Sonntag, 2. Juni 2019

Socken stricken für glückliche Füße mit "Happy Feet"!




Coverbild freundlicherweise vom Verlag zur Verfügung gestellt


Autorin: Cathy Carron
Titel: "Happy Feet - Socken mit dem Wow-Effekt stricken"
Preis: 4,99 € [D], 4,99 € [A], CHF 7,50
Originaltitel: Happy Feet
Originalverlag: Sixth Spring Books
Paperback , Klappenbroschur
144 Seiten
durchgehend farbige Abbildungen
ISBN: 978-3-572-08198-1
Erschienen am 31. August 2015


Klappentext:
Socken kann man nie genug haben! Dies beweist diese einzigartige Kollektion von Socken, Kniestrümpfen, Overknees, Stulpen, Puschen und vielen weiteren tollen Ideen, um Füße und Beine warm zu halten. Die Vielfalt an Techniken, Mustern und Formen ist verlockend und reicht von Spiralformen über fersen- oder zehenfreie Modelle bis hin zu toe-up-Socken. Die Projekte sind ideal für alle, die bereits erste oder auch etwas intensivere Strickerfahrungen gesammelt haben.

Meine Meinung:
In diesem Buch ist für jeden Geschmack etwas dabei. Es gibt Hausschuhe, Overkneestrümpfe, einfache und anspruchsvolle Modelle. Schade finde ich, dass es nur ausgeschriebene Anleitungen und keine Charts gibt, dabei bieten die sich für viele Muster wirklich an. Naja, zum Glück komme ich mit mit beiden Anleitungsarten zurecht. Dafür ist die Aufmachung so schön, dass ich immer wieder in diesem Buch blättern und die schönen Bilder anschauen möchte. 


Samstag, 1. Juni 2019

Wie häkle ich um die Ecke? Frag Edie Eckman!



Coverbild freundlicherweise vom Verlag zur Verfügung gestellt

Autorin: Edie Eckman
Titel: "Häkelbordüren - Kanten, Blenden, Spitzen. 100 perfekte Ränder"
Preis: 9,99 € [D], 9,99 € [A], CHF 14,50
Originaltitel: Around the Corner. Crochet Borders
Originalverlag: Storey
Hardcover, Pappband
224 Seiten
durchgehend farbige Abbildungen
ISBN: 978-3-8094-3162-6
Erschienen am 12. August 2013


Klappentext:
Für den letzten (Häkel-)Schliff.
Eine hübsche Häkelbordüre ist das i-Tüpfelchen an jedem selbst angefertigten Stück, sei es ein Strickschal, eine gehäkelte Babydecke oder ein Tischläufer. Selbst ein einfaches gekauftes Top lässt sich durch eine Häkelblende aufwerten und bekommt eine individuelle Note.
Zur Auswahl stehen 100 fantasievolle Designs, deren Anfertigung inclusive Ecklösungen detailliert beschrieben ist und in Häkelschriften verdeutlicht wird.

Meine Meinung:
Dieses Buch ist ein Muss für alle, die gern häkeln!
Natürlich kann man selbst so lange rumfriemeln, bis man um die Ecke kommt, ohne dass es sich wellt oder dehnt oder sonstwie doof aussieht. Aber man kann auch dieses Buch lesen, denn im ersten Teil wird genau gezeigt, wie man an vorhandene Teile, egal ob gestrickt, gehäkelt oder aus Stoff, egal ob in Lämgs- oder Querrichtung, eine schöne Häkelkante anfügt.
Im zweiten Teil kann man in den über 100 Mustern suchen, bis man genau die richtige für das jeweilige Projekt findet. Alle Anleitungen sind sowohl in schriftlicher Form als auch mit Charts verfasst, das finde ich super!


Freitag, 31. Mai 2019

Gedanken - schon etwas älter

Diesen Text habe ich vor mehreren Jahren geschrieben, aber erst jetzt beim aufräumen wieder gefunden. Schreibt mir gern Eure Gedanken dazu in die Kommentare.
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Woher kommt all der Hass?
Ich denke, er ist die Folge der großen Unzufriedenheit gewisser Leute, die immer meinen, dass andere es unverdient besser hätten als sie.

