Sonntag, 4. März 2012

7 Sachen am 4. März 2012

Eine tolle Idee von Frau Liebe:
Immer wieder sonntags 7 Bilder von 7 Sachen, 
für die ich an diesem Tag meine Hände gebraucht habe. 
Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig.


Gebraten.


Geschält.


Schwiegervaters alte Socken geribbelt. Nur weil in den Fersen ein Loch ist, muss man ja nicht gleich das ganze Garn in den Müll werfen.


Socken für das große Kind angestrickt.


Frisch gewaschene Frotteeware gestapelt.
Diesmal wurde sie wieder umweltfreundlich auf dem Balkon in der Sonne getrocknet.


Ein altes T-Shirt zerschnitten.


Ein Muppet Whatnot zusammengeklickt.
Das macht sooo Spaß!

Ich hoffe, Ihr hattet ein schönes Wochenende mit viel Sonne!
Morgen soll es bei uns in Berlin ja auch wieder sonnig werden.

Mittwoch, 29. Februar 2012

Me Made Mittwoch: neue T-Shirt-Ärmel


Erst beim Bearbeiten der Fotos habe ich gesehen, dass im Hintergrund das Baby herumturnt. Es zieht sich jetzt überall hoch und versucht auch schon, sich auf die Beine zu stellen. Aber am schönsten ist es doch, auf Mama herum zu klettern. Und wenn das große Kind das sieht, dann will es natürlich auch, deshalb habe ich hier jeden Tag meine ganz persönliche Fitness-Stunde mit eingebauter Ganzkörpermassage. ;-)

Aber zum MMM:
Ich besitze einen Stapel schöner T-Shirts mit ganz kurzen, engen Ärmeln. Das sieht echt blöd aus, wenn man wie ich breite Schultern und einen gut trainierten Bizeps hat. 


Also habe ich jetzt angefangen, das zu ändern. Nein, nicht meinen Körper, sondern die T-Shirts. Eins wurde geopfert und zu Ärmeln für zwei andere verarbeitet.

Hier neue der Ärmel im Detail:


Den Saum habe ich mit einem Schleifen-Zierstich genäht, das finde ich ganz hübsch. Alle anderen Nähte habe ich mit der Ovi genäht. Die Seitennaht ist nicht perfekt, aber das macht nix.

Was die anderen Mädels heute tragen, sehen wir diesmal wieder bei Cat.

Montag, 27. Februar 2012

Frühlingsjäckchen Knit-Along Teil 3: Muster- und Maschenprobe


Ja, ich habe brav eine Maschenprobe gestrickt und sogar gewaschen!
Ungewaschen hatte ich 23 M und 30 R auf 10 cm.
Gewaschen waren es dann 22 M und 32 R auf 10 cm.

Ich oute mich jetzt mal: Ich stricke gern Maschenproben. Sie sind klein und schnell fertig. Ich mag es, wenn ich auf diese Weise das Garn kennen lerne. Und ich versuche nicht etwa, ein Stück von genau 10 mal 10 cm zu stricken, sondern ich stricke von vornherein deutlich größer und messe dann innen, denn die Randmaschen verfälschen die Messung, weil sie größer sind. Ich variiere auch nicht die Nadelstärke, um die vorgegebene Maschenprobe der Strickanleitung zu treffen, sondern ich schaue mir das Maschenbild an und entscheide, ob es mir so gefällt oder ob ich es fester oder lockerer haben will. Dann messe ich und rechne ggf. die Anleitung um.

Ein unsicherer Punkt bleibt dennoch: 
Wie verhält sich die gestrickte Wolle, wenn sie hängt?
Schließlich wird sie durch ihr Eigengewicht gedehnt.
Bei einer so kleinen Maschenprobe lässt sich das leider nicht messen.
Aber es kann bei einem Pullover eine ganze Menge ausmachen.
Ich hoffe, dass bei reiner Wolle, die dazu noch relativ dünn ist (ich stricke sie mit Nadelstärke 3), dieser Effekt vernachlässigbar ist.

Bei dickeren Garnen werde ich in Zukunkt vielleicht mal eine Maschenprobe stricken, die zwar nur 10 cm breit ist, aber so lang wie der Pullover. Daran kann ich dann liegend und hängend messen, wie stark die Dehnung ist.

Haltet Ihr das für übertrieben?
Oder macht das jemand grundsätzlich so?

