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Sonntag, 23. November 2025

Gelesen: "Einfach mehr ernten" von Sascha Singh



Coverbild vom Verlag zur Verfügung gestellt


Titel: Einfach mehr ernten - Planen, pflanzen, selbstversorgen: So holst du das meiste aus deinem Nutzgarten heraus
Autor: Sascha Singh
Verlag: Löwenzahn
Preis: 32,90 €
ISBN 978-3-7066-2987-4 
240 Seiten
gebundene Ausgabe 
Veröffentlichung: 07.03.2024


Hinweis:
Dieses Buch wird klimafreundlich hergestellt, cradle-to-cradle gedruckt und bleibt plastikfrei unverpackt.


Klappentext:
365 Tage selbst ernten: Wie du deinen Garten effizient anlegst und so noch mehr Biogemüse, -Kräuter und -Obst gewinnst.
„Wo kommt das her? Was ist da drin bzw. dran? Hm, schon ganz schön teuer …" Mal ehrlich, solche Gedanken hatten wir doch in der Supermarkt-Gemüseabteilung alle schon mal. Oft genug gefolgt von: „Na gut, ich kann eben nicht alles selber anbauen." Aber was wäre, wenn doch? Wenn die Ernte aus deinem Garten zu Hause so groß ausfallen würde, dass du einen Großteil deines Gemüse-, Obst- und Kräuterbedarfs damit abdecken könntest? Ja, wirklich, das geht: mit geschickt geplanten und angelegten Beeten, effizienter Bewirtschaftung, einem raffinierten Bewässerungssystem – kurz, einer Erntefläche, die dir einiges an Arbeit einfach selbst abnimmt. Willkommen in: deinem optimalen Garten!
Alles selbst geerntet – 365 Tage im Jahr.
Mehr Gemüse essen? Immer eine gute Idee. Die größere Frage ist da schon, woher das Gemüse kommt, denn Fakt ist, dass nicht jeder Spinat, jede Bohne und jeder Salatkopf die gleiche Qualität hat. Aber das ist nur die eine Seite. Dann ist da nämlich noch das Gefühl, wenn du in die erste Gurke der Saison beißt, ein paar Bohnen-Microgreens snackst oder die selbst gezogenen Jungenpflanzen zum allerersten Mal aus der Erde schauen. Apropos „fühlt sich gut an": Es ist schon ziemlich praktisch, wenn so viele Lebensmittel direkt vor der Haustür wachsen und du auch im Winter dein selbst gezogenes Gemüse immer parat hast. Mehr Geschmack für weniger Geld, null Plastik und der kürzeste Transportweg überhaupt – mach deinen Garten zum besten Supermarkt der Welt. Dafür brauchst du weder eine Gemüsebau-Ausbildung noch einen Schuppen voller teurer Profi-Geräte oder jede Menge Freizeit – sondern erst einmal nur einen Plan.
Jetzt mal ganz ehrlich … 
Keine Frage, ein bisschen Zeit und Geld erfordert ein Nutzgarten natürlich schon. Aber vermutlich bei weitem nicht so viel, wie du denkst: Es kommt nur auf die richtige Starthilfe an. Wenn du nämlich deine Beete strategisch anlegst, den perfekten Aussaatzeitpunkt einplanst, die Bodenqualität im Blick behältst oder die Bewässerung fast schon zum Selbstläufer wird – dann ist dein Garten am Ende in manchen Dingen richtig selbstständig und du sparst dir eine Menge Aufwand. Wie du das alles genau anstellst, zeigt dir Sascha Singh anhand von jeder Menge Beispiele aus seinem eigenen Garten. Bodenbearbeitung, Pflanzenschutz, Kompostwirtschaft, Bewässerung, kleine Hilfsmittel und alles drum herum: Leg los mit deinem maximal effizienten Nutzgarten und freu dich auf deine erste Ernte!
Einmal alles, bitte: jenseits vom Gemüsebeet.
Fehlt noch die Kirsche auf dem Sahnehäub–, äh, im Erntekorb: Obst, Beeren und Kräuter haben auf jeden Fall ebenfalls ihren Platz im Ökosystem Nutzgarten verdient. Also ran an den Brombeerstrauch, her mit der Zitronenmelisse, und ab zum Apfelbaum, denn auch die (teilweise) Selbstversorgung mit Obst und Kräutern muss mit der richtigen Planung gar nicht allzu kompliziert sein. 
Noch unsicher, mit welchen Gemüse-, Obst- und Kräutersorten du jetzt am besten loslegst und was ideal zu deinem Standort passt? Dann lass dich von 23 Gemüseporträts inspirieren – darin siehst du auf einen Blick, wo und in welcher Gesellschaft sich Zucchini, Salate, Sellerie, Paprika, Zuckermais und Co. am wohlsten fühlen. Mach dein eigenes Ding – und deinen Garten zu deiner ganz persönlichen alles-immer-frisch-Gemüseabteilung!
Getestet und für gut befunden: Sascha Singh hat sein Wissen durch jahrelanges Ausprobieren erworben und teilt es regelmäßig mit seinen mittlerweile rund 217.000 Abonnent*innen seines YouTube-Kanals „SelfBio". Durch den ständigen Austausch mit seiner Community weiß er, was andere Gärtner*innen wirklich beschäftigt. Und genau deshalb findest du im Buch keine leeren Versprechen à la „geht alles ganz schnell", sondern einen authentischen, ehrlichen Überblick in das Thema Gemüseanbau für den Eigenbedarf – inklusive jeder Menge praktischer Anleitungen.
Einfach mehr ernten: Was wäre, wenn du aus deinem Garten mehr herausholen könntest als ein paar Salatköpfe oder Gurken hier und da? Wenn du für einen Großteil deines Gemüsebedarfs nicht mehr in den Supermarkt gehen müsstest, weil so viel schon frisch vor deiner Haustür wächst – und noch dazu viel besser schmeckt als die gekaufte Variante? Schluss mit hätte, könnte, wäre: Dank Methoden aus dem regenerativen Lebensmittelanbau kannst du genau das in deinem Hausgarten erreichen. Weil man bekanntlich immer irgendwo anfangen muss, findest du im Buch außerdem über 23 Pflanzenporträts für den Start. 
Mal schnell das Mittagessen reinholen: Frischer und lokaler geht nicht – mit Gemüse, Obst und Kräutern aus dem eigenen Garten machst du dich ein Stück weit unabhängig. Und das nicht nur, wenn es draußen warm ist und alles blüht, sondern auch im Herbst oder Winter. Sascha Singh zeigt, wie du Beete clever planst, den perfekten Aussaatzeitpunkt wählst, deinen Garten auch dann lückenlos bewässerst, wenn du mal verreist bist, und für (noch) bessere Bodengesundheit sorgst. Am Ende kannst du dich dadurch über reichliche Ernten freuen – weil die Prinzipien der Permakultur auf kleiner Skala ganz besonders gut funktionieren. So long, Supermarkt-Gemüse!

