Samstag, 12. Januar 2013

12 von 12 im Januar 2013


Guten Morgen, lieber Schnee!


Beide Kinder sind nachts ausgelaufen. *seufz*
Also eine Ladung Bettwäsche und Pyjamas waschen. Eine Portion blauer Desinfektionsspüler darf auch mit rein.


Die Kinder spielen friedlich zusammen/nebeneinander.


Schnell einen Schnitt kopieren.


Mittagsessen kochen und essen.
Das kleine Kind isst so gern Paprika und sagt immer: "Krakiiiija!"



Zuschneiden.


Schuhe anziehen.
Da muss ich aber noch helfen.


Einkaufen.


Möbel schieben, ausräumen, einräumen, staubwischen und -saugen. Die Nachbarn renovieren eins ihrer Kinderzimmer und schenken uns diesen mitwachsenden Schreibtisch, den Nachttisch und noch einen Schrank mit Rolladen (siehe zwölftes Foto) für das große Kind. Den Drehstuhl haben wir von der Schwägerin bzw. ihrem Jüngsten Kind "geerbt". Das kleine Kind bekommt jetzt den kleinen Tisch mit Stuhl vom großen Kind (siehe drittes Foto). Es hat sich sofort nach dem Umräumen daran gesetzt und eine Stunde lang Bücher angeschaut. Ein voller Erfolg!
Außerdem ist das kleine Kind gerade gewachsen, sodass ich die nächste Kiste mit Kleidung aus dem Keller holen, in die Wickelkommode einräumen und die zu kleinen Sachen wegpacken konnte.


Noch ein wenig mit der Ovi tackern. 


Gemütlich auf dem Sofa sitzen und lesen.


Und dann alle Loks in den Lokschuppen bringen.
Gute Nacht!

 Vielen Dank an Frau Kännchen!

Donnerstag, 10. Januar 2013

Top Ten Thursday: China & Japan




Alice im Bücherland fragt heute nach den Top Ten zum Thema "China und Japan". Ich dachte erst, dass ich da kein einziges Buch nennen könnte, aber nach ein paar Stunden intensiven Grübelns und Suchens komme ich immerhin auf sieben Titel:

  1. "Briefe in die chinesische Vergangenheit" von Herbert Rosendorfer
  2. "Die große Umwendung: Neue Briefe in die chinesische Vergangenheit" von Herbert Rosendorfer
  3. "Kirschblüten und Coca-Cola" von Sidney Sheldon
  4. "Ranma 1/2" von Rumiko Takahashi
  5. "Maison Ikkoku" von Rumiko Takahashi
  6. "Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer" von Michael Ende
  7. "Jim Knopf und die Wilde 13" von Michael Ende
Ich bin schon sehr gespannt, welche Bücher auf den Listen der Anderen stehen.

Mittwoch, 9. Januar 2013

Me Made Mittwoch: Strickweste mit Reißverschluss


Ich zeige heute meine neue Weste, die ich im Dezember gestrickt habe. Darunter trage ich mein mehrfach umgebautes T-Shirt. Die Bilder sind von gestern. Ich habe einfach mehr Ruhe zum Fotografieren, wenn das kleine Kind Mittagsschlaf macht.


Die Wolle stammt von meiner Schwiegercousine, die mir letzten Sommer zwei große Tüten mit Wolle, Stoffen und Kurzwaren vermacht hat. Sie hatte das Garn bereits zu irgendwelchen Teilen verstrickt, aber da wir figürlich sehr verschieden sind, habe ich gar nicht erst versucht, die Teile zusammen zu nähen, zumal ich das eh nicht gern mache. Also habe ich sofort geribbelt. Zuerst habe ich  einen Loop gestrickt, aber der war viel zu steif. Also ein zweites Mal geribbelt. Für einen Raglan von oben hat das Garn bei Weitem nicht gereicht, wie ich mir nach vielen Stunden fleißigen Strickens entmutigt eingestehen musste. Ich ribbelte ein drittes Mal. Und dann kam mir nachts im Traum die Idee, eine Weste mit großem Kragen zu stricken und zwar in einem Stück von oben, völlig nahtlos. Aber nicht als Raglan. Keine Ahnung wie diese Technik heißt und ob das so schon jemand vor mir gemacht hat.


