Posts für Suchanfrage "Autor: Erich Kästner" werden nach Relevanz sortiert angezeigt. Nach Datum sortieren Alle Posts anzeigen
Posts für Suchanfrage "Autor: Erich Kästner" werden nach Relevanz sortiert angezeigt. Nach Datum sortieren Alle Posts anzeigen

Sonntag, 2. April 2017

Kind(8) hat gelesen: "Das Schwein beim Friseur" von Erich Kästner




Coverbild freundlicherweise vom Verlag zur Verfügung gestellt


Autor: Erich Kästner
Titel: Das Schwein beim Friseur und andere Geschichten
Einband: Walter Trier
Illustrationen: Horst Lemke
Dressler Verlag
112 Seiten
gebundene Ausgabe
Altersempfehlung: ab 8 Jahren
Preis: 8,50 € (D), 8,80 € (A), SFR 15,80
ISBN-13: 978-3-7915-3019-2
EAN: 9783791530192
Erscheinungstermin: Februar 1962


Klappentext:
Zum Friseur gehen? Welches Kind tut das schon gern! Der kleine Berthold jedenfalls würde sich nie freiwillig die Haare schneiden lassen. Bis ihn seine Mutter eine Tages mit zum "Friseur am Zoo" nimmt. Da staunt Berthold: Statt auf Stühlen sitzen die Kinder auf lebendigen Tieren, einem Pony, einem Esel, sogar auf einem kleinen Elefanten. Für Berthold ist gerade das grunzende Schwein in der Ecke frei - und was passiert, als er sich darauf setzt, ist wirklich haarsträubend. 
Erich Kästner erzählt außerdem, wie Sherlock Holmes höchstpersönlich den kleinen Friedrich, der allzu gerne rumspioniert, von seiner Neugierde heilt, und von vielen anderen lustigen und ernsteren Begebenheiten. Die sechzehn ganz unterschiedlichen Geschichten und Gedichte in diesem Band sind allesamt geprägt von Kästners verständnisvollem Ton für Kinder, die von ihm immer ernst genommen werden. Zum Selberlesen und zum Vorlesen für kleine und große Kästner-Fans.

Unsere Meinung:
Das Kind prescht derzeit durch Kästners Werke, diesmal hat es diese Sammlung von Kurzgeschichten verschlungen. Wie das immer so ist mit Kurzgeschichten, manche mag man mehr als andere. Aber Kästners unvergleichlicher Stil, seine einfühlsame Art, mit der er ganz zärtlich die Seele von Kindern beobachtet, das ist immer wunderbar. Besonders schön sind die Geschichten "Zwei Mütter und ein Kind" und "Ein Kind hat Kummer".



Samstag, 1. April 2017

Kind(8) hat gerade eben ausgelesen: "Der kleine Mann und die kleine Miss" von Erich Kästner



Coverbild freundlicherweise vom Verlag zur Verfügung gestellt

Autor: Erich Kästner
Titel: Der kleine Mann und die kleine Miss
Dressler Verlag
208 Seiten
gebundene Ausgabe
Altersempfehlung: ab 8 Jahren
Preis: 12,90 € (D), 13,30 € (A), SFR 24,00
ISBN-13: 978-3-7915-3018-5
EAN: 9783791530185
Erscheinungstermin: Februar 1967
Einband und Illustrationen von Horst Lemke

Klappentext:
Eigentlich heißt er Mäxchen Pichelsteiner, aber berühmt ist er als der kleine Mann. Denn Mäxchen ist nur fünf Zentimeter groß, schläft bequem in einer Streichholzschachtel und tritt außerdem mit Professor Jokus von Pokus als Artist im Zirkus Stilke auf. So berühmt ist der kleine Mann, dass Mister Drinkwater höchstpersönlich aus Amerika anreist, um sein turbulentes Leben zu verfilmen.
Ungewöhnliche Helden erleben nun einmal ungewöhnliche Abenteuer. Nach aufregenden Filmaufnahmen ist Mäxchen dann endlich weltweit im Fernsehen zu sehen. Im fernen Alaska sitzt ein kleines Mädchen und traut seinen Augen kaum. Das kleine Mädchen heißt Emily Simpson, ihre Mutter ist eine geborene Pichelsteiner und auch Emily ist nur - na, wie groß wohl?

