Dienstag, 11. Juni 2019

Gelesen: "Keep on dreaming" von Kira Mittu



Coverbild freundlicherweise vom Verlag zur Verfügung gestellt
(Leider passt das Bild nicht richtig zur Geschichte.)


Autorin: Kira Minttu
Titel: Keep On Dreaming
Reihe: 1. Band der "Stay Tuned"-Reihe
Altersempfehlung: ab 14 Jahren
292 Seiten
eBook: 3,99 €
Klappbroschur: 12,90 €
ISBN 978-3958692787
Verlag: Ink Rebels

Klappentext: (taugt nix, deshalb absichtlich klein)

Woher soll ich wissen, was ich will, wenn der eine nicht mit mir redet und der andere gar nicht da ist?
Eigentlich wollte Katinka mit Keep on Dreaming nur ein Interview für ihren Musikblog machen. Aber dann bringt dieser verfluchte Kuss, der keiner war, alles durcheinander. Und James McMillan, der sexy Frontman der Band, kann ziemlich überzeugend sein.
Wenn Katinka nur ebenso gut wüsste, was sie will …


Meine Meinung:
Diese Geschichte hat mich sehr berührt. Es geht um Katinka (so ein schöner Name!), die 16 Jahre alt ist, zur Schule geht und mit ihren besten Freunden zusammen ein Blog über Rockmusik betreibt. Sie trägt gern Jeans und T-Shirt, macht sich nichts aus Schminke und aufwändigen Frisuren. Sie verbringt ihre Freizeit gern auf dem Rad, auf dem Skateboard, am Badesee und die Nächte in den angesagten Clubs von Frankfurt. Sie pflegt Kontakte zu den Plattenfirmen, interviewt Bands, schreibt  Konzertberichte und Rezensionen über Musik-CDs. Leider wird sie von den Bands und Crews manchmal für ein Groupie gehalten und mit üblen Sprüchen angebaggert. Als ihr bester Freund vorschlägt, ihren festen Freund zu spielen, bringen die beiden damit ungewollt eine Lawine ins Rollen...
Kira Minttu zeichnet alle Figuren von Katinkas kleinem Bruder bis hin zum angeschwärmten Rockstar wunderbar lebensecht, sie beschreibt Situationen und Stimmungen so treffend, dass man in die Geschichte eintauchen und alles um sich herum vergessen kann.
Dieses Buch wirkt auf den ersten Blick vielleicht wie ein lockerer Jugendroman, aber neben Freundschaft, Familie und Liebe geht es vor allem um den allgegenwärtigen Sexismus.
Mich persönlich hat es an die Zeit erinnert, als ich jede Woche auf mehreren großen, kommerziellen Partys war, alle DJs kannte, auf jeder Gästeliste stand und mich im VIP-Bereich aufhielt. Es war eine ähnliche Szene und ich konnte mich deshalb sehr gut in Katinka hineinfühlen.
Die Autorin war auch im Musikbereich unterwegs und weiß, wovon sie schreibt, das merkt man deutlich. Sie ist Mitbegründerin der Ink Rebels, einem beeindruckenden Label.
Die Altersempfehlung ab 14 Jahren finde ich passend.

Tipp:
Es gibt eine Leseprobe.
Bitte kauft das Buch bei Eurem Buchhändler um die Ecke, damit es den noch lange gibt! Danke!
Oder direkt beim Verlag, dort könnt Ihr das Buch auch mit Signatur bestellen.


Montag, 10. Juni 2019

Gehört: "Qualityland" von Marc-Uwe Kling




Coverbild freundlicherweise von HörbucHHamburg zur Verfügung gestellt


Autor: Marc-Uwe Kling
Titel: QualityLand (helle Edition)
ungekürzte Autorenlesung mit Marc-Uwe Kling
7 CDs, 506 Minuten Laufzeit
ISBN 978-3-95713-101-0
Erschienen am 22.09.2017
Preis: 18,00 € [D], 20,20 € [A] als CD oder 14,95 € als Download


Klappentext:
Willkommen in QualityLand! In der Zukunft ist alles durch Algorithmen optimiert: QualityPartner weiß, wer am besten zu dir passt. Das selbstfahrende Auto weiß, wo du hinwillst. Und wer bei TheShop angemeldet ist, bekommt alle Produkte, die er bewusst oder unbewusst haben will, automatisch zugeschickt. Kein Mensch ist mehr gezwungen, schwierige Entscheidungen zu treffen – denn in QualityLand lautet die Antwort auf alle Fragen: o.k.
Trotzdem beschleicht den Maschinenverschrotter Peter immer mehr das Gefühl, dass mit dem System etwas nicht stimmt. Warum gibt es Drohnen, die an Flugangst leiden, oder Kampfroboter mit posttraumatischer Belastungsstörung? Warum werden die Maschinen immer menschlicher, aber die Menschen immer maschineller?
Marc-Uwe Kling hat die Verheißungen und das Unbehagen der digitalen Gegenwart zu einer verblüffenden Zukunftssatire verdichtet. Visionär, hintergründig – und so komisch wie die Känguru-Trilogie. 
Ungekürzter Live-Mitschnitt aus dem Mehringhof-Theater in Berlin.

Meine Meinung:
Am Anfang dachte ich, Qualityland wäre nur eine Aneinanderreihung von lustigen Kurzgeschichten über eine nicht allzu ferne Zukunft. Aber irgendwann fügten sich die Themen und Personen zu einem großen Ganzen zusammen und ein wilder Thriller begann.
Die Absurditäten der digitalen Welt und Social Media sind mir ja heute schon suspekt und mir blieb oft das Lachen im Halse stecken, weil das alles so gruselig, aber doch schon so real ist.
Nur das Ende fand ich etwas schwach, da hätte ich mir mehr erhofft. Es blieben auch zu viele Fragen offen.
Die Geschichte ist aufgrund von Sex und Gewalt nicht jugendfrei, aber ich möchte sie allen Erwachsenen ans Herz legen. Lest sie oder hört sie Euch an und fragt Euch, ob Ihr wirklich so leben wollt.

Tipp:
Es gibt eine kostenlose Hörprobe und eine eigene Internetseite von Qualityland.
Hier erklärt der Autor, warum es zwei verschiedene Versionen (hell und dunkel) gibt und dass man sich aber nicht beide kaufen muss.
Kauft das Buch oder Hörbuch bitte beim Buchladen in Eurer Nähe, damit es den noch lange gibt. Oder direkt bei HörbucHHamburg oder im Shop von Marc-Uwe Kling. Danke!

Mittwoch, 5. Juni 2019

Gelesen: "Der Sommer meiner Mutter" von Ulrich Woelk



Coverbild freundlicherweise vom Verlag zur Verfügung gestellt


Titel: "Der Sommer meiner Mutter"
Autor: Ulrich Woelk
Verlag: C. H. Beck
Erschienen am 25. Januar 2019
189 S.

Hardcover
ISBN 978-3-406-73449-6
19,95 €

e-Book
ISBN 978-3-406-73450-2
Preis: 15,99 €

Klappentext: (absichtlich klein gedruckt, lieber nicht lesen!)
Sommer 1969. Während auf den Straßen gegen den Vietnamkrieg protestiert wird, fiebert der elfjährige Tobias am Stadtrand von Köln der ersten Mondlandung entgegen. Zugleich trübt sich die harmonische Ehe seiner Eltern ein. Seine Mutter fühlt sich eingeengt, und als im Nachbarhaus ein linkes, engagiertes Ehepaar einzieht, beschleunigen sich die Dinge.
Tobias, eher konservative Eltern freunden sich mit den neuen Nachbarn an, und deren dreizehnjährige Tochter, Rosa, eigenwillig und klug, bringt ihm nicht nur Popmusik und Literatur bei, sondern auch Berührungen und Gefühle, die fast so spannend sind wie die Raumfahrt. Auch die Eltern der beiden verbringen viel Zeit miteinander, zwischen den Paaren entwickelt sich eine wechselseitige Anziehung - "Wahlverwandtschaften" am Rhein. Und während Armstrong und Aldrin sich auf das Betreten des Mondes vorbereiten, erleben Tobias und seine Mutter beide eine erotische Initiation.

Meine Meinung:
Der Klappentext verrät leider schon viel zu viel, dazu ist er auch noch falsch, denn Rosa ist zwölf und nicht dreizehn. Und das Coverbild passt auch nicht. Aber ansonsten ist das eine sehr berührende Geschichte, herzergreifend und eindringlich geschrieben.


Dienstag, 4. Juni 2019

Gelesen: "Muttertag" von Nele Neuhaus




Coverbild freundlicherweise vom Verlag zur Verfügung gestellt

Autorin: Nele Neuhaus
Titel: Muttertag (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 9)
Verlag: Ullstein
Hardcover mit Schutzumschlag
560 Seiten
ISBN-13 9783550081033
erschienen: 19.11.2018
Preis: 22,00 € [D], 22,70 € [A]


Klappentext:
Im Wohnhaus einer stillgelegten Fabrik wird eine Leiche gefunden. Es handelt sich um den ehemaligen Betreiber des Werks, Theodor Reifenrath, wie Kriminalhauptkommissarin Pia Sander feststellt. In einem Hundezwinger machen sie und ihr Chef Oliver von Bodenstein eine grausige Entdeckung: Neben einem fast verhungerten Hund liegen menschliche Knochen verstreut und die Spurensicherung fördert immer mehr schreckliche Details zutage. Reifenrath lebte sehr zurückgezogen, seit sich zwanzig Jahre zuvor seine Frau Rita das Leben nahm. Im Dorf will niemand glauben, dass er ein Serienmörder war.
Rechtsmediziner Henning Kirchhoff kann einige der Opfer identifizieren, die schon vor Jahren ermordet wurden. Alle waren Frauen. Alle verschwanden an einem Sonntag im Mai. Pia ist überzeugt: Der Mörder läuft noch frei herum. Er sucht sein nächstes Opfer. Und bald ist Anfang Mai.