Als die Weste fast fertig war, habe ich plötzlich immer langsamer gestrickt. Ich wusste nicht, wie ich sie vorn verschließen sollte. Mit Knöpfen? Offen lassen? Reißverschluss? Tja, irgendwie hatte ich ja gerade eine Reißverschlussphase, also habe ich mich getraut. In den großen Tüten der Schwiegercousine waren schließlich auch einige teilbare Reißverschlüsse. Und es war auch nicht wirklich schwer. Man muss nur fleißig und sorgfältig arbeiten. Aber das ist ja oft so m Leben...
Damit auch die Innenseite schön aussieht, habe ich noch zwei Blenden dran gestrickt. Dazu habe ich knapp unterhalb des Reißverschlusses vier Maschen direkt aus der Weste aufgenommen und glatt rechts gestrickt, dabei immer auf der einen Seite direkt an die Maschenkante neben dem Reißverschluss dran gestrickt. Allerdings hat es mich schnell sehr genervt, nach vier Maschen immer die ganze Weste umdrehen zu müssen, sodass ich stattdessen einfach die Hinreihen rechtshändig im Continental Style und die Rückreihen linkshändig English (also mit "Werfen", aber mit dem Garn in der linken Hand). So ging das superschnell und das ewige Umdrehen entfiel. Zum Schluss habe ich die Blende  oben und an der Seite mit den Reißverschlusszähnen von Hand festgenäht, das war nochmal eine richtige Fleißarbeit. Aber es hat sch gelohnt! Ich trage diese Weste sehr gern und oft.



Leider weiß ich nicht, was das für ein Garn ist. Aber ich tippe auf Merino, so wie es sich beim Stricken und Tragen anfühlt. Die Schwiegercousine kauft auch eher Lana Grossa & Co. Dick war das Garn jedenfalls, ich habe mit Nadelstärke 7 gearbeitet. Daher war es auch nicht ganz so schlimm, dass ich so oft ribbeln musste, bis ich der Wolle endlich zu ihrer wahren Bestimmung verhelfen konnte.

Noch mehr Selbstgemachtes an echten Frauen gibt es hier beim Me Made Mittwoch. 


Noch jemand da, trotz der Textflut? Ich bin so froh, dass ich durchgehalten und nicht den Loop in die Tonne geworfen habe bzw. dass die Schwiegercousine mir ihre Handarbeitssachen vermacht hat, anstatt sie wegzuwerfen. Es geht mir dabei weniger darum, Geld zu sparen. Nein, ich bin inzwischen zum Konsumvermeider, oft sogar -verweigerer geworden. Tim Jackson hat hier einen Artikel geschrieben, der gut in Worte fasst, warum.



Dienstag, 8. Januar 2013

Segelboot-Kissen


Vor langer langer Zeit, als ich noch keine Stickmaschine besaß, habe ich dieses Segelboot freihand mit meiner alten Billig-Nähmaschine gestickt. Ich hatte auf Youtube ein Tutorial gesehen und wollte das einfach mal ausprobieren. Vom Ergebnis war ich zwar nicht so besonders begeistert, aber wegwerfen wollte ich es auch nicht. Seither lag das Werk rum, wurde am Nähtisch von links nach rechts und von rechts nach links geschoben. Bis das große Kind es neulich fand und ganz begeistert sagte: "So ein Schiff will ich auch mal haben. Am liebsten auf meinem Pullover." Hmmm, Pullis hatte ich gerade nicht geplant. Aber hier lag noch ein kleines Kissen, das mir meine Mutter vor ein paar Wochen mitgebracht hatte mit den Worten: "Kannst du das gebrauchen? Bei mir liegt es nur rum."
Also habe ich ich aus einem Stück Vorhang von der Schwiegercousine (aus dem ich auch schon diese Hose genäht habe) einen Kissenbezug genäht. Das große Kind hat dabei genau festgelegt, wo das Boot appliziert werden soll, hat die Knöpfe ausgewählt, ihre Anzahl und auch ihre Positionen bestimmt. Beim Zusammennähen habe ich versehentlich links auf links genäht, sodass die versäuberten Kanten außen lagen. Ich wollte die Nähte schon wieder auftrennen, da warf sich das große Kind dazwischen und sagte: "Nein, ich will das so. So mag ich das!"


Und ich muss sagen, diese außenliegenden versäuberten Kanten geben dem Kissen erst den richtigen Pfiff. Jetzt dient es tagsüber als Spielzeugboot und fährt tutend durch die Wohnung. Nachts liegt es im Arm seines stolzen Designers. Ein voller Erfolg!

