Sonntag, 27. November 2011

7 Sachen am 1. Advent

Eine tolle Idee von Frau Liebe:
Immer wieder sonntags 7 Bilder von 7 Sachen, 
für die ich an diesem Tag meine Hände gebraucht habe. 
Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig.


Salat aus Rucola, Tomaten und Harzer gemacht. Lecker!


Adventskalender befüllt.


Einen Schnitt konstruiert.


Neue Sohlen für die Hausschuhe genäht.


Die Wolle von gestern umgewickelt, Knoten entfernt 
und die Stücke per Russian Join wieder verbunden.


Ein paar Runden gestrickt.


Die Hände eingecremt.

Ich wünsche allen einen schönen ersten Advent!

Samstag, 26. November 2011

Basar-Beute

Heute war der Adventsbasar unserer Kirchengemeinde.
Schaut mal, was ich erbeutet habe:


Alles zusammen hat nur drei Euro gekostet.
Die Wolle ist reine Schurwolle.

Der Vorteil von Kirchenbasaren gegenüber normalen Flohmärkten ist: 
Es gibt dort keine kommerziellen Ramsch-Händler!
Und der Erlös dient einem guten Zweck!
Es gibt leckere Waffeln für einen Euro, Crêpes für einen Euro, Kuchen, heiße Maronen, Grillwürstchen und und und.
Wer noch keinen Adventskranz hat, findet hier liebevoll handgemachte Stücke!

Schaut Euch mal in der Nachbarschaft um, da gibt es sicher auch dieses oder nächstes Wochenende einen Basar!

Freitag, 25. November 2011

Mama-Tipp: Moltontücher sind Allrounder!

Im Babybett haben wir sie nicht, weil sie nicht so luftdurchlässig sind und daher das Risiko des plötzlichen Kindstods erhöhen.

Aber wir haben immer eins auf dem Wickeltisch, eins im Kinderwagen und eins in meinem Bett. Also überall, wo das Baby spontan auslaufen könnte. So muss ich dann nur kurz das Tuch auswechseln (wir besitzen ca. 10 Stück) und nicht gleich das Bett neu beziehen, die Wickelauflage reinigen oder die Kinderwagentasche umständlich auseinander bauen und reinigen. Außerdem kann man die Moltontücher bei 60°C waschen (vielleicht sogar bei 95°C? Keine Ahnung. Hatte ich bisher nicht nötig), da gehen alle Flecken raus, insbesondere wenn man ein Tütchen Backpulver als Bleichmittel zum Waschmittel dazu gibt.

Wenn man mit dem Kinderwagen unterwegs ist und sich spontan auf eine Wiese setzen möchte, kann das Tuch prima als Unterlage nehmen. Und falls es mal kälter ist als erwartet, kann man das Baby damit im Kinderwagen zudecken. Beim Stillen kann ich meine Blöße mit dem Tuch bedecken. Für das Bäuerchen kann ich es mir auf die Schulter legen, damit das Baby drauf spuckt und nicht auf mein Shirt.

Okay, wir haben trotzdem immer zusätzlich noch ein Spucktuch und eine kleine Fleecedecke dabei. Ich bin halt gern auf alle Eventualitäten vorbereitet... ;-D


Dieses Monogramm wurde vor über 60 Jahren von Hand gestickt. Anlass war die Geburt des  lang ersehnten Sohnes, nachdem vorher "nur" drei Mädchen geboren wurden. Genauso sind alle unsere anderen Moltontücher Erbstücke bzw. Leihgaben, wenn auch nicht alle ganz so alt sind.


Im Bett.


Auf dem Wickeltisch.


Im Kinderwagen.

Donnerstag, 24. November 2011

Gelesen: "Mini Shopaholic" von Sophie Kinsella


Ich habe mich mal wieder köstlich amüsiert. 
Das Buch ist spannend und lustig von der ersten bis zur letzten Seite.
Wann kommt der nächste Teil?

Mittwoch, 23. November 2011

Das zweite Dutzend Leser/-innen

Wow, das ging viel schneller als das erste Dutzend.

Seid alle herzlich Willkommen.

Ich freu mich über jede(n) von Euch!!!

Habt viel Spaß und einen schönen Tag!

Me Made Mittwoch: Wickeljacke Prototyp

Mit dieser Wickeljacke begann alles. Naja, zumindest, was die Herstellung von Wickeljacken für mich betrifft. Vorher hatte ich ja schon ein paar Exemplare für mein erstes Baby gestrickt, aber die sind ja nicht "Me Made". Ich habe die Originalanleitung benutzt und die Maschenanzahl an meine Größe angepasst. Von der Taille an habe ich an den vorderen Kanten wieder Maschen abgenommen und gleichzeitig seitlich Zunahmen für die Hüftweite gemacht. Der Saum ist glatt rechts gestrickt, doppelt gelegt und angenäht. Außen wird sie per i-Cord gebunden, innen wird sie mit einem Knopf und einer gehäkelten Schlaufe geschlossen. In der Schwangerschaft hat sie mir immer gut gepasst. Jetzt ist sie am Bauch ein wenig ausgeleiert, aber das finde ich nicht so schlimm. Das Garn ist reine Merinowolle. Schön warm und weich.





(Die Fotos habe ich gestern schon gemacht, weil es morgens noch dunkel ist, wenn wir losgehen. Und bei künstlichem Licht macht meine Kamera leider keine guten Fotos.)