Jetzt kommt der Skandal:
Ich spanne meine Strickteile nie, deshalb spanne ich auch keine Maschenproben.
Ich habe keine Ahnung, was die Spannerei soll. Muss man dann nicht auch nach jeder weiteren Wäsche das Ding spannen? Und wie macht man das überhaupt? Ich kam bisher gut ohne Spannen zurecht.


Das Garn ist übrigens reine Wolle mit dem Namen "Nevada Grand Prix". Da ich sie vom Wollwechsel habe, weiß ich nicht, welche Preisklasse das ist und ob es sie noch zu kaufen gibt.

Die anderen Maschenproben gibt es bei Cat zu bewundern.

Sonntag, 26. Februar 2012

7 Sachen am 26. Februar 2012

Eine tolle Idee von Frau Liebe:
Immer wieder sonntags 7 Bilder von 7 Sachen, 
für die ich an diesem Tag meine Hände gebraucht habe. 
Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig.


Eine heiße Zitrone mit Ingwer gebraut, weil ich nun schon seit fast zwei Monaten Husten habe. Bei der Gelegenheit habe ich gleich den Obstkorb aufgeräumt. Die Kokosnuss hat das große Kind neulich beim Einkaufen ausgesucht. Ich finde, wenn ein Kind freiwillig Obst oder Gemüse kaufen will, muss man einfach "ja" sagen.


Geschirrspüler bedient.


Tee gekocht.


Wäsche erledigt. Heute schien die Sonne, da wurde sie brav auf dem Balkon aufgehängt und der Trockner hatte frei.


Babybrei gekocht. 


Ein Bettlaken repariert. Ich hatte keine Lust, meinen Stickrahmen zu suchen, da habe ich den von der Stickmaschine benutzt. Warum auch nicht?


Ein altes T-Shirt zerschnitten und Stecknadeln in den Stoff gepiekt.

Distel hatte letzte Woche einen netten Kommentar hinterlassen, vielen Dank dafür! An dieser Stelle möchte ich gern darauf antworten: Das mit den Händen sehe ich so, dass ich oft das Gefühl habe, den ganzen Tag nichts sinnvolles vollbracht zu haben. Diese Fotoaktion hilft mir, meine vielen Taten wahrzunehmen und trägt so zu meiner Zufriedenheit bei. Ich könnte mir auch vorstellen, dass manche Teilnehmerinnen mitmachen, um nicht den ganzen Tag ungenutzt im Bett oder vor dem TV verstreichen zu lassen.

Samstag, 25. Februar 2012

Gelesen: "Mein fast perfektes Leben" von Jonathan Tropper


Dieser Roman ist großartig!
Er ist unterhaltsam und ernst zugleich, behandelt einige moralische Aspekte, die mir persönlich sehr wichtig sind und liest sich wunderbar.

Die Originalausgabe heißt "How to Talk to a Widower".
Ich habe es aber auf deutsch gelesen, weil es eine Leihgabe meiner Schwester vom anderen Ende der Stadt ist. Vielen Dank dafür!

Nachtrag: In der Sendung "Was liest du?" haben Ina Müller und Jürgen von der Lippe diesen Roman auf beeindruckende Weise vorgestellt. Den Ausschnitt gibt es bei Youtube.

Freitag, 24. Februar 2012

Vorgelesen: "Der Wal steckt fest" von Charles Fuge und Karen Hayles



Das Buch hat schöne Bilder, man lernt verschiedene Tierarten des Polarmeers kennen (Narwale, Seelöwen, Walrosse, Eisbären), dass manche an Land leben, manche im Wasser, manche beides brauchen, manche nur unter Wasser atmen können und andere nur an der Luft. Und dass manchmal alle mithelfen und sich am Ende das Problem doch von alleine erledigt.

Nur eines stört sehr: Die Tiere werden immer ohne Artikel genannt, z.B. "Wal springt vor Freude" oder "Fisch betrachtet die Eisscholle von unten". Das nervt und ich füge die Artikel beim Lesen immer ein. Aber ansonsten ist es ein sehr schönes Buch, dass man mit Kindern immer wieder lesen und anschauen kann.

Donnerstag, 23. Februar 2012

Männersocken

Der Schwiegervater brauchte mal wieder neue, dicke Socken. Wie praktisch, dass ich vor ein paar Tagen eine Tüte mit Wollresten geschenkt bekommen habe. :-)


Da bei ihm  immer als erstes die Fersen kaputt sind, habe ich diese aus drei Fäden gestrickt, zwei davon Baumwolle und einer aus Schafwolle. Die Spitzen ebenso.


