Mittwoch, 8. Dezember 2021

Hörbuch: "Vergissmeinnicht - Was man bei Licht nicht sehen kann" von Kerstin Gier

 



Autorin: Kerstin Gier
Titel: Vergissmeinnicht - Was man bei Licht nicht sehen kann
ungekürztes Hörbuch
Gelesen von Jasna Fritzi Bauer und Timmo Niesner
veröffentlicht: 29.09.2021
Laufzeit: 11 Stunden 53 Minuten

Download / Streaming
ISBN 978-3-7324-4267-6
Preis: 15,95 €

2 MP3-CDs
ISBN 978-3-8398-4267-6
Preis: 19,95 €


Klappentext:
Quinn ist cool, smart und beliebt. Matilda entstammt der verhassten Nachbarsfamilie, hat eine Vorliebe für Fantasyromane und ist definitiv nicht sein Typ. Doch als Quinn eines Nachts von gruseligen Wesen verfolgt und schwer verletzt wird, sieht er Dinge, die nicht von dieser Welt sein können. Nur – wem kann man sich anvertrauen, wenn Statuen plötzlich in schlechten Reimen sprechen und Skelettschädel einem vertraulich zugrinsen? Am besten dem Mädchen von gegenüber, das einem total egal ist. Dass er und Matilda in ein magisches Abenteuer voller Gefahren katapultiert werden, war von Quinn so allerdings nicht geplant. Und noch viel weniger, sich unsterblich zu verlieben …

Meine Meinung:
Hurra! Endlich gibt es eine neue Fantasy-Geschichte von Kerstin Gier!
Schon der Titel ist so wunderbar geheimnisvoll und auch das Cover ist wieder so wunderschön gestaltet wie bei allen ihren Fantasy-Jugend-Romanen.
Ich war gleich drin in der Geschichte, obwohl ich absichtlich nicht den Klappentext gelesen hatte, weil ich einfach vorher nichts darüber wissen wollte. Ich werde hier auch nicht zu viel verraten.
Die beiden Hauptfiguren sind ein recht ungewöhnliches Heldenpaar. Quinn sitzt nach einem Unfall im Rollstuhl, Matilda stammt aus einer streng katholischen Familie. Sie ergänzen sich perfekt, liefern sich aber auch hitzige Wortgefechte. Typisch für einen Kerstin Gier Roman geht es dabei auch mal sehr lustig und dann wieder romantisch zu.
In den Nebenrollen tauchen Nietzsche und Jeanne d'Arc auf, das finde ich ebenso cool wie die Szenen auf dem Friedhof. Ich habe eine Schwäche für schöne Grabstätten, Inschriften und Statuen.
Neben dem spannenden, romantischen Abenteuer räumt die Geschichte mit Vorurteilen über katholisch erzogene Mädchen auf und zeigt, wie grausam unsere Gesellschaft teilweise mit Menschen im Rollstuhl umgeht. Das alles ergibt zusammen eine großartige Mischung.
Es handelt sich hier um den ersten Teil einer Reihe, aber er endet nicht auf einem Cliffhanger, dafür bin ich sehr dankbar! Trotzdem will ich lieber heute als morgen wissen, wie es weitergeht. Naja, bis dahin lese oder höre ich vielleicht einfach mal wieder ihre anderen schönen Werke.

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