Donnerstag, 23. April 2020

Gelesen: "Männer sind auch nur Menschen" von Nicole Staudinger



Coverbild freundlicherweise vom Verlag zur Verfügung gestellt


Titel: "Männer sind auch nur Menschen. Warum es hilft, sie hin und wieder daran zu erinnern"
Autorin: Nicole Staudinger
Verlag: Knaur
Taschenbuch
Erscheinungstermin: 02.03.2020
224 Seiten
ISBN: 978-3-426-78971-1

Klappentext:
Der humorvolle Erfahrungsbericht, der beweist: Selbst ist die Frau, denn Irren ist männlich! 
Die beliebte Bestseller-Autorin Nicole Staudinger zeigt, wie es jeder Frau gelingt, die eigene Schlagfertigkeit zu entfesseln, sich von Selbstzweifeln frei zu machen und sich im Umgang mit Männern majestätisch und selbstbewusst zu behaupten: "Loyalität unter uns Ladys ist der beste Weg, Männern charmant die Stirn zu bieten!"
Als Frauen wird unsere Schlagfertigkeit regelmäßig auf die Probe gestellt. Besonders dann, wenn die Männer in unserem Leben mal wieder das letzte Wort haben müssen und uns die Welt erklären wollen. Und wir? Lassen sie damit zu oft durchkommen. Dabei sind es nicht selten Ladys, die den Laden zusammenhalten und sich bei genauerem Hinsehen als wahre Superheldinnen des Alltags entpuppen. Höchste Zeit also, dass wir uns unserer stärksten Seiten bewusst werden und den Erklärbären dieser Welt das Tanzen beibringen!
Ob im Beruf, der Familie, dem Privatleben oder im Alltag: Bestseller-Autorin Nicole Staudinger zeigt, wie Frau sich schlagfertig behauptet, ohne die Nerven oder die gute Laune zu verlieren.

Meine Meinung:
Kein klassischer Ratgeber, aber das Buch liefert sehr viele wichtige Denkanstöße, in nette Abschweifungen verpackt. Ich hab ja schon mehrere Bücher der Autorin gelesen und mag ihre Art.

Tipps:
Die ersten 23 Seiten gibt es als kostenlose Leseprobe.
Und es gibt ein Interview mit der Autorin.


Montag, 13. April 2020

Gelesen: "Wenn's einfach wär, würd's jeder machen" von Petra Hülsmann



Coverbild freundlicherweise vom Verlag zur Verfügung gestellt

Titel: Wenn's einfach wär, würd's jeder machen
Autorin: Petra Hülsmann
Preis: 11,00 €
575 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
Verlag: Bastei Lübbe
Taschenbuch
ISBN: 978-3-404-17690-8
Ersterscheinung: 25.05.2018

eBook
ISBN: 978-3-7325-5663-2
Preis: 9,99 €


Klappentext:
Damit hatte die beliebte Musiklehrerin Annika nicht gerechnet: Aus heiterem Himmel wird sie von ihrer Traumschule im Hamburger Elbvorort an eine Albtraumschule im absoluten Problembezirk versetzt. Nicht nur, dass die Schüler dort mehr an YouTube als an Hausaufgaben interessiert sind - die Musical-AG, die Annika gründet, stellt sich auch noch als völlig talentfrei heraus. Aber wenn's einfach wär, würd's schließlich jeder machen. Annika gibt nicht auf und wendet sich hilfesuchend an Tristan, ihre erste große Liebe und inzwischen Regisseur. Von nun an spielt sich das Theater jedoch mehr vor als auf der Bühne ab, und das Chaos geht erst richtig los.

Meine Meinung:
Die Lehrerin Annika mag es gern bequem. Sie hat sich in ihrem Leben gemütlich eingerichtet und erwartet, dass alles so bleibt oder von selbst besser wird. Trotzdem war sie mir sofort sympathisch und ich habe den gesamten Roman lang mit ihr gefühlt. Und das ist eine wahre Achterbahnfahrt gewesen!
Es geht um Freundschaft, Liebe, Karriere, Vergangenheitsbewältigung, Mobbing, vernachlässigte Kinder. Die Autorin geht zwar dahin, wo es weh tut und es gibt auch keine einfachen Lösungen für alle. Trotzdem schafft sie es, die Schicksalsschläge so zu gestalten, dass man es aushalten kann. Auch weil man bis dahin alle Figuren ins Herz geschlossen hat und unbedingt wissen will, wie es weitergeht.

Tipp:
Die ersten 39 Seiten gibt es als kostenlose Leseprobe.

