1. "The Santa Suit" von Mary Kay Andrews
Die Figuren sind extrem flach. Ich kann nicht einmal genau sagen, ob mir die Protagonistin unsympathisch oder einfach egal ist.
2. "Zwischen Mord und Ostsee - Nasses Grab" von Thomas Herzberg
Küstenkrimis sind genau mein Ding und das Cover sah vielversprechend aus. Aber das Buch liest sich wie eine Seifenoper über eine Kommissarin, ihre Schwester, ihre pubertierende Nichte, ihren Exschwager, mit dem sie zusammenarbeiten muss und einen Kollegen, der einst von ihr einen Korb bekommen hat. Ab und zu versuchen sie auch zu ermitteln. Als die Mutter der Toten jammerte: "Mein Junge ist ein guter Junge. Das mit der Vergewaltigung damals hat er doch gestanden. Er ist ein guter Junge!" habe ich abgebrochen.
3. "Was wir Glück nennen" von Jan Steinbach
Eigentlich mag ich historische Romane mit feministischem Thema. Aber diese Geschichte kommt einfach nicht voran, sie zieht sich wie Kaugummi. Immer wieder werden Andeutungen gemacht, ob der Urgroßvater damals wirklich der begnadete Fachmann und Künstler war. Nein, seine Tochter war's. Sie hat sich erdreistet, mehr Talent zu haben als ihr Vater und ihr Bruder zusammen. Immer diese ungehorsamen Weibsbilder...
Die Story an sich ist nicht schlecht, aber Tempo, Schreibstil und Dramaturgie hätte man anders gestalten müssen.



Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen
Danke für Deine Nachricht!