Montag, 12. November 2012

7 Sachen an Sankt Martin 2012


Eine tolle Idee von Frau Liebe: Immer wieder sonntags (manchmal auch erst montags) 7 Bilder von 7 Sachen, für die ich an diesem Tag meine Hände gebraucht habe. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig.



Den Kindern das Eichhörnchen gezeigt, 
das jeden Tag durch unseren Garten tobt.




Kinderbücher repariert.



Musik aufgelegt.



Kuchen aufgetaut.
Die Rechtecke sind Kirschstreusel von meiner Mama.
Die Dreiecke sind Birnenstreusel von mir mit Birnen aus unserem Vorgarten.



Malbücher und Stifte verteilt.



REWE- und EDEKA-Sticker sortiert und eine Liste geschrieben, welche Bilder uns fehlen.
Mag jemand tauschen oder gar uns beschenken?
E-Mail steht im Impressum.



Einen Burda-Schnitt für eine Kinderhose kopiert, für zu eng befunden und die Teile für die Hosenbeine von einer aktuell passenden Hose kopiert. Der Rest passt.

Heute ist ja Sankt Martin. Laternenbilder gibt es heute nicht, denn wir waren schon am Montag unterwegs.
Wisst Ihr, was ich außerdem jedes Jahr an Sankt Martin mache? 
Schaut mal hier.

Freitag, 9. November 2012

Gelesen: "Die Protestantin" von Gina Mayer





Das Buch wird nicht mehr verlegt, deshalb darf ich kein Coverbild zeigen. Damit der Beitrag nicht so nackt aussieht, habe ich dieses Bild gemalt.


Der Titel lässt eine religiöse Geschichte vermuten. Er klingt so ähnlich wie "Die Päpstin" und man denkt, es geht um das Leben einer Frau, in dem die evangelische Kirche eine große Rolle spielt. Vorn im Buch erfährt man, dass die Autorin zu dieser Geschichte inspiriert wurde, als sie in die Friederike-Fliedner-Straße in der Nähe von Kaiserswerth zog und sich daraufhin über das Leben der Namensgeberin informierte und viel über die Geschichte der Diakonie lernte. Der Klappentext verspricht einen erbitterten Kampf zwischen zwei Schwestern.



Wie gut, dass ich vor der Lektüre bis auf den Titel nichts davon gelesen habe!
Nicht einmal der Titel passt! Es geht um drei Frauen aus drei aufeinander folgenden Generationen, die wie Mutter, Tochter und Enkelin leben, es aber nicht sind.

Dennoch ist das Buch sehr schön und spannend. Es geht um Liebe, Freiheit, Emanzipation, Feminismus, Familie, die 1848er Revolution, Verantwortung, Nächstenliebe und Freundschaft. Aber um die evangelische Kirche, die Diakonie und Friederike Fliedner geht es nur ganz am Rande. Es gibt auch keinen erbitterten Kampf zwischen den Schwestern, nur verschiedene Meinungen und Lebensentwürfe.

Das Buch ist sehr gut geschrieben. Es hat einen interessanten Rhythmus, überspringt an einigen Stellen viele Jahre und erzählt dann rückblickend, was in der Zwischenzeit passiert ist. Die Perspektive wechselt etwa alle 100 Seiten. Angenehm fand ich, dass nie vorgegriffen wurde, weder was die Handlung dieses Romans noch was die deutsche Geschichte betrifft, wie das manch andere Autoren gern machen wie z.B. Christine Brückner in der Poenichen-Trilogie.

Die Geschichte lässt sich gut hintereinanderweg lesen. Personen, Landschaften, Gebäude usw. werden nur so detailliert beschrieben, wie die jeweilige Situation es erfordert. Man betrachtet alles quasi mit den Augen der jeweiligen Hauptperson. Schaut sie länger hin, erfahren wir mehr Details. Schaut sie nur flüchtig über eine Menschenmenge, so erfahren wir keine Einzelheiten. Das gefällt mir sehr gut. Ebenso mag ich die Beschreibung des Alltäglichen.

