich nach fast sechs Jahren doch mal etwas mehr über diesen südlichen Berliner Ortsteil lernen könnte. Also habe ich mir dieses Buch ausgeliehen und gelesen. Es ist gut geschrieben, enthält viele interessante Bilder und erzählt die Besonderheiten im Laufe der Geschichte von Lichtenrade.
Wer sein ganzes Leben immer an demselben Ort lebt, weiß vielleicht schon längst alles darüber. Aber ich bin im Laufe meines bisherigen Lebens schon zehn mal umgezogen und habe dabei acht verschiedene Berliner Ortsteile bewohnt. Jeder ist anders, hat eine eigene Struktur und Geschichte. Und ich finde es jedesmal spannend, das alles zu entdecken.
Unser Berliner "Arm, aber sexy"-Ex-Bürgermeister kommt übrigens aus Lichtenrade. Wer hätte das gewusst? Oder dass die emanzipierte Künstlerin Hermione von Preuschen um die vorletzte Jahrhundertwende Lichtenrade zum kulturellen Mittelpunkt Berlins gemacht hat (obwohl es damals noch nicht einmal zu Berlin gehört hat)? Sie veranstaltete Ausstellungen und hielt Vorträge über ihre Weltreisen vor Gästen aus der "höheren" Gesellschaft aus Berlin, New York, Tokio, Caracas und Afrika.
Ich bin sehr beeindruckt!

Donnerstag, 18. Februar 2016

Gelesen: "Witwe für ein Jahr" von John Irving


 
Autor: John Irving
Titel: Witwe für ein Jahr
Taschenbuch
Verlag: Diogenes
768 Seiten
ISBN978-3-257-23300-1
Erscheinungsjahr: 1998
Preis: 13.90 € (D),  14.30 € (A), sFr19.90

Klappentext:
Liebe und Tod, Leidenschaft und Vergänglichkeit, Wirklichkeit und Fiktion sind die Pole, zwischen denen der Puls des neuen Romans von John Irving schlägt. Im Mittelpunkt steht die Schriftstellerin Ruth Cole, eine starke und verletzliche Frau, die mit ihren Büchern Erfolg und mit ihren Freunden Pech hat... Umwerfend komisch und aufwühlend.



Autor: John Irving
Titel: A Widow for One Year
Taschenbuch
Verlag: Black Swan
672 Seiten
ISBN 978-0552146685
Erscheinungsjahr: 1998
Preis: 8,46 € (ungefähr, schließlich gilt die Buchpreisbindung nur für deutsche Bücher)

Jacket Text:
“One night when she was four and sleeping in the bottom bunk of her bunk bed, Ruth Cole woke to the sound of lovemaking—it was coming from her parents’ bedroom.”
This sentence opens John Irving’s ninth novel, A Widow for One Year, a story of a family marked by tragedy. Ruth Cole is a complex, often self-contradictory character—a “difficult” woman. By no means is she conventionally “nice,” but she will never be forgotten.
Ruth’s story is told in three parts, each focusing on a critical time in her life. When we first meet her—on Long Island, in the summer of 1958—Ruth is only four.
The second window into Ruth’s life opens on the fall of 1990, when she is an unmarried woman whose personal life is not nearly as successful as her literary career. She distrusts her judgment in men, for good reason.
A Widow for One Year closes in the autumn of 1995, when Ruth Cole is a forty-one-year-old widow and mother. She’s about to fall in love for the first time.


Meine Meinung:
Ich habe den Film damals im Kino gesehen und fand ihn sehr schön. Das Buch hat mir noch besser gefallen. Es ist so schön, in John Irvings Geschichten einzutauchen. Auch wenn er oft peinliche Dinge schreibt, über die ich eigentlich nichts lesen will... 
Als ich vor vielen Jahren "Gottes Werk und Teufels Beitrag" von Irving gelesen habe, fand ich den Roman großartig, war aber anschließend von der Verfilmung enttäuscht, weil viele Dinge, die mir im Buch wichtig waren, im Film gar nicht vorkamen. Bei der "Witwe für ein Jahr" war die Reihenfolge umgekehrt und mein Erleben entsprechend ein anderes: Einerseits bin ich angenehm überrascht, wieviel tiefer das Buch geht, wie viel Zeit die Geschichte wirklich umspannt. Andererseits habe ich bei dieser Reihenfolge immer das Problem, dass beim Lesen keine eigenen Bilder in meinem Kopf entstehen, sondern ich immer nur die Schauspieler aus dem Film sehe. Dieses Problem habe ich teilweise behoben, als ich nun mit etwas Abstand endlich die englische Ausgabe gelesen habe.