Dienstag, 22. November 2011

Warme Füße für Frau Liebe

Neulich fragte Frau Liebe, wer ihr ein paar Socken stricken würde. Da habe ich mich doch gleich mal gemeldet und diese Socken gestrickt:



Am Freitag habe ich sie zur Post gebracht.
Samstag waren sie wohl schon da, 
denn Frau Liebe hat sie gleich in ihren 7 Sachen gezeigt.

Vorgelesen: Die Bücher von Richard Scarry

Richard Scarry hat viele Bilderbücher für Kinder geschrieben und gemalt. 
Dieses hier ist mein Liebstes:


Leider wird es auf deutsch nicht mehr verlegt. Wer es auf dem Flohmarkt findet, sollte es kaufen! Ansonsten heißt die Originalfassung "What do people do all day?" Ich bin aber nicht sicher, ob die Geschichten alle identisch sind.


Man kann viel lernen, z.B. wie ein Schiffsmotor funktioniert, wie ein Haus gebaut wird, wie Mais angebaut wird, wie man aus Kohle Strom macht und und und. 


Die Geschichten sind immer sehr lustig. Hier z.B. bricht das Auto des Bauern auf der Fahrt zum Kaufmann zusammen. Und wir sehen gleich, wie das mit dem Geld funktioniert: Der Geldschein wandert vom Kaufmann zum Bauern und weiter zum Autohändler.

Ich habe als Kind unheimlich viel aus diesem Buch gelernt und dabei Spaß an den lustigen Figuren und Geschichten gehabt. Schade dass es diesen Schatz nicht mehr zu kaufen gibt!

Montag, 21. November 2011

Ausbau einer Jeans

Der Winter kommt. Und gemäß der Regel "Neun Monate kommt der Bauch, neun Monate geht er" bin ich noch etwas runder, als ich es gern hätte. Die Jeans sind mir noch sehr eng, wenn ich überhaupt reinkomme. Und Leggings oder so kann ich erst recht nicht darunter ziehen.
Was nun? Was tun?
Ich will mir für diese hoffentlich kurze Zeit, bis ich endlich wieder in die alten Hosen passe, keine neuen, größeren kaufen. Also habe ich eine Jeans, die schon sehr verwaschen ist und eh bald ausgemustert wird, umgebaut.



Ich habe die Seitennähte aufgetrennt und aus einem alten Biberbettlaken Futter für die Hosenbeine zugeschnitten. Das Futter geht nur vom Schritt bis zum Saum. Obenrum trage ich ja eine Jacke und einen Pullover. Die obere Quernaht habe ich übrigens von Hand gemacht. Ich glaube, das nennt man Saumstich. So sieht man sie nicht von außen.


Bei der Gelegenheit habe ich ein paar Sterne aufgestickt. 
Nicht schön, aber selten. *lach*
Wie findet Ihr denn meine Lösung, die Hose umzunähen, 
ohne quer über die Stickerei zu sticheln? *grins*

Dann habe ich zum Zwecke der "Erweiterung" einen weiteren Streifen Biberstoff doppellagig seitlich eingesetzt und die Seitennähte geschlossen. Sicher hätte man auch einfach nur obenrum einen Einsatz nähen können, aber ich finde, das betont die "Problemzone" nur noch mehr und ist auch komplizierter zu machen. Gerade Streifen sind superleicht zuzuschneiden, anzustecken, einzunähen, zu versäubern und sie strecken außerdem das Bein.


Am Schluss habe ich den Saum gekürzt, weil mir die Hose zu lang war.
Komisch, da habe ich eine Nähmaschine und kann auch damit halbwegs umgehen, aber etliche Hosen in meinem Schrank sind mir zu lang. Dabei ist das doch wirklich keine große Sache, sie umzunähen.

So, fertig ist die Thermo-Jeans. 
Warum gibt es sowas eigentlich nur für Kinder zu kaufen?
Ich glaube, ich baue mir bald noch eine zweite um, 
denn mit einer Hose kommt man ja nicht weit...

Sonntag, 20. November 2011

7 Sachen

Eine tolle Idee von Frau Liebe:
Immer wieder sonntags 7 Bilder von 7 Sachen, 
für die ich an diesem Tag meine Hände gebraucht habe. 
Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig.


Warme Socken angezogen.
Diese hier hat mir meine Mama zum Geburtstag gestrickt.
Die sind sooo warm, dass ich sie nur noch BHKW nenne.


Gemüse geschnippelt und dann dem Mann die Küche überlassen, um ihn das Chili-Chicken kochen zu lassen. Gleich mit dreifacher Menge, so haben wir zweimal Mittagessen im Gefrierschrank für hektische Wochenenden. Und schließlich waren Pinienkerne und Geflügelfond neulich bei AL*I im Angebot.


Socken gestopft. Dazu eignet sich das filzende Garn noch sehr gut. 


Das Baby (9,5 kg) ins Kinderzimmer geschleppt.
Die Decke hat das große Kind ganz allein ausgebreitet. *stolzbin*


Malzgetränk verteidigt. Das Baby fand die Flasche so toll. 
Es durfte dann mit einer leeren spielen.


Mit dem großen Kind zusammen Bilderbücher angeschaut, die ich schon als Kind geliebt habe.


Gestrickt. Ich habe wegen Garnknappheit beschlossen, doch lieber einen Pullover daraus zu machen und doch keine Wickeljacke. Wie gut, dass man das beim Rvo nicht sofort entscheiden muss. Erst dachte ich, dass ich ihn auf einer Seite unter dem Arm offen stricken und am Ende zunähen muss, aber dann habe ich mir einen Trick ausgedacht, wie ich Intarsia auch in der Runde stricken kann, ohne dass es Löcher oder Querfäden gibt.


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