Sonntag, 6. Januar 2013

7 Sachen zum ersten Mal 2013


An alle, die meinen, das müsste "in 2013" heißen: 

Nein. Das wäre falsch. Wegen billiger Synchronisationen von Film und Fernsehen aus dem Englischen hört man das zwar oft, aber es ist und bleibt falsch!

Ich habe 2012 viel genäht und gestrickt. Nicht "in 2012". Und mein Bienenrock stammt von 2011, nicht "aus 2011"! Ich weiß ja nicht, wie es Euch geht, aber wenn ich diese falschen Formulierungen höre oder lese, rollen sich mir die Fußnägel hoch.

Wer unbedingt eine Präposition benutzen möchte, kann z.B. sagen: "Im Jahre 2008 wurde ich zum ersten Mal Mutter." Aber "in 2008" ist nicht die Kurzform davon.

So, das musste endlich mal gesagt bzw. geschrieben werden.
Und jetzt zu meinen 7 Sachen:


Eine tolle Idee von Frau Liebe:
Immer wieder sonntags zeige ich 7 Bilder von 7 Sachen,
für die ich an diesem Tag meine Hände gebraucht habe.
Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig.


Endlich den Kalender an den Kühlschrank gehängt.



Brot gebacken.



CD eingelegt. Ich lese ja eigentlich lieber selbst vor, um das Tempo den kleinen Zuhörer_innen anzupassen und zwischendrin Sachen erklären zu können.
Aber ich habe immer noch Halsschmerzen und bin heiser. Da bin ich froh, dass es Hörspiele gibt. Außerdem bin ich müde, weil das kleine Kind mich nachts sehr oft wachgeschrien hat. Wann sind nur endlich diese blöden Eckzähne durch? *seufz*



Nach dem Mittagessen, das der MamS gekocht hat, das kleine Kind ins Bett gebracht und bis zum Einschlafen per Video-Babyfon überwacht, damit es nicht wieder die Tapeten von der Wand reißt.



Einen sehr interessanten Film über die ISS gesehen. Die Kommandantin Sunita Williams zeigt ausgiebig die Labors, Schlafplätze, das WC, die Küche, die Fitnessgeräte, die Sojus-Kapseln und so weiter. Anschließend habe ich mir den Wikipedia-Eintrag über diese sympathische Physikerin/Pilotin/Astronautin durchgelesen, die ein prima Vorbild für junge Mädchen ist.



Gestrickt.


Meine Zähne gepflegt.

Und was hast Du heute gemacht?

Samstag, 5. Januar 2013

DIY Rückblick 2012

Die schöne Aktion von Frau Kännchen habe ich jetzt knapp verpasst. Aber einen Rückblick möchte ich trotzdem machen. Und da ich wegen Halsschmerzen und allgemeiner Erschöpfung heute früh ausschlafen durfte und jetzt alle außer mir Mittagsschlaf machen, habe ich mal Zeit dazu.

Hier kommen also meine Projekte von 2012:


genähte Kleidung für Kleine



gestrickte Socken für Kleine



genähte Kleidung für Große


gestrickte Kleidung für Große




weitere Nähereien


Basteleien

Uff, genauso wie letztes Jahr bin ich wieder sehr überrascht, dass es so viele Dinge sind, die ich mit meinen eigenen Händen erschaffen habe. Es sind 50 Recyclingprojekte und nur 31 aus neuem Material! Insgesamt habe ich ja noch einiges mehr gemacht, ich wollte jetzt hier aber nicht jeden ausgetauschten T-Shirtärmel und jedes langweilige paar dunkelblaue Socken für den MamS zeigen. Kleinigkeiten wie meine Weihnachtshandsocken habe ich jetzt auch nicht mitgezählt.


Donnerstag, 3. Januar 2013

Top Ten Thursday: Die 10 besten Bücher, die ich 2012 gelesen habe




Alice im Bücherland fragt heute nach den 10 besten Büchern, die wir im Jahr 2012 gelesen haben.

Ich dachte eigentlich, ich hätte gar nicht so viel gelesen, ob ich überhaupt 10 Titel zusammenbringe?
Aber, oh Wunder, es waren doch eine ganze Menge, allein schon dadurch dass ich von Januar bis Mai sehr viel Zeit krank im Bett verbracht habe. Hier kommt also meine Top Ten von 2012:


  1. Hans Falada: "Jeder stirbt für sich allein"
  2. Kathrine Kressmann Taylor: "Adressat unbekannt"
  3. Jonathan Tropper: "Mein fast perfektes Leben"
  4. Astrid Lindgren: "Die Kinder im Dschungel"
  5. Marion Bloem: "Es muss aber geheim bleiben"
  6. Rainer M. Schröder: "Die Pizza-Bande: Pfeffer für Pistazienpaule oder Die Extratour"
  7. Hape Kerkeling: "Ich bin dann mal weg"
  8. Gina Meyer: "Die Protestantin"
Ich bin schon sehr gespannt, welche Bücher auf den Listen der Anderen stehen.