Unsere Meinung:
Nachdem das Kind neulich "Der kleine Mann" gelesen und sehr gemocht hat, war nun endlich die Fortsetzung in der Bücherei verfügbar. Ich besitze zwar seit meiner Kindheit die Gesamtausgabe "Kästner für Kinder" in zwei Bänden, aber die sind so dick und schwer und die Schrift ist so klein, das will das Kind nicht lesen. Also habe ich "Der kleine Mann und die kleine Miss" aus der Stadtbücherei ausgeliehen. Und ich finde die Kästner-Ausgaben vom Dressler-Verlag wirklich sehr schön gestaltet und handlich.
Die Geschichte ist heute noch genauso bezaubernd wie damals und das Kind findet sie genauso schön wie ich. Hach, das ist so schön, wenn man die gleichen Bücher mag!


Sonntag, 26. Februar 2017

Kind(8) hat gelesen: "Der kleine Mann" von Erich Kästner



Coverbild freundlicherweise vom Verlag zur Verfügung gestellt


Autor: Erich Kästner
Titel: Der kleine Mann
Einband und Illustrationen: Horst Lemke
Verlag: Cecilie Dressler
208 Seiten
gebundene Ausgabe
Altersempfehlung: ab 8 Jahren
Preis: 12,90 € (D), 13,30 € (A), SFR 24,00
ISBN-13: 978-3-7915-3017-8
EAN: 9783791530178
Erscheinungstermin: Februar 1963

Klappentext:
Eigentlich heißt er Mäxchen Pichelsteiner, aber das wissen die wenigsten. Weil er nicht größer als 5 Zentimeter ist und bequem in einer Streichholzschachtel schlafen kann, wird er nur der kleine Mann genannt. So ungewöhnlich wie seine Körpergröße ist auch sein Beruf: Er ist Artist, Mäxchen tritt bei dem bekannten Professor Jokus von Pokus im Zirkus Stilke als Zauberlehrling auf. Sein Handwerk erlernt er auf dem schönen Waldemar und der lässt sich auf der Nase herumtanzen, denn er ist eine Schaufensterpuppe. Mit der Nummer "Der kleine Mann und der große Dieb" wird Mäxchen weltberühmt und bekommt die verlockendsten Angebote von den größten Zirkussen der Welt. Und eines Tages ist er weg, wie vom Erdboden verschluckt. Professor Jokus von Pokus ist am Verzweifeln. Die Polizei ist ratlos. Wurde der kleine Mann von einer internationalen Verbrecherbande entführt?

Unsere Meinung:
Das Buch ist ein wunderbarer, zeitloser Klassiker: spannend, schön, mal traurig, aber auch sehr lustig und oft sehr philosophisch. Unbedingt lesen, falls Ihr es noch nicht kennt!

Tipp:
Auf der Homepage des Verlags gibt es eine Leseprobe. 
Anschauen lohnt sich, schon allein wegen der bezaubernden Illustrationen!

Samstag, 13. Juli 2024

Gelesen: "Die Passage nach Maskat" von Cay Rademacher





Titel: Die Passage nach Maskat
Autor: Cay Rademacher
Verlag: Dumont
368 Seiten
Veröffentlichung: 16.08.2022
ISBN: 978-3-8321-8259-5
E-Book


Klappentext:
Spätsommer 1929, der letzte Sommer der Goldenen Zwanziger. Niemand erkennt die Vorzeichen der Weltwirtschaftskrise. Noch bestimmen Luxus und Frivolität, Jazz und Kokain den Rhythmus des Lebens – auch auf dem Ozeanliner Champollion, der von Marseille aus Richtung Orient in See sticht. Zu den illustren Passagieren gehören eine skandalumwitterte Nackttänzerin aus Berlin und ein mysteriöser römischer Anwalt, eine adelige englische Lady, ein Schläger aus der Unterwelt – und Theodor Jung, Kriegsveteran und Fotoreporter der Berliner Illustrirten. Er soll eine Reportage über die Reise machen. Seine Frau Dora begleitet ihn. Sie entstammt der Hamburger Kaufmannsfamilie Rosterg, die nach Maskat reist, um mit den sagenhaften Gewürzen Arabiens zu handeln. Theodor hofft, dass die abenteuerliche Passage die Leidenschaft in ihrer Ehe neu entfacht. Doch Doras Familie verachtet ihn, und Bertold Lüttgen, der intrigante Prokurist der Firma, hat selbst ein Auge auf die Tochter seines Chefs geworfen. Als Dora nach wenigen Tagen spurlos verschwindet, wird die Reise für Theodor zum Albtraum – denn nicht nur die Rostergs, auch die anderen Passagiere und Besatzungsmitglieder behaupten, Dora nie an Bord gesehen zu haben.