Besitz macht nicht glücklich. Geld auch nicht. Es wird immer einen Nachbarn geben, der ein dickeres Auto fährt als man selbst. Oder jemanden, der einen besseren Parkplatz gefunden hat, weil er ein kleineres Auto hat. Dass die ganze Autofahrerei nicht entspannt, sondern eher noch aggressiver macht und es besser wäre, auch mal zu Fuß zu gehen, scheint keiner mehr zu wissen.
Ebenso dass vieles nur Schein ist, Autos nur geliehen oder geleast, das Dekolleté nur upgepusht, die Haare nur gefärbt und die Wimpern nur angeklebt sind, ist egal. Hauptsache man kann neidisch sein, lästern, hetzen und bei passender Gelegenheit schadenfroh lachen, wenn der Beneidete mal Pech hat.

Es ist ja auch viel einfacher, anderen die Schuld zu geben, als das eigene Leben in die Hand zu nehmen. "Wir" und "die anderen" zu definieren, da beginnt Fremdenfeindlichkeit. Egal ob es um Menschen aus einem anderen Stadtbezirk oder Bundesland oder von einem anderen Kontinent geht.

Wenn diese ganze Energie, die derzeit in Kriege, Abschiebungen, Rassismus fließt, mal sinnvoll genutzt würde, ginge es allen besser. Nicht nur, weil es den Ärmsten dieser Welt besser ginge, sondern auch, weil es gerechter zuginge, weniger Unterschiede und dadurch weniger Neid gäbe. Und weil es immer gut ist, anderen zu helfen, das macht nämlich wirklich glücklich!
Aber helfen, das ist ja so anstrengend! Wirklich? Nein, ist es nicht. Oft ist es nur, mal eine Tür aufzuhalten oder ein Lächeln zu verschenken. Oder abgelegte Kleidung.

Da wollen Leute "unser Land und Volk" zurück haben. Ähm, welches jetzt genau? Im Laufe der letzten Jahrtausende hat es so viele Völkerwanderungen, Vertreibungen und Grenzverschiebungen gegeben, dass diese Leute möglicherweise irgendwo landen würden, wo sie vielleicht selber gar nicht hinwollen.

Und es ist doch auch gar nicht so einfach. Meine Kinder z.B. haben Vorfahren aus Deutschland, Österreich, Litauen, Tschechien und Polen. Und diese Vorfahren waren jüdisch, katholisch und evangelisch.

Überhaupt kommt es doch gar nicht darauf an, was diese Vorfahren getan und wo sie gelebt haben. Es geht doch darum, was der einzelne erreicht im Leben, wie er oder sie sich benimmt. Und genauso ist es doch völlig egal, wie jemand aussieht. Ob helle oder dunkle Haut, groß, klein, dick, dünn, Locken oder glatte Haare: die Persönlichkeit, den Verstand und die Haltung eines Menschen kann man von außen nicht unbedingt sehen.

Diese Generation "ich und mein Magnum" geht mir schon lange auf den Geist. Es wird geshoppt, es wird konsumiert und es wird in den Müll geworfen. Aber ach, die armen Kinder in Bangladesh! Es wird mit dicken Autos durch die Gegend gefahren, es wird bei jeder Gelegenheit geflogen, aber oje, die schlimmen Stürme! Im Winter geht man ins Tropical Island, im Sommer in die Ski-Halle, aber ach, die armen Eisbären!
Ja, wenn man vom Leid anderer hört oder einen Film über das Artensterben sieht, ist man immer sehr betroffen und zeigt mit dem Finger auf "die da oben" und auf die Industrie. Wer wählt denn die da oben? Wer kauft denn die Konsumgüter?

Es geht doch nur noch ums Aussehen, um Titel und Statussymbole. Wann hat man zuletzt jemanden schwärmen gehört vom Verstand oder Charakter eines Menschen?

