Dienstag, 12. Februar 2013

12 von 12 im Februar 2013


Es ist der 12. Februar, das bedeutet, übermorgen ist Valentinstag. Außerdem haben wir den Februar fast zur Hälfte geschafft. Und es ist mal wieder Zeit für die 12 von 12 bei Frau Kännchen.


Schon gestern war der Weg von der Haustür zur Straße nicht gestreut. Heute früh hat sich der Mann fast auf die Fresse gepackt langgelegt, also habe ich eine Tüte Sandkastensand aus dem Garten geholt. Leider war das Schloss vom Gartentor eingefroren, sodass ich mit der Tüte über den Balkon und durch die Wohnung musste. *grummel*


Der Sand war natürlich voller Wasser, also sauschwer und bei den Temperaturen auch noch gefroren, sodass ich die Tüte mehrmals mit Schmackes auf die Gehwegplatten werfen und danach die Klumpen mit den Schuhen zertreten musste. Jetzt tun mir die Fußgelenke weh, aber wenigstens können die Postbotin und der Paketbote wieder unversehrt zu uns gelangen. Und der Mann auch, wenn er von der Arbeit kommt. (Später gegen Mittag hat dann die von uns beauftragte Schneebeseitigungsfirma noch eine Ladung Split obendrauf gekippt.)


Und das alles noch vor dem Frühstück. *ächz*
Aber wenigstens mit einem schönen Sonnenaufgang.



Das kleine Kind hat sich mittlerweile 
mit einem Stapel Bücher im Bett amüsiert.


Aber jetzt wollte es endlich aufstehen und nachsehen, 
ob der Schneemann noch im Garten steht.


Haushalt macht sich nicht von allein, 
egal was irgendein Songtext behauptet. 
Obwohl, wenn es nur das besungene Bisschen ist und kein Riesenberg...


Spielen.


Mittagessen.


Das große Kind von der Kita abholen.
Wer errät, als was es sich verkleidet hat?
Tipp: Es ist kein Gartenzwerg.
Aber eine rote Mütze, ein Bart, ein blauer Pullover und eine rote Strumpfhose mussten sein.


Tee kochen und trinken.
Die Kinder finden ihn auch sehr lecker.
*zur Schwester am anderen Ende der Stadt wink*


Nach der Mittagsruhe zum Turnen. Zum Glück waren wir erst eine Minute unterwegs, als wir feststellen mussten, dass wir den Rucksack mit den Turnsachen vergessen haben. Was man nicht im Kopf hat...


Auf dem Nachhauseweg eine dicke Rosenblüte gefunden 
und zu Hause zu Wasser gelassen.

Mehr 12 von 12 gibt es bei Frau Kännchen.


Gestrickt: Noch mehr Handstulpen


Warm, kuschelweich, elastisch und anschmiegsam.
Ich habe schon genug Stulpen, also kommen sie in meine Tauschbörse.
Wer mag sie haben?
 Sorry, die Stulpen sind schon weg.


Sonntag, 10. Februar 2013

7 Sachen am 10. Februar 2013



Eine tolle Idee von Frau Liebe:
Immer wieder sonntags zeige ich 7 Bilder von 7 Sachen,
für die ich an diesem Tag meine Hände gebraucht habe.
Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig.


Den Mann und die Kinder in den Garten geschickt, 
damit ich in Ruhe kochen kann.


Geschenkte Wollreste gesichtet und sortiert. Was mache ich nur aus dem Bändchen-, Glitzer- und Zottelgarn?


Dem großen Kind den Staubsauger gegeben.


Während das Kind danach auch noch Staub gewischt hat, habe ich das Bett "auslaufsicher" präpariert. Heute ist nämlich der "keine-Windel-mehr-Tag". Drück uns die Daumen!


In der Knopfbüchse passende Knöpfe für ein frisch abgenadeltes Werk gesucht. Mal sehen, ob ich das am Mittwoch zeige.


Kinderkostüm für Dienstag hergestellt.


Socken angeschlagen. Leider habe ich keine passende Rundnadel, sonst würde ich gern beide Socken gleichzeitig per Magic Loop stricken.

Und was hast Du heute gemacht?

