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Dienstag, 12. März 2019

Garngeflüster: Viele viele bunte Reste


Neulich saß ich so strickend am Abend und hörte einen Podcast, als ich plötzlich ein drängendes Flüstern aus meinem Wollvorrat vernahm. Und was macht man, wenn die Wolle ruft?
Ich sprang auf und suchte im Stash, bis ich die Tüte mit den Merinoresten fand. Sie stammen von meinen eigenen Projekten und von der Schwiegercousine, die mir alle paar Jahre ihre Reste, Stashleichen und Ufos schenkt. Diese Merinoreste wollten nun dringend ein Dreieckstuch im Mock Fisherman's Rib-Muster werden.


Ich sortierte die Reste nach Farben und dann nach Garnmenge. Leider gab es da mehrere Grautöne, die sich recht ähnlich sahen, aber doch so unterschiedlich sind, dass man es deutlich sehen konnte. Rückblickend würde ich sie vielleicht trotzdem zusammen verarbeiten und einfach "faden", so nennt man ja seit einiger Zeit das abwechselnde Stricken mit zwei Knäulen.


Ich habe also ein Dreieckstuch gestrickt, in der Mitte der langen Seite angefangen und an den Rändern in jeder Reihe zugenommen, in der Mitte nur in jeder vierten Reihe. Mit dem Ergebnis bisn ich sehr zufrieden, vor allem die Form und die Struktur sind großartig. Durch das Rippenmuster schmiegt es sich wunderbar um die Schultern. Und mit knapp 2 Metern Spannweite lässt es sich auch sehr gut als Schal um den Hals wickeln. Zurzeit pfeift ja doch teilweise ein eisiger Wind.




Sonntag, 9. Dezember 2018

Spenden für Obdachlose im Dezember 2018


Gestern war wieder Stricktreff von Helfen WOLLEn. Ich hatte seit dem letzten Treffen vier 'Paar Socken gestrickt.

Vorher hatte mein kleines Kind noch ein Basketballturnier, wie man an der Tasche rechts erkennen kann.

Da ich eine große Tasche (links im Bild) voll mit Spenden von Sylvia vom Youtube-Kanal "Magische Maschen" und von meiner Schwester abgeben wollte, bin ich wieder vor dem Treffen direkt zu einer Einrichtung für Obdachlose gefahren (dieselbe wie im Oktober und November) und habe alles abgeliefert. Ich wurde dort wieder so begeistert empfangen, dass mir ganz warm ums Herz wurde. Dabei bin ich ja einfach nur mit meiner vollen Tasche durch den Speisesaal zur Abgabe marschiert, aber von beiden Seiten riefen mir Menschen zu: "Toll! Danke! Das ist so nett von Ihnen!" Ich habe richtig gefühlt, wie das meiner Seele und meinem Immunsystem wohl getan hat. Da sieht man mal wieder, dass Wohltätigkeit keine einseitige Sache ist.

Anschließend bin ich zum Treffen gefahren. Die bezaubernde Poppi vom Podcast "Stricktherapie" war auch wieder da und wir haben uns wieder wunderbar unterhalten.

Hier noch die von mir gestrickten Socken, alle aus gespendeten Resten:






Samstag, 17. November 2018

Spenden für Obdachlose im November 2018





Letztes Wochenende war wieder ein Stricktreff von Helfen WOLLEn. Ich hatte seit dem letzten Treffen diese vier Schals gestrickt. Sie sind alle etwa 20 cm breit und 170 bis 180 cm lang. Die Garne sind teilweise Spenden eines Handarbeitsgeschäfts in meiner Nähe und teilweise Reste von mir.

Da ich auch wieder ein paar private (nicht strickige) Sachen zu spenden hatte, bin ich wieder vor dem Treffen direkt zu einer Einrichtung für Obdachlose gefahren (dieselbe wie im Oktober) und habe alles abgeliefert. Ich wurde dort mit solch einer Freude und Dankbarkeit empfangen, dass mir ganz warm ums Herz wurde. Dabei bin ich ja einfach nur mit meinen vollen Taschen durch den Speisesaal zur Abgabe marschiert, aber von beiden Seiten riefen mir Menschen zu: "Toll! Danke! Das ist so nett von Ihnen!" Ich habe richtig gefühlt, wie das meiner Seele und meinem Immunsystem wohl getan hat. Da sieht man mal wieder, dass Wohltätigkeit keine einseitige Sache ist.