Dienstag, 7. April 2020

Gelesen: "Weltretten für Anfänger" von Susanne Fröhlich




Titel: Weltretten für Anfänger
Autorinnen: Susanne Fröhlich und Constanze Kleis
Erscheinungstermin: 27.12.2019
208 Seiten

Hardcover
Preis: 17,99 €
ISBN-13: 978-3-8338-7064-4

eBook
Preis: 14,99 €
ISBN-13: 978-3-8338-7433-8

Klappentext:
Was können wir für die Zukunft unseres Planeten tun? Fragen sich Susanne Fröhlich und Constanze Kleis und stellen auf der Suche nach der Antwort ihr Leben und das ihrer Lieben auf den Kopf. 
Auf ihrer Reise zu einem nachhaltigeren Ich erleben Susanne Fröhlich und Constanze Kleis ihr grünes Wunder. Sie klammern sich beim Sundowner an den letzten Strohhalm und erleben, wie die Mülltrennung zu einem Selbsterfahrungstrip wird. Sie erfahren, dass man einem Mann nur das Steak verbieten muss, wenn man eine Scheidung braucht und erkennen, dass man sich als Weltretterin sogar in einem Biobaumwolle-Superheldinnen-Kostüm leider nicht für den Heiligenschein qualifiziert, sondern im Gegenteil mit ziemlich rauem Gegenwind rechnen sollte. Aber es gibt auch ein Happy End: Die Erfahrung, wie viel Großes man im Kleinen bewirken kann.

Meine Meinung:
Susanne Fröhlich berichtet, wie sie Schritt für Schritt versucht, ihr Leben zu ändern, um das Klima zu retten, die Umwelt zu schützen, gegen Ausbeutung von Menschen zu kämpfen. Sie holt die Leser'innen ab und nimmt sie an die Hand, auf ihre ganz persönliche Art, knallhart ehrlich, selbstironisch und einfach menschlich.
Ich bin auf dieser Reise in den meisten Bereichen schon weiter als die Autorin, deshalb hatte ich beim Lesen zwar Spaß, weil ich den Schreibstil von Susanne Fröhlich sehr mag, aber ich konnte leider kaum etwas Neues lernen.
Im Gegenteil, ich würde gern anmerken, dass man Kosmetikprodukte, die Mikroplastik enthalten (Duschgel, Peeling etc.) lieber nicht aufbrauchen, sondern besser direkt in den Restmüll werfen sollte, weil das Mistzeug verbrannt werden muss und eben nicht ins Abwasser gelangen darf!

Tipp:
Die ersten 20 Seiten gibt es als kostenlose Leseprobe.

Montag, 30. März 2020

Was kommt nach der Pandemie?


Unser aller Leben ist ja nun deutlich anders als noch vor ein paar Wochen. Wer kann, arbeitet im Home Office. Die Schulkinder machen ihre Aufgaben zuhause. Im Supermarkt freut man sich wie Bolle, wenn es Klopapier, Mehl oder Flüssigseife gibt. Wir waschen uns sehr oft und sehr gründlich die Hände. Wenn es im Hals kratzt, beobachten wir das sehr streng und schränken den Kontakt zu anderen Menschen noch mehr ein. Wir sind als Familie viel mehr zusammen als sonst und das ist ganz schön. Wir müssen auch nicht dauernd irgendwohin fahren: zum Sport, zum Elternabend, zu Partys, zu Wettkämpfen. Ja, manche Dinge vermissen wir. Aber einiges genießen wir auch, zum Beispiel dass wir einfach jeden Tag ausschlafen und die Schulaufgaben einfach ein paar Stunden später, dafür im eigenen Tempo erledigen.