Sehr interessant finde ich, dass hier wirklich die Handlungen, Gedanken und Gefühle der Frauen im Vordergrund stehen. Männer sind zwar auch da, sie handeln auch und bestimmt haben sie auch Gedanken und Gefühle. Aber dieser Roman beschäftigt sich nur mit den Frauen. Er zeigt, welche Hürden es damals gab und wie einige dennoch ihren Weg frei wählen konnten. Wie sie aus eigener Kraft die schlimmste Armut hinter sich ließen. Wie eine Frau sich gegen die Ehe entscheidet, obwohl sie den Mann sogar liebt. Aber sie ist nicht bereit, die Ehe zu führen, die sie mit diesem Mann führen müsste. Sie wählt stattdessen die Freiheit!

Einen Kritikpunkt habe ich: Den Brief am Anfang und den Brief am Ende sollte man weglassen. Dann wäre es ein runder Roman. Oder, wenn die Briefe unbedingt bleiben sollen, dann muss man am Ende ein wenig mehr erfahren, was in der Zwischenzeit passiert ist. Aber so hängt man als Leser leider ein wenig in der Luft.

Fazit: Der Roman hält zwar nicht, was er verspricht. Stattdessen erhält man auf 670 Seiten die beeindruckenden Portraits dreier Frauen aus dem 19. Jahrhundert, und das ist wirklich lesenswert!

Donnerstag, 8. November 2012

Top Ten Thursday: Deutschland


Alice im Bücherland hat für die "Top Ten Thursday" diese Woche das Thema "Deutschland" gewählt. 


Ich fände es jetzt zu simpel, einfach nur Romane von deutschen Autoren zu zeigen oder solche, die irgendwo in Deutschland spielen. Aber einen Roman, der Deutschland im Titel oder als Thema hat (z.B. einen Roadtrip durch Deutschland), habe ich nicht im Schrank. "Deutschland - ein Wintermärchen" habe ich mal als Hörbuch gehört, aber das war nur aus der Bücherei ausgeliehen und ist natürlich längst wieder zurückgegeben. Also bleiben mir nur diese Titel:

1. "Ostdeutschland und die deutschen Siedlungsgebiete in Ost- und Südeuropa"
Ich habe keine Ahnung, wie das in meinen Besitz gelangt ist. Aus der Schulzeit habe ich es nicht.

2. "Wie man eyn teutsches Mannsbild bey Kräfften hält"
Dieses Kochbuch hat mir meine Mutter damals augenzwinkernd zur Verlobung geschenkt.

3. "Der deutsche Bundestag im Reichstagsgebäude"
Dies ist ein sehr umfassendes Werk über Geschichte, Funktion, Struktur und Architektur. Ich glaube, dieses Buch haben wir damals 2004 auf einer privaten Besichtigung des Reichstagsgebäudes geschenkt bekommen.

4. "Die Verfassung von Berlin und das Grundgesetzt für die Bundesrepublik Deutschland"
Mit dem Beginn der Oberschule bekamen wir damals einen Duden*, einen Atlas, ein mathematisches Tafelwerk mit Formelsammlung (die mir auch im Studium oft geholfen hat) und dieses Grundgesetzt übereignet.

5. "Die Bundesrepublik Deutschland - Kurze Einführung für den jungen Staatsbürger"
Vorn ist mit Bleistift "Heidemarie Schultze" eingetragen und das Buch stammt von 1955. Keine Ahnung, wie es in mein Regal gelangt ist. Horts Evers war nicht bei mir zu Besuch. Aber vielleicht haben ja auch andere den Trick drauf, ihr Gerümpel bei Freunden heimlich loszuwerden. ;-)

6. "Reisekarte Deutschland"
Die gab es mal bei einer Autovermietung gratis dazu.