Tipp 1:
Wer zuerst das Buch liest und danach den Film sehen will, muss wissen, dass nur etwa das erste Drittel verfilmt wurde.

Tipp 2:
Auf der Homepage des Verlags gibt es eine (deutsche) Leseprobe.


Das Buch ist älter als fünf Jahre und macht deshalb bei der #GoldenBackList Challenge mit.
Außerdem hat es mehr als 500 Seiten und gesellt sich zur lesenden Minderheit.



Samstag, 23. Januar 2016

Das große Liederbuch von Pettersson und Findus (mit CD)




Coverbild vom Verlag zur Verfügung gestellt

Titel: Das große Liederbuch von Pettersson und Findus / Do Re Mi - Kikeriki / mit CD
Text und Musik von Dieter Faber / Frank u. Rale Oberpichler
mit farbigen Bildern von Sven Nordqvist
44 Seiten
gebunden
21,0 x 29,7 cm
ab 5 Jahren
Preis: EUR 16,90 € (D), 30,10 SRF, 17,40 € (A)
ISBN-13: 978-3-7891-4314-4
Erscheinungstermin: Februar 2001


Klappentext:
Das erste Liederbuch von Findus und Petterson.Randvoll mit hinreißenden Kinderliedern zum Singen, Hören und Tanzen. Mit CD.
Pettersson und Findus machen Musik! Und wie - mit Klavier, Gitarre und Mundharmonika, mit Nägeln, Dübeln und einem alten Ölfass. Mit allem, was der alte Pettersson in seinem unerschöpflichen Tischlerschuppen findet. Mit ihnen musizieren Caruso, der Hahn, die Hühner und sogar der Fuchs. Es geht ums Eierlegen, darum, wie man den Fuchs am besten überlistet, um Fleischklößchen und natürlich um die Pfannkuchentorte. Und das Geburtstagslied von Findus ist so leicht auf jedes kleine Geburtstagskind umzudichten, dass es alle Chancen hat, ein neuer Kindergartenhit zu werden.
Dieter Faber, Frank und Rale Oberpichler haben für das Pettersson-Liederbuch vierzehn mitreißende Kinderlieder geschrieben, in denen die ganze Welt der Pettersson-Geschichten erklingt. Jedes Lied ist von Sven Nordqvist witzig illustriert. Dazu gibt es den Text und die Noten mit Gitarrengriffen, sodass die Lieder im Kindergarten, in der Schule oder zu Hause einfach nachgespielt werden können. Zum Mitmachen, Mitsingen und Tanzen - denn die schönsten Lieder von Pettersson und Findus gehen ins Ohr und in die Beine.

Meine Meinung:
In der Bücherei war ich neulich in der Musikabteilung, weil ich immer noch den speziellen Text zu "Gloria in excelsis deo" suche (hier hatte ich schon davon erzählt). Den habe ich zwar nicht gefunden, aber dafür stand dort "Das große Liederbuch von Pettersson und Findus" im Regal. Das war schon lange auf unserer ewigen Wunschliste, also habe ich es natürlich mitgenommen. Wir haben uns zuhause gemeinsam die CD angehört, mitgesungen und das Buch angeschaut, das war ein so schöner Nachmittag. Bis wir es wieder abgeben mussten, wurde die hier CD rauf und runter gehört und das Buch jeden Tag angeschaut. Also haben wir uns das Buch gekauft.
Ich muss dazu sagen, dass wir auch wirkliche Fans von Pettersson und Findus sind. Wir haben alle Geschichten als Buch und fast alle als Hörspiel-CD, teilweise in mehreren verschiedenen Versionen. Deshalb kannten wir viele Lieder auch schon (z.B. "Ich bin doch nur ein Fuchs", mein persönlicher Favorit, wenn auch die Melodie teilweise von Marlene Dietrichs "Paff der Zauberdrache" geklaut ist), aber manche auch nicht, z.B. "Aufruhr im Gemüsebeet", da haben wir wohl nur die Hörspielversion ohne Lieder.
Die Kinder mögen zwar zurzeit nicht die Hörspiele anhören, aber das kleine Kind schaut gern die Bücher an und hört die Lieder. Das große Kind hört die Lieder und liest dabei die Texte, schaut auch die Noten an und fragt sich, was diese ganzen Zeichen bedeuten und singt viel. Also das Buch mit der CD ist ein absoluter Volltreffer für uns.
Einzige Kritik: Die CD ist in einer Hülle aus billigem Plastik lieblos hinten ins Buch gepappt. Die Hülle reißt leicht ein, selbst für geschickte Kinderhände ist das Herausnehmen und Eintüten schwierig. Das könnte man sicher schöner gestalten. Wir haben sie jetzt einfach in eine richtige CD-Hülle gelegt.