Deshalb würde ich mir wünschen, dass ein paar Dinge nach der Pandemie so bleiben bzw. dann anders sind, als es vor der Pandemie war:
  • dass Menschen mehr im Home Office arbeiten, denn das spart CO2, Verkehrsstaus, Reifenabrieb, man braucht weniger Business Kleidung, man kauft weniger Fast Food in Plastikverpackung
  • dass mehr Menschen Fahrrad fahren
  • dass Menschen zuhause bleiben, wenn sie sich krank fühlen
  • dass alle sich weiterhin oft die Hände waschen
  • dass alle nur noch in die Armbeuge niesen und husten
  • dass man sich nicht mehr die Hand gibt, denn ich will nicht immer diese Hände anfassen, die vorher sonstwo waren und die meine Hand zerquetschen, die ich auch erst umständlich frei machen muss, weil ich gerade ein Strickzeug oder Buch halte
  • dass alle im Supermarkt Abstand halten
  • dass alle auf den Gehwegen die anderen Menschen anschauen und Abstand halten, nicht wie früher ins Handy glotzen und die Mitmenschen anrempeln
  • dass mehr Menschen ihr Brot selber backen und nicht mehr dieses Zeug mit fiesen Zusatzstoffen in Plastiktüten kaufen
  • dass Menschen, die jetzt zum ersten Mal Recycling-Klopapier benutzen, dabei bleiben, weil das nämlich gar nicht schlimm ist und viele Bäume spart
  • dass Menschen, die in der Medizin und im Supermarkt arbeiten, endlich die Bezahlung, Wertschätzung und Arbeitsbedingungen erhalten, die sie verdienen.
Ja, es wäre auch schön, wenn wir einfach immer bis ans Ende des Lebens ausschlafen könnten, aber ich sehe ein, dass das wirklich utopisch ist.

Und nachdem ich nun schon ca. 40 Mundschutze genäht habe, weil die überall ausverkauft sind, aber in der Medizin dringend gebraucht werden, hoffe ich doch sehr, dass da auch mal überlegt wird, ob man statt der Einwegdinger vielleicht doch in Zukunft auf eine waschbare Variante umsteigt. Dasselbe gilt für Kittel und all das Zeug, das jeden Tag in der Medizin riesengroße Müllberge verursacht.

Sonntag, 29. März 2020

Gelesen: "Herrengedeck - Geschichten, die wir nüchtern niemals erzählen würden" von Ariana Baborie und Laura Larsson



Coverbild freundlicherweise vom Verlag zur Verfügung gestellt


Titel: Herrengedeck - Geschichten, die wir nüchtern niemals erzählen würden
Autorinnen: Ariana Baborie und Laura Larsson
Verlag: Kiepenheuer & Witsch
Erscheinungstermin: 22.08.2019
208 Seiten

Taschenbuch
ISBN: 978-3-462-05166-7
Preis: 10 €

eBook
ISBN: 978-3-462-32013-8
Preis: 9,99 €


Klappentext:
Achtung! Dieses Buch ist unter Alkoholeinfluss entstanden. Das ist ausnahmsweise mal gut so, denn sonst hätten Laura Larsson und Ariana Baborie sich niemals darauf eingelassen, diese Peinlichkeiten und Eigenarten aufzuschreiben. Aber wer öffentlich Katzen hasst, niemals ohne Badeanzug aus dem Haus geht, Gisela oder Apfelstrudel trinkt und Angst vor Duschkabinen in Hotels hat, der darf sich auch ruhig mal ein Herrengedeck genehmigen. Dieses Buch fängt da an, wo andere sich unangenehm berührt zurückziehen. Prost!

Meine Meinung:
Als ich mir dieses Buch gekauft habe, gab es den Herrengedeck-Podcast noch bei iTunes und Youtube kostenlos. Ungeduldig habe ich jede Woche auf die neue Folge gewartet und mich dann beim Hören prächtig amüsiert. Dann wechselte der Podcast exklusiv zu Spotify. Tja, das war's dann wohl. Tut mir leid, ich will nicht zu Spotify. Ich hab auch kein WhatsApp. Ich versuche mein Leben möglichst einfach zu gestalten, da kann und will ich nicht ständig den neuesten Technikkram mitmachen. Ich habe genug Podcasts zum Hören, dann höre ich halt kein Herrengedeck mehr. Aber das Buch habe ich jetzt trotzdem endlich mal gelesen. Und es ist genauso wie der Podcast: sehr albern, sehr lustig, sehr schräg.
Ob man an dem Buch auch Spaß hat, wenn man den Podcast nicht kennt, weiß ich nicht. Aber man kann ja auch erst einmal die Leseprobe (s.u.) lesen und sich dann entscheiden.

Tipp:
Die ersten 21 Seiten gibt es als kostenlose Leseprobe.