Donnerstag, 16. Mai 2019

Gelesen: "Scharnow" von Bela B Felsenheimer



Coverbild freundlicherweise vom Verlag zur Verfügung gestellt


Autor: Bela B Felsenheimer
Titel: Scharnow
Erscheinungstermin: 25. Februar 2019
416 Seiten
Preis: 20,00 € [D], 20,60 € [A], CHF 28,90
Originalausgabe
Hardcover mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-453-27136-4


Klappentext:
In Scharnow, einem Dorf nördlich von Berlin, ist der Hund begraben. Scheinbar. Tatsächlich wird hier gerade die Welt gewendet: Schützen liegen auf der Lauer, um die Agenten einer Universalmacht zu vernichten, mordlustige Bücher richten blutige Verheerung an, und mittendrin hat ein Pakt der Glücklichen plötzlich kein Bier mehr. Wenn sich dann ein syrischer Praktikant für ein Mangamädchen stark macht, ist auch die Liebe nicht weit.

Meine Meinung:
Dieser Roman ist ein buntes Feuerwerk aus sehr vielen skurrilen Figuren und wilden Ereignissen. Die Perspektiven sind durchweg einfühlsam gezeichnet, die Geschichte mäandert durch verschiedenste Themen und Genres. Sogar das Verknüpfen verschiedener Handlungsstränge, die sich erst nach sehr langer Zeit überraschend begegnen, was ich sonst eigentlich nicht leiden kann (z.B. in den verkrampften "Stadtgeschichten" von Armistead Maupin), ergibt sich in Scharnow ganz entspannt und natürlich. Von lautem Krawall über Humor und sanfte Zwischentöne bis hin zu zarter Liebe beherrscht Bela B Felsenheimer das gesamte Repertoire der Literatur. Lediglich im erotischen Bereich gibt es noch Luft nach oben, da war mir einiges zu sachlich geschildert, hier dürfte gern mit mehr Wumms und Leidenschaft beschrieben werden, was in den Betten, auf den Sofas oder am Küchentisch so passiert. Das Ende einiger Ebenen habe ich nicht so ganz verstanden, aber vielleicht klärt sich das, wenn ich das Hörbuch gehört habe.
Die Aufmachung gefällt mir sehr: vom Coverbild über den schwarzen Schnitt und das quer abgedruckte Manifest bis hin zur Übersichtskarte der Handlungsorte.
Sensationell finde ich, dass ich keinen einzigen Schreibfehler finden konnte. Kompliment an den Autor und das Korrektorat!
Zum Schluss bleibt mir nur noch der Hinweis, dass dieser Roman nichts für zartbesaitete Gemüter ist, was Gewalt und Erotik betrifft.

Freitag, 10. Mai 2019

Gehört: "Lieber einmal mehr als mehrmals weniger" von Dieter Moor






Titel: "Lieber einmal mehr als mehrmals weniger"
Autor: Dieter Moor
Autorenlesung
Universal Music
Veröffentlichung: 2012
Spieldauer: 300 min.

Klappentext:
In dem von unbeugsamen Brandenburgern bevölkerten Dörfchen Amerika scheint sich alles zum Guten gefügt zu haben: Die alpenländischen Aliens, die Moors, sind in die Gemeinschaft der Einheimischen aufgenommen und die anfänglichen Probleme um den Hof gelöst. Doch da gibt der geliebte Hürlimann-Traktor den Geist auf, und auf einmal steht nicht nur der häusliche Friede, sondern auch die Ehre des Neubauern auf dem Spiel. Helfen kann nur Hürli-Gott Jakob aus der Schweiz, auch wenn Bauer Müsebeck, Teddy und Krüpki so ihre Zweifel haben. Als dann auch noch ein Bayer im hellblauen Tangaslip die ersten Wasserbüffel nach Amerika bringt, stehen neue, skurrile und anrührende Herausforderungen ins Haus.