Anschließend bin ich zum Treffen gefahren. Dort habe ich die bezaubernde Poppi vom Podcast "Stricktherapie" kennen gelernt. Wir haben nebeneinander gesessen, über das Sockenstricken gefachsimpelt, aber auch über andere Themen geplaudert, z.B. über das Theater und sie hatte sehr leckere Zimtschnecken mitgebracht, nach deren Rezept ich leider zu fragen vergessen hatte. Das muss ich dringend nachholen.




Freitag, 22. September 2017

Gehäkelt: Half-Granny-Shawl aus Sockenwollresten


Ich hatte mal wieder einige Sockenwollreste, die mir im Weg waren. Also hab ich mir ein schönes Tuch für den Herbst daraus gehäkelt. Anleitungen gibt es im Netz, aber wer weiß, wie ein Granny Square geht, kann auch ein Half Granny häkeln.


Das rot-Weiße Garn ist eigentlich kein Rest, sondern mein allererstes Garn, das ich auf meinem Spinnrad gesponnen habe. Da war beim Kauf eine Probe Neuseeland-Merino (weiß) und Corridale (rot) dabei.


Die Reste habe ich nach der Garnmenge sortiert und zuerst die kleinen, dann die großen verbraucht.



Donnerstag, 6. Juli 2017

Kampf dem Plastik! Spüllappen aus Baumwolle gehäkelt


Mein Mann hat einen Spüllappen mit in die Ehe gebracht, der nun nach über 13 Jahren endgültig hinüber ist. Es gibt ihn leider nicht mehr zu kaufen, vermutlich weil er so gut war und so lange gehalten hat. Den Unternehmen geht es ja oft nur noch um Profit, nicht darum, gute Produkte herzustellen.

Allerdings weiß man ja auch, welche Probleme Plastik / Kunststoffe / Microfasern / Kunstfasern mit sich bringen. Deshalb würde ich den gleichen Lappen eh nicht wieder kaufen.

Als ich meiner Schwester neulich mein "Leid" klagte, dass der Lappen ausgedient hat und wir keinen vernünftigen Ersatz finden, sagte sie lapidar: "Strick dir doch einen, du machst doch sonst auch fast alles selbst."

Hmmm, die Idee war gut!
Gestrickte Lappen mag ich zwar nicht so, weil man da beim Schrubben schnell mit den Fingerspitzen bzw. Fingernägeln zwischen die Maschen rutscht, aber ich könnte ja mal was häkeln. Baumwollreste sind ja genug da.


Also habe ich ein Rechteck aus festen Maschen gehäkelt...


...und auf die eine Seite ein paar Rippen drauf gehäkelt, ebenfalls aus festen Maschen. Mit dem Rest habe ich noch fix drei Kanten umhäkelt, für die vierte hat es nicht mehr gelangt.


Mit diesen Rippen kann man prima Herd, Esstisch, Arbeitsplatten, Geschirr, Töpfe, Pfannen usw. schrubben. Außerdem trocknet er schneller als ein "glatter" Lappen, wenn er auf den Rippen liegt. 


Hurra! Ich habe einen neuen Lieblingsspüllappen!
Er ist waschbar bei 60°C in der Waschmaschine.
Jetzt muss ich dringend noch mehr häkeln, damit ich nicht immer auf das Ende des Waschprogramms warten muss, wenn ich abwaschen will.



Mittwoch, 1. März 2017

Me Made Mittwoch: grauer Pulli und neues Häkel-Tuch



Es ist Mittwoch und ich hab's mal wieder geschafft, ein Me-Made-Outfit zu fotografieren. Me Made zu tragen ist einfach. Fotos zu machen irgendwie weniger. Mal ist der Saum schief...


...mal stehe ich schief.
Aber egal. Den Pullover mag ich noch immer.
Und das Tuch ist neu.