7. "Parlamentsdeutsch"
Begriffe wie  z.B.: Grundrechte, Demokratie, Rechtsstaat und Sozialstaat werden hier erklärt. Vielleicht sollten unsere Politiker mal diese Broschüre lesen...

So, mehr als sieben habe ich nicht. Ich bin mal gespannt, was die anderen heute zum Thema "Deutschland" zeigen.

* Den Duden hätte ich auch zeigen können, das ist mir leider zu spät eingefallen.

Mittwoch, 7. November 2012

Me Made Mittwoch mit Challenge



Ich habe mal wieder ein T-Shirt vom Stapel umgebaut. 
Der Ausschnitt war zu weit und die Ärmel waren zu kurz.


Der Stoff für die neuen Ärmel stammen von dem T-Shirt im ersten Bild links oben (nur ein kleines Stück zu sehen).


Der Blümchen-Stoff für den Ausschnitt-Einsatz ist ein Rest von diesem T-Shirt. Der hellrosa Bündchenstoff ist der abgeschnittene Saum von diesem T-Shirt.


Jetzt gefällt mir das T-Shirt wieder.
Draußen ziehe ich natürlich eine Strick- und eine Regenjacke über.


Habe ich mir dieses Jahr überhaupt schon ein neues Kleidungsstück gekauft?
Ich glaube nicht.

Ich habe eine Idee: Ich fordere mich selbst heraus, mir weiterhin dieses Jahr keine neue Kleidung zu kaufen!

Ich mache das eh nicht gern, weil ich keine Konfektionsmaße habe. Die Läden, Verkäuferinnen, das Licht und die Musik nerven mich sowieso. Und mit zwei kleinen Kindern im Schlepptau macht Shopping auch keinen Spaß. Wenn ich mal "frei" habe, setze ich mich lieber an die Nähmaschine, lese ein Buch oder gehe schwimmen.

Gute Vorsätze kann man schließlich immer machen, nicht nur an Neujahr!

Und was nimmst Du Dir für den Rest des Jahres vor?


P.S. Noch mehr Selbstgemachtes an echten Frauen gibt es hier.


Dienstag, 6. November 2012

Stifte-Tasche

Das große Kind brauchte dringend eine Reißverschlusstasche für die Buntstifte.


Stoffe und Reißverschluss hat das Kind selbst ausgesucht.
Die Tasche war ruck-zuck genäht. Ich bin immer wieder überrascht, wie schnell das geht.


Und wieder habe ich ein Paar Stoffreste weniger im Regal...

Sonntag, 4. November 2012

7 Sachen am 4. November 2012



Eine tolle Idee von Frau Liebe:
Immer wieder sonntags 7 Bilder von 7 Sachen, 
für die ich an diesem Tag meine Hände gebraucht habe. 
Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig.


Für das große Kind Cornflakes und Milch in eine Schüssel gefüllt.


Breiglas aufgeschraubt. Das kleine Kind kann zwar auch prima löffeln, findet es aber viel lustiger, den Brei zu trinken und ihn sich gleichzeitig als Gesichtsmaske aufzutragen. Überhaupt hat es heute ohne Ende gefuttert. Mich würde nicht wundern, wenn morgen wieder alle Hosen zu kurz sind.


Persimon/Sharon/Kaki gelöffelt.
Mir egal, wie sie nun heißt, ich könnte mich ausschließlich davon ernähren. Mjam!

Der MamS ist magenkrank und hat bis in den Nachmittag hinein freiwillig auf Essen verzichtet. Was bin ich froh, dass wir mehr als ein Klo haben!


Gastbeitrag.


Kalender umgeblättert. Ja, heute ist schon der vierte.
Ich bin ja froh, wenn mir das innerhalb der ersten Woche auffällt...


Kinderwagen geschoben.


Gestrickt.

Und was hast Du heute gemacht?

Samstag, 3. November 2012

Auslosung


Jetzt ist es soweit. 
Fünf Damen haben an der Verlosung teilgenommen.