Für den Fuß hatte ich extra dicke Schafwolle mit einem Faden weißer Baumwolle kombiniert.


Ferse, Fuß und Spitze sind sehr fest geworden. Es war ganz schön anstrengend zu stricken und mein rechter Ringfinger fühlt sich immer noch an, als wäre er eingeschlafen. Hoffentlich wird er bald wieder besser.
Der Schaft sollte weicher und elastischer sein, deshalb habe ich ihn ganz aus einem Faden normaler Sockenwolle mit dünneren Nadeln und dafür mit mehr Maschen gestrickt. Das Rippenmuster ist 3 rechts/1 links.


Das Bündchen habe ich 1 rechts/1 links gestrickt, doppelt gelegt und dann beim Abketten an die Inneneite angestrickt, dadurch ist es richtig schön elastisch geworden. So werde ich da von nun an immer machen, denn alle anderen Abkettvarianten gefallen mir nicht.


Der Gatte hat auch ein paar neue Socken bekommen, ebenfalls aus Wollresten. Er mag keine Ringel oder zu viele Farbwechsel, deshalb habe ich einfach von oben gestrickt, bis das schwarze und das grüne Garn aufgebraucht war und dann zu blau gewechselt.

Mittwoch, 22. Februar 2012

Me Made Mittwoch am 22. Februar 2012


Heute ist es deutlich wärmer und sonniger als gestern, deshalb trage ich das Longsleeve aus Wolljersey mit Ärmeln aus Baumwolljersey, dazu eine an meine Größe angepasste Jeans des Gatten und selbst gestrickte Socken. Ich könnte jetzt behaupten, dass ich ganz modebewusst die Farben von Shirt und Socken aufeinander abgestimmt habe, aber das war reiner Zufall.
:-D

Und was haben die anderen heute an?
Die Liste gibt es ausnahmsweise nicht bei Cat, sondern bei Meike.

Dienstag, 21. Februar 2012

Eine neue Tasche für unser Angelspiel


Passend zum Creadienstag und Upcycling-Dienstag zeige ich heute unsere neue Angelspieltasche. Das Spiel war bisher in einem schmalen, sehr knapp bemessenen Karton untergebracht, mit dem sich das große Kind beim Einräumen immer sehr schwer getan hat. Da musste dringend etwas anderes her! Ich wollte sowieso schon lange mal diese Anleitung ausprobieren.



Also habe ich ein altes Kalenderblatt (Upcycling!) genommen und ein Schnittmuster gebastelt,


einen alten Kissenbezug zerlegt


und noch einen anderen Kissenbezug zerlegt.


Diese Reste von der Lätzchenproduktion sehen doch irgendwie fischig aus oder?



Reste in Form geschnitten, auf den Außenstoff appliziert, einen Mund gestickt und einen Knopf als Auge angenäht.


So sieht die Tasche von vorn aus.


Das ist die Rückseite.
Den Klettverschluss kann man leider kaum erkennen.
Klett ist super, das können auch kleine Kinderhände öffnen und schließen.


Jetzt kann das Kind auch ganz allein das Spiel einpacken.
So einfach ist das Delegieren von Arbeiten!

A propos delegieren: Kann mal jemand da draußen bitte den Schnee abschalten?


Nein, das sind zum Glück keine Eiszapfen, die vom Himmel fallen. Meine Knipse ist einfach nicht schnell genug, den rieselnden Schnee einzufangen.


Finde den Unterschied!


Der letzte Farbtupfer im Garten wird vom Schnee erobert.
Aber die Mühle dreht sich tapfer weiter im Wind. Oder unter der Schneelast?

Montag, 20. Februar 2012

Frühlingsjäckchen Knit-Along Teil 2: Strickmuster und Farbe



Bei Cat zeigen wir heute, für welches Strickmuster und für welche Farbe wir uns entschieden haben. Diese Fragen kann ich schnell beantworten:
Ich werde die hellblaue Wolle auf dem Foto oben rechts verstricken. Das Muster ist glatt rechts mit Details in kraus rechts. So kann ich prima nebenbei stricken, auch ohne die ganze Zeit hinschauen oder zählen zu müssen.

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