Samstag, 9. Februar 2013

Gelesen: "Das ABC der drei Fragezeichen" von Björn Akstinat


die lesende Minderheit hat für Januar und Februar 2013 das Thema "Lies ein Buch, welches Du geschenkt bekommen hast!"


(Coverbild direkt von humboldt zur Verfügung gestellt und verlinkt. Wenn das Buch nicht mehr lieferbar ist, wird das Bild hier hoffentlich auch verschwinden.)

Dieses Fan-Lexikon hat mir mein Mann vor einiger Zeit (zum Geburtstag?) geschenkt. Eigentlich liest man so etwas ja nicht von der ersten bis zur letzten Seite, aber ich habe genau das getan und mich dabei keine Minute gelangweilt. Neben den zu erwartenden, sehr umfangreichen Informationen z.B. über die Figuren, Sprecher und Autoren der erfolgreichsten Hörspielreihe der Welt bzw. über die dazu gehörende Buchreihe gibt es viele sehr interessante Interviews z.B. mit Oliver Rohrbeck, Heikedine Körting und Aiga Rasch. Letztere hat z.B. 30 Jahre lang die Titelbilder der Bücher und Tonträger gezeichnet, die viel zum großen Erfolg der Serie beigetragen haben. Empfehlenswert!

Donnerstag, 7. Februar 2013

Top Ten Thursday: Skandinavien



Alice im Bücherland fragt heute nach den Top Ten zum Thema "Skandinavien". Ich fühle mich in Dänemark und Schweden sehr wohl (die anderen Länder habe ich noch nicht bereist). Die Menschen sind dort freundlich und locker. Ich mag die Landschaft, die Häuser, die Inneneinrichtungen, die Cafés, das Meer und in Schweden natürlich auch die Seen. Die langen Tage im Sommer sind für mich der Inbegriff von Ferien. Nur auf die Mücken könnte ich verzichten. Aber man kann ja auch im Herbst im Norden Urlaub machen...

  1. "Pippi Langstrumpf" von Astrid Lindgren. Ich habe damals die kleinen gebundenen Ausgaben verschlungen, bin richtig abgetaucht in die spannenden Geschichten über dieses freche, mutige und starke Mädchen. Mir ist damals die Sache mit dem N-Wort gar nicht aufgefallen und aus mir ist auch keine fremdenfeindliche oder rassistische Erwachsene geworden. Dennoch werde ich meinen Kindern andere Bücher ans Herz legen, solange es keine vernünftige Lösung auf dem Buchmarkt gibt.
  2. "Eine Geburtstagstorte für die Katze" von Sven Nordquist. Ja, ich gebe zu, die Pettersson und Findus Bücher gehören eigentlich meinem Kind, aber ich durfte sie schon so oft vorlesen, dass ich sie auswendig kenne. Und ich liebe die Geschichten über den alten Mann und seinen schlauen Kater.
  3. "Wickie - Die schönsten Abenteuer". Ich habe als Kind Wickie geliebt. Ich ich bin nach wie vor der Meinung, Wickie ist ein Mädchen. Die langen Haare, das Kleid und der Name, für mich ist das weiblich. Dass es in den deutschen Ausgaben eindeutig ein Junge ist, kann auch ein Übersetzungsfehler sein. Wahrscheinlich ist dieses Wickingerkind gerade so geschaffen, dass sich Mädchen und Jungen gleichermaßen damit identifizieren können. Das fände ich gut.
  4. "Ronja Räubertochter" von Astrid Lindgren. Wenn man jetzt mal Ronja und Wickie vergleicht, wird klar, dass die beiden Kinder im Verhalten sehr ähnlich sind. Also ist das Argument "Wickie benimmt sich wie ein Junge, ist also auch einer" entkräftet.
  5. "Hägar der Schreckliche - viel Feind viel Ehr" von Dik Browne. Schon wieder Wikinger *lach*. Diese Comics beinhalten sehr viel Kritik am Patriarchat, ist das Euch schon einmal aufgefallen?
  6. "Der Schweinehirt" von Hans Christian Andersen. Ich liebe dieses Märchen.
  7. "Marco Polo Reiseführer Dänemark".
  8. "Es war einmal ein Hosenbein - Kleider und Wohnideen aus gebrauchten Textilien" von Laura Sinikka Wilhelm.
  9. "Sew Pretty Homestyle" von Tone Finnanger.
  10. "Anders And & Co." ein Micky-Maus-Heft auf dänisch. Großartige Lektüre für einen Nachmittag in den Dünen!
So, das war meine Liste, diesmal sogar mit Kommentaren. Jetzt bin ich gespannt, wie die Listen der Anderen aussehen.