Tipp:
Auf der Homepage des Verlags kann man ein wenig im Buch blättern und in die Musik reinhören.
Im großen bösen Internetkaufhaus und bei iTunes kann man in alle Lieder reinhören, wenn auch etwas umständlich. Aber zum Einkaufen geht doch bitte in den Buchladen, damit es auch in Zukunft noch Buchläden gibt. Danke!

Und weil das Buch älter als 5 Jahre ist, macht es mit bei #GoldenBacklist.

Sonntag, 10. Januar 2016

2 Hörbücher von Anette Göttlicher


Coverbilder vom Verlag zur Verfügung gestellt


Autorin: Anette Göttlicher
Titel: Wer ist eigentlich Paul?
gelesen von Irina von Bentheim
Preis: 9,90 €
ISBN 3899641531
Verlag: Audiobuch
Spielzeit: 84 Minuten (1 CD)
gekürzte Lesung
Veröffentlicht am 1. September 2005

Klappentext:
Marie ist 27, Vollblut-Münchnerin und Langzeitstudentin, die gerade versucht, ihre Magisterarbeit abzuschließen. Und sie ist vor allem eins: verliebt in Paul. Der allerdings lässt nichts von sich hören. Und so wartet MArie oft tagelang auf die erlösende SMS. Zum Glück gibt es da noch ihre beste Freundin Vroni und viele weitere Möglichkeiten, sich vom bangen Hoffen abzulenken...


Autorin: Anette Göttlicher
Titel: Sind sie nicht alle ein bisschen Paul?
gelesen von Irina von Bentheim
Preis: 9,90 €
ISBN 3899641523
Verlag: Audiobuch
Spielzeit: 77 Minuten (1 CD)
gekürzte Lesung
1. September 2005

Klappentext:
Marie und Paul sind ein Paar. Doch ihr Glück währt nicht lang, denn Paul geht für zwei Jahre nach Lesotho. Und obwohl Marie ihn fürchterlich vermisst, funktionieren ihre Ablenkungsstrategien wie Weiberabend, Urlaub, Shoppen etc. prima. Auch neue Männerbekanntschaften bleiben nicht aus...


Meine Meinung:
Maries Tagebücher standen lange auf meinem Wunschzettel, weil mich die Titel damals angesprochen haben, die beide auf seinerzeit aktuelle Werbespots anspielen (Diätprodukte und Brause), das fand ich witzig. Neulich fand ich die beiden Hörbücher zufällig in der Bücherei, also habe ich sie mitgenommen, gehört und die Bücher vom Wunschzettel gelöscht.
Maries Erlebnisse erinnern mich tatsächlich ein wenig an meine Zeit damals im Studium und an jene Sorte Männer, die bindungsunfähig ist. Aber das Thema "Warum ruft er nicht an?" ist schon in Büchern wie "Mondscheintarif" (mit dem Begriff kann die heutige Jugend auch nix mehr anfangen oder?), in der Serie "Sex and the City" und in dem wunderbaren Film "He's just not that into you" mehr als erschöpfend dargestellt worden.
Leider gibt es in Maries Tagebüchern keinen Erkenntnisgewinn. Sie wartet, ist verfügbar und leidet, während er sein Ding macht, nicht anruft, sie versetzt und nicht über sich, sein Leben oder seine Gefühle reden will.
Dabei sind die Regeln wirklich ganz einfach: Wenn er nicht anruft und nicht zum Date kommt, dann hat er kein Interesse. Wenn man jemanden mag, dann muss man das auch mal sagen. Wenn man etwas wissen will, muss man fragen.
Irina von Bentheim liest gewohnt gut, aber die vielen Anspielungen auf die Serie "Sex and the City" fand ich sehr verwirrend, weil sie da schließlich auch die Synchronstimme von Carrie war.

Weil diese Hörbücher älter als 5 Jahre sind, machen sie mit bei #GoldenBacklist.

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