Meine Meinung:
Diese Geschichte beginnt als Reiseerzählung, geht über in einen Krimi und endet mit der Emanzipation der Hauptfigur. Cay Rademacher schreibt mit einer Eleganz und Leichtigkeit, die mich an Erich Kästner erinnert. Vielleicht liegt es auch am Setting und den eingestreuten Berlinbezügen. Mich erfreut sehr, dass er dabei auch heute weniger bekannte Personen (Hugo Eckener, Anita Berber) und Orte (Hölderlinstraße) erwähnt und nicht nur solche, die jeder kennt und die heute in allen historischen Romanen auftauchen. Die Handlung und das Setting erinnern gleichzeitig auch an Krimis von Agatha Christie.
Die Passage nach Maskat passt sehr gut in den Sommer, weil es immer heißer wird, je weiter das Schiff nach Süden fährt. Wer diesen Sommer keinen Urlaub macht, kann mit diesem Buch in Gedanken auf Reisen gehen. Im Winter könnte man sich bestimmt auch gut ins Warme träumen. Mir hat der Roman auf jeden Fall sehr gut gefallen.

Tipp:
Beim Verlag konnte ich leider keine Leseprobe finden, aber bei Ecolibri gibt es eine.
Das Hörbuch ist auch bei Dumont erschienen, hier gibt es eine kostenlose Hörprobe.

Donnerstag, 28. März 2013

Top Ten Thursday: Buchtitel mit D




Alice im Bücherland fragt heute nach Büchern, deren Titel mit D beginnt:
  1. "Down Under" von Bill Bryson
  2. "Dolly" von Enid Blyton
  3. "Diät-Pralinen" von Lucy Diamond
  4. "Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod" von Bastian Sick
  5. "Die drei Fragezeichen und der Superpapagei" von Robert Arthur
  6. "Dr. Sex" von T.C. Boyle
  7. "Das doppelte Lottchen" von Erich Kästner
  8. "Deathwind" von P.M. Carlson
  9. "Der deutsche Bundestag im Reichstagsgebäude"
  10. "Dreißig Kilo in drei Tagen" von Kathrin Tsainis
Das ist ja mal wieder eine sehr eigenwillige Liste. Aber immerhin habe ich zehn Titel gefunden und musste nicht einmal einen Autor doppelt nennen. Jetzt bin ich gespannt, wie die Listen der Anderen aussehen.

Montag, 10. Juni 2024

Hörbuch: "Das Ende der Bücher" von Octave Uzanne




Titel: Das Ende der Bücher - Aus den Geschichten für Bibliophile, 1894
Autor: Octave Uzanne
Sprecher: Friedhelm Ptok, Jochen Hörisch
Erscheinungstermin: 24.03.2021
Laufzeit: 1 Stunde 24 Minuten
ISBN: 978-3-7324-1891-6
Übersetzer: Marcus Seibert
Verlag: Argon


Klappentext:
Wie konnte dieser Text so lange unentdeckt bleiben?
Im Jahr 1894 hat der technikbegeisterte Buchliebhaber, Verleger und Dandy Octave Uzanne, gemeinsam mit dem Illustrator Albert Robida, in einer auf 30 Exemplare limitierten Luxusausgabe seine Geschichten für Bibliophile veröffentlicht. Darin enthalten findet sich unter dem tollkühnen Titel "Das Ende der Bücher" eine umwerfend genaue Medientechnik-Prophezeiung. Uzanne sieht eine Miniaturisierung der Wachswalzen zur Sprachaufzeichnung, kleine Batteriespeicher und mobile »Hörschläuche« voraus. Autoren werden zu »Storygraphen«, die mitunter Schauspieler engagieren, ihre Werke gekonnt vorzutragen.
Ein Fest der Weitsicht und der Phantasie, für Sie entdeckt und endlich in dem Medium zu genießen, für das sich erst rund ein Jahrhundert später ein Name etablieren sollte: Als Hörbuch!