Meine Meinung:
Wie schon beim ersten Teil "Was wir nicht haben, brauchen Sie nicht" haben mir die Geschichten über das Leben auf dem Land in Brandenburg viel Spaß gemacht. Vor allem das Drama um den Traktor ist phantastisch erzählt. Besonders schön finde ich, mit welcher Liebe Dieter Moor von seinem Hof, seiner Wahlheimat und seinen Tieren und mit wie viel Respekt er von seiner Frau spricht.


Donnerstag, 9. Mai 2019

Gehört: "Was wir nicht haben, brauchen Sie nicht!" von Dieter Moor






Autor: Dieter Moor
Titel: "Was wir nicht haben, brauchen Sie nicht"
Autorenlesung
Laufzeit: ca. 230 Minuten
Veröffentlichung: 2010
Universal Music


Klappentext:
Freunde und Bekannte sind fassungslos, als Dieter Moor und seine Frau Sonja eröffnen, dass sie ihr Haus in der Schweizer Postkartenidylle verkauft haben, um nach Brandenburg zu ziehen. Im Dörfchen Amerika möchten sie ihren Traum vom eigenen Bauernhof verwirklichen. Tatsächlich sind die neue Heimat, die neuen Nachbarn und das neue Leben für allerlei ungeahnte Herausforderungen, komische Missgeschicke und skurrile Situationen gut. Warum Dieter Moor dennoch sein Herz an Land und Leute verloren hat – davon erzählt er in diesem Buch. Eine charmante und witzige Liebeserklärung an eine verkannte Region.

Meine Meinung:
Dieter Moor erzählt vom einfachen Leben auf dem Land, von kauzigen Nachbarn mit Herz, vom üblichen Umzugschaos, aber mit Hunden, Pferden, Eseln und zwar nicht ins Nachbardorf, sondern von der Schweiz nach Brandenburg. Und er liest es mit seiner wunderbaren Stimme, der ich so gern zuhöre. Herrlich!


Donnerstag, 2. Mai 2019

Gelesen: "Die Schwestern vom Ku'damm - Jahre des Aufbaus" von Brigitte Riebe



Coverbild freundlicherweise vom Verlag zur Verfügung gestellt


Autorin: Brigitte Riebe
Reihe: Die Schwestern vom Ku’damm (1)
Titel: "Jahre des Aufbaus"
Verlag: Wunderlich
Erscheinungstermin: 23.10.2018
432 Seiten
ISBN: 978-3-8052-0337-1
gebundene Ausgabe: 19,95 €
eBook: 16,99 €


Klappentext:
Wirtschaftswunder, Kaufrausch, Träume in Pastell - drei Schwestern und ein Kaufhaus am Ku'damm.
Der Auftakt der großen 50er-Jahre-Trilogie von Bestseller-Autorin Brigitte Riebe.
Berlin im Mai 1945: Es ist die Stunde Null, die Stadt liegt ebenso in Trümmern wie die Seelen der Menschen. Auch das Kaufhaus Thalheim am Ku'damm ist zerstört. Fassungslos stehen die drei Schwestern Rike, Silvie und Florentine vor der Ruine des einst so stolzen Familienunternehmens. Doch Rike, die Älteste, hat einen Traum: Sie will das Kaufhaus wieder aufbauen und mit raffinierten Stoffen und neuesten Modekreationen Farbe in das triste Nachkriegsberlin bringen. Nach der Währungsreform scheint es tatsächlich aufwärts zu gehen, die Menschen hungern nach Konsum und schönen Dingen. Doch die neuen Zeiten bringen neue Probleme. Als ein dunkles Geheimnis zutage tritt, das ein unrühmliches Licht auf das Kaufhaus und seine Geschichte wirft, müssen die Schwestern erkennen, dass die Vergangenheit noch immer lebendig ist…