Meine Meinung:
Ich schaue die Videos von Sascha auf seinem Youtubekanal "SelfBio" schon seit vielen Jahren. Ich bin nicht immer einer Meinung mit ihm, aber ich habe sehr viel von ihm gelernt. Dieses Buch ist prallvoll mit seinem gesammelten Wissen, seiner Erfahrung und vor allem seiner Leidenschaft für den eigenen Garten. Vielleicht habt Ihr auch Lust, im kommenden Jahr eigenes Essen anzubauen, dann ist dieses Buch ein sehr guter Einstieg. Auch Fortgeschrittene können hier noch viel lernen. Es ist auch ein prima Geschenk (jetzt schon an Weihnachten denken!) für alle, die zwar eigenes Obst, Gemüse oder Kräuter anbauen, aber einfach keine Lust haben, Videos auf Youtube zu gucken. Die Gliederung ist sehr logisch und man kann immer schnell mal nachschlagen: Wie muss der Boden für Petersilie sein? Wann sollte man Knoblauch düngen? Was hilft gegen Mehltau? Ein rundum gelungenes Werk mit vielen schönen Bildern und Fotos. Es macht wirklich Spaß, in diesem Buch kurz zu blättern, ausgiebig zu lesen oder schnell etwas nachzuschlagen.

Tipp:
Die ersten 35 Seiten gibt es als kostenlose Leseprobe.




Sonntag, 24. März 2024

Gelesen: "Mein Garten fürs Leben" von Wolfram Franke

 



Titel: Mein Garten fürs Leben
Autor: Wolfram Franke 
Verlag: blv
ISBN: 978-3-96747-002-4
Erscheinungsdatum: 04. März 2020
Sprache: Deutsch
Einband: Pappband
Seiten: 312
Preis: 15,00 €


Klappentext:
Ein naturnaher Traumgarten für Mensch und Tier! Der bekannte Naturgarten-Pionier Wolfram Franke zeigt anhand der Entwicklungsgeschichte seines persönlichen Gartens wie er eine Wildnis in einen naturnahen, lebendigen Biogarten verwandelt hat. In diesem Buch gibt er den Wissensreichtum seines ganzen Gärtnerlebens weiter und zeigt, wie jeder mit etwas Know How und vor allem Kreativität seinen persönlichen Traumgarten schaffen kann. 
Beginnend von der Planung und ersten Bodenarbeiten, über die Auswahl von Gehölzen, die Anlage von Gartenhäuschen, Wegen und Treppen, die Gestaltung von Stauden-, Kräuter- und Gemüsebeeten bis hin zum kleinen Badeteich und der täglichen biologischen Gartenpraxis erhält der Leser ein inspirierendes Gartenplanungs-Buch der ganz besonderen Art, mit einer Vielzahl an persönlichen, praktischen Tipps und detailliert illustrierten Anleitungen. Wolfram Frankes größte Erkenntnis ist aber: Kreativ bleiben! Denn der beste Garten wächst mit der Zeit und mit dem Gärtner!

Meine Meinung:
Der Titel ist doppeldeutig. Wolfram Franke hat mit seinem Garten eine Oase für sehr viele Lebewesen geschaffen. Und dieser Garten ist sein Lebenswerk. Deshalb ist er ein Garten fürs Leben. Das Buch ist sehr ausführlich geschrieben und umfasst wirklich alle Bereiche von Gemüse und Stauden über Beerensträucher und Rosen bis zum Teichbau, Kröten, Molche und Igel. Die Bauanleitungen (z.B. für das Gartenhaus und den Teich) habe ich leider nicht richtig verstanden, aber das ist vielleicht anders, wenn man Erfahrungen mit solchen Arbeiten hat. Seine Herangehensweise an den Umgang mit der Natur ist mir sehr nah, ich habe das Buch sehr gern gelesen und einiges gelernt.

Tipp:
Es gibt beim Verlag eine kostenlose Leseprobe, die ein paar Seiten kreuz und quer durchs Buch hüpft. Bei Ecolibri gibt es die ersten 40 Seiten als kostenlose Leseprobe. Beide lohnen sich!