Meine Meinung:
Wochenlang habe ich darauf gewartet, diesen Krimi in der Bücherei zu erwischen und nun war es endlich soweit.
Nele Neuhaus schafft es mal wieder, mich mit dieser spannenden Geschichte alles um mich herum vergessen zu lassen, mit den Ermittler*innen mit zu rätseln und mich um den Schlaf zu bringen. Ich hab beim Essen gelesen, beim Zähneputzen, beim Haarefönen, vor dem Schlafengehen, obwohl ich eigentlich keine Krimis im Dunklen lese, weil ich Sorge habe, davon schlecht zu träumen. Aber ich konnte nicht anders und bin mehrfach mit dem Buch in der Hand eingeschlafen.
Zum Inhalt will ich gar nichts weiter verraten, der Klappentext gibt meiner Meinung nach schon zu viel preis. Ich hatte ihn vorher nicht gelesen und bin froh darüber. Aber ich mag sehr gern, dass man im Laufe der Serie immer mehr von den Hauptfiguren und den Menschen in ihrem Umfeld erfährt. Und dass diese Leute sich weiter entwickeln und älter werden, das finde ich sehr authentisch und sympathisch.


Montag, 3. Juni 2019

Gehört/gelesen: "Die Menschheit hat den Verstand verloren" von Astrid Lindgren



Coverbild freundlicherweise von Hörbuch Hamburg zur Verfügung gestellt


Autorin: Astrid Lindgren
Titel: "Die Menschheit hat den Verstand verloren. Tagebücher 1939–1945"
übersetzt aus dem Schwedischen von Angelika Kutsch, Gabriele Haefs
gelesen von Eva Mattes
5 CDs, 382 Minuten Laufzeit
ISBN 978-3-86909-217-1
Erschienen am 13.01.2017
Preis: 14,00 € (D), 15,70 € (A) oder 11,95 € als Download

Klappentext:
Astrid Lindgren hat unsere Kindheit geprägt. Mit Pippi Langstrumpf und Wir Kinder aus Bullerbühat sie unseren Blick auf die Welt verändert. Ihre Geschichten handeln von Mut, Hoffnung, Liebe und Widerstand. Bevor diese Bücher entstanden, schrieb sie ihre Gedanken über das dunkelste Kapitel des 20. Jahrhunderts nieder: den Zweiten Weltkrieg. In ihren Tagebüchern schildert sie, nachdenklich und betroffen, aber auch mit dem so unverwechselbaren Tonfall, wie Europa von Faschismus, Rassismus und Gewalt vergiftet wird.
Das persönliche Zeitdokument einer sehr klugen Frau, die schon immer den Blick für das große Ganze hatte.

Meine Meinung:
Dieses Hörbuch habe ich in der Bücherei entdeckt, aber nicht gleich gehört. Es gibt so Dinge, die kann ich nicht gut beim Kochen, Putzen oder zum Einschlafen hören, sondern da muss ich auf den richtigen Moment warten. In den letzten Tagen war es soweit. Ich habe die Hecke im Garten geschnitten. Und weil ich das nicht mit der Maschine mache, sondern je nach Anforderung mit der großen Astschere, mit der kleinen Gartenschere oder mit der Grasschere, kann ich dabei gut etwas per Kopfhörer anhören. Die Hecke ist groß, da vergehen mit dem richtigen Hörbuch die Stunden wie im Flug.
Eva Mattes ist eine großartige Sprecherin, ich hab schon viele Hörbücher von ihr gehört und mag ihre Stimme sehr. Als sie jung war, hat sie Pippi Langstrumpf synchronisiert. Heute klingt ihre Stimme natürlich ganz anders, dennoch finde ich es sehr berührend, dass sie hier Astrid Lindgrens Tagebücher hörbar macht, denn der Kinderbuchklassiker ist während des zweiten Weltkriegs entstanden. Besonders gern mag ich ja, wie Pippi im Buch den "starken Adolf" im Zirkus besiegt.
Die Tagebuchaufzeichnungen sind sehr persönlich. Nicht nur, weil Astrid Lindgren viele private Dinge erzählt, sondern auch weil sie ihre ganz subjektive Perspektive zeigt. Sie erzählt, was sie in der Zeitung liest, was sie auf der Arbeit bei der Briefzensur des schwedischen Nachrichtendienstes erfährt, worüber sie sich mit Bekannten unterhält und vor allem, was sie über all diese Dinge denkt. Da schwankt auch schon einmal ihre Haltung, mal verurteilt sie die Deutschen, dann wieder wäre ihr eine Besetzung Schwedens durch die Deutschen lieber als durch die Russen. Sie schimpft auf Soldaten, hat aber auch Mitgefühl mit ihnen. Je nach Tagesform ist sie manchmal sehr distanziert, macht sogar Witze oder wirkt sehr traurig und niedergeschlagen. Es ist halt ein Tagebuch und kein Bericht, Sachbuch oder Roman.
Mir ist beim Hören auch mal wieder klar geworden, wie komplex der zweite Weltkrieg war. Ich wusste zum Beispiel nicht, dass England auch Russland sowie Frankreich den USA den Krieg erklärt hatten. Ich muss auch zugeben, dass ich vieles bis heute nicht verstehe. Aber das Gefühl, in solch einer Zeit zu leben, kann ich mir jetzt ein wenig besser vorstellen.



Sonntag, 2. Juni 2019

Socken stricken für glückliche Füße mit "Happy Feet"!




Coverbild freundlicherweise vom Verlag zur Verfügung gestellt


Autorin: Cathy Carron
Titel: "Happy Feet - Socken mit dem Wow-Effekt stricken"
Preis: 4,99 € [D], 4,99 € [A], CHF 7,50
Originaltitel: Happy Feet
Originalverlag: Sixth Spring Books
Paperback , Klappenbroschur
144 Seiten
durchgehend farbige Abbildungen
ISBN: 978-3-572-08198-1
Erschienen am 31. August 2015


Klappentext:
Socken kann man nie genug haben! Dies beweist diese einzigartige Kollektion von Socken, Kniestrümpfen, Overknees, Stulpen, Puschen und vielen weiteren tollen Ideen, um Füße und Beine warm zu halten. Die Vielfalt an Techniken, Mustern und Formen ist verlockend und reicht von Spiralformen über fersen- oder zehenfreie Modelle bis hin zu toe-up-Socken. Die Projekte sind ideal für alle, die bereits erste oder auch etwas intensivere Strickerfahrungen gesammelt haben.

Meine Meinung:
In diesem Buch ist für jeden Geschmack etwas dabei. Es gibt Hausschuhe, Overkneestrümpfe, einfache und anspruchsvolle Modelle. Schade finde ich, dass es nur ausgeschriebene Anleitungen und keine Charts gibt, dabei bieten die sich für viele Muster wirklich an. Naja, zum Glück komme ich mit mit beiden Anleitungsarten zurecht. Dafür ist die Aufmachung so schön, dass ich immer wieder in diesem Buch blättern und die schönen Bilder anschauen möchte. 


Samstag, 1. Juni 2019

Wie häkle ich um die Ecke? Frag Edie Eckman!



Coverbild freundlicherweise vom Verlag zur Verfügung gestellt

Autorin: Edie Eckman
Titel: "Häkelbordüren - Kanten, Blenden, Spitzen. 100 perfekte Ränder"
Preis: 9,99 € [D], 9,99 € [A], CHF 14,50
Originaltitel: Around the Corner. Crochet Borders
Originalverlag: Storey
Hardcover, Pappband
224 Seiten
durchgehend farbige Abbildungen
ISBN: 978-3-8094-3162-6
Erschienen am 12. August 2013


Klappentext:
Für den letzten (Häkel-)Schliff.
Eine hübsche Häkelbordüre ist das i-Tüpfelchen an jedem selbst angefertigten Stück, sei es ein Strickschal, eine gehäkelte Babydecke oder ein Tischläufer. Selbst ein einfaches gekauftes Top lässt sich durch eine Häkelblende aufwerten und bekommt eine individuelle Note.
Zur Auswahl stehen 100 fantasievolle Designs, deren Anfertigung inclusive Ecklösungen detailliert beschrieben ist und in Häkelschriften verdeutlicht wird.

Meine Meinung:
Dieses Buch ist ein Muss für alle, die gern häkeln!
Natürlich kann man selbst so lange rumfriemeln, bis man um die Ecke kommt, ohne dass es sich wellt oder dehnt oder sonstwie doof aussieht. Aber man kann auch dieses Buch lesen, denn im ersten Teil wird genau gezeigt, wie man an vorhandene Teile, egal ob gestrickt, gehäkelt oder aus Stoff, egal ob in Lämgs- oder Querrichtung, eine schöne Häkelkante anfügt.
Im zweiten Teil kann man in den über 100 Mustern suchen, bis man genau die richtige für das jeweilige Projekt findet. Alle Anleitungen sind sowohl in schriftlicher Form als auch mit Charts verfasst, das finde ich super!