Meine Meinung:
Ich bin immer wieder fasziniert, wenn Schriftsteller vor über 100 Jahren Vorstellungen von der Zukunft hatten, die tatsächlich wahr geworden sind. Als Kind habe ich "Der 35. Mai" von Erich Kästner gelesen und gestaunt, dass da jemand einen Telefonhörer aus der Jackentasche zog und auf offener Straße telefonierte. Damals gab es gerade mal Autotelefone, die hätten in keine Tasche gepasst und waren für die meisten Menschen unerschwinglich. Heute hat quasi jeder ein Telefon in der Tasche, das auch gleichzeitig noch eine Kamera, ein Walkman, ein Stadtplan, ein Adressbuch und vieles mehr ist. Die Gehwege in jener Geschichte bewegten sich, sodass man nicht laufen musste, sondern sich stehend fortbewegte, was heute auf vielen Flughäfen Standard ist. Solche Ideen entstehen natürlich aus den Wünschen heraus, die Menschen damals hatten. So war Jules Verne mit seiner Idee, dass man zum Mond fliegen könne, eigentlich auch nicht besonders phantasievoll. Octave Uzanne hingegen skizzierte die Zukunft der Kontinente, der Demokratie und vor allem der Medien. Er beschrieb Hörbücher und Hörspiele, Fernsehen und Radio, lange vor der Erfindung dieser Dinge. Er sagte voraus, dass Menschen als Hörbuchsprecher Karriere machen werden und so ist es inzwischen, wie man z.B. an Yara Blümel, Ilka Teichmüller oder Uve Teschner sieht. Er prophezeite auch, dass das gedruckte Buch irgendwann ausgedient haben wird und auch das stimmt, denn es kämpft mittlerweile sehr ums Überleben. Gleichzeitig sagte er aber auch, dass Menschen immer Geschichten erzählen werden, nur die Medien ändern sich.
Im Anschluss an den 130 Jahre alten Text gibt es eine Erläuterung von Prof. Jochen Hörisch, einem deutschen Literatur- und Medienwissenschaftler. Besonders spannend finde ich seine Ausführungen, dass die meisten Erfindungen im Bereich der Medien mit Kriegen zusammenhängen. Napoleon wäre ohne die Telegraphie nicht so erfolgreich gewesen. Die Entwicklung von Radio und Fernsehen wurde durch die Weltkriege beschleunigt. Sein Beitrag endet mit einem Gedicht von Robert Gernhardt, eine wahre Liebeserklärung an das gedruckte Buch.
Für mich ist dieses Hörbuch rundum gelungen.

Tipp:

Beim Argon-Verlag gibt es eine kostenlose Hörprobe.

Donnerstag, 28. Mai 2020

Stay Home Reading TAG


Die liebe Lena alias Expectobooktronum taggt alle, die Lust haben.
Also mache ich spontan mit:

1. Wie läuft dein Leseverhalten ab, wenn du Zuhause bist?

Einerseits habe ich zuhause mehr Zeit am Stück als unterwegs. Andererseits ist hier die Auswahl an Lesestoff größer. Grundsätzlich lese ich, so oft ich kann, also auch z.B. beim Kochen.
2. Wo liest du, wenn du Zuhause bist?

Überall. Manchmal laufe ich sogar lesend von A nach B.

3. Zeig uns das beste Buch, das du während deiner Isolation gelesen hast!

Ich war ja nicht isoliert, weil Mann und Kinder zuhause sind.
Und ein Lieblingsbuch kann ich genauso wenig wählen wie ein Lieblingskind.
Wenn Ihr Euch anschaut, was ich in den letzten 12 Wochen so gelesen habe, waren da viele Lieblinge dabei.

4. Was ist dein liebstes Buch zum Wohlfühlen?

Manchmal brauche ich die Geborgenheit von Kinderbüchern, dann dürfen es gern die Werke von Astrid Lindgren, Erich Kästner oder Enid Blyton sein. Oder ich will mich wegträumen, dann lese ich gern kitschige Liebesgeschichten, die am Meer spielen. Zum Aufmuntern hilft immer Kerstin Gier oder Sophie Kinsella.

5. Zeig uns ein Buch, das du eigentlich gerne sofort kaufen oder ausleihen würdest.

Ich verstehe die Frage nicht. Man kann doch Bücher kaufen und ausleihen.

6. Nenne einen Autor, nach dem du jetzt schreien würdest.

Ich will nicht schreien, aber ich wüsste gern, was Astrid Lindgren oder Eva Heller über die heutige Zeit und insbesondere über die Corona-Pandemie schreiben würden.

7. Welches Buch willst du am liebsten direkt lesen?

So viele Bücher, so wenig Zeit.

8. Lies/Zeig ein Buch mit einem Haus auf dem Cover.

Irgendwie kann ich gerade keine Bilder einfügen, aber folgt einfach diesem Link.

9. Lies/Zeig ein Buch, deren Geschichte die ganze Zeit nur in einem Raum spielt.

Da fällt mir das hier ein.

10. Zeig ein Buch, das an einem Ort spielt, an dem du gerne wärst.

Hauptsache am Meer, zum Beispiel in der Bretagne.

11. Zeig ein Buch, das dich immer zum Lächeln bringt.

Aus nostalgischen Gründen das hier.


Ich tagge alle, die auch Lust haben mitzumachen!



Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...