Freitag, 9. Januar 2026

Gelesen: "Tagebuch einer Berliner Busfahrerin" von Antje Boesler





Titel: Tagebuch einer Berliner Busfahrerin
Autorin: Antje Boesler
ISBN: 9783758377655
Verlag: Books on Demand
Veröffentlichung: 11.10.2023
eBook
Preis: 6,99 €
180 Seiten


Klappentext:
"Solche Geschichten kannst du dir nicht ausdenken". Seit über drei Jahrzehnten fährt Antje Boesler mit einem Omnibus durch Berlin und besitzt gleich drei Berliner Lizenzen, die Benutzer des ÖPNV ganz legal um die Ecke zu bringen. 180 Seiten gute Gründe aus dem Arbeitsalltag, warum der Bus schon wieder zu spät kommt, trotzdem kein Speisewagen ist und die Busfahrerin Feierabend hat, wenn der Fahrgast seinen Döner an die Frontscheibe wirft. Mit einem unerschütterlichen Humor und einer bewundernswert positiven Lebenseinstellung meistert Antje Boesler die Herausforderungen des Berliner Nahverkehrs.

Meine Meinung:
Die ersten 40 Jahre meines Lebens bin ich in Berlin hauptsächlich mit der BVG unterwegs gewesen. Ich könnte darüber, was ich da so alles erlebt habe, vermutlich auch ein Buch schreiben. Ich habe von unverschämt motzenden über grummelige und gelangweilte bis hin zu sehr freundlichen und extrem humorvollen Busfahrern und Busfahrerinnen sämtliche Schattierungen dieser besonderen Berufsgruppe erlebt. Wenn man die Geschichten von Antje Boesler liest, versteht man, warum dies ein ganz besonderer Menschenschlag ist oder besser: sein muss. Ich würde es in dem Beruf sicher keinen halben Tag aushalten. Ich habe beim Lesen viel gelacht, war aber auch oft sprachlos und erschüttert. Vor allem dass es an den Endhaltestellen oft keine Möglichkeit gibt, auf Toilette zu gehen, daran sollte die BVG dringend arbeiten. Über den Personalmangel muss man sich jedenfalls nicht wundern, solange dieses Problem nicht behoben wurde.

Tipps:
Es gibt eine kostenlose Leseprobe. Schaut unbedingt rein, auch wegen der netten Illustrationen!
Es gibt auch eine Hörbuchfassung, gelesen von Stefanie Heer. Natürlich gibt es dazu auch eine kostenlose Hörprobe.
Wollt Ihr mehr in dieser Richtung lesen, dann greift zu den Büchern von Susanne Schmidt: "Machen Sie mal zügig die Mitteltüren frei" und "Please leave the bus hier. Ein Bus, 26 Haltestellen, eine Berlinerin erzählt".






Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Danke für Deine Nachricht!

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...