Freitag, 31. Mai 2019

Gedanken - schon etwas älter

Diesen Text habe ich vor mehreren Jahren geschrieben, aber erst jetzt beim aufräumen wieder gefunden. Schreibt mir gern Eure Gedanken dazu in die Kommentare.
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Woher kommt all der Hass?
Ich denke, er ist die Folge der großen Unzufriedenheit gewisser Leute, die immer meinen, dass andere es unverdient besser hätten als sie.

Besitz macht nicht glücklich. Geld auch nicht. Es wird immer einen Nachbarn geben, der ein dickeres Auto fährt als man selbst. Oder jemanden, der einen besseren Parkplatz gefunden hat, weil er ein kleineres Auto hat. Dass die ganze Autofahrerei nicht entspannt, sondern eher noch aggressiver macht und es besser wäre, auch mal zu Fuß zu gehen, scheint keiner mehr zu wissen.
Ebenso dass vieles nur Schein ist, Autos nur geliehen oder geleast, das Dekolleté nur upgepusht, die Haare nur gefärbt und die Wimpern nur angeklebt sind, ist egal. Hauptsache man kann neidisch sein, lästern, hetzen und bei passender Gelegenheit schadenfroh lachen, wenn der Beneidete mal Pech hat.

Es ist ja auch viel einfacher, anderen die Schuld zu geben, als das eigene Leben in die Hand zu nehmen. "Wir" und "die anderen" zu definieren, da beginnt Fremdenfeindlichkeit. Egal ob es um Menschen aus einem anderen Stadtbezirk oder Bundesland oder von einem anderen Kontinent geht.

Wenn diese ganze Energie, die derzeit in Kriege, Abschiebungen, Rassismus fließt, mal sinnvoll genutzt würde, ginge es allen besser. Nicht nur, weil es den Ärmsten dieser Welt besser ginge, sondern auch, weil es gerechter zuginge, weniger Unterschiede und dadurch weniger Neid gäbe. Und weil es immer gut ist, anderen zu helfen, das macht nämlich wirklich glücklich!
Aber helfen, das ist ja so anstrengend! Wirklich? Nein, ist es nicht. Oft ist es nur, mal eine Tür aufzuhalten oder ein Lächeln zu verschenken. Oder abgelegte Kleidung.

Da wollen Leute "unser Land und Volk" zurück haben. Ähm, welches jetzt genau? Im Laufe der letzten Jahrtausende hat es so viele Völkerwanderungen, Vertreibungen und Grenzverschiebungen gegeben, dass diese Leute möglicherweise irgendwo landen würden, wo sie vielleicht selber gar nicht hinwollen.

Und es ist doch auch gar nicht so einfach. Meine Kinder z.B. haben Vorfahren aus Deutschland, Österreich, Litauen, Tschechien und Polen. Und diese Vorfahren waren jüdisch, katholisch und evangelisch.

Überhaupt kommt es doch gar nicht darauf an, was diese Vorfahren getan und wo sie gelebt haben. Es geht doch darum, was der einzelne erreicht im Leben, wie er oder sie sich benimmt. Und genauso ist es doch völlig egal, wie jemand aussieht. Ob helle oder dunkle Haut, groß, klein, dick, dünn, Locken oder glatte Haare: die Persönlichkeit, den Verstand und die Haltung eines Menschen kann man von außen nicht unbedingt sehen.

Diese Generation "ich und mein Magnum" geht mir schon lange auf den Geist. Es wird geshoppt, es wird konsumiert und es wird in den Müll geworfen. Aber ach, die armen Kinder in Bangladesh! Es wird mit dicken Autos durch die Gegend gefahren, es wird bei jeder Gelegenheit geflogen, aber oje, die schlimmen Stürme! Im Winter geht man ins Tropical Island, im Sommer in die Ski-Halle, aber ach, die armen Eisbären!
Ja, wenn man vom Leid anderer hört oder einen Film über das Artensterben sieht, ist man immer sehr betroffen und zeigt mit dem Finger auf "die da oben" und auf die Industrie. Wer wählt denn die da oben? Wer kauft denn die Konsumgüter?

Es geht doch nur noch ums Aussehen, um Titel und Statussymbole. Wann hat man zuletzt jemanden schwärmen gehört vom Verstand oder Charakter eines Menschen?

Donnerstag, 16. Mai 2019

Gelesen: "Scharnow" von Bela B Felsenheimer



Coverbild freundlicherweise vom Verlag zur Verfügung gestellt


Autor: Bela B Felsenheimer
Titel: Scharnow
Erscheinungstermin: 25. Februar 2019
416 Seiten
Preis: 20,00 € [D], 20,60 € [A], CHF 28,90
Originalausgabe
Hardcover mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-453-27136-4


Klappentext:
In Scharnow, einem Dorf nördlich von Berlin, ist der Hund begraben. Scheinbar. Tatsächlich wird hier gerade die Welt gewendet: Schützen liegen auf der Lauer, um die Agenten einer Universalmacht zu vernichten, mordlustige Bücher richten blutige Verheerung an, und mittendrin hat ein Pakt der Glücklichen plötzlich kein Bier mehr. Wenn sich dann ein syrischer Praktikant für ein Mangamädchen stark macht, ist auch die Liebe nicht weit.

Meine Meinung:
Dieser Roman ist ein buntes Feuerwerk aus sehr vielen skurrilen Figuren und wilden Ereignissen. Die Perspektiven sind durchweg einfühlsam gezeichnet, die Geschichte mäandert durch verschiedenste Themen und Genres. Sogar das Verknüpfen verschiedener Handlungsstränge, die sich erst nach sehr langer Zeit überraschend begegnen, was ich sonst eigentlich nicht leiden kann (z.B. in den verkrampften "Stadtgeschichten" von Armistead Maupin), ergibt sich in Scharnow ganz entspannt und natürlich. Von lautem Krawall über Humor und sanfte Zwischentöne bis hin zu zarter Liebe beherrscht Bela B Felsenheimer das gesamte Repertoire der Literatur. Lediglich im erotischen Bereich gibt es noch Luft nach oben, da war mir einiges zu sachlich geschildert, hier dürfte gern mit mehr Wumms und Leidenschaft beschrieben werden, was in den Betten, auf den Sofas oder am Küchentisch so passiert. Das Ende einiger Ebenen habe ich nicht so ganz verstanden, aber vielleicht klärt sich das, wenn ich das Hörbuch gehört habe.
Die Aufmachung gefällt mir sehr: vom Coverbild über den schwarzen Schnitt und das quer abgedruckte Manifest bis hin zur Übersichtskarte der Handlungsorte.
Sensationell finde ich, dass ich keinen einzigen Schreibfehler finden konnte. Kompliment an den Autor und das Korrektorat!
Zum Schluss bleibt mir nur noch der Hinweis, dass dieser Roman nichts für zartbesaitete Gemüter ist, was Gewalt und Erotik betrifft.

Freitag, 10. Mai 2019

Gehört: "Lieber einmal mehr als mehrmals weniger" von Dieter Moor






Titel: "Lieber einmal mehr als mehrmals weniger"
Autor: Dieter Moor
Autorenlesung
Universal Music
Veröffentlichung: 2012
Spieldauer: 300 min.

Klappentext:
In dem von unbeugsamen Brandenburgern bevölkerten Dörfchen Amerika scheint sich alles zum Guten gefügt zu haben: Die alpenländischen Aliens, die Moors, sind in die Gemeinschaft der Einheimischen aufgenommen und die anfänglichen Probleme um den Hof gelöst. Doch da gibt der geliebte Hürlimann-Traktor den Geist auf, und auf einmal steht nicht nur der häusliche Friede, sondern auch die Ehre des Neubauern auf dem Spiel. Helfen kann nur Hürli-Gott Jakob aus der Schweiz, auch wenn Bauer Müsebeck, Teddy und Krüpki so ihre Zweifel haben. Als dann auch noch ein Bayer im hellblauen Tangaslip die ersten Wasserbüffel nach Amerika bringt, stehen neue, skurrile und anrührende Herausforderungen ins Haus.

Meine Meinung:
Wie schon beim ersten Teil "Was wir nicht haben, brauchen Sie nicht" haben mir die Geschichten über das Leben auf dem Land in Brandenburg viel Spaß gemacht. Vor allem das Drama um den Traktor ist phantastisch erzählt. Besonders schön finde ich, mit welcher Liebe Dieter Moor von seinem Hof, seiner Wahlheimat und seinen Tieren und mit wie viel Respekt er von seiner Frau spricht.


Donnerstag, 9. Mai 2019

Gehört: "Was wir nicht haben, brauchen Sie nicht!" von Dieter Moor






Autor: Dieter Moor
Titel: "Was wir nicht haben, brauchen Sie nicht"
Autorenlesung
Laufzeit: ca. 230 Minuten
Veröffentlichung: 2010
Universal Music


Klappentext:
Freunde und Bekannte sind fassungslos, als Dieter Moor und seine Frau Sonja eröffnen, dass sie ihr Haus in der Schweizer Postkartenidylle verkauft haben, um nach Brandenburg zu ziehen. Im Dörfchen Amerika möchten sie ihren Traum vom eigenen Bauernhof verwirklichen. Tatsächlich sind die neue Heimat, die neuen Nachbarn und das neue Leben für allerlei ungeahnte Herausforderungen, komische Missgeschicke und skurrile Situationen gut. Warum Dieter Moor dennoch sein Herz an Land und Leute verloren hat – davon erzählt er in diesem Buch. Eine charmante und witzige Liebeserklärung an eine verkannte Region.