Sonntag, 3. März 2024

Gelesen: "Mit dem Hochbeet durchs Jahr"






Titel: Mit dem Hochbeet durchs Jahr
Autor'innen: Die Stadtgärtner
128 Seiten
Verlag: EMF

ISBN:978-3-96093-714-2
Hardcover
Erscheinungstermin:18.02.2020
Preis: 17,00 €

ISBN:978-3-96093-915-3
eBook
Erscheinungstermin:09.03.2020
Preis: 11,99 €


Klappentext:
Ernteglück aus dem Hochbeet In ihrem neuen Buch bieten Die Stadtgärtner allen Selbstversorger-Fans die perfekte Anleitung, um das Hochbeet das ganze Jahr hindurch perfekt zu nutzen. Das Hochbeet ist auch für schlecht bepflanzbare Gärten oder Balkone ideal geeignet, man kann es angenehm im Stehen bearbeiten, und durch das in sich geschlossene Schicht-System kann die Aussaat früher als im Freibeet beginnen. Vom Bau und Anlage des Hochbeets bis hin zu Aussaat und Pflege sowie die besondere Behandlung in der Nachsaison wird alles anschaulich erklärt. Genießer können sich fünf Beete zu Themen wie "Grillmeister", "Salatglück" oder "Kleiner Italiener" anlegen, die das ganze Jahr frische Produkte liefert. Die Pflanzpläne werden mit stimmungsvollen Schritt-für-Schritt-Fotos detailliert erklärt. Als besonderes Extra liegt dem Buch ein Poster zur idealen Beetplanung bei.

Meine Meinung:
Anhand von fünf verschiedenen Bepflanzungsstilen zeigt dieses Buch, wie man ein Hochbeet das ganze Jahr über bestellen kann. Es wird genau erklärt, wie man so ein Hochbeet baut, befüllt und bepflanzt. Dabei gibt es viele Upcycling-Tipps, z.B. dass man die Aussaat in Eierkartons oder Tetrapaks machen kann. Ich finde, das Buch ist sehr gut für Anfänger geeignet und ich könnte es mir auch gut als Geschenk zusammen mit einem Bausatz für ein Hochbeet vorstellen. Natürlich nur, wenn die zu beschenkende Person vorher den Wunsch geäußert hat, eigenes Gemüse anzubauen und auch den Platz dafür hat.

Tipp:
Beim Verlag gibt es ein paar Beispielseiten zum Anschauen. Bei Ecolibri gibt es die ersten 24 Seiten als kostenlose Leseprobe.

Mittwoch, 4. Mai 2022

Gelesen: "Grow Food For Free. The sustainable, zero-cost, low-effort way to a bountiful harvest" von Huw Richards

 



Titel: Grow Food For Free. The sustainable, zero-cost, low-effort way to a bountiful harvest
Autor: Huw Richards
Veröffentlichung: 3. März 2020
ISBN 9781465491589
Taschenbuch
$24.99
224 Seiten
Verlag: DK


Klappentext:
Huw Richards set himself a challenge - to grow his own fruit and veg for free for a year. He succeeded, and now wants to help you do the same.
Can't afford a raised bed? Try repurposing an old wooden pallet.
Don't want to spend money on buying plants? Look in the fridge and your kitchen cupboards for food that you can plant.
Need a particular tool? Barter or borrow from a neighbour.
Don't have a garden? See if someone in your area has an untended patch you can turn into a well-loved veg plot.
Huw's Grow Food for Free has the inspiration and practical advice you need to start, grow, love, propagate and harvest your own fruit and veg organically and at zero-cost. This is real sustainability!

Meine Meinung:
Dieses Buch habe ich zufällig in der Onleihe gefunden und gelesen. Es richtet sich aber eher an Anfänger (in Bezug auf Garten, Gemüseanbau, Tauschhandel und Upcycling). Bei manchen Tipps, z.B. dass man Bierfallen gegen Schnecken einsetzen soll, habe ich heftig den Kopf geschüttelt. Niemals würde ich eine Bierfalle bauen, da würden doch auch meine Tigerschnegel reintappen, um Himmels Willen! 😱
Außerdem verschweigt er, dass es einen großen Unterschied zwischen samenfesten Sorten und F1-Hybriden gibt. Dabei wäre dieser Hinweis sehr wichtig, weil der Autor empfiehlt, z.B. Samen von Tomaten oder Paprika aus dem Supermarkt zum Aussäen zu benutzen. Das kann zu großem Frust führen.

Tipp:
Schaut Euch den Youtubekanal von Huw Richards an und entscheidet dann, ob Ihr sein Buch kaufen wollt.


Donnerstag, 28. April 2022

Gelesen: "Boden & Pflanzen natürlich stärken Bio-Dünger und Pflanzenschutz selbst gemacht" von Markus Gastl und Melanie Schoppe

 


Coverbild freundlicherweise vom Verlag zur Verfügung gestellt


Titel: Boden & Pflanzen natürlich stärken. Bio-Dünger und Pflanzenschutz selbst gemacht.
Reihe: #machsnachhaltig
Autor'innen: Markus Gastl, Melanie Schoppe.
128 Seiten
ISBN 978-3-8186-1503-1. € 14,00
Veröffentlichung: 13.01.2022

Klappenbroschur
Preis: 14,00 €

E-Book (PDF)
Preis: 10,99 €


Klappentext:
Müde, kraftlose Pflanzen? Krankes oder völlig zerfressenes Gemüse? Mineraldünger oder chemische Schädlingsbekämpfung zur Rettung? Das ist nicht zeitgemäß! Dieses Buch richtet einen ganzheitlichen Blick auf das Bodenleben, Insekten und viele weitere Bewohner deines Gartens, die alle miteinander vernetzt sind, sowie die Bedürfnisse deiner Pflanzen. Mach dich damit auf den Weg zum Gärtnern ohne Gift und belebe deinen Boden, unterstütze ihn durch Kompost, Mulch und kluge Anbaustrategien und fördere die natürliche Abwehr deiner Pflanzen durch Jauchen, Brühen und Pflanzenauszüge. Mit einfachen DIY-Projekten förderst du zusätzlich die natürlichen Gegenspieler von Schädlingen und bringst deinen Garten ins Gleichgewicht.