Es ist ein Bruinen, das ich aus allerlei Sockenwollresten gehäkelt habe. Die Anleitung ist kostenlos und sehr gut geschrieben. Wenn man das Tuch spannt, sieht es natürlich bestimmt viel ordentlicher aus. Aber ich wollte es einfach schnell um meinen Hals wickeln, als es fertig war. Und seither trage ich es jeden Tag.


Das Häkeln hat mir sehr viel Spaß gemacht.
(Das Fädenvernähen - naja ging so.)
Mal schauen, vielleicht vergrößere ich das Tuch noch.
Das Schöne am Häkeln ist ja, dass man ohne großen Aufwand einfach immer noch weitere Reihen nachträglich anfügen kann.

Mehr alte oder neue Lieblingskleidungsstücke sehen wir auf dem MMM-Blog.



Dienstag, 20. September 2016

Gestrickt: Herbst-Tuch inspiriert von Martina Behm und Stephen West


Zu Beginn des kalendarischen Sommers, als das Wetter eher herbstlich war, habe ich einige Tücher nach Anleitungen von Martina Behm gestrickt, aber noch gar nicht hier gezeigt. Ich zeige sie auch heute nicht, weil sie mir jetzt im Herbst zu warm sind.


Ich hatte da aber noch stark verzwirnte Sockenwolle von meiner Mutter (Reste ohne Banderole), die mir kraus rechts verstrickt zu kratzig war. Deshalb habe ich sie lieber im Rippenmuster verstrickt. Das hat mich an Stephen West erinnert. Und weil der oft so große Farbflächen in seinen Designs hat, kam mir die Idee, die Grundform von Frau Behm mit der Farbaufteilung von Herrn West zu verknüpfen. 


Herausgekommen ist dieses Tuch, das mir im Dänemarkurlaub bereits ein treuer Begleiter war und jetzt im Herbst morgens meinen Hals wärmt.


Es ist extrem elastisch, weil
1. das Garn so stark verzwirnt ist
2. es in 1x1-Rippen gestrickt ist und
3. ich es sehr elastisch mit dem Häkelhaken abgekettet habe.


Die Größe der Farbflächen hat sich aus der jeweiligen Menge an Garn ergeben.
Morgen zeige ich mal Tragefotos. Stay tuned!

Heute mache ich mit bei:


Dienstag, 31. Mai 2016

Stoffspielerei im Mai: Schrift auf Stoff


Mal wieder bin ich spät dran mit meinem Beitrag zur Stoffspielerei. Hoffentlich darf ich trotzdem noch mitmachen...


Dieser Stoffbeutel hatte eine Werbung aufgedruckt, die ich nicht spazieren tragen wollte. Also habe ich zuerst einen passenden Jerseyrest darüber gesteppt. Die Stricklieselschlange habe ich vor Jahren mal aus herumfliegenden Garnresten produziert, einfach so, ohne Ziel. Seither lag sie hier herum.


Jetzt habe ich sie von Hand unsichtbar auf die Tasche genäht. So trage ich sie gern spazieren.

Viele weitere gute Ideen, wie man Schrift auf Stoff bringt, werden bei Karen -Feuerwerk by KaZe gesammelt. Vielen Dank für den Anstoß!

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Die monatliche Stoffspielerei ist eine Aktion für textile Experimente. Sie ist offen für alle, die mit Stoff und Fäden etwas Neues probieren möchten. Der Termin soll Ansporn sein, das monatlich vorgegebene Thema soll inspirieren. Jeden letzten Sonntag im Monat sammeln wir die Links mit den neuen Werken – auch misslungene Versuche sind gern gesehen, zwecks Erfahrungsaustausch.  



Außerdem macht die Tasche mit bei:
einfach.nachhaltig.besser.leben

Dienstag, 24. Mai 2016

Noch mehr Wollreste




Hier lagen ein paar dickere Garnreste herum und das kleine Kind brauchte dringend eine Decke für die Kuschelkatze. Also habe ich eine Ten-Stitch-Blanket gestrickt, aber in glatt rechts, weil kraus rechts zu viel Garn frisst. So ist sie immerhin 50x50 cm groß geworden. Am Schluss habe ich sie mit dem dunkelblauen Garn in festen Maschen umhäkelt, damit sich der Rand nicht einrollt. Dafür wellt er sich jetzt, weil das Garn dicker ist als das verstrickte. Aber das macht nix. Das Kind ist glücklich und die Miezi muss nachts nicht mehr frieren.