Meine Meinung:
Dieter Moor erzählt vom einfachen Leben auf dem Land, von kauzigen Nachbarn mit Herz, vom üblichen Umzugschaos, aber mit Hunden, Pferden, Eseln und zwar nicht ins Nachbardorf, sondern von der Schweiz nach Brandenburg. Und er liest es mit seiner wunderbaren Stimme, der ich so gern zuhöre. Herrlich!


Donnerstag, 2. Mai 2019

Gelesen: "Die Schwestern vom Ku'damm - Jahre des Aufbaus" von Brigitte Riebe



Coverbild freundlicherweise vom Verlag zur Verfügung gestellt


Autorin: Brigitte Riebe
Titel: "Die Schwestern vom Ku'damm - Jahre des Aufbaus"
Verlag: Wunderlich
Erscheinungstermin: 23.10.2018
432 Seiten
ISBN: 978-3-8052-0337-1
gebundene Ausgabe: 19,95 €
eBook: 16,99 €


Klappentext:
Wirtschaftswunder, Kaufrausch, Träume in Pastell - drei Schwestern und ein Kaufhaus am Ku'damm.
Der Auftakt der großen 50er-Jahre-Trilogie von Bestseller-Autorin Brigitte Riebe.
Berlin im Mai 1945: Es ist die Stunde Null, die Stadt liegt ebenso in Trümmern wie die Seelen der Menschen. Auch das Kaufhaus Thalheim am Ku'damm ist zerstört. Fassungslos stehen die drei Schwestern Rike, Silvie und Florentine vor der Ruine des einst so stolzen Familienunternehmens. Doch Rike, die Älteste, hat einen Traum: Sie will das Kaufhaus wieder aufbauen und mit raffinierten Stoffen und neuesten Modekreationen Farbe in das triste Nachkriegsberlin bringen. Nach der Währungsreform scheint es tatsächlich aufwärts zu gehen, die Menschen hungern nach Konsum und schönen Dingen. Doch die neuen Zeiten bringen neue Probleme. Als ein dunkles Geheimnis zutage tritt, das ein unrühmliches Licht auf das Kaufhaus und seine Geschichte wirft, müssen die Schwestern erkennen, dass die Vergangenheit noch immer lebendig ist…

Meine Meinung:
Dieses Buch hab ich zufällig in der Stadtbücherei entdeckt. Da ich Kaufhausserien wie "The Paradise" und "Mr. Selfridge" ebenso die Serie "Ku'damm 56" sehr mag, habe ich es ausgeliehen. Der Roman ist für die heutige Zeit eher ungewöhnlich geschrieben: Einzelne Momente werden sehr detailliert beleuchtet, als würde man in Zeitlupe mit einem Vergrößerungsglas auf die Situation schauen, dann wird ein großer Zeitsprung gemacht und knapp zusammengefasst, was in der Zwischenzeit geschah. Das gibt der Geschichte einen interessanten Rhythmus. Sie beginnt 1932 und endet 1951. Wir erleben Berlin kurz vor der Machtergreifung durch die Nazis in einer Art Prolog, dann geht es direkt nach der Kapitulation weiter. Wir erleben die Soldaten der Siegermächte, die Arbeit der Trümmerfrauen, den ewigen Hunger, die Lebensmittelmarken, den Schwarzmarkt, die Kälte, die Währungsreform, die Blockade usw.
Im Gegensatz zu vielen Serien und Filmen der letzten 10 Jahre wird dabei aber auf allzu großes Drama und Gewalt verzichtet. Es wird zwar angedeutet, was alles schlimmes passiert ist, aber es passiert nicht den Thalheim-Schwestern. Die drei angeblich dunklen Geheimnisse, hab ich mir schon im Prolog gedacht, aber mich hat mehr das Lokal- und Zeitkolorit interessiert. Nur schade, dass die Mode, die Schnitte, die Stoffe keine so große Rolle spielen, wie man aufgrund des Klappentextes erwarten könnte. Dafür ist die Hauptfigur Rike eine sehr patente, selbstbewusste Frau, die sich nicht einfach die Butter vom Brot nehmen lässt, nicht einmal von ihrem eigenen Vater.

Tipp:
Vom Hörverlag gibt es das Hörbuch, gelesen von Katharina Thalbach. Ich werde mal schauen, ob ich das auch ausleihen kann.


Sonntag, 28. April 2019





Titel: Alles Tofu, oder was?
Autorin: Ellen Berg
Aufbau Verlag
Taschenbuch
334 Seiten
Veröffentlichung: 18.05.2015
ISBN-Buch: 9783746631288
ISBN-E-Book: 9783841209016
ISBN-Audio-Download: 9783945733530
ISBN-Hörbuch: 9783945733035
Preis Buch: 9,99 €
Preis E-Book: 7,99 €
Preis Audio-Download: 9,99 €

Klappentext:
Für Dana kommt’s dicke: Erst lässt sie ihr Freund Paul nach einem völlig verunglückten romantischen Dinner sitzen. Dann zieht ihr nörgeliger Vater bei ihr ein und raubt ihr den letzten Nerv. Auch ihr Plan, die Gäste ihres kleinen Bistros mit veganer Kost zu beglücken, schlägt fehl, selbst ihr Koch Hung Tai hält Danas Essen für einen Anschlag auf den guten Geschmack. Allein ihr Stammgast Philipp lässt sich nicht abschrecken und stochert sich tapfer durch Tofu-Algen-Ragout und Seitan-Schnitzel. Zugleich nehmen die Schikanen der fiesen Maklerin Müller-Mertens überhand, die es auf das Haus mit Danas Restaurant abgesehen hat. Doch dann entdeckt Dana die besänftigende Wirkung eines veganen Liebesmenüs und beschließt, um ihre Existenz zu kämpfen. Dabei erweist sich ausgerechnet ihr fleischliebender Vater als große Unterstützung. Womit Dana jedoch am allerwenigsten gerechnet hat: Ganz unverhofft steht ihr Herz in Flammen.

Meine Meinung:
Diese Achterbahnfahrt der Emotionen, bei der die Heldin von einer Katastrophe in die andere gerät, ist nichts für schwache Nerven. Mir hat sie viel Spaß gemacht.
Leider ist das Cover mal wieder unterirdisch: Wer soll die Frau sein? Und wer steht da in der Küche?

Tipp:
Die Autorin Ellen Berg hat eine eigene Homepage.

Freitag, 26. April 2019

Gehört: "It’s teatime, my dear!" von Bill Bryson




Coverbild freundlicherweise vom Hörverlag zur Verfügung gestellt


Autor: Bill Bryson
Titel: "It’s teatime, my dear! Wieder reif für die Insel"
gekürzte Lesung mit Oliver Rohrbeck
Hörbuch MP3-CD
Preis: 12,99 € [D], 14,60 € [A], CHF 18,90
Laufzeit: 10h 18


Klappentext:
How to be british.
Vor zwanzig Jahren beschloss der Amerikaner Bill Bryson, England zu seiner Wahlheimat zu machen. Damals brach er auf zu einer großen Erkundungsreise quer über die britische Insel. Inzwischen ist er ein alter Hase, aber dennoch entdeckt er immer wieder Neues, was ihn fasziniert und amüsiert. Kein Wunder also, dass es ihn reizt, diese Insel erneut ausgiebig zu bereisen. Von Bognor Regis bis Cape Wrath, vom englischen Teehaus bis zum schottischen Pub, von der kleinsten Absteige bis zum noblen Hotel, Bryson lässt nichts aus und beantwortet zahlreiche Fragen. Wie heißt der Big Ben eigentlich wirklich? Wer war Mr. Everest? Warum verstehen sich Amerikaner und Engländer nur bedingt? Bill Bryson will noch einmal wissen, was dieses Land so liebenswert macht, und begibt sich auf den Weg – schließlich ist er wieder reif für die Insel!

Meine Meinung:
Bill Brysons Beobachtungen sind sehr interessant und detailreich erzählt. Oliver Rohrbeck spricht den Text perfekt, als alter Hase beherrscht er natürlich nicht nur die richtige Atemtechnik, Betonung sowie das Setzen der Pausen. Wenn verschiedene Personen zu Wort kommen, verstellt er seine Stimme entsprechend und wenn der Ich-Erzähler Bill Bryson z.B. allzu besserwisserisch wird, bekommt auch seine Stimme einen entsprechenden Touch.

Tipp:
Es gibt eine kostenlose Hörprobe.


Samstag, 6. April 2019

Gelesen: "Das bisschen Kuchen" von Ellen Berg




Coverbild freundlicherweise vom Verlag zur Verfügung gestellt


Autorin: Ellen Berg
Titel: Das bisschen Kuchen - (K)ein Diät-Roman
Broschur
285 Seiten
Verlag: Aufbau Taschenbuch
erschienen: 2012
ISBN 978-3-7466-2827-1
Preis: 10,99 €

Klappentext:
Der Feind trägt Größe 34 und hat es auf Nikis Gatten Wolfgang abgesehen. Nach Jahren der molligen Idylle nimmt Niki den Kampf auf: um ihren Mann, ihre Familie – ihren Körper! Sie geht in eine Fastenklinik, wo sie unter Glaubersalz und Schlemmerphantasien leidet. Bis sie Bekanntschaft mit dem Shiatsu-Masseur macht. Sollte Fasten der neue Sex sein? Aber was war noch mal Sex?


