Sonntag, 26. Februar 2012

7 Sachen am 26. Februar 2012

Eine tolle Idee von Frau Liebe:
Immer wieder sonntags 7 Bilder von 7 Sachen, 
für die ich an diesem Tag meine Hände gebraucht habe. 
Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig.


Eine heiße Zitrone mit Ingwer gebraut, weil ich nun schon seit fast zwei Monaten Husten habe. Bei der Gelegenheit habe ich gleich den Obstkorb aufgeräumt. Die Kokosnuss hat das große Kind neulich beim Einkaufen ausgesucht. Ich finde, wenn ein Kind freiwillig Obst oder Gemüse kaufen will, muss man einfach "ja" sagen.


Geschirrspüler bedient.


Tee gekocht.


Wäsche erledigt. Heute schien die Sonne, da wurde sie brav auf dem Balkon aufgehängt und der Trockner hatte frei.


Babybrei gekocht. 


Ein Bettlaken repariert. Ich hatte keine Lust, meinen Stickrahmen zu suchen, da habe ich den von der Stickmaschine benutzt. Warum auch nicht?


Ein altes T-Shirt zerschnitten und Stecknadeln in den Stoff gepiekt.

Distel hatte letzte Woche einen netten Kommentar hinterlassen, vielen Dank dafür! An dieser Stelle möchte ich gern darauf antworten: Das mit den Händen sehe ich so, dass ich oft das Gefühl habe, den ganzen Tag nichts sinnvolles vollbracht zu haben. Diese Fotoaktion hilft mir, meine vielen Taten wahrzunehmen und trägt so zu meiner Zufriedenheit bei. Ich könnte mir auch vorstellen, dass manche Teilnehmerinnen mitmachen, um nicht den ganzen Tag ungenutzt im Bett oder vor dem TV verstreichen zu lassen.

Samstag, 25. Februar 2012

Gelesen: "Mein fast perfektes Leben" von Jonathan Tropper


Dieser Roman ist großartig!
Er ist unterhaltsam und ernst zugleich, behandelt einige moralische Aspekte, die mir persönlich sehr wichtig sind und liest sich wunderbar.

Die Originalausgabe heißt "How to Talk to a Widower".
Ich habe es aber auf deutsch gelesen, weil es eine Leihgabe meiner Schwester vom anderen Ende der Stadt ist. Vielen Dank dafür!

Nachtrag: In der Sendung "Was liest du?" haben Ina Müller und Jürgen von der Lippe diesen Roman auf beeindruckende Weise vorgestellt. Den Ausschnitt gibt es bei Youtube.

Freitag, 24. Februar 2012

Vorgelesen: "Der Wal steckt fest" von Charles Fuge und Karen Hayles



Das Buch hat schöne Bilder, man lernt verschiedene Tierarten des Polarmeers kennen (Narwale, Seelöwen, Walrosse, Eisbären), dass manche an Land leben, manche im Wasser, manche beides brauchen, manche nur unter Wasser atmen können und andere nur an der Luft. Und dass manchmal alle mithelfen und sich am Ende das Problem doch von alleine erledigt.

Nur eines stört sehr: Die Tiere werden immer ohne Artikel genannt, z.B. "Wal springt vor Freude" oder "Fisch betrachtet die Eisscholle von unten". Das nervt und ich füge die Artikel beim Lesen immer ein. Aber ansonsten ist es ein sehr schönes Buch, dass man mit Kindern immer wieder lesen und anschauen kann.

Donnerstag, 23. Februar 2012

Männersocken

Der Schwiegervater brauchte mal wieder neue, dicke Socken. Wie praktisch, dass ich vor ein paar Tagen eine Tüte mit Wollresten geschenkt bekommen habe. :-)


Da bei ihm  immer als erstes die Fersen kaputt sind, habe ich diese aus drei Fäden gestrickt, zwei davon Baumwolle und einer aus Schafwolle. Die Spitzen ebenso.


Für den Fuß hatte ich extra dicke Schafwolle mit einem Faden weißer Baumwolle kombiniert.


Ferse, Fuß und Spitze sind sehr fest geworden. Es war ganz schön anstrengend zu stricken und mein rechter Ringfinger fühlt sich immer noch an, als wäre er eingeschlafen. Hoffentlich wird er bald wieder besser.
Der Schaft sollte weicher und elastischer sein, deshalb habe ich ihn ganz aus einem Faden normaler Sockenwolle mit dünneren Nadeln und dafür mit mehr Maschen gestrickt. Das Rippenmuster ist 3 rechts/1 links.