Mittwoch, 6. Februar 2013

Me Made Mittwoch: Upcycling-Kurzarmpulli und das "Schönheitsideal"



Diesen Kurzarmpulli habe ich neulich für zwei Euro beim Kleiderbasar der Kirchengemeinde gekauft. Er ist aus reiner Baumwolle, fühlt sich aber viel edler an und ist für dieses Ekelwetter da draußen genau richtig. Nur die Form passte nicht zu mir. Aber das ist immer so bei gekaufter Kleidung. Also habe ich am Sonntag meinen T-Shirt-Schnitt aufgelegt und ihn mir passend gemacht. Das ging superschnell, weil ich den Kragen beibehalten habe.


Ich brauche nämlich dringend ein paar Oberteile, die ich außerhalb des Sommers zum Rock anziehen kann. Mehr Röcke brauche ich auch. Da bin ich aber noch auf der Suche nach dem für mich perfekten Schnitt.


Den Rock habe ich ja letzte Woche schon gezeigt. Unter dem Kurzarmpulli trage ich mein Langarmshirt. Die Hausschuhe sind eh meist beim MMM an meinen Füßen, sie haben auch mal wieder neue Sohlen. Also die Schuhe, nicht die Füße! :-D


Halitha fragte, ob ich denn auch einen Unterrock hätte. Bisher leider nicht, er steht aber auch auf meiner To-Sew-Liste. Momentan behelfe ich mir mit diesem Rock, der ganz gut geeignet ist.

Noch mehr Selbstgemachtes an echten Frauen gibt es beim Me Made Mittwoch

Letzte Woche hatte ich ja ein paar Vorschläge gemacht, was wir Frauen tun können, um die Welt so zu verändern, dass auch wir Frauen genug Geld verdienen, respektiert werden und so weiter. (Kommentare und weitere Ideen können dort gern hinterlassen werden.)

Einen wichtigen Punkt hatte ich dort vergessen:
Wir müssen uns vom "Schönheitsideal" verabschieden. Sonst können wir nicht glücklich und zufrieden sein. Dies hier habe ich gestern bei Meike schon als Kommentar geschrieben:
Wir sind alle nicht zu dick, zu flach, zu kurvig oder zu klein. Wir messen ja auch nicht alle Blumen an der Tulpe: Die Rose ist zu stachelig, das Gänseblümchen ist zu klein, die Sonnenblume ist zu groß,...
Jede Blume ist schön! Wie wunderbar, dass es so eine große Vielfalt gibt. Bei den Blumen, bei den Frauen und auch bei den Männern!

Dienstag, 5. Februar 2013

Zu tauschen: Handstulpen



Diese Handstulpen habe ich zwischendurch gestrickt. Im Rippenmuster eins rechts eins links sind sie schön anschmiegsam und kuschelig. Das Garn stammt aus der Restekiste. Ich selber habe aber genug Stulpen, deshalb kommen sie auf meine Tauschseite. Sorry, die Stulpen sind schon weg.

Montag, 4. Februar 2013

Gelesen: "The Cleverness of Ladies" von Alexander McCall Smith


die lesende Minderheit hat für Januar und Februar 2013 das Thema "Lies ein Buch, welches Du geschenkt bekommen hast!"


(Der Verlag stellt das Buchcover leider nur registrierten Nutzern zur Verfügung. Das ist mir zu umständlich. Damit dieser Beitrag nicht so nackt aussieht, habe ich dieses Bild gemalt.)

Dieses Buch hat meine Schwester vom anderen Ende der Welt bei ihrem letzten Besuch gelesen und mir anschließend geschenkt, weil sie auf dem Heimflug unnötigen Ballast im Koffer vermeiden wollte. Es handelt sich um Kurzgeschichten, die in ganz unterschiedlichen Ländern spielen, teilweise auch in Afrika, denn der Autor stammt aus Simbabwe. Da hatte ich also noch ein Afrika-Buch im Regal, ohne es zu bemerken. Die Geschichten sind schnell gelesen und recht nett, aber mein Problem mit Kurzgeschichten ist, dass sie immer enden, wenn ich die Figuren gerade kennen gelernt habe und gern mehr von ihnen erfahren möchte. (Bei Horst Evers ist das etwas Anderes, denn die Hauptfigur bleibt fast immer dieselbe.)