Die Decke macht mit bei:

Dienstag, 17. Mai 2016

Topflappen in pink, weiß, braun und türkis




MeinVorrat an Baumwollgarn war zwar nach der Waschhandschuhproduktion etwas kleiner, aber ich wollte ihn noch weiter reduzieren. Die Farben pink, türkis, dunkelbraun und weiß mag meine Schwester sehr gern, also habe ich für sie daraus Topflappen gemacht.

Und weil ich schon lange mal wieder eine neue Technik ausprobieren wollte, entstand zuerst einer in Doppelstrick mit einfachem Kästchenmuster. 


Hm, naja, ich sag mal, ich bin froh, dass ich durchgehalten habe und jetzt behaupten kann, dass ich diese Technik beherrsche. Aber Spaß ist was anderes. 


Also habe ich den Rest wie immer in festen Maschen gehäkelt. Das macht Spaß, sieht besser aus und geht deutlich schneller. Diese vier Topflappen zu häkeln ging schneller, als den einen zu stricken.

Aber das Wichtigste: Die Schwester freut sich und ich habe etwas Garn abgebaut.


Heute mach ich mit bei:



Dienstag, 10. Mai 2016

Star-Wars Kindergeburtstag mit Upcycling-Memory-Twister, Gewinnbüchsen...


In letzter Zeit ist es hier im Blog relativ ruhig. Das liegt daran, dass bei uns gerade so viel los ist. Ich hatte einen kleinen Autounfall (nur Blech, niemand verletzt, also nur teuer und nervig). Das große Kind war zum ersten Mal auf Klassenfahrt. Vom Geburtstag des kleinen Kindes hatte ich ja schon berichtet. Dort sind auch noch ganz viele andere meiner Ideen für Kindergeburtstage verlinkt. Kurz danach hatte das große Kind Geburtstag und der sollte im Zeichen von Star Wars stehen. Die Einladungen haben wir aus weißen Pappverpackungen geschnitten und mit freien Star Wars Bildern aus dem Netz beklebt. Leider habe ich sie nicht fotografiert.

Neulich war an der Schule eine Art Sportfest, nur viel schöner. Da gab es u.a. das allseits bekannte und bei "jungen Leuten" beliebte Twister, das meine Kinder immer wieder spielen wollten. Nach dem Fest wusste ich, dass wir auch unbedingt eins zuhause haben müssen. Aber beim bösen Internetkaufhaus bestellen? Kommt ja gar nicht infrage! Wir hätten in den schönen Spielzeugladen umme Ecke gehen können, aber dort haben wir in den letzten Wochen ehrlich gesagt genug Geld hingetragen. Und überhaupt muss man doch nicht immer was kaufen, wenn man es auch selber machen kann. Viel schöner sogar, ohne Plastikfolie, dafür aus Stoff mit ganz vielen Erinnerungen. Haltbarer dürfte es dann auch sein.


Also habe ich meine Stoffreste durchwühlt nach allem in rot, gelb, blau und grün. 
Webware, Jersey, Frottee, Samt, völlig egal.


Eine runde Vorlage in geeigneter Größe war mein guter alter Stickrahmen.
Als Trägerstoff wurde eine alte Tischdecke mit weißer Rückseite bestimmt.
In regelmäßigen Abständen habe ich Kreise darauf gemalt. Dabei habe ich nur am Anfang gemessen und etwas gerechnet, später dann aber die Kreise nur ungefähr platziert und mich dabei am relativ regelmäßigen Blumenmuster orientiert.


Die Stoffreste habe ich à la Crazy Patchwork aneinander gestückelt und dann mithilfe des Stickrahmens den Kreis aufgezeichnet und diesen zuletzt ausgeschnitten.


Den Kreis auf die Tischdecke gepinnt...


...und im Zickzack festgenäht. Man kann das auch mit dem Applikationsstich oder so machen.


Und warum heißt das nun Memory-Twister?
Ganz einfach: Darin sind nicht nur Reste von meinen Nähprojekten verarbeitet, wie z.B. hier die große grüne Fläche, die vom Drachenkostüm stammt oder der Blümchenstoff, aus dem ich die allerersten Kita-Tütchen genäht hatte (prä-blog),...