Meine Meinung:
Neulich habe ich ja schon das Buch "Begrünen was geht" vorgestellt, das ich bei einer Verlosung bei Lovelybooks gewonnen hatte. Das war aber nur die Hälfte meines Gewinns. Ich war selbst ganz überrascht, als ich neben dem Buch, weswegen ich an der Verlosung teilgenommen hatte, noch ein zweites aus dem Päckchen zog, nämlich dieses hier. Inzwischen habe ich es gelesen und einiges gelernt, das ich noch nicht wusste. Was für eine nette Überraschung! Das Buch ist sehr schön gestaltet, hat gute Fotos und die Texte sind sehr verständlich geschrieben. Es ist für alle empfehlenswert, die in ihrem Garten ein Stück gesunde Natur haben wollen, egal ob sie dort Gemüse anbauen oder nicht. Lest dieses Buch und dann macht den Garten ein Stückchen grüner und gesünder!

Tipp:
Die ersten 24 Seiten gibt es als kostenlose Leseprobe.

Samstag, 16. April 2022

Gelesen: "Der Agrar-Rebell" von Sepp Holzer

 



Autor: Sepp Holzer
Titel: Der Agrar-Rebell
240 Seiten
Hardcover
Preis: € 24,90
ISBN 978-3-7020-0970-0
Leopold Stocker Verlag

Klappentext:
Der „Agrar-Rebell“ hat mit seinem Buch die Bestsellerlisten in Deutschland und Österreich gestürmt: 120.000 verkaufte Exemplare zeugen von dem großen Interesse, das die Thesen des streitbaren Bio-Bauern auslösen.
Agrarrebell Sepp Holzer zieht auf einem Bergbauernhof in 1.500 m Seehöhe Kiwis, Kirschen und Kürbisse, mitten im Winter erntet er Radieschen, und sein Getreide wächst im Wald: Der „Krameterhof“ ist längst zum Symbol für eine neue Art der Landwirtschaft geworden.
Hunderte Busse bringen alljährlich interessierte Besucher zur Besichtigung, und die Medien berichten ausführlich.

Meine Meinung: 
Mein Leben lang habe ich mir gewünscht, einen eigenen Garten zu haben, um dort Gemüse, Kartoffeln, Beeren usw. anbauen zu können. Ich finde es total spannend, wie aus kleinen Samenkörnchen riesige Pflanzen wachsen. Seit 2010 haben wir eine Wohnung mit Garten. Im ersten Jahr habe ich klein angefangen und nur auf dem Balkon Tomaten, Radieschen und Salat angebaut. Der Garten war sehr verwildert und ich musste die alten Beete erstmal freilegen. Außerdem wuchsen da diverse Pflanzen, die ich wegen der Kinder beseitigen wollte. Nebenbei wollten die Kinder aber natürlich im Garten spielen, sodass wir erst einen Sandkasten und später ein Trampolin aufbauten. Im Sommer kam immer noch das Planschbecken dazu.
Nur im allerersten Jahr hatte ich einen Sack Blumenerde gekauft. Alle Garten- und Küchenabfälle warfen wir in den Thermokomposter, den die Vorgänger zurück gelassen hatten. Den alten Inhalt hatten wir entsorgt und den Komposter an einen anderen Ort gestellt, sodass wir quasi bei Null anfangen konnten. Die Würmer haben ihn gefunden und fleißig ihren Job gemacht. Im zweiten Jahr hatte ich schon eigene Komposterde zum Düngen der Gartenerde und wir mussten auch keine kostenpflichtigen Säcke mehr mit Gartenabfällen füllen. Wir hatten einen Kreislauf geschaffen. Hinter der Hecke ist ein Totholzhaufen für grobes Material, das ich in die Hochbeete fülle. Dünne Äste werden gehäckselt und als Mulch auf die Beete gelegt. So müssen wir nicht ständig Säcke mit Zeug in den Garten hinein und andere heraus schleppen. Das spart Geld und eine Menge Energie. 
Vor drei Jahren etwa habe ich die Gartenkanäle auf Youtube entdeckt und dort tauchte immer wieder der Begriff "Permakultur" auf. Es geht dabei um Kreislaufwirtschaft, Mischkultur, Nachhaltigkeit usw. Also genau mein Ding! Auf der Suche nach Lektüre bin ich immer wieder auf Sepp Holzer gestoßen, deshalb habe ich jetzt dieses Buch gelesen. Ich bin von diesem klugen Mann sehr beeindruckt. Er hat schon als kleiner Junge eigene Schlüsse aus den Beobachtungen von Tieren und Pflanzen gezogen und z.B.  Erdbeerpflanzen vorgezogen und verkauft, um sein Taschengeld aufzubessern. Er schaut immer, wie die Bedingungen um ihn herum sind und nutzt sie. Er arbeitet nicht gegen die Natur, sondern mit ihr. Er bereist Länder in Mittel- und Südamerika, um den Menschen dort zu helfen, ihr eigenes Essen anzubauen und sauberes Wasser zu haben. Er schimpft auf Pestizide, Massentierhaltung und Monokulturen. Sein Ziel ist eine Erde, auf der Pflanzen, Tiere und Menschen würdevoll miteinander umgehen und leben können. Dem ist doch wirklich nichts mehr hinzuzufügen.


Sonntag, 10. April 2022

Gelesen: "Begrünen was geht" von Wolfgang Heidenreich und Antje Krause

 


Coverbild freundlicherweise vom Verlag zur Verfügung gestellt


Autor'in: Wolfgang Heidenreich, Antje Krause
Titel: Begrünen was geht - Kleine und große Pflanzideen für Wände, Zäune, Dächer und graue Ecken. #machsnachhaltig
Veröffentlichung: 13.01.2022
ISBN 978-3-8186-1225-2
128 Seiten

Gedrucktes Buch (Klappenbroschur): 14,00 €
E-Book (PDF):  10,99 €


Klappentext:
Jede Pflanze und Blüte mehr zählt! Denn mehr Grün verschönert unser urbanes Umfeld und macht es lebenswert. Pflanzen verbessern das Mikroklima, spenden Schatten, schlucken Feinstaub & Lärm und fördern gleichzeitig die tierische Artenvielfalt, in dem sie für Nahrung und Unterschlupf sorgen. Grund genug, um jedes kleinste Fleckchen im Garten, auf Balkon, Terrasse oder vor der Haustür auf sein Begrünungspotenzial abzuklopfen. Machbare Projekte zeigen, wie du mit den richtigen Pflanzen Geländer, Zäune, Müllboxen, aber auch ganze Wände oder Dächer dauerhaft begrünen kannst. Triste Betonflächen werden mit Pflanzentöpfen aufgewertet oder gleich aufgebrochen und bepflanzt. Warum grau, wenn’s auch grün geht?