Donnerstag, 26. März 2020

Gelesen: "Die Buchhandlung der Träume" von Cristina Di Canio



Coverbild freundlicherweise vom Verlag zur Verfügung gestellt


Autorin: Cristina Di Canio
Titel: Die Buchhandlung der Träume
Verlag: Goldmann
Taschenbuch
Preis: 10,00 € [D], 10,30 € [A], CHF 14,50
Übersetzerin: Ingrid Ickler
Originaltitel: La libreria delle storie sospese
Originalverlag: Rizzoli
256 Seiten
ISBN: 978-3-442-48899-5
Erschienen am 18. Juni 2019


Klappentext:
Mit ihrer kleinen Buchhandlung am Stadtrand von Mailand hat sich Nina einen Traum erfüllt. Und seit sie eine besondere Idee hatte, ist ihr Laden zu einem beliebten Treffpunkt geworden: Jeder Kunde kann ein Buch, das für ihn eine große Bedeutung hat, dem zufällig nächsten Kunden schenken. Auch wenn das Buchgeschenk anonym ist, entstehen auf diese Weise Freundschaften, ja sogar Liebespaare finden sich. Nur Nina selbst ist einsam, wenn sie abends die Türen ihrer Buchhandlung schließt. Bis eines Tages ein junger Musiker in einer Matrosenjacke in ihren Laden kommt und Nina eine Kiste voller antiquarischer Bücher bringt …

Meine Meinung:
Ich mag ja Geschichten über Buchhandlungen, Bücher und Leser'innen. Diese hier handelt von einem kleinen Buchladen in Mailand, seiner Besitzerin Nina, ihren Freund'innen und Kund'innen. Wir erleben die Geschichte aber aus der Perspektive von Adele, einer alten Kundin und Freundin von Nina, die dort in ihrem Sessel sitzt, liest, den Gesprächen lauscht und immer wieder in Gedanken zu ihrer eigenen Geschichte abdriftet.
Ich finde diese Geschichte ganz bezaubernd!

Tipp:
Die ersten 25 Seiten gibt es als kostenlose Leseprobe.


Montag, 23. März 2020

Gehört: "Und ewig schläft das Pubertier" von Jan Weiler



Coverbild freundlicherweise vom Hörverlag zur Verfügung gestellt


Autor: Jan Weiler
Titel: Und ewig schläft das Pubertier
Gelesen von Jan Weiler
Verlag: der Hörverlag
Lesung, Live-Mitschnitt
ISBN: 978-3-8445-2656-1
Erscheinungstermin: 01. Dezember 2017
Laufzeit: 128 Minuten
Preis: € 14,99 [D], € 16,90 [A]* | CHF 21,90

Klappentext:
Wenn es erst einmal wach ist, hält es die Welt in Atem: Das Pubertier. Und inzwischen hat sich Nick zu einem Parade-Exemplar entwickelt. Als männliches Pubertier besticht auch er durch faszinierende Einlassungen zu den Themen Mädchen, Umwelt und Politik sowie durch seine anhaltende Begeisterungsfähigkeit für ganz schlechtes Essen und seltsame Musik. Er wächst wie Chinagras und trägt T-Shirts und Frisuren, die uns dringend etwas sagen wollen. Ansonsten allerdings ist die Kommunikation mit dem Pubertier auf ein Mindestmaß reduziert, es spricht wenig, dafür müffelt und chillt es ausgiebig. Und die Liebe spielt in diesem dritten Teil der Pubertier-Saga eine immer größer werdende Rolle – wie auch die Wahl der richtigen Schuhmode. Im Pubertierlabor werden über einen möglichen Zusammenhang beider Phänomene Mutmaßungen angestellt. Gemutmaßt werden darf außerdem über die Frage, wann diese verfluchte Pubertät eigentlich aufhört. Der Erzähler schaut manchmal in den Spiegel und denkt: eigentlich nie.

Meine Meinung:
Unterhaltsam, tröstlich und philosophisch. Auch im dritten Teil seiner Pubertierreihe nimmt uns Jan Weiler mit in diese seltsame Welt, in der gechillt, der Anruf der Liebsten aus Liebe weggedrückt und über jeden Mist stundenlang diskutiert wird inclusive der Stimmungsschwankungen, Rebellionen und Hilflosigkeit auf beiden Seiten. Ein wunderbares Hörbuch für alle, die zukünftige, aktuelle oder ehemalige Pubertiere haben. Und auch für diejenigen, die (heimlich) froh sind, sich das Ganze Theater erspart zu haben.

Tipp:
Auf der Homepage des Verlags gibt es eine Hörprobe.