Mittwoch, 2. Januar 2013

Me Made Mittwoch: Lieblingsstück aus dem Jahr 2012

Das neue Jahr soll beim MMM ganz soft beginnen, das kommt mir sehr entgegen. Heute soll das Lieblingsstück von 2012 gezeigt werden. Ist da jetzt das liebste Kleidungsstück gemeint, das wir 2012 hergestellt haben? Oder das selbstgemachte Kleidungsstück, das wir 2012 am liebsten getragen haben? Ich hatte Meike gefragt, sie war aber selbst auch nicht so sicher. Deshalb zeige ich einfach beides.


Das 2012 genähte Lieblingsteil ist mein Star-Trek-Longshirt. Ich mag die Farbe, die Form und die Stoffkombination. Es sieht gut aus und ist bequem. Als Mister-Spock-Verehrerin mag ich besonders den Stil. Und es ist ein Upcyclingprojekt gewesen, das liegt mir als Konsumverweigerin ja sehr am Herzen. In der Übergangszeit und im Winter ziehe ich es sehr oft an. 



Das Teil, das ich 2012 am liebsten getragen habe, das aber schon von 2011 ist, ist mein Bienenrock. Daran gefällt mir besonders, dass ich durch ihn endlich herausgefunden habe, wie ich Röcke kombinieren muss, damit meine Proportionen stimmen. Außerdem ist er bequem und schön, schwingt beim Gehen und ist luftig. Ich habe ihn im Sommer sehr oft getragen.

Noch mehr selbstgemachte Lieblingskleidungsstücke an echten Frauen gibt es hier beim Me Made Mittwoch.

Montag, 31. Dezember 2012

7 Sachen zum letzten Mal 2012


Eine tolle Idee von Frau Liebe:
Immer wieder sonntags (manchmal auch erst am Montag) zeige ich 7 Bilder von 7 Sachen, für die ich an diesem Tag meine Hände gebraucht habe.
Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig.


Gurke gewaschen und geschnitten.
Das große Kind sticht daraus zurzeit gern mit Keksförmchen Herzen und Sterne aus, die das kleine Kind dann essen darf.


Knopflöcher und Knöpfe bei einer Garnitur Kinderbettwäsche nachgerüstet.


Herdschutzgitter hochgeklappt und Essen gekocht.
Dieses Gitter ist super! In der gezeigten Position kommen die Kinder nicht an die heißen Töpfe und Herdplatten. Wenn es herunter geklappt ist, können die Kinder nicht an die Knöpfe. Besonders empfehlenswert, wenn man eine offene Küche hat wie wir. 


Einen Windelkarton mit benutztem Geschenkpapier beklebt...


... und den Christbaumschmuck hinein getan. Jetzt weiß ich auf einen Blick, was das für eine große Kiste ist bzw. nächsten Advent, in welcher Kiste das Weihnachtszeug ist. 


Mount Washmore.


Das kleine Kind aus dem untersten Fach der Wickelkommode herausgezogen, nachdem es da rückwärts eingeparkt hatte und aus eigener Kraft nicht mehr heraus kam.

Die 7 Sachen sind ja eigentlich schon recht privat, aber ich gehöre nicht zu denen, die hier ungefiltert ihr ganzes Familienleben preisgeben. Ich habe eine Weile überlegt, ob ich von unserer aktuellen Situation schreiben soll oder nicht. Also: Meine Mutter ist seit zwei Jahren schon sehr krank. Kurz vor Weihnachten haben wir damals erfahren, dass sie Krebs hat. Und schon Metastasen. Vor ein paar Tagen ging es ihr jetzt plötzlich sehr schlecht und wir mussten erfahren, dass sie einen Gehirntumor hat. Gleich am nächsten Tag wurde sie operiert. Das Ding war so groß wie eine Mandarine! Die OP ist optimal verlaufen und es geht ihr den Umständen entsprechend gut. Aber wir sind natürlich alle sehr erschrocken, haben Angst, machen uns Sorgen, sind traurig. Und dazu müssen wir uns jetzt um Dinge wie Reha, Zuzahlungsbefreiung und diesen ganzen Kram kümmern. Deshalb wird es hier auf meinem Blog in nächster Zeit sicher eher ruhig sein. Das Bloggen ist für mich ja nur ein Hobby. Und wenn ich Lust dazu habe und mich mal ablenken will und es meine Zeit erlaubt, werde ich ab und zu etwas schreiben oder zeigen. Ich habe in den letzten Tagen z.B. sehr viel gestrickt, weil ich immer mit der S-Bahn eine Stunde zum Krankenhaus am anderen Ende der Stadt fahren muss.