Das Bündchen habe ich 1 rechts/1 links gestrickt, doppelt gelegt und dann beim Abketten an die Inneneite angestrickt, dadurch ist es richtig schön elastisch geworden. So werde ich da von nun an immer machen, denn alle anderen Abkettvarianten gefallen mir nicht.


Der Gatte hat auch ein paar neue Socken bekommen, ebenfalls aus Wollresten. Er mag keine Ringel oder zu viele Farbwechsel, deshalb habe ich einfach von oben gestrickt, bis das schwarze und das grüne Garn aufgebraucht war und dann zu blau gewechselt.

Mittwoch, 22. Februar 2012

Me Made Mittwoch am 22. Februar 2012


Heute ist es deutlich wärmer und sonniger als gestern, deshalb trage ich das Longsleeve aus Wolljersey mit Ärmeln aus Baumwolljersey, dazu eine an meine Größe angepasste Jeans des Gatten und selbst gestrickte Socken. Ich könnte jetzt behaupten, dass ich ganz modebewusst die Farben von Shirt und Socken aufeinander abgestimmt habe, aber das war reiner Zufall.
:-D

Und was haben die anderen heute an?
Die Liste gibt es ausnahmsweise nicht bei Cat, sondern bei Meike.

Dienstag, 21. Februar 2012

Eine neue Tasche für unser Angelspiel


Passend zum Creadienstag und Upcycling-Dienstag zeige ich heute unsere neue Angelspieltasche. Das Spiel war bisher in einem schmalen, sehr knapp bemessenen Karton untergebracht, mit dem sich das große Kind beim Einräumen immer sehr schwer getan hat. Da musste dringend etwas anderes her! Ich wollte sowieso schon lange mal diese Anleitung ausprobieren.



Also habe ich ein altes Kalenderblatt (Upcycling!) genommen und ein Schnittmuster gebastelt,


einen alten Kissenbezug zerlegt


und noch einen anderen Kissenbezug zerlegt.


Diese Reste von der Lätzchenproduktion sehen doch irgendwie fischig aus oder?



Reste in Form geschnitten, auf den Außenstoff appliziert, einen Mund gestickt und einen Knopf als Auge angenäht.


So sieht die Tasche von vorn aus.


Das ist die Rückseite.
Den Klettverschluss kann man leider kaum erkennen.
Klett ist super, das können auch kleine Kinderhände öffnen und schließen.


Jetzt kann das Kind auch ganz allein das Spiel einpacken.
So einfach ist das Delegieren von Arbeiten!

A propos delegieren: Kann mal jemand da draußen bitte den Schnee abschalten?


Nein, das sind zum Glück keine Eiszapfen, die vom Himmel fallen. Meine Knipse ist einfach nicht schnell genug, den rieselnden Schnee einzufangen.


Finde den Unterschied!


Der letzte Farbtupfer im Garten wird vom Schnee erobert.
Aber die Mühle dreht sich tapfer weiter im Wind. Oder unter der Schneelast?

Montag, 20. Februar 2012

Frühlingsjäckchen Knit-Along Teil 2: Strickmuster und Farbe



Bei Cat zeigen wir heute, für welches Strickmuster und für welche Farbe wir uns entschieden haben. Diese Fragen kann ich schnell beantworten:
Ich werde die hellblaue Wolle auf dem Foto oben rechts verstricken. Das Muster ist glatt rechts mit Details in kraus rechts. So kann ich prima nebenbei stricken, auch ohne die ganze Zeit hinschauen oder zählen zu müssen.

Sonntag, 19. Februar 2012

7 Sachen am 19. Februar 2012

Eine tolle Idee von Frau Liebe:
Immer wieder sonntags 7 Bilder von 7 Sachen, 
für die ich an diesem Tag meine Hände gebraucht habe. 
Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig.


Geschnetzeltes mit Gemüse und Frischkäse gebraten.
Der Gatte nimmt davon immer viel Fleisch und wenig Gemüse, bei mir ist es umgekehrt.
Ich bin ja Werktagsvegetarierin und brauche auch am Wochenende nur wenig Fleisch.


Brühe aus Knochen gekocht.


Geblättert.
Ich hatte damals überlegt, mir diese Hefte zu kaufen, als es sie am Kiosk gab, und mich dagegen entschieden. Aber inzwischen habe ich so viele tolle Socken auf anderen Blogs gesehen, die aus "In 80 Socken um die Welt" stammen, dass ich die Hefte doch haben wollte. Zum Glück gab es sie gerade neu zum Normalpreis beim bekannten Online-Auktionshaus.


Socken gestrickt. Allerdings mal wieder das 08/15-Modell.