Die Namen auf ein Stück Altpapier geschrieben.


Auseinander gerupft.


Gefaltet und in eine Erdnussbutterbüchse gefüllt.
(Tipp: Erdnussbutter vorher aufessen und die Büchse abwaschen! ;-D)


Das jüngste Kind darf ziehen.
Und zur Belohnung weiter mit der Büchse und den anderen Zetteln spielen.


Gewonnen hat Anni mit dem schönen Blog Das Fräulein tüdelt.


Herzlichen Glückwunsch!
Bitte maile mir Deine Adresse, 
damit der Tüdelkram schnell auf die Reise gehen kann.
Meine Mailadresse steht im Impressum.

Freitag, 2. November 2012

Schöne Post


Ein dicker Brief aus Malaysia...


Ist das nicht süß verpackt?


Was da wohl drin ist?


12 Fat Quarters!
Stimmt ja, neulich habe ich bei einer Verlosung von Craftpassion mitgemacht. Diesen Blog kann ich nur empfehlen, da gibt es Rezepte, Tutorials und - wie Ihr seht - tolle Give-Aways.

Ich bin jetzt erst einmal mit Streicheln beschäftigt...

P.S. Wer mag, kann noch bis Mitternacht an meiner Verlosung teilnehmen!

Donnerstag, 1. November 2012

Top Ten Thursday: Frankreich


Alice im Bücherland hat für die "Top Ten Thursday" diese Woche das Thema "Frankreich" gewählt. 



Ich war zwar erst einmal in Paris und dann ein paar Jahre später für einen Tag in den französischen Alpen und noch ein paar Jahre später für ein Wochenende im Elsaß, aber ich hoffe sehr, dass ich irgendwann noch viel mehr von diesem schönen Land bereisen werde.

Aber nun zu den Büchern aus meinem Regal, die ich mit Frankreich verbinde:

  1. Peter Mayle: Trüffelträume
  2. Peter Mayle: Hotel Pastis
  3. Peter Mayle: Cézanne gesucht!
  4. Patrick Süßkind: Das Parfum - Die Geschichte eines Mörders (Stammt von meiner Schwester am anderen Ende der Stadt. In ein Kalenderblatt eingeschlagen, weil es schon so abgegriffen war.)
  5. Annette Tison und Talus Taylor: Barbapapa
  6. Paris - Praktischer Kulturreiseführer für Schwärmer und Kurzentschlossene (Stammt von meiner bloglosen Schwester am anderen Ende der Welt.)
  7. Langenscheidts Verb-Tabellen Französisch (Ich hatte in der Schule Spaß an Grammatik! Kaum zu glauben.)
  8. Wörterbuch Französisch - Deutsch, Deutsch - Französisch (Aus dem Jahr 1955. Stammt von meiner Mutter und ist auch in ein Kalenderblatt eingeschlagen.)
  9. Irmgard von Stein: Jaqueline und die Mode (Spannendes Mädchenbuch über die Zeit Ludwig des XIV.)
  10. Sempé et Goscinny: Le Petit Nicolas

Mittwoch, 31. Oktober 2012

Me Made Mittwoch: T-Shirt, Stulpen und Socken


Das T-Shirt habe ich hier schon einmal gezeigt.


Die Socken haben am Spiegel leider nicht mit auf's Bild gepasst.


Die Wolle stammt vom Wollwechsel, ich glaube, sie hat früher Distel gehört.


Ich habe den Estonian Cast-On gemacht und 
beim Rippenmuster den Eastern Purl verwendet. Beides finde ich super!


Herzchenferse.


Den Rest der Sockenwolle habe ich im Urlaub zu Armstulpen verarbeitet. Gleichzeitig mit Magic Loop von den Fingern aus gestrickt, konnte ich den Rest komplett verbrauchen. So mag ich das!


Die Jacke ist von C&A.

Noch mehr Selbstgemachtes an echten Frauen gibt es hier.

P.S. Im Lostopf ist noch Platz!
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