Meine Meinung:
Unsere Stadtbücherei hat mal wieder umgeräumt und so bin ich eher zufällig über die Bücher von Ellen Berg gestolpert. Spontan hab ich dieses hier mitgenommen und in einem Rutsch gelesen. Es ist lustig, spannend und erotisch. Es gibt teilweise überraschende Wendungen, manche Dinge sind aber auch sehr vorhersehbar. Dies ist natürlich keine hochintellektuelle Literatur, aber auch nicht so flach, wie man vielleicht befürchten könnte. Ich hatte viel Spaß beim Lesen und kann bis auf einen kleinen Fehler (Peggy hatte Nikki das Handy mitgebracht, aber Nikki bittet Walburga später, es ihr mitzubringen) nichts bemängeln.


Tipp:

Es gibt eine kostenlose Leseprobe.


Mittwoch, 27. März 2019

K1 hat gelesen: "Die Moorgeister" von Angela Sommer-Bodenburg




Coverbild freundlicherweise vom Verlag zur Verfügung gestellt

Autorin: Angela Sommer-Bodenburg
Titel: Die Moorgeister
Verlag: rororo rotfuchs
eBook/Taschenbuch: 8,99 €
Erscheinungstermin: 06.11.1986
160 Seiten
ISBN: 978-3-499-20429-6
illustriert von: Reinhard Michl
empfohlenes Alter: ab 10 Jahren

Klappentext:
«O schaurig ist‘s, übers Moor zu gehn ...» Timo kennt Lydia und Tante Mimi kaum, die ihn in Moorkaten für die Ferien erwarten. In ihrer behaglichen Küche fühlt er sich schnell heimisch, obwohl hinter dem Herd ein Geist wohnen soll ... Der zeigt sich freilich nur bestimmten Menschen. Ob Timo auch zu ihnen gehört wie Lydia? Aber weshalb ist Lydia so feindselig? Warum stellt sie ihn im Moor auf eine gefährliche Probe?

Unsere Meinung:
Dieses Buch habe ich 1986 zu Weihnachten geschenkt bekommen und seitdem alle paar Jahre immer wieder gelesen, weil es so wunderschön ist. Heute ergab sich nun die Gelegenheit, diese angenehm gruselige Geschichte über Freundschaft und Naturverbundenheit dem kranken großen Kind in die Hand zu drücken. Es ist so schön mitzuerleben, wie die Kinder meine Lieblingsbücher von damals entdecken und ins Herz schließen, wie sie die bezaubernden Illustrationen andächtig bestaunen und hinterher die Geschichte ausgiebig besprechen möchten.

K1 hat gelesen: "Warum macht Herr Kringel nicht mit?" von Ali Mitgutsch



Coverbild freundlicherweise vom Verlag zur Verfügung gestellt

Titel: Warum macht Herr Kringel nicht mit?
Autor: Ali Mitgutsch
gebundene Ausgabe
32 Seiten
Verlag: Ravensburger
ISBN: 9783473446612
Altersempfehlung: ab 4 Jahren
Erscheinungsjahr: 1973, immer wieder neu aufgelegt, z.Z. nur gebraucht verfügbar

Klappentext:
Sperrmüll einfach in die Tonne werfen? Da macht Herr Kringel nicht mit! Vieles davon kann man doch noch gebrauchen. Das finden die Kinder auch: Bei Herrn Kringel kann man tolle Sachen basteln. Die Erwachsenen wundern sich: Was wollen die Kinder bloß mit dem alten Kram? Doch dann ändert sich ihre Meinung: Vielleicht hat Herr Kringel ja Recht? Aktueller denn je: ein Bilderbuchklassiker von Ali Mitgutsch.

Unsere Meinung:
Das große Kind ist krank, da ist leichte Lektüre gefragt. Aber auch wenn der Stil locker und leicht ist, das Thema ist groß und wichtig: Wieso kaufen Leute ständig neues Zeug, obwohl das alte doch noch gut ist? Menschen und Natur werden brutal ausgebeutet, die Klimaerwärmung ist eine lebensbedrohliche Gefahr, Tiere sterben qualvoll, weil sie Plastikteile gefressen haben und in unserem Trinkwasser ist Mikroplastik.
Dieses Buch ist 46 Jahre alt. Ali Mitgutsch hat es damals schon gewusst. Und wir wissen es doch eigentlich auch schon von klein auf: Dieses Konsumverhalten ist ungesund!
Das große Kind hat das Buch heute am Vormittag gelesen und dann am Nachmittag gleich noch einmal. Abends wurde es dem kleinen Kind empfohlen: "Du kannst das mal lesen, das ist wirklich gut."

Gelesen: "Das Päckchen" von Franz Hohler




Coverbild freundlicherweise vom Verlag zur Verfügung gestellt


Autor: Franz Hohler
Titel: Das Päckchen
Verlag: Luchterhand
Preis: 20,00 € [D], 20,60 € [A], CHF 28,90
Hardcover mit Schutzumschlag
224 Seiten
ISBN: 978-3-630-87559-0
Erschienen am 11. September 2017

Klappentext:
Als er gerade dienstlich in Bern ist, erreicht den Zürcher Bibliothekar Ernst ein offensichtlich irregeleiteter Anruf. Am anderen Ende der Leitung ist eine ihm unbekannte Frau, die ihn anfleht, umgehend zu ihr zu kommen. Aus einer Augenblickslaune heraus begibt sich Ernst zu der nahe gelegenen Adresse. Dort erwartet ihn eine alte Frau und drückt ihm ein Päckchen in die Hand mit der Bitte, es zu verwahren, damit es nicht in falsche Hände gerate. Zu seiner eigenen Verblüffung kommt Ernst der Bitte nach. Als er das Päckchen bei sich zu Hause öffnet, entdeckt er eine alte Handschrift, die er als ein Exemplar des „Abrogans“ erkennt, eines lateinisch-althochdeutschen Wörterbuchs, das als ältestes deutschsprachiges Buch überhaupt gilt. Sollte es sogar das bisher verschollene Original sein? Was, fragt sich Ernst, hat es mit diesem Fund auf sich? Und was soll er jetzt am besten tun …

Meine Meinung:
Diese Geschichte ist sehr spannend, ohne unnötig dramatisch oder blutrünstig zu sein. Es geht um alte Bücher, die Liebe und die Berge. Aber es genügt, wenn man sich als Leser nur für zwei dieser drei Themen interessiert. Kurz war ich etwas irritiert, als nach fünf Kapiteln plötzlich die Erzählperspektive wechselte. Und die Enden der beiden Handlungsstränge finde ich zwar logisch, aber etwas unbefriedigend. Aber insgesamt mag ich das Buch.


Donnerstag, 14. März 2019

Gelesen: "Scheuersand & Schnürkorsett. Wie Frauen lebten und litten: Eine kleine Kulturgeschichte über Mode, Kochen, Körperpflege & Haushalt von 1850 bis 1918" von Sandra Lembke




Coverbild freundlicherweise vom Verlag zur Verfügung gestellt

Titel: "Scheuersand & Schnürkorsett. Wie Frauen lebten und litten: Eine kleine Kulturgeschichte über Mode, Kochen, Körperpflege & Haushalt von 1850 bis 1918"
Autorin: Sandra Lembke
Taschenbuch
Erschienen am 24. Oktober 2016
240 Seiten
Verlag: Steffen Verlag
ISBN-13: 978-3957990280
Preis: 14,95 €

Klappentext:
Asche als Pflegemittel, aus der Not geborene Küchenrezepte, beengende Korsetts das Leben war in den Jahren 1850 bis 1918 oft mühevoll, zeitraubend und aus heutiger Sicht mitunter skurril. Sandra Lembke muss es wissen, denn sie probierte das tägliche Leben von einfachen Leuten, Adligen und Schauspielern aus und folgte den Ratschlägen von Doktoren und Wunderheilern der damaligen Zeit. Wie ist es aber nun, wenn ein Mensch des 21. Jahrhunderts plötzlich mit Zigarettenasche als Zahnputzmittel, Haare waschen mit Seifenkraut, mit mühsamer Wäschepflege, gewöhnungsbedürftigen Kriegsgerichten oder Uromas Unterhosen konfrontiert wird? Die Autorin recherchierte in nationalen und internationalen Archiven und verknüpft auf unterhaltsame Weise die Darstellung des einstigen Alltags mit der Schilderung ihrer Selbstexperimente. Leben wie vorgestern kann so spannend sein!

Meine Meinung:
Das Buch ist in einem lockeren Tonfall geschrieben, man liest teils Erheiterndes und teils sehr Nachdenkliches. Ich persönlich hätte mir etwas mehr brauchbare Tipps für Haushalt und Kosmetik gewünscht, aber vielleicht bin ich da auch schon zu lange am Thema dran, als dass man mir noch viel "Neues" beibringen könnte. Und ein paar mehr feministische Gedanken würden dem Buch auch gut tun.


Dienstag, 12. März 2019

Garngeflüster: Viele viele bunte Reste


Neulich saß ich so strickend am Abend und hörte einen Podcast, als ich plötzlich ein drängendes Flüstern aus meinem Wollvorrat vernahm. Und was macht man, wenn die Wolle ruft?
Ich sprang auf und suchte im Stash, bis ich die Tüte mit den Merinoresten fand. Sie stammen von meinen eigenen Projekten und von der Schwiegercousine, die mir alle paar Jahre ihre Reste, Stashleichen und Ufos schenkt. Diese Merinoreste wollten nun dringend ein Dreieckstuch im Mock Fisherman's Rib-Muster werden.