Waschmaschine, Trockenständer und den neuen Trockner benutzt.
Nach langer Diskussion haben wir uns jetzt so ein Teil angeschafft.
Wir finden es nämlich besser, die Wäsche mit Ökostrom zu trocknen als mit Heizungsluft, die durch Verbrennen von Öl erzeugt wird, und dabei noch Schimmel im Bad zu provozieren.
Ja, wir haben auch schon im Winter die Wäsche auf dem Balkon getrocknet, aber das verbraucht auch eine Menge Heizungswärme, wenn wir den eiskalten Trockenständer wieder reinholen.
Im Sommer hänge ich die Wäsche wieder auf den Balkon. Aber solange wir heizen, dürfen jetzt mal alle Klamotten des Gatten sowie Handtücher, Waschlappen und Bettwäsche eine Runde warm geflauscht und entfusselt werden. Bei meinen eigenen Sachen (vor allem den selbst gestrickten und genähten) bin ich noch vorsichtig.


Verpackungen in einer Windeltüte gesammelt und in die gelbe Tonne geworfen.
Hm, jetzt mit dem Trockner könnten wir mal über Stoffwindeln nachdenken. Bisher kamen die für uns nicht infrage, weil wir wasch- und trockentechnisch am Limit waren.


Mit dem großen Kind lustige Sprungschanzen für Autos und Eisenbahnen gebaut.

Und was hast Du heute mit Deinen Händen gemacht?

Donnerstag, 16. Februar 2012

Film gesehen: Unknown / Unknown Identity

Der Film spielt in Berlin und man sieht wirklich viel von der Stadt. In diesem Film sehen auch die Straßen, Polizisten etc. aus, wie sie hier wirklich aussehen, die Feuerwehrautos und Polizeiautos haben deutsche Sirenen, die Taxis sind die richtigen. Das finde ich gut.

Die Auto- und U-Bahnfahrten sind leider etwas chaotisch, z.B. läuft der Held am U-Bahnhof Voltastraße herum, geht die Treppe runter und ist plötzlich am U-Bahnhof "Platz der Luftbrücke", steigt in die U-Bahn und landet am Bahnhof Bülowstraße. Mit dem Taxi fährt er vom Hotel Adlon zum Flughafen über den großen Stern und die Oberbaumbrücke. Aber okay, Berliner Taxifahrer machen das schon mal mit Touristen... *grins*

Noch etwas: Berlin hat vier Universitäten (TU, FU, HU, UdK) und etliche Hochschulen, warum muss man für so einen Film eine "Berliner Hochschule" erfinden? *augenverdreh*

Schlimm finde ich die Darstellung, dass ein Getreide, das überall und in jedem Klima wächst und nicht von Schädlingen gefressen wird, den Welthunger besiegen soll. Solch eine Pflanze würde alle anderen Pflanzen verdrängen und wir würden alle sterben, entweder an Mangelerscheinungen oder an Langeweile, weil es immer dasselbe zu essen gibt. Aber das nur am Rande.

Sehr schade finde ich, dass bei einer Produktion vom Studio Babelsberg, die in Berlin spielt und gedreht wird, für deutsche Nebenrollen keine deutschen Schauspieler verwendet wurden. Wer den Film im Original sieht, kann das deutlich hören. Okay, vielleicht sind es deutsche Schauspieler, die bei der Nachbearbeitung des Film von amerikanischen Schauspielern synchronisiert wurden, denn bei den Dreharbeiten wird ja nicht der endgültige Ton aufgenommen, sondern es wird später im Studio nachvertont.

Wie alle Filme, die in Deutschland gedreht werden, wurde auch dieser finanziell gefördert (Medienboard Berlin-Brandenburg und Deutscher Filmförderfonds), das heißt, z.T. mit deutschen Steuergeldern finanziert. Der Film hat ca. 30 Mio. $ gekostet, aber über 136 Mio. $ eingespielt. Wie wäre es denn, wenn wir davon ein wenig Geld zurück bekommen würden???

Zum Inhalt: Sehr spannend, aber nicht zu krass für zartbesaitete wie mich.
Und die Auflösung ist gut und vor allem logisch, so etwas ist mir immer sehr wichtig.


(Original Trailer)

Es gibt bei Youtube auch deutsche Trailer, aber die beginnen mit Werbung, das will ich hier nicht haben.

Mittwoch, 15. Februar 2012

Me Made Mittwoch am 15. Feruar 2012


Heute trage ich meine gestrickte Wickeljacke, ein paar Jeans, die der Gatte aussortiert hat, die ich für mich passend umgearbeitet habe, ein paar Stricksocken und meine Kuhhausschuhe.
Die Jacke muss ich endlich mal etwas enger machen, dann sitzt auch der Ausschnitt nicht mehr so tief.

Bei Cat gibt es die lange Liste von Leuten, die heute auch etwas Selbstgemachtes anhaben.
Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...