Sonntag, 22. März 2020

Gelesen: "Rückkehr nach Birkenau - Wie ich überlebt habe" von Ginette Kolinka




Coverbild freundlicherweise vom Verlag zur Verfügung gestellt


Titel: Rückkehr nach Birkenau - Wie ich überlebt habe
Autorin: Ginette Kolinka
Übersetzerin: Nicola Denis
124 Seiten
Aufbau Verlag
veröffentlicht am 21.01.2020

gebundene Ausgabe mit Schutzumschlag
978-3-351-03463-4
Preis: 18,00 € (D), 18,50 € (A) 

eBook
Preis: 13,99 €
ISBN/EAN: 9783841219923


Klappentext:
Im März 1944 wird Ginette Kolinka zusammen mit ihrem Vater, ihrem Bruder und ihrem Neffen von Avignon nach Auschwitz-Birkenau deportiert. Ginette ist die Einzige, die Monate später nach Paris zurückkehrt. Sie schildert eindringlich, wie sie die Schläge, den Hunger, die Kälte, die Nacktheit, den Hass, das Grauen im Lager überlebt hat. Und sie erzählt, wie notwendig das Festhalten an der Weiblichkeit für sie war. Ein Kleid, das Simone Veil ihr im Lager schenkte, gab ihr Würde und Kraft zum Überleben. Ginette Kolinka hat lange geschwiegen und ihre Geschichte zum ersten Mal erzählt, als Steven Spielberg Zeitzeugen für "Schindlers Liste" suchte. Heute führt sie regelmäßig Schulklassen durch Auschwitz. Sie ist 94 Jahre alt und lebt in Paris.

Meine Meinung:
Bitte lest dieses Buch!
Lasst Euch nicht von dem unpassenden Coverbild und dem schlechten Klappentext beirren.
Dieses Kleid kommt in der Geschichte zwar vor, aber es spielt gar keine so große Rolle.
Ich weiß ja nicht, wer sich den Quatsch mit "Festhalten an der Weiblichkeit" ausgedacht hat.
Lest dieses Buch und empfehlt es allen Leuten weiter.
Aber lest es nicht vor dem Schlafengehen.
Ich konnte es nur nachmittags lesen, wenn die Sonne schien. Sonst hätte ich es nicht ausgehalten.
Aber ich bin froh, dass ich es gelesen habe.
Denn es ist ein wichtiges Buch!


Freitag, 20. März 2020

Gelesen: "Im Reich der Pubertiere" von Jan Weiler




Coverbild freundlicherweise vom Verlag zur Verfügung gestellt


Titel: Im Reich der Pubertiere
Autor: Jan Weiler
Illustrationen: Till Hafenbrak
Verlag: Rowohlt
176 Seiten
Erscheinungstermin: 20.01.2016

Hardcover:
ISBN: 978-3-463-40661-9
Preis: 12,00 €

eBook:
ISBN: 978-3-644-31431-3
Preis: 9,99 €


Klappentext:
Inzwischen hat es der Pubertier-Forscher nicht mehr nur mit einem weiblichen, sondern auch mit einem männlichen Exemplar der Gattung zu tun. Zu einigen Erkenntnissen ist er bereits gekommen: Pubertiere bewohnen am liebsten schlecht belüftete Räume, in denen sich Müllberge türmen. Die Unterschiede zwischen männlichen und weiblichen Vertretern dieser Art erscheinen signifikant: Während das weibliche Pubertier durch maßlosen Konsum, unverständliches Monologisieren und multiples Dauermeckern auffällt, verbringt das Pubertier-Männchen seine Lebenszeit im Wesentlichen mit drei lautlosen Tätigkeiten: Schweigen, Müffeln – und Zocken.
Das klingt alles schlimm, schlimm, schlimm. Doch ohne Pubertiere wäre das Leben arm und öde. Und das Haus zu still und zu leer.

Meine Meinung:
Jan Weiler schreibt auch im zweiten Band seiner Pubertier-Reihe so lustig wie scharfsinnig über Jugendliche im Allgemeinen und seine eigenen Kinder im Besonderen.


Mittwoch, 18. März 2020

Genäht: Mund-Nase-Schutz (Prototyp)




Neben Haushalt und Schularbeiten mit den Kindern habe ich heute meinen ersten Mund-Nase-Schutz genäht. Die Anleitung gibt es im Netz gratis von der Stadt Essen. 

Als Stoff habe ich alte Bettwäsche genommen und für die Bindebänder alte T-Shirt-Säume. Mein Basteldraht ist leider zu dünn. Den werde ich beim zweiten Modell doppelt legen.

Ich wünsche allen, die in diesen Wochen arbeiten müssen, im Krankenhaus, im Supermarkt usw. ganz viel Kraft. Wir sind so dankbar, dass Ihr da seid. Wenn diese Pandemie vorbei ist, müssen sich endlich die Bezahlung, die Arbeitsbedingungen und die gesellschaftliche Anerkennung für diese lebenswichtigen Berufsgruppen verbessern!

Und auch allen Alleinerziehenden im Home Office wünsche ich gute Nerven und liebe Kinder!
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