Meine Meinung:
Ich habe dieses Buch bei einer Verlosung von Lovelybooks gewonnen und mit viel Interesse und zunehmender Begeisterung gelesen. Es ist genau die richtige Mischung aus Argumenten für mehr Grün überall, Anleitungen inklusive Pflanzenempfehlungen sowie Warnungen, wo es beim Begrünen Probleme geben könnte. Damit kann man möglichen Nörglern ("Nee, das macht doch die Fassade kaputt!") direkt den Wind aus den Segeln nehmen. Zusätzlich machen die Bilder Lust darauf, sofort raus zu gehen, Gefäße aller Art mit Erde zu füllen, Pflanzen oder Samen in diese Erde zu bringen und beim Wachsen zuzuschauen.
Also, lest dieses Buch, geht anschließend raus und macht die Welt ein wenig grüner! Nein, viel grüner! Wir brauchen Pflanzen. Denn eine grüne Natur ist unsere Lebensgrundlage.

Tipp:
Schaut Euch unbedingt die 24 Seiten lange Leseprobe an!

Sonntag, 28. Juni 2020

Gelesen: "Selber machen statt kaufen: Garten & Balkon" von Smarticular






Titel: Selber machen statt kaufen – Garten und Balkon. 111 Projekte und Ideen für den naturnahen Biogarten
Preis: 14,95 €
Erscheinungsdatum: 08.05.2019
Herausgeber: smarticular Verlag
ISBN: 978-3-946658-30-6
Format: Taschenbuch, broschiert
Seiten: 192 Seiten
120 Farb-Abbildungen
Format: Softcover
Material: Recyclingpapier

Klappentext:
Buch zur Seite https://www.smarticular.net/ - Ideenportal für ein einfaches und nachhaltiges Leben
Bienenfreundliche Blumenwiesen statt Rasen, Gemüse statt Zierpflanzen, Heilkraut statt Unkraut, essbare Bodendecker statt Flächen aus Stein – es gibt zahlreiche unkonventionelle Möglichkeiten, natürlicher, gesünder und zugleich einfacher zu gärtnern.
Das sind die Gründe, warum es sich lohnt, sein Essen selbst anzubauen:
Lebensmittel aus dem naturnahen Biogarten sind gesünder, weil sie komplett ohne giftige Pflanzenschutzmittel und künstlichen Dünger auskommen.
Biogärten sind gut für die Umwelt, weil sie Oasen für Insekten und Vögel darstellen und alten Sorten Raum geben, deren Vielfalt und Lebensraum durch tote Designergärten und Monokultur-Felder immer weiter schrumpfen.
Dinge im Garten selbst zu machen und wiederzuverwenden, spart Geld, weil die vorhandenen Ressourcen in natürlichen Kreisläufen genutzt werden, statt teure Spritzmittel, Düngemittel und andere Helfer zu kaufen.
Gärtnern macht dich unabhängiger und glücklich, weil die Aktivitäten in der Natur Balsam für Körper und Seele sind.

Meine Meinung:
Bei Smarticular kann man so viel lernen. Oft sind es Anleitungen, die schon unsere (Ur-)Großeltern kannten (meine Großeltern waren leider Stadtkinder, die nicht gegärtnert haben). Während die Internetseite schnell zum Kaninchenloch wird, in dem man von einem Klick zum nächsten ganze Nächte verbringen kann, sind in diesem Buch alle wichtigen Themen rund ums Gärtnern übersichtlich und handlich dargestellt. Von Erde und Pflanzgefäßen über Schädlingsbekämpfung und Düngung bis hin zum Einkochen, Fermentieren und Einlegen werden alle Bereiche des naturnahen Gartens, Balkons oder der Terrasse behandelt. Sogar der Anbau von Kräutern und Gemüse in der Wohnung wird berücksichtigt.
Inhaltlich ist das Buch also wirklich umfassend und auch die Gestaltung gefällt mir ebenso gut wie der Schreibstil. Ein rundum gelungenes Gartenbuch!

Tipp:
Unserer Umwelt zuliebe wurde dieses Buch auf umweltfreundlichem Recycling-Papier gedruckt, ausgezeichnet mit dem FSC®-Zertifikat für Papier aus Recyclingmaterial, dem Blauen Engel und dem EU-Ecolabel.
Es gibt eine kostenlose Leseprobe, schaut mal rein!

Freitag, 26. Juni 2020

Gelesen: "Bin im Garten" von Meike Winnemuth





Coverbild freundlicherweise vom Verlag zur Verfügung gestellt


Autorin: Meike Winnemuth
Titel: Bin im Garten - Ein Jahr wachsen und wachsen lassen
Hardcover mit Schutzumschlag
Preis: 22,00 € [D], 22,70 € [A], CHF 30,90
Penguin Verlag
320 Seiten
ISBN: 978-3-328-60045-9
Erschienen am 25. März 2019

Klappentext:
"Ein Jahr im Garten leben. Gemüse anbauen. Bäume pflanzen. Blümchen natürlich auch. Wurzeln schlagen. Boden unter den Füßen finden, und zwar einen, den ich persönlich dorthin geschaufelt habe.« Weltreisende sucht Ort zum Bleiben: Mit Tempo und Witz erzählt Meike Winnemuth in ihrem Tagebuch von ihrem neuen Abenteuer – dem ersten eigenen Garten. Vom Träumen und Planen, Schuften und Graben, Säen, Pflanzen, Ernten, Essen. Vom großen Wachsen (Muskelkater!) und Werden (plötzlich: geduldig!). Und entführt uns dabei an einen paradiesischen Ort wahren Lebens, mit Radieschen und Schnecken, mit Rittersporn und anderen blauen Wundern. Das Buch wird nach höchsten ökologischen Standards (Cradle to Cradle) hergestellt und nicht in Folie eingeschweißt.

