Freitag, 14. Februar 2025

Gelesen: "Nordsee Leid - Tot im Nebel" von Anne Amrum




Titel: Nordsee Leid
Reihe: Husum-Krimi, Band 3
Autorin: Anne Amrum
ISBN 9798496178228
Paperback
225 Seiten
Veröffentlichung: Oktober 2021
Verlag: Independently published


Klappentext:
Die jungen Eltern Laura und Kai Friedrich machen mit ihrer Babytochter Urlaub in der verträumten Hafenstadt Husum. Aus einer Nichtigkeit wird plötzlich ein Streit und Laura setzt das Baby in den Buggy und bricht zu einem Spaziergang an der frischen Meeresluft auf. Bald schon verirrt sie sich im dichten Septembernebel.
Ihr Ehemann schlägt viel zu spät Alarm.
Die Suchmannschaft ist im Dunklen hilflos.
Am nächsten Morgen wird Lauras Leiche im Watt gefunden. Ihr Mann hüllt sich in Schweigen, obwohl er sich damit verdächtig macht. Was verbirgt Kai Friedrich? Und wie hängt das mit dem Tod seiner Frau zusammen?
Warum musste Laura sterben? Und was ist mit dem Baby passiert?
Die Ermittlungen durch Hauptkommissar Rüdiger Thomsen und seiner Kollegin Sophie Meerkatz gestalten sich schwierig. Die Flut hat alle Beweise vernichtet und ein Anwalt schirmt ihren Hauptverdächtigen ab. Dazu kommt die drängendste Frage von allen: Was ist mit Baby Mia geschehen?
Allen Widrigkeiten zum Trotz lässt Sophie nicht locker, bis sie einem verstörenden Geheimnis auf die Spur kommt.

Meine Meinung:
Dieser Krimi lässt mich ein wenig ratlos zurück. Einerseits finde ich vieles sehr problematisch. Ich will nichts über die Auflösung des Falles verraten, da gäbe es wirklich eine Menge zu kritisieren. Aber schon allein der Spruch über eine Verabredung: "Sie lädt dich zum ersten Mal zu sich nach Hause ein? Dann musst du sie flachlegen oder es zumindest versuchen." Also bitte, wer hat denn dieses Regelwerk festgelegt? Dass man in amerikanischen Filmen und Serien beim dritten Date Sex haben muss, finde ich auch immer extrem bescheuert. Es soll bitte jede'r im eigenen Tempo eine Beziehung aufbauen und vor allem bitte drüber reden, nicht einfach eine Regel als allgemein gültig voraussetzen und dann sogar übergriffig werden.
Andererseits ist es mal ganz erfrischend, dass das Motiv weder Kapitalismus noch Patriarchat ist. Das ist wirklich selten.

Tipp:
Eine Leseprobe habe ich zwar nicht gefunden, aber es gibt eine kostenlose Hörprobe.


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