Ich sortierte die Reste nach Farben und dann nach Garnmenge. Leider gab es da mehrere Grautöne, die sich recht ähnlich sahen, aber doch so unterschiedlich sind, dass man es deutlich sehen konnte. Rückblickend würde ich sie vielleicht trotzdem zusammen verarbeiten und einfach "faden", so nennt man ja seit einiger Zeit das abwechselnde Stricken mit zwei Knäulen.


Ich habe also ein Dreieckstuch gestrickt, in der Mitte der langen Seite angefangen und an den Rändern in jeder Reihe zugenommen, in der Mitte nur in jeder vierten Reihe. Mit dem Ergebnis bisn ich sehr zufrieden, vor allem die Form und die Struktur sind großartig. Durch das Rippenmuster schmiegt es sich wunderbar um die Schultern. Und mit knapp 2 Metern Spannweite lässt es sich auch sehr gut als Schal um den Hals wickeln. Zurzeit pfeift ja doch teilweise ein eisiger Wind.




Dienstag, 5. März 2019

WMDEDGT - Tagebuchbloggen im März 2019


Es ist der 5te und Frau Brüllen fragt wie jeden Monat: 
"Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?"

Ich hab geträumt, dass die Klassenlehrerin von K2 mir meine Deutscharbeit zurückgibt und ich eine Eins geschrieben habe. Danach hab ich wieder studiert, mich aber auf dem Campus gnadenlos verlaufen.

06:10
Der Wecker bimmelt. Ich stehe auf, geh ins Bad. K1 und der Mann sind auch schon wach. K2 kann heute länger schlafen. Ich mache mir einen Kaffee mit Cashewmilch* und setze mich zu K1 an den Frühstückstisch. K1 mampft selbst gemachtes Müsli*. Der Mann sagt Tschüss und geht zur Arbeit. K1 und ich sprechen über die Deutscharbeit, die heute in der Schule geschrieben wird. Bin gespannt, wie das läuft. K1 packt die Brotbox voll, füllt die Trinkflasche auf, putzt die Zähne.

07:05
K1 verlässt das Haus. Draußen regnet es. Ich räume ein wenig die Küche auf, lese meine Mails, räume das Schlafzimmer auf, mache die Betten.

07:50
K2 steht auf, zieht sich an und kommt als Kommissar Reynolds verkleidet an den Frühstückstisch. Während es Müsli mampft, schneide ich 15 Schrippen für das Faschingsbuffet auf, lege sie in eine große Schüssel und stecke diese in eine große Tüte. In den Rucksack kommen noch Trinkflasche, Besteck und Geschirr. K2 putzt sich die Zähne. Dann haben wir noch 15 Minuten Zeit, in denen wir Memory spielen. Ich verliere, wie immer in den letzten vier Jahren.



08:50
K2 verlässt das Haus. Es regnet nicht mehr, dafür ist es sehr windig. Für heute sind wieder Sturmböen angesagt. Mir fällt ein, dass der fünfte ist und ich ja mal wieder tagebuchbloggen könnte. Also schreibe ich hier.

09:20
Mein Magen knurrt, also frühstücke ich auch endlich, räume danach die Spülmaschine ein und befülle den Brotbackautomaten:
7 g frische Hefe*
380 ml Wasser
600 g Mehl (Roggen und Dinkel)
2 TL Salz
2 EL Balsamico

Dabei höre ich den Podcast "Forschergeist" Folge 66 über Klimaneutralität.

10:20
Ich sortiere die gestern gewaschene Wäsche, stelle die Wäschekörbe der Kinder in ihre Zimmer, damit sie sie selbst falten und in die Schränke räumen. Die restliche Wäsche falte ich und räume sie in die Schränke.



11:00
Zeit für eine Kaffeepause.

11:30
Ich bringe den Müll raus und schau in die Briefkästen, aber die Post war wohl noch nicht da. Dann putze ich eine Runde das Bad und das Gäste-WC mit meinem selbst gemachten Orangen-Reiniger*.



13:00
Ich könnte jetzt noch staubsaugen, aber dann höre ich die Klingel nicht. Stattdessen setze ich mich lieber an die Nähmaschine und nähe meiner Schwester ein paar Beutel aus Gardinenresten, Fliegengitterresten und einer alten Bluse für Obst, Gemüse, Brötchen und Kartoffeln.



13:40
Die Grundschule ruft an, um mir mitzuteilen, dass die Spanisch-AG mal wieder ausfällt, und fragt, ob K2 nach Hause gehen darf. Ja, darf es.

13:50
Ankunft K1. Die Deutscharbeit sei gut gelaufen. Schön. Ich höre mir noch die neuesten Schulhofwitze und -sprüche an, während K1 die Brotbox in den Abwasch stellt, die Trinkflasche auffüllt, die Sporttasche umpackt und die Schultasche für morgen packt.

14:05
Ankunft K2. Fasching war toll, aber dass Spanisch mal wieder ausgefallen ist, ist echt ärgerlich. Ich nehme die Tüte mit der Schüssel mit den restlichen Brötchenhälften entgegen und friere letztere ein. K2 packt derweil den Rucksack aus, stellt Geschirr und Besteck in den Abwasch. Ich koche Nudeln und decke den Tisch.

14:30
Mittagessen. K2 hat nur wenig Hunger, kein Wunder nach dem Faschingsbuffet. K1 futtert dafür drei Portionen.

14:50
Die Kinder machen ein wenig Mittagsruhe, während ich staubsauge.

15:30
Die Ortung verrät mir, dass der Mann bereits im Anflug ist, also kann ich K2 zuhause lassen und bringe K1 zum Handball-Training. Dann fahre ich weiter zur Post, um zwei Päckchen abzugeben und kaufe noch Socken für K2.

16:40
Ich schaue mir noch den Rest des Handball-Trainings an. Die Kinder müssen heute mal wieder sehr viele Liegestütz machen. Für mich wär das ja nichts. Aber K1 geht da gern hin.

17:10
Nach dem Training gehen K1 und ich noch in den Bücherbus, der gegenüber der Turnhalle steht.

17:40
Ankunft zuhause. K2 ist schon bettfertig und macht "Abendprogramm" (30 min. am iPad spielen oder Filmchen gucken), betreut vom Mann. K1 und ich essen zu Abend, dann packt K1 die Sporttasche wieder um, füllt die Trinkflasche auf, macht sich auch bettfertig und dann ebenfalls betreutes Abendprogramm. Ich kuschle noch mit K2 und wir suchen zusammen etwas zum Lesen aus. Die Wahl fällt auf "Das Fest in der alten Truhe", das noch aus meiner eigenen Kindheit stammt. Kennt das noch jemand?

19:00
Der Mann und ich schauen noch "Schumanns Winterreise", während die Kinder im Bett lesen. Dann sagen wir den Kindern gute Nacht, der Mann geht auch direkt ins Bett. Ich schreibe hier noch und lese dann weiter "Tage mit Leuchtkäfern". Hat das jemand gelesen? Ich bin noch unentschlossen, wie ich es finde.

Gute Nacht!
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*Ich kann zu diesen Dingen gern mal mehr schreiben, wenn es Euch interessiert. Schreibt mir einfach einen Kommentar.




Freitag, 1. März 2019

Gelesen: "Das wunderbare Wollparadies" von Manuela Inusa



Coverbild freundlicherweise vom Verlag zur Verfügung gestellt


Autorin: Manuela Inusa
Titel: Das wunderbare Wollparadies (Valerie Lane, Band 4)
Verlag: Blanvalet
Erscheinungstermin: 17. September 2018
Taschenbuch
Preis: 9,99 € [D], 10,30 € [A], CHF 14,50
ISBN: 978-3-7341-0627-9


Klappentext:
Susan verbringt ihre Zeit am liebsten in ihrem kleinen Wollladen. In Susan’s Wool Paradise strickt und häkelt sie wunderschöne, kuschlige Sachen, die sie nicht nur verkauft, sondern auch an Bedürftige verschenkt. Außerdem kann man bei Susan zu Lauries Tee und Keiras leckeren Pralinen in gemütlicher Runde gemeinsam stricken und häkeln, sich austauschen und helfen. Ihre Freundinnen schätzen Susan für ihr großes Herz und ihre ruhige Art, vor allem in diesem besonders kalten Dezember, der auch nicht vor der Valerie Lane Halt macht. Und während es draußen stürmt und schneit, erlebt Susan einen Winter, der alles verändern wird …

Meine Meinung:
Nachdem ich in den vergangenen Monaten immer wieder positive Rezensionen über dieses Buch gesehen und gehört habe, war ich neugierig und habe es auch gelesen. Ein Wollgeschäft in einer kleinen Straße mit weiteren kleinen, liebevoll geführten Geschäften, das ist schon echte Wohlfühllektüre. Es liest sich leicht weg. Aber mir ist das ehrlich gesagt etwas zu viel Harmonie und damit unrealistisch. Außerdem stimmt es mich traurig, dass sich anscheinend viele Menschen einerseits nach genau solchen Geschäften sehnen, diese aber gleichzeitig immer weniger werden, weil die Leute andererseits alles nur noch billig im Internet bestellen, sogar Bücher, die doch Dank der Buchpreisbindung überall denselben Preis haben.
Dazu kommt, dass die Geschichte in Oxford spielt, aber auf deutsch geschrieben wurde. Tut mir leid, aber Oxford liegt in England und dort wird englisch gesprochen.