Meine Meinung:
Dieses Buch hab ich zufällig in der Stadtbücherei entdeckt. Da ich Kaufhausserien wie "The Paradise" und "Mr. Selfridge" ebenso die Serie "Ku'damm 56" sehr mag, habe ich es ausgeliehen. Der Roman ist für die heutige Zeit eher ungewöhnlich geschrieben: Einzelne Momente werden sehr detailliert beleuchtet, als würde man in Zeitlupe mit einem Vergrößerungsglas auf die Situation schauen, dann wird ein großer Zeitsprung gemacht und knapp zusammengefasst, was in der Zwischenzeit geschah. Das gibt der Geschichte einen interessanten Rhythmus. Sie beginnt 1932 und endet 1951. Wir erleben Berlin kurz vor der Machtergreifung durch die Nazis in einer Art Prolog, dann geht es direkt nach der Kapitulation weiter. Wir erleben die Soldaten der Siegermächte, die Arbeit der Trümmerfrauen, den ewigen Hunger, die Lebensmittelmarken, den Schwarzmarkt, die Kälte, die Währungsreform, die Blockade usw.
Im Gegensatz zu vielen Serien und Filmen der letzten 10 Jahre wird dabei aber auf allzu großes Drama und Gewalt verzichtet. Es wird zwar angedeutet, was alles schlimmes passiert ist, aber es passiert nicht den Thalheim-Schwestern. Die drei angeblich dunklen Geheimnisse, hab ich mir schon im Prolog gedacht, aber mich hat mehr das Lokal- und Zeitkolorit interessiert. Nur schade, dass die Mode, die Schnitte, die Stoffe keine so große Rolle spielen, wie man aufgrund des Klappentextes erwarten könnte. Dafür ist die Hauptfigur Rike eine sehr patente, selbstbewusste Frau, die sich nicht einfach die Butter vom Brot nehmen lässt, nicht einmal von ihrem eigenen Vater.

Tipp:
Vom Hörverlag gibt es das Hörbuch, gelesen von Katharina Thalbach. Ich werde mal schauen, ob ich das auch ausleihen kann.


Sonntag, 28. April 2019

Gelesen: "Alles Tofu, oder was?" von Ellen Berg





Titel: Alles Tofu, oder was?
Autorin: Ellen Berg
Aufbau Verlag
Taschenbuch
334 Seiten
Veröffentlichung: 18.05.2015
ISBN-Buch: 9783746631288
ISBN-E-Book: 9783841209016
ISBN-Audio-Download: 9783945733530
ISBN-Hörbuch: 9783945733035
Preis Buch: 9,99 €
Preis E-Book: 7,99 €
Preis Audio-Download: 9,99 €

Klappentext:
Für Dana kommt’s dicke: Erst lässt sie ihr Freund Paul nach einem völlig verunglückten romantischen Dinner sitzen. Dann zieht ihr nörgeliger Vater bei ihr ein und raubt ihr den letzten Nerv. Auch ihr Plan, die Gäste ihres kleinen Bistros mit veganer Kost zu beglücken, schlägt fehl, selbst ihr Koch Hung Tai hält Danas Essen für einen Anschlag auf den guten Geschmack. Allein ihr Stammgast Philipp lässt sich nicht abschrecken und stochert sich tapfer durch Tofu-Algen-Ragout und Seitan-Schnitzel. Zugleich nehmen die Schikanen der fiesen Maklerin Müller-Mertens überhand, die es auf das Haus mit Danas Restaurant abgesehen hat. Doch dann entdeckt Dana die besänftigende Wirkung eines veganen Liebesmenüs und beschließt, um ihre Existenz zu kämpfen. Dabei erweist sich ausgerechnet ihr fleischliebender Vater als große Unterstützung. Womit Dana jedoch am allerwenigsten gerechnet hat: Ganz unverhofft steht ihr Herz in Flammen.

Meine Meinung:
Diese Achterbahnfahrt der Emotionen, bei der die Heldin von einer Katastrophe in die andere gerät, ist nichts für schwache Nerven. Mir hat sie viel Spaß gemacht.
Leider ist das Cover mal wieder unterirdisch: Wer soll die Frau sein? Und wer steht da in der Küche?