Meine Meinung:
Ich kannte Meike Winnemuth vorher nicht, auch wenn ich früher mal "Wer wird Millionär?" gesehen (da hat sie wohl mal eine größere Summe gewonnen) und sogar von dem Projekt gehört habe, für das sie ein Jahr lang jeden Tag dasselbe blaue Kleid trug. Aber dieses Buch hier habe ich gelesen, weil ich seit 10 Jahren einen kleinen Garten habe und von Jahr zu Jahr immer mehr darin gewerkelt habe. Im ersten Jahr war ich mit K2 schwanger, da hatte ich nur Tomaten und Erdbeeren auf dem Balkon. Inzwischen habe ich ein großes Beet mit Erbsen, rote Beete, Tomaten, Fenchel, Broccoli, Porree, Salbei, Rucola, Möhren, Zwiebeln und Kohlrabi. Dazu Töpfe und Kästen mit Erdbeeren, Rosenkohl, Paprika, Bohnen, Gurken und Zucchini, dazu noch 10 Jeanssäcke mit Kartoffeln. Feldsalat und Knoblauch sind schon abgeerntet.
Meike Winnemuth erzählt in ihrem Tagebuch ein Jahr lang, wie sie ihren Garten anlegt, Kompost schaufelt, Hochbeete baut, Saatgut bestellt, sät, pflanzt, gießt, gegen Schnecken kämpft, erntet, kocht, isst und am Ende den Garten in die Winterruhe schickt.
Das einzige, was mir etwas gegen den Strich geht, ist, dass sie zu irgendwelchen Gartenveranstaltungen mit dem Flugzeug fliegt, wo dann mit horrendem Energie- und Materialaufwand irgendwelcher Kram installiert wird, der sicher viel mit Kunst, aber nichts mit Natur und Umweltschutz zu tun hat. Im Herbst macht sie dann noch eine Kreuzfahrt, nach der sie zwar über den Klimawandel grübelt, aber anstatt ihren eigenen ökologischen Fußabdruck zu ermitteln und diesen zu reduzieren (z.B. durch Kompensation per Atmosfair oder Prima Klima und durch Ändern ihrer Gewohnheiten), beschließt sie, als Schöffin am Gericht mitzumachen. Das ist natürlich auch lobenswert, hilft aber nicht dem Klima.
Insgesamt hat mir ihr Schreibstil sehr gut gefallen und die Aufmachung des Buches ist wirklich hübsch!

Tipp:
Die ersten 31 Seiten gibt es als kostenlose Leseprobe. Unbedingt anschauen!!!


Montag, 1. Juni 2020

Gehört: "Fox 8" von George Saunders




Fox 8
Autor: George Saunders
gelesen von George Saunders
Erschienen: 9. April 2013
Dauer: 37 Minutes
Download $1.99 
Published by Random House Audio
ISBN 9780804163989

Klappentext:
Fox 8 has always been known as the daydreamer in his pack, the one his fellow foxes regarded with a knowing snort and a roll of the eyes. That is, until Fox 8 develops a unique skill: He teaches himself to speak Yuman by hiding in the bushes outside a house and listening to children’s bedtime stories. The power of language fuels his abundant curiosity about people—even after danjer arrives in the form of a new shopping mall that cuts off his food supply, sending Fox 8 on a harrowing quest to help save his pack.

Meine Meinung:
Fox 8 erzählt seine Geschichte.
Sie ist nur 37 Minuten kurz.
Aber seine Botschaft ist wichtig.
Unbedingt anhören!

Tipp:
Die ersten 5 Minuten gibt es als kostenlose Hörprobe.

Dienstag, 7. Oktober 2014

Wenn uns der Nachbarkater auf's Dach steigt...




...dann kann ich ihm nicht böse sein. Dafür mag ich Katzen viel zu gern.


Es ist doch auch nicht seine Schuld, dass unser Sandkasten eine so dünne, billige Folie als Dachbespannung hatte. Und dafür, dass das Plastik durch die UV-Strahlung altert und brüchig wird, vor allem, wenn auch noch nach jedem Regen große Wasserpfützen drauf stehen, kann er auch nichts.


Aber ewig nassen Spielsand wollten wir auch nicht haben. Also haben wir das Dach mit unserer alten Wachstischdecke bespannt, die an den Rändern schon diverse Löcher hatte. Die Ränder mit den Löchern habe ich einfach abgeschnitten.


Jetzt bleibt der Sand wieder trocken. Und weil die Tischdecke viel stabiler ist als die alte Folie, darf uns der Miezekater uns gern weiterhin auf's Dach steigen.

Dieses Werk macht bei folgenden Linkpartys mit:



Montag, 30. Juni 2014

Schmetterling




Unsere Radieschen sind neulich (nachdem wir schon ganz viele geerntet hatten) plötzlich in die Höhe geschossen und haben zu blühen begonnen. Das lockt unter anderem Schmetterlinge an, die fleißig von Blüte zu Blüte flattern und dabei nicht nur hübsch aussehen, sondern den Pflanzen bei der Vermehrung helfen. Inzwischen haben sich schon ganz viele Samenschoten gebildet. Mal sehen, ob wir nächstens Jahr aus diesen Samen wieder neue Radieschen ziehen können. Hat da jemand Erfahrung?