Mittwoch, 27. Februar 2019

Gelesen: "Secret Darkness - Im Spiegel der Schatten" von Johanna Danninger (Prequel zu Secret Elements)



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Titel: Secret Darkness - Im Spiegel der Schatten (Prequel zu Secret Elements)
Autorin: Johanna Danninger
Verlag: Carlsen
319 Seiten
Altersempfehlung:  ab 14 Jahren
eBook
Preis: 3,99 €
ISBN 978-3-646-60415-3


Klappentext:
Luisa ist alles andere als eine Draufgängerin. Nie würde sie die Regeln brechen, ganz gleich welche, schließlich hatte sie stets nur ein Ziel: Teil der Organisation zu werden, die alles Fantastische vor den Augen der Menschen verbirgt – der Agency. Und endlich hat sie es geschafft! Seit Kurzem ist sie ein Special Agent der Anderswelt. Aber ausgerechnet einer ihrer neuen Teamkollegen bringt sie mit seinem rebellischen Charakter und seinem entwaffnenden Lächeln immer wieder aus dem Konzept. Alator Stanson ist ein Womanizer, wie er im Buche steht, und niemals würde Luisa seinen Avancen nachgeben. Vor allem jetzt nicht, da ein magischer Kristall aufgetaucht ist, der Jahrhunderte verschwunden war und das Tor zu einer Welt birgt, die niemals geöffnet werden darf. Der Schattenwelt.

Meine Meinung:
Nachdem ich die "Secret Elements"-Reihe gelesen hatte, wollte ich unbedingt das Prequel "Secret Darkness" lesen. Die Geschichte ist sehr spannend, aber ich hatte beim Lesen das Problem, dass ich ja wusste, wie sie ausgehen würde. Umgekehrt ist es aber auch nicht sinnvoll, erst das Prequel zu lesen und dann die "Secret Elements"-Reihe, weil man dann ja schon alles weiß, was Jay erst nach und nach herausfindet. Aber das könnte ein systematisches Problem von Prequels sein.
Ein Fehler ist mir aufgefallen: In unserer Welt - die im Buch die "Dortwelt" genannt wird - wird 1990 ein Handy in einem Rucksack gefunden. Es klingelt und die Heldin stellt es auf Lautsprechfunktion, damit ihre Kollegen mithören können. Aber es gab damals noch gar keine Handys. Es gab zwar schon Autotelefone, aber um die anzurufen, musste der Aufenthaltsort bekannt sein, da jeder Funkbereich eine eigene Vorwahl besaß und diese Geräte waren so groß und schwer, dass man ein Auto brauchte, um sie zu transportieren, die konnte man in keine Tasche schmuggeln. Außerdem hatten die ersten Mobiltelefone auch noch keine Lautsprecherfunktion.



Freitag, 8. Februar 2019

Gelesen: "Secret Elements 4: Im Spiel der Flammen" von Johanna Danninger




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Titel: Secret Elements 4: Im Spiel der Flammen
Autorin: Johanna Danninger
Verlag: Carlsen
Altersempfehlung: ab 14 Jahren

eBook
Preis: 3,99 € (D), 3,99 € (A)
321 Seiten
ISBN 978-3-646-60244-9

Klappentext:
Jay will alles dafür geben, die Menschenwelt und die Anderswelt von der Dunkelheit zu befreien. Vor allem jetzt, da sie zum ersten Mal in ihrem Leben erfährt, wie es sich anfühlt, wahre Freunde zu haben. Das Vertrauen und die Unterstützung, die Jay erlebt, überwältigt sie geradezu. Sogar der sonst so verschlossene Lee scheint sich ihr endlich mehr und mehr zu öffnen. Umso schlimmer ist es für Jay, dass sie tief in ihrem Herzen ein Geheimnis vor ihm verborgen halten muss. Und genau das nutzt die Dunkelheit, um Jay zu beeinflussen…

Meine Meinung:
Dieses ist der letzte Teil der "Secret Elements"-Reihe, die mir insgesamt sehr gut gefallen hat. Ich kann sie für alle Leser*innen ab 14 Jahren empfehlen. Aber ein paar Details möchte ich hier gern besprechen:
Die Anderswelt hat viele schöne Ansätze. Manches ist leider etwas unkreativ. Es gibt zwar Fabelwesen wie sprechende Katzen, geflügelte Pferde und Meerleute. Aber es ist eine reine Cis-Hetero-Gesellschaft.
Immerhin ist es eine sehr emanzipierte Welt voller Frauenpower, ohne dass es direkt thematisiert wird. Im "Alltag" sind Frauen und Männer wirklich gleichberechtigt. Und die Schlüsselfiguren - quasi äquivalent zu Gott, Jesus und Teufel - sind hier weiblich. Von den vier Elementen werden zwei männlich und zwei weiblich repräsentiert. Dabei ist jeweils eins jung und eins alt.
Die Frauen beschäftigen sich zwar teilweise auch mit ihrem Äußeren, aber nie auf diese negative Weise, die man aus der Realität kennt (Ich bin zu dick/meine Haare sind zu strohig/etc.).
Die Sache mit den Zwergen hätte man noch mehr ausbauen können. Sie werden schlecht behandelt, teilweise diskriminiert, da hätte ich eine Revolution erwartet. Ich habe mich auch beim Lesen die ganze Zeit gefragt, wer z.B. die Apartments putzt, aufräumt und die Wäsche erledigt. Jay fragt sich das anfangs auch, es wird aber nie geklärt.
Interessant finde ich, dass sich in der Anderswelt Religion und Wissenschaft nicht widersprechen, sondern ergänzen bzw. gegenseitig bestätigen. Außerdem setzt sich diese Buchreihe kritisch mit der Arbeit und den Methoden von Geheimdiensten auseinander.
Die Liebesgeschichte, die sich im dritten Band angekündigt hat, wird fortgeführt. Es kommt auch zu zarter Erotik, das ist wirklich sinnlich und bezaubernd, so viel besser als die seit Jahren gehypten Romane, die gar keinen Raum mehr für die eigene Phantasie lassen, weil ungehemmt jede Spielart ausgelebt und alles bis ins Detail beschrieben wird.
Der Showdown ist für mich überzeugend, aber ich verstehe nicht, warum nur die kleinen Vertreter der Elemente Wasser und Luft mitgeholfen haben. Was ist mit Feuer und Erde? Jay hatte auch gar nicht geübt, mit dem Feuer umzugehen und auch an der Beherrschung ihrer Gefühle, insbesondere ihrer Wut hat sie nicht gearbeitet.
Also, an den Details hätte die Autorin noch etwas feilen können, aber alles in allem hat sie hier eine wirklich spannende Buchreihe geschrieben.

Tipp:
Ich habe alle vier Bände über die Onleihe ausgeliehen.


Donnerstag, 7. Februar 2019

Gelesen: "Dachschaden kann man nicht versichern" von Kristina Fisser



Coverbild freundlicherweise vom Verlag zur Verfügung gestellt


Titel: Dachschaden kann man nicht versichern. Die wunderbare Welt unserer Psyche
Autorin: Kristina Fisser (mit Carina Heer)
Verlag: Goldmann
Taschenbuch
Preis: 12,00 € [D], 12,40 € [A], 17,90 CHF
272 Seiten
ISBN: 978-3-442-17704-2
Erschienen am 18. Juni 2018


Klappentext:
Jeden Abend ein Gläschen Wein? Schon wieder prokrastiniert und eine wichtige Aufgabe vor sich hergeschoben? Oder beim Streit mit dem Nachbarn zu einem kleinen Tobsuchtsanfall hinreißen lassen? Wir alle fragen uns manchmal: Ist das noch normal oder bin in ich nicht ganz richtig im Kopf? Kristina Fisser erklärt auf humorvolle Weise, warum es nichts Ungewöhnliches ist, ein bisschen „verrückt“ zu sein, wie wir unsere kleinen Dachschäden in den Griff kriegen und ab wann wir uns wirklich Gedanken über unsere geistige Gesundheit machen sollten.

Meine Meinung:
Auf dieses Buch wurde ich aufmerksam, als die Autorin in der Sendung "Fröhlich lesen" zu Gast war. Neulich lag es in der Stadtbücherei auf dem Tisch mit den Empfehlungen, also habe ich es ausgeliehen.
Dieses Buch ersetzt natürlich keine Therapie. Aber es gibt für "kleinere" Probleme ganz gute Anleitungen und sagt auch deutlich, wo die Grenze von solchen Ratgebern ist bzw. wann man sich dringend professionelle Hilfe suchen muss. Ich habe einige Kapitel beim Lesen ausgelassen, weil sie mich nicht interessieren, z.B. das Thema "Körperkult und Körperwahnsinn". Aber insgesamt hat mir das Buch gut gefallen.

Tipp:
Die ersten 27 Seiten gibt es als kostenlose Leseprobe. Darin sind das Inhaltsverzeichnis, das Vorwort und das erste Kapitel enthalten. Damit bekommt man einen ganz guten Eindruck, ob man die Themen interessant findet und ob man den Schreibstil der Autorin mag.