Sonntag, 3. Februar 2013

7 Sachen am 3. Februar 2013



Eine tolle Idee von Frau Liebe:
Immer wieder sonntags zeige ich 7 Bilder von 7 Sachen,
für die ich an diesem Tag meine Hände gebraucht habe.
Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig.


Frühstücksbrei für das kleine Kind zubereitet. Noch ehe ich die Kamera zücken konnte, war er schon aufgefuttert und das Lätzchen ausgezogen. Vielleicht sollten wir das Kind "Hoover" nennen? ;-)


Brot geschnitten.


Trinkflasche beklebt. Das große Kind findet zwar Dinosaurier "cool", aber nachts im Bett sind sie wohl doch zu gruselig. Na wie gut, dass wir die Sammelbilder von Rewe und Edeka haben. Falls Du doppelte loswerden möchtest: Wir würden uns freuen!


Geoverlockt. Zu deutsch: gekettelt.


Zwillingsgenadelt. Was das wird, zeige ich bestimmt am Mittwoch. 


Vitamine geschnippelt.


Nudeln gekocht.

Und was hast Du heute gemacht?

Freitag, 1. Februar 2013

Gelesen: "Der König von Berlin" von Horst Evers


die lesende Minderheit hat für Januar und Februar 2013 das Thema "Lies ein Buch, welches Du geschenkt bekommen hast!"


(Coverbild direkt von Rowohlt zur Verfügung gestellt und verlinkt. Wenn das Buch nicht mehr lieferbar ist, wird das Bild hier hoffentlich auch verschwinden.)

Ich liebe Horst Evers und habe alle seine Bücher gelesen. Alle! Ja, auch sein allererstes "Wedding - 37 Geschichten über die Perle unter Berlins Stadtteilen", als ich damals in ebendiesen Bezirk gezogen bin. Sein Humor, seine Beobachtungsgabe und sein Schreibstil sind einzigartig. Deshalb habe ich seinen ersten Kriminalroman sofort nach Ankündigung auf meine Wunschliste geschrieben und meine Mutter hat mir dieses Buch direkt zum Geburtstag, wenige Tage nach der Veröffentlichung geschenkt. Jetzt habe ich es endlich gelesen. 

Auf den ersten Seiten fand ich seinen Stil dann doch etwas anstrengend. Diese mit Adjektiven und Nebensätzen dicht gepackten Gedankengänge sind für seine üblichen, kurzen Texte genau richtig, aber im Roman darf man sich doch auch mal Zeit lassen und einen komplexen Zusammenhang auf zwei oder drei Sätze verteilen, dachte ich. Keine Ahnung, was dann passiert ist, ob sich sein Stil geändert hat oder ich mich dran gewöhnt habe, nach ein paar Seiten jedenfalls war ich plötzlich so in der Geschichte drin, dass ich nicht mehr darauf geachtet habe. 

Horst Evers verteilt in seinem Krimi jede Menge Seitenhiebe z.B. auf das Krimi-Genre, auf Aktion-Filme, die Medien, die Politik und viele mehr. Die Figuren sind liebevoll gezeichnet, haben alle Charakter und bis auf die bösesten Bösewichter findet man an jeder etwas zum Gernhaben. 

Die Geschichte ist an manchen Stellen ein wenig eklig, dennoch ist sie relativ unblutig, ohne dabei langweilig zu sein. Mehrere Abende musste ich mich zwingen, das Buch beiseite zu legen und ins Bett zu gehen, denn eigentlich hätte ich lieber weiter gelesen. Das ist doch immer ein gutes Zeichen. Die Handlung ist total alltäglich und gleichzeitig völlig absurd, ohne dabei den Bezug zur Realität zu verlieren. 

Ich hoffe, das war der erste Band einer sehr langen Lanner-Reihe. Von "Lannerweile" keine Spur!
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