Freitag, 6. Juni 2014

TV-Tipp


Gestern Abend habe ich eine interessante Sendung gesehen:
"Green City - Stadt der Zukunft". Man kann sie noch in der 3sat-Mediathek ansehen, das möchte ich Euch empfehlen. Der Anfang der Sendung ist leider sehr düster und frustrierend, aber später werden auch bereits vorhandene Maßnahmen und Konzepte gezeigt, die Mut machen. Mir kam der Aspekt "weniger Konsum" leider etwas zu kurz. Und auch das 80/20-Prinzip bzw. "Jeder Schritt in die richtige Richtung ist ein Schritt in die richtige Richtung". Aber trotzdem hat mir die Sendung ein paar Denkanstöße gegeben und vielleicht werdet Ihr ja auch inspiriert. Ich werde heute jedenfalls viel Zeit im Garten verbringen und z.B. endlich mal die Paprikapflanzen vereinzeln. Das große Kind hat auch schon gefragt, wann wir denn endlich Fenchel säen können...



Eine Wohltat für Augen und Seele: Blumen in unserem Garten. Aber bitte fragt mich nicht, was das für eine Rose ist. Sie wohnte schon vor uns hier, blüht zurzeit, ist freistehend und insgesamt etwa zwei Meter hoch.


Dienstag, 1. Oktober 2013

Alltagshelden-Upcycling-CreaDienstag: Neuauflage für die Gartenbank




Diese Zweisitzerkorbbank hat meine Mama vor zwei Jahren mal auf dem Sperrmüll entdeckt und mir mitgebracht. Ihr fehlte nur eine Auflage, damit sich keine unschönen Muster auf der Rückseite der Sitzenden bilden.


Die Idee, eine Auflage zu patchen, hatte ich schon länger. Diesen Sommer über habe ich nach und nach meine Stoffreste in Rechtecke geschnitten. Damit meine ich natürlich Reste von Altkleidern, alten Vorhängen und Tischdecken, die ich bereits in anderen Projekten upgecycelt habe. Hier wird kein Material in den Müll geworfen. Jeder Schnipsel wird verwertet. Für die breiten Reihen habe ich 12 cm Breite bei beliebiger Länge geschnitten. Die Stücke für die schmalen Reihen sind 7 cm breit. Das ergibt dann bei 1 cm Nahtzugabe 10 cm bzw. 5 cm Streifenbreite.


Die Stücken zu Streifen, dann die Streifen zum Top zusammen genäht. Schmal abgesteppt, mit zwei Lagen Verpackungsschaumfolie (wie bei meiner Einkaufstasche) gefüttert. 


Die Unterseite besteht aus einem Rest von unserem Schlafzimmervorhängen, die eigentlich Tagesdecken sind.


Zum Anbinden habe ich die übrig gebliebene Saumkante einer bereits upgecycelten Tischdecke benutzt.

Meine Alltagsheldin ist heute meine Mama, die mir nicht nur diese wunderschöne und bequeme Korbbank geschenkt hat, sondern die mir von klein auf alles über Handarbeiten und Upcycling beigebracht hat, sowie die Fähigkeit, aus dem Vorhandenen das beste zu machen und immer optimistisch zu bleiben. Danke, Mama!

Jetzt verlinke ich das ganze bei Meertje, dem Upcyclingdienstag, dem Creadienstag und bei Robotis Alltagshelden. Später (wenn ich wirklich wach bin) schau ich mal, was die anderen dort heute für tolle Sachen zeigen.

Dienstag, 4. Juni 2013

Upcycling-Creadienstag: Balkonmöbelauflagenbändiger


Der Frühling ist ja bisher leider ins Wasser gefallen, aber ab heute soll er nun durchstarten. Jetzt können wir endlich wieder auf dem Balkon oder im Garten sitzen. Damit unsere Auflagen bei Nichtbenutzung nicht immer unordentlich im Wohnzimmer herum fliegen, habe ich neulich aus einer Jeans meines Mannes ein breites Band mit Klettverschluss genäht, um sie zu bändigen.



Im Gartenhaus oder in einer Kiste auf dem Balkon wollten wir sie nicht lagern, weil dort immer so viele Spinnen und Käfer unterwegs sind. Ich habe vor solchen Tieren zwar keine Angst, aber ich mag einfach nicht immer erst die Auflagen sauber machen müssen, bevor ich sie benutzen kann.




Eine rote Steppnaht ist die einzige Verzierung, die ich gemacht habe. Man könnte natürlich Webbänder aufnähen, Sonnen aufsticken, Blümchenstoff verwenden,... die Möglichkeiten sind endlos.


Das Klettband habe ich übrigens mithilfe des Reißverschlussfußes angenäht. So finde ich das viel einfacher als mit dem normalen Fuß. Den Klettstreifen habe ich extra lang gemacht, um auch mal mehr oder weniger Auflagen einwickeln zu können. 


Ich hatte überlegt, ob ich noch eine Schlaufe dran nähe, um das ganze Paket  mit einem Haken an die Wand zu hängen. Aber irgendwie bohren wir nicht gern Löcher in unsere Wände. Die Erinnerung an die Renovierung und den extrem bröseligen Putz ist einfach noch zu frisch. So lehnt das Paket auch gut in der Ecke. Und es federt die Balkontür ab, wenn die Kinder sie wieder mal zu schwungvoll öffnen.

So, jetzt verlinke ich das ganze bei Meertje, dem Creadienstag, dem Upcyclingdienstag und endlich auch mal bei Robotis Alltagshelden, danach schau ich mal, was die anderen dort heute für tolle Sachen zeigen.

Samstag, 23. März 2013

Der Britzer Garten kann uns mal...




Was können wir denn dafür, dass der Winter nicht im Dezember kam, sondern im März? Jetzt liegt dicker Schnee. Jetzt wollen die Kinder Schlitten fahren. Aber der Britzer Garten sagt: "Schlitten fahren ist nicht mehr erlaubt." Wenn das wenigstens auf der Homepage irgendwo stehen würde, dann hätte man den Kindern diese Enttäuschung ersparen können. Wie gut, dass wir einen eigenen Garten haben. Der ist zwar klein und hat auch keine Hügel, aber hier können die Kinder den Schnee wenigstens nutzen. Deine Jahreskarte kannst Du nächstes Jahr behalten, Du blöde Ex-Buga!