So seltsam das vielleicht klingt, aber ich fühle mich gerade in meiner Familie sehr geborgen. Mein Mann ist für mich da, die Kinder sind mein größtes Glück. Meine Schwestern gehen wieder zivilisiert miteinander um, das hatte ich mir ja für 2012 gewünscht. Klar hätte ich das lieber gehabt, ohne dass meine Mutter dafür zum medizinischen Notfall wird, aber so ist doch wenigstens etwas Gutes dabei herausgekommen. Versteht das jemand oder bin ich gerade zu durcheinander, um mich klar auszudrücken?

Rutscht gut ins neue Jahr!
Habt Eure Lieben lieb und sagt ihnen das auch!
Passt gut auf Euch und Eure Familien auf.
Und geht regelmäßig zur Vorsorge!
Das ist lebenswichtig.



Mittwoch, 26. Dezember 2012

Weihnachtsbaum und -outfit


Unser Weihnachtsbaum steht auf dem Balkon, weil wir so drinnen mehr Platz für Geschenke haben. :-)
Außerdem kann das kleine Kind dann nicht gegen die Kugeln hauen, das große Kind nicht den Baum umrennen und die Tannennadeln verteilen sich auch nicht in der ganzen Wohnung. Sehr praktisch! Die Lichterkette ist per Funksteckdose angeschlossen, sodass wir sie per Fernbedienung einschalten können.


Weil der Baum so buschig ist und man den Schmuck nicht normal hineinhängen kann, habe ich eine Schnur (Baumwolle. Im oberen Bild sieht man noch das Knäuel auf dem Fensterbrett liegen.) spiralförmig um den Baum gewickelt und den Schmuck per Doppelschlaufe eingehängt.



Backförmchen. Naja, "-chen" ist gut, die sind etwa 10 cm hoch!


Die Glocke ist sogar noch größer!


Weihnachtsschnabeltier.


Weihnachtsstacheldraht. So nennen wir das jedenfalls. Weiß jemand, wie das richtig heißt?


Unser Baum muss zu zwei Seiten schön aussehen, weil wir ihn durch ein Fenster und durch die Balkontür sehen können. Aber fragt bitte nicht, wie die Rückseite aussieht. Ist ja egal, sehen ja nur die Nachbarn... :-p


Und ich sah Heiligabend so aus. Das Kleid ist leider nicht selbstgemacht, aber ich finde, wenn man so ein schönes, dunkelrotes Samtteil im Schrank hat, muss man auch keins nähen. Ich habe es vor fast zehn Jahren mal im Auktionshaus gekauft und auch manchmal mit Baby im Bauch getragen, weil es so schön dehnbar ist. Nur passende Hausschuhe hatte ich leider nicht, da mussten die ollen Kuhschuhe herhalten. So ein Mist, neulich hatte ich im Schuhladen noch so hübsche Pantoffeln gesehen, die waren so orientalisch angehaucht mit kleinem Keilabsatz. Die hätten jetzt perfekt gepasst. Aber neulich dachte ich noch: "Wann soll ich die denn anziehen?" Schon blöd, wenn man beim Einkaufen immer so diszipliniert ist.


Die Spange glitzert in echt viel mehr. Ich habe sie damals zu unserer Hochzeit getragen.


Und falls mir kalt geworden wäre, hätte ich noch dieses schwarze Dreieckstuch mit Glitzer gehabt. Habe ich aber nicht gebraucht. Ist übrigens auch nicht selbst gemacht. Ich dachte früher immer, meine Mutter hätte es gestrickt, aber sie hat es mal auf einem Markt gekauft.

So, ausnahmsweise habe ich also mal an einem Mittwoch lauter Sachen gezeigt, die nicht "me made" sind. Okay, der Baum ist aus unserem Garten, aber wir haben ihn nicht gepflanzt, nur gefällt. Der Me Made Mittwoch macht jedenfalls Weihnachtspause.

Und wie sah Euer Weihnachten aus?
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