Tipp:
Die Autorin Ellen Berg hat eine eigene Homepage.

Freitag, 26. April 2019

Gehört: "It’s teatime, my dear!" von Bill Bryson




Coverbild freundlicherweise vom Hörverlag zur Verfügung gestellt


Autor: Bill Bryson
Titel: "It’s teatime, my dear! Wieder reif für die Insel"
gekürzte Lesung mit Oliver Rohrbeck
Hörbuch MP3-CD
Preis: 12,99 € [D], 14,60 € [A], CHF 18,90
Laufzeit: 10h 18


Klappentext:
How to be british.
Vor zwanzig Jahren beschloss der Amerikaner Bill Bryson, England zu seiner Wahlheimat zu machen. Damals brach er auf zu einer großen Erkundungsreise quer über die britische Insel. Inzwischen ist er ein alter Hase, aber dennoch entdeckt er immer wieder Neues, was ihn fasziniert und amüsiert. Kein Wunder also, dass es ihn reizt, diese Insel erneut ausgiebig zu bereisen. Von Bognor Regis bis Cape Wrath, vom englischen Teehaus bis zum schottischen Pub, von der kleinsten Absteige bis zum noblen Hotel, Bryson lässt nichts aus und beantwortet zahlreiche Fragen. Wie heißt der Big Ben eigentlich wirklich? Wer war Mr. Everest? Warum verstehen sich Amerikaner und Engländer nur bedingt? Bill Bryson will noch einmal wissen, was dieses Land so liebenswert macht, und begibt sich auf den Weg – schließlich ist er wieder reif für die Insel!

Meine Meinung:
Bill Brysons Beobachtungen sind sehr interessant und detailreich erzählt. Oliver Rohrbeck spricht den Text perfekt, als alter Hase beherrscht er natürlich nicht nur die richtige Atemtechnik, Betonung sowie das Setzen der Pausen. Wenn verschiedene Personen zu Wort kommen, verstellt er seine Stimme entsprechend und wenn der Ich-Erzähler Bill Bryson z.B. allzu besserwisserisch wird, bekommt auch seine Stimme einen entsprechenden Touch.

Tipp:
Es gibt eine kostenlose Hörprobe.


Samstag, 6. April 2019

Gelesen: "Das bisschen Kuchen" von Ellen Berg




Coverbild freundlicherweise vom Verlag zur Verfügung gestellt


Autorin: Ellen Berg
Titel: Das bisschen Kuchen - (K)ein Diät-Roman
Broschur
285 Seiten
Verlag: Aufbau Taschenbuch
erschienen: 2012
ISBN 978-3-7466-2827-1
Preis: 10,99 €

Klappentext:
Der Feind trägt Größe 34 und hat es auf Nikis Gatten Wolfgang abgesehen. Nach Jahren der molligen Idylle nimmt Niki den Kampf auf: um ihren Mann, ihre Familie – ihren Körper! Sie geht in eine Fastenklinik, wo sie unter Glaubersalz und Schlemmerphantasien leidet. Bis sie Bekanntschaft mit dem Shiatsu-Masseur macht. Sollte Fasten der neue Sex sein? Aber was war noch mal Sex?


Meine Meinung:
Unsere Stadtbücherei hat mal wieder umgeräumt und so bin ich eher zufällig über die Bücher von Ellen Berg gestolpert. Spontan hab ich dieses hier mitgenommen und in einem Rutsch gelesen. Es ist lustig, spannend und erotisch. Es gibt teilweise überraschende Wendungen, manche Dinge sind aber auch sehr vorhersehbar. Dies ist natürlich keine hochintellektuelle Literatur, aber auch nicht so flach, wie man vielleicht befürchten könnte. Ich hatte viel Spaß beim Lesen und kann bis auf einen kleinen Fehler (Peggy hatte Nikki das Handy mitgebracht, aber Nikki bittet Walburga später, es ihr mitzubringen) nichts bemängeln.


Tipp:

Es gibt eine kostenlose Leseprobe.


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