Freitag, 22. März 2013

Noch mehr Schnee...



Der Sandkasten ist fast gar nicht mehr zu sehen. Vielleicht bauen wir am Wochenende ein Iglu im Garten?
"Vor Dachlawinen und herabfallenden Eiszapfen wird gewarnt", hieß es heute im Radio. 

Ab Anfang April soll es endlich wärmer werden. Bis zu 12 °C soll es dann geben. Naja, wenn man das "warm" nennen kann. Und wenn das nicht vorher wieder abgesagt wird. Ich ignoriere dieses Wetter einfach, soweit es geht. Und Ihr?

Sonntag, 16. Dezember 2012

7 Sachen am 3. Advent 2012


Eine tolle Idee von Frau Liebe:
Immer wieder sonntags zeige ich 7 Bilder von 7 Sachen, 
für die ich an diesem Tag meine Hände gebraucht habe. 
Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig.



Brot in Scheiben geschnitten (bzw. gesägt, es war schon ganz schön hart) und eingefroren. Wir legen die Scheiben immer etwas versetzt in die Tüte, weil sie dann im gefrorenen Zustand einfacher zu trennen sind. So nehmen wir immer nur so viele Scheiben aus dem Gefrierer, wie wir gerade brauchen. Die Tüten benutzen wir mehrfach.



Der MamS hat inzwischen eine Kegeltanne (?) im Garten gefällt, die wir dieses Jahr als Christbaum benutzen werden. Sie musste eh weg, weil sie den Weg zum Wasseranschluss versperrte. Unsere Vorgänger hier haben ohne Sinn und Verstand immer wieder Zeug gepflanzt, wo sie gerade Lust hatten, so richtig schlau war das leider oft nicht: z.B. direkt am Fuß der Treppe oder genau am Gartenzaun zum Nachbarn. *Kopfschüttel*
Ich durfte den Christbaumständer aus dem Keller holen und beim Aufstellen helfen.



Mandarinen geschält und gegessen.


Gastbeitrag: Das kleine Kind sitzt gern auf dem Sofa, schaut Bilderbücher an und benennt die Tiere: "Maus. Maus. Maus. Ente! Katze, Wau-Wau. Swein." Ist das Buch "ausgelesen", sagt es: "Buch zu Ende. Neues hol'n!" Dann trägt es das Buch zurück ins Kinderzimmer und holt ein neues.




Drei Kerzen angezündet.



Einen Zettelblock aus Altpapier genäht.
(Hier habe ich eine Anleitung geschrieben, wie ich das genau mache.)



Für das große Kind gestrickt. Es hat gerade sehr interessante Farb-Vorlieben. Ich wäre im Leben nicht darauf gekommen, gelb und lila zu kombinieren. Aber es sieht doch ganz nett aus, finde ich.

Sonntag, 25. November 2012

7 Sachen am Ewigkeitssonntag 2012


Eine tolle Idee von Frau Liebe:
Immer wieder sonntags 7 Bilder von 7 Sachen, 
für die ich an diesem Tag meine Hände gebraucht habe. 
Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig.



Beim Anziehen der Hose eine Gürtelschlaufe abgerissen und gleich wieder angenäht. Das ging schneller als die kaputte Hose auszuziehen und eine andere anzuziehen.



Seit heute darf man ja Weihnachtsdeko aufhängen, also habe ich das gleich mal getan. Den Stern rechts hat mal meine Schwägerin mit ihren Kindern gebastelt. Die Schneeflocke links habe ich letztes Jahr *klick* gebastelt, auch einmal aus Zeitungspapier *klick*. Das große Kind hat heute passend zur Deko ganz oft "Schneeflöckchen Weißröckchen" gesungen.



Gartenarbeit.
Das da rechts ist ein Komposter. Kann mir jemand sagen, wie man den benutzt? Einfach nur Zeug oben reinwerfen und darauf warten, dass unten Kompost rauskommt oder wie?



Die Tanzschuhe von gestern wieder ordentlich weg geräumt.
Wir waren nämlich endlich mal wieder tanzen, während die Eltern des MamS babysitten durften. Alle Beteiligten haben sich prächtig amüsiert. Eine Win-Win-Win-Situation.


Ein wenig gestickt. 




Platte aufgelegt. 




Und dann beim Hören von "Jim Knopf" gestrickt.

Und was hast Du heute gemacht?

Montag, 12. November 2012

7 Sachen an Sankt Martin 2012


Eine tolle Idee von Frau Liebe: Immer wieder sonntags (manchmal auch erst montags) 7 Bilder von 7 Sachen, für die ich an diesem Tag meine Hände gebraucht habe. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig.



Den Kindern das Eichhörnchen gezeigt, 
das jeden Tag durch unseren Garten tobt.




Kinderbücher repariert.



Musik aufgelegt.



Kuchen aufgetaut.
Die Rechtecke sind Kirschstreusel von meiner Mama.
Die Dreiecke sind Birnenstreusel von mir mit Birnen aus unserem Vorgarten.



Malbücher und Stifte verteilt.



REWE- und EDEKA-Sticker sortiert und eine Liste geschrieben, welche Bilder uns fehlen.
Mag jemand tauschen oder gar uns beschenken?
E-Mail steht im Impressum.



Einen Burda-Schnitt für eine Kinderhose kopiert, für zu eng befunden und die Teile für die Hosenbeine von einer aktuell passenden Hose kopiert. Der Rest passt.

Heute ist ja Sankt Martin. Laternenbilder gibt es heute nicht, denn wir waren schon am Montag unterwegs.
Wisst Ihr, was ich außerdem jedes Jahr an Sankt Martin mache? 
Schaut mal hier.
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