Dienstag, 29. Januar 2019

Gelesen: "Secret Elements 3: Im Auge des Orkans" von Johanna Danninger




Coverbild freundlicherweise vom Verlag zur Verfügung gestellt


Titel: Secret Elements 3: Im Auge des Orkans
Autorin: Johanna Danninger
Verlag: Carlsen
Altersempfehlung: ab 14 Jahren

eBook
Preis: 3,99 € (D), 3,99 € (A)
228 Seiten
ISBN 978-3-646-60243-2

Taschenbuch
Preis: 7,99 € (D), 8,30 € (A)
Erscheint am 01.08.2019
Seiten 336
ISBN 978-3-551-31804-6


Klappentext:
Endlich beginnt Jay ihre Ausbildung zur Agentin der Anderswelt. Noch nie hat sie etwas so sehr gewollt, geschweige denn sich derart für etwas ins Zeug gelegt. Doch die Zeit drängt und sie muss noch so viel lernen, bevor sie den Kampf gegen die Dunkelheit antritt. Dass ausgerechnet Lee einer ihrer Ausbilder ist, begeistert Jay aber wenig, denn der scheint sie trotz allem, was sie gemeinsam erlebt haben, nicht einmal wahrzunehmen. Das verletzt sie mehr, als sie zugeben würde – und es macht sie so wütend! Eine Wut, die Gefahr bedeuten kann, schließlich ist es ihr Herz, das die Magie der Elemente leitet…

Meine Meinung:
Im dritten Band kommen die Figuren in all ihren Facetten so richtig in Fahrt, wenn sie aufeinander prallen. Jay lässt sich nun richtig auf die Anderswelt ein, sie lernt die Sprache und benutzt sie auch. Sie macht die Ausbildung zur Agentin, allerdings zögert sie noch, sich auf die Wissenschaft einzulassen, weil manches gar zu phantastisch für ihre menschliche Vernunft klingt. Sie lernt, die bisher gefundenen Elemente zu beherrschen und mit ihnen ihre Umgebung anders wahrzunehmen. Dazu entdeckt sie auch noch weitere Talente an sich, die sie vorher noch nicht kannte und die auch ihre sehr Freunde sehr verwirren.
Die Actionszenen machen großen Spaß und das Kompetenzgerangel ist sehr lustig. Allgemein mag ich, dass die Geschichte zwar nervenzerfetzend spannend ist, aber Gewalt nicht unnötig quälend bis ins Detail und über längere Zeit ausgewalzt wird. Im Zuge der Ausbildung wird auch der Nahkampf trainiert und ich musste laut lachen, als Jay im Training einen besonders nervigen Angeber auf die Matte schickt und ihm ins Ohr knurrt: "Siebzehn Jahre Waisenhaus, Baby!"
Es entwickelt sich jetzt auch ganz zart eine, naja nicht Liebesgeschichte, aber da beginnen zwei Kandidaten sehr vorsichtig, um Jay zu werben. Das liest sich sehr schön.
Insgesamt wird Jay langsam erwachsen, sie ist längst nicht mehr so zynisch, sondern sie wirkt besonnener, verantwortungsbewusster und zentrierter.
Besonders gut gefallen mir übrigens die Parallelen der dargestellten Krise zu unserer aktuellen politischen Weltlage.

Sonntag, 20. Januar 2019

Gelesen: "Secret Elements 2: Im Bann der Erde" von Johanna Danninger



Coverbild freundlicherweise vom Verlag zur Verfügung gestellt


Titel: "Secret Elements 2: Im Bann der Erde"
Autorin: Johanna Danninger
Verlag: Carlsen
empfohlenes Lesealter: ab 14 Jahren
288 Seiten

eBook
Preis: 3,99 € (D), 3,99 € (A)
ISBN 978-3-646-60242-5

Taschenbuch
Preis: 7,99 € (D), 8,30 € (A)
erscheint am 31.01.2019
ISBN 978-3-551-31777-3


Klappentext:
Jay ist endlich bereit, sich auf die Anderswelt einzulassen und ihr Schicksal anzunehmen. Doch während sie es kaum erwarten kann, sich ihren Feinden entgegenzustellen und die übrigen Elemente aufzuspüren, sieht Lee in ihr nur eine Gefahr. Etwas, das er Jay bei jeder Gelegenheit deutlich spüren lässt und womit er sie buchstäblich in den Wahnsinn treibt. Jay ist gefangen zwischen Angst und Selbstzweifeln, denn keiner weiß, was geschehen wird, wenn sie als Trägerin des Orinion versagt …

Meine Meinung:
Der Klappentext ist mal wieder Käse. Aber das kennen wir ja schon.
Die Erlebnisse aus dem ersten Teil haben Jay verändert. Sie ist ein wenig ruhiger und vor allem nachdenklicher geworden. Sie betrachtet ihre Umgebung aufmerksam und hinterfragt die Vorurteile der anderen Leute. Und auch wenn sie es noch nicht so deutlich denkt, so wird hier vieles kritisiert, was es auch in unserer Welt gibt: Klassizismus, Ausbeutung und Umweltzerstörung.
Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen und schon den dritten Teil begonnen.

Tipp:
Auf der Verlagsseite gibt es eine Leseprobe. Man muss aber vor diesem Buch unbedingt den ersten Band "Im Dunkel der See" gelesen haben! Und dann will man einfach wissen, wie es weitergeht, da braucht man keine Leseprobe.

Gelesen: "Secret Elements 1: Im Dunkel der See" von Johanna Danninger



Coverbild freundlicherweise vom Verlag zur Verfügung gestellt.


Titel: "Secret Elements 1: Im Dunkel der See"
Johanna Danninger
Verlag: Carlsen
336 Seiten
empfohlenes Lesealter: ab 14 Jahren
Taschenbuch
Preis: 7,99 € (D), 8,30 € (A)
ISBN 978-3-551-31722-3

eBook
Preis: 3,99 € (D), 3,99 € (A)
ISBN 978-3-646-60241-8


Klappentext:
Die 17-jährige Jay hält sich nur an ihre eigenen Regeln. Sie gilt als aufmüpfig und unkontrollierbar, versteckt ihr feuerrotes Haar und ihre blasse Haut unter schwarzen Klamotten und schlägt sich als Barkeeperin heimlich die Nächte um die Ohren. Bis ihr eine fremde Frau ein antikes Amulett überreicht, das kostbarste Geschenk, das sie je bekommen hat. Fatalerweise kann sie es, einmal angelegt, nicht mehr ablegen und befindet sich plötzlich in einem Geflecht aus übermenschlichen Agenten und magischen Bestimmungen. Dabei soll sie ausgerechnet der arrogante Lee, der Menschen grundsätzlich für schwach hält, beschützen. Wenn er nur nicht so unglaublich gut aussehen würde…

Meine Meinung:
Der Klappentext ist schon einmal Quark. Jay arbeitet nachts, um Geld anzusparen, weil sie nach dem Abitur Physik studieren will. Sie ist nämlich sehr intelligent und zielstrebig. Zudem ist sie ein Waisenkind und lebt im Heim, deshalb vertraut sie nur sich selbst und ist sehr zynisch. Außerdem hält Lee Menschen nicht nur für schwach, sondern vor allem für dumm und unfähig. Sein gutes Aussehen wird zwar erwähnt, aber es ist nicht permanent das Thema.
Mir ist Jay sehr sympathisch und ich habe gespannt verfolgt, was sie erlebt.
Dieses Buch ist der gelungene Auftakt zu einer spannenden Reihe.
Ich lese gerade schon am zweiten Band.

Tipp:
Die Leseprobe auf der Verlagsseite zeigt zwar gut den Schreibstil, aber sie ist vom Setting her nicht repräsentativ für die Geschichte.

Freitag, 18. Januar 2019

Gelesen: "Die magische Pforte der Anderwelt" von Sandra Regnier




Coverbild freundlicherweise vom Verlag zur Verfügung gestellt


Titel: Die magische Pforte der Anderwelt (Pan-Spin-off)
Serie: Die Pan-Trilogie
Autorin: Sandra Regnier
Verlag: Carlsen
empfohlenes Lesealter: ab 14 Jahren

Taschenbuch
Preis: 8,99 € (D), 9,30 € (AT)
Seiten 336
ISBN 978-3-551-31687-5

eBook
Preis: 3,99 € (D), 3,99 € (AT)
Seiten 336
ISBN 978-3-646-60354-5


Klappentext:
Die unterirdischen Gassen Edinburghs sind für die 16-jährige Allison nichts weiter als eine Touristenattraktion. Bis sie bei einer Führung mit ihrer Schulklasse aus Versehen eine mysteriöse Pforte öffnet und unsägliches Chaos anrichtet. Denn von nun an heftet Finn sich an ihre Fersen, der zwar verdammt gut aussieht, aber leider ziemlich arrogant ist und obendrein behauptet, ein Elfenwächter zu sein. Er verlangt von Allison, das Tor zur magischen Welt wieder zu schließen. Doch wie soll sie das anstellen, wenn sie noch nicht mal an die Existenz von Elfen glaubt?

Meine Meinung:
Über dieses Buch bin ich eher zufällig in der Onleihe gestolpert. Ich hab angefangen zu lesen und konnte kaum aufhören, weil mich der Schreibstil von Sandra Regnier mal wieder gepackt hat. Leider stolpert die Heldin mal wieder planlos durch die Gegend und in diesem ersten Teil wird keine einzige Frage beantwortet. Dafür geht es unerträglich oberflächlich zu, vor allem Finn ist wohl ein reines Objekt zum Anschmachten. Zuguterletzt endet die Geschichte auf einem dramatischen Cliffhänger. Und den nächsten Teil gibt es erst im Herbst. Immerhin gibt es in diesem Buch viel weniger Schreibfehler als in den vorangegangenen Bänden. 
Es handelt sich übrigens um ein Spin-Off. Zwar erscheinen die Hauptfiguren aus den anderen Bänden kurz, aber hier geht es um neue Figuren.

Meine Rezensionen der Pan-Trilogie:
Diese drei Bände gibt es übrigens inzwischen auch in der Onleihe!

Tipp:
Es gibt auf der Verlagsseite eine kostenlose Leseprobe und einen hübschen Trailer bei Youtube.


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