"Der Markisenmann" von Jan Weiler
Seine früheren Bücher fand ich ganz lustig, aber schon bei "Älternzeit" fiel mir auf, dass er offenbar seine Tochter nicht mag. Nun hat er dieses Buch für sie geschrieben. Ich finde es nicht schmeichelhaft. Die Protagonistin ist unsympathisch, antriebslos und einfach nervig. Hinzu kommt, dass es immer schwierig ist, wenn ein Mann aus der Perspektive einer Frau schreibt. Hier ist es wirklich peinlich.
"Ein hoffnungsvoller Aufbruch" von Julia Fischer (Der Salon, Teil 2)
1963 liest Leni ihrem Neffen "Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer" vor. In diesem Kinderbuch machen Jim und Lukas eine Reise nach Mandala. Ja, so steht das seit 1983 in den Buchausgaben. Aber 1963 hieß das Land noch China. Gut, das könnte ich verschmerzen, aber die Story plätschert einfach nur so vor sich hin, unterbrochen von Name Droppings hier und da. Mir ist das zu langweilig.
"Als das Leben wieder schön wurde" von Kerstin Sgonina
Hamburg 1954, das könnte mich interessieren. Aber die Protagonistin blieb mir leider total fremd. Und ich finde auch unrealistisch, wie sie ohne Voranmeldung bei ihrem Vater und dessen neuer Familie auftaucht, dort wohnen will, sich nicht an der Hausarbeit beteiligt, kein Kostgeld abgeben muss und im Café ihre Kohle für Portwein und Kuchen ausgibt.
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