...sondern auch Reste von (ausgeschlachteten) Altkleidern, z.B. das große orange hier ist ein Stück vom Tantenrock, der zur Turnhose wurde. Auf dem gelben Stoff daneben hat das große Kind die ersten Näh-Schritte gemacht, also verschiedene Stiche getestet.


Ein großes Stück Saunatuch, aus dem ich Waschlappen und kleine Handtücher gemacht habe.


Das hellblaue mit den Sternen waren mal Fleece-Hausschuhe.


Das dunkle mit Muster ist ein Rest von einer Stiftetasche, die ich dem großen Kind mal genäht habe.
Das helle ist ein Stück Schlafanzug, den ich zu mehreren Sachen verarbeitet habe.


Rechts unten ein Rest von der ersten, gestreiften Kitatasche.
Links unten roter Jeans, aus dem ich einen Sonnenhut für das große Kind genäht habe. Den habe ich nie gebloggt, aber er ist bei meinen Reisetricks gleich zweimal zu sehen.


Und so sieht das ganze dann aus.


Neben dem Spielfeld braucht man aber noch einen Zufallsgenerator, der vorgibt, welches Körperteil man auf welche Farbe platzieren soll. Natürlich hätte ich eine Drehscheibe basteln können. Es gibt auch Apps für Smartphones, aber ich hab nur ein ganz altmodisches Klapphandy. Stattdessen habe ich einfach einen Farbwürfel aus einem der vielen Brettspiele und einen normalen Würfel genommen. Die werden in einer alten Kekspackung gelagert und gewürfelt (damit sie nicht wegrollen). Für die Zahlen habe ich eine Liste (1=linke Hand, 2=rechte Hand usw.) geschrieben und auf den Deckel geklebt. Wenn eine andere Farbe als rot, gelb, blau und grün gewürfelt wird, dürfen die Spieler sich eine Farbe aussuchen.


Die Kinder waren beim Spielen hochkonzentriert.

Weitere Ideen für Twister:
  • Wer keine Stoffreste hat, aber ganz viel Nähgarn, Stickgarn, Sticktwist oder Wolle, kann einfach die Flächen aus Garn in rot, blau, gelb und grün aufsticken. Das geht auch ohne Nähmaschine, einfach den Stoff in einen Stickrahmen einspannen und den Kreis mit Handstichen (Kreuzstich, Vorstich, Plattstich etc.) füllen.
  • Man kann die Farbflächen auch mit Stoffmalfarbe aufmalen.
  • Mit Wolle/Strickgarn kann man auch Kreise auf das Laken bringen, indem man die Farbflächen spiralförmig aus dem Garn auf das Laken legt und mit Stecknadeln festpinnt, anschließend von Hand oder mit der Maschine im Zickzack festnäht.
  • Statt Kreisen kann man auch Quadrate, Sechsecke, Herzen oder sonstige Formen gestalten.
  • Statt rot, blau, gelb und grün kann man auch andere Farbkombinationen nehmen. Oder (für Leute mit rot-grün-Schwäche) uni, kariert, gestreift und mit Punkten.
  • Man kann die Flächen auch ganz aufwändig als Quilt gestalten, z.B. Sechsecke aus je sechs gleichseitigen Dreiecken.
  • Die Kanten der Farbflächen kann man mit der Overlock versäubern oder (mit Hilfe einer Schablone) umbügeln oder man doppelt die Kreise rechts auf rechts und schneidet die zukünftige Innenseite (am besten ein blöder Stoff, der endlich weg muss) in der Mitte ein, wendet das ganze und näht es dann mit der schönen Seite nach außen auf.
  • Die Farbflächen kann man auch füttern mit Volumenvlies oder einem dicken Fleece, der weg muss.
  • Quilter könnten auch eine schöne Variante mit Verkehrszeichen machen: rote Stop-Schilder, blaue Radweg-Schilder, gelb(weiß)e Vorfahrtstraße, grüner Rechtsabbiegerpfeil. Oder man malt diese Variante mit Stoffmalfarbe.

Ich hab aber auch noch ein paar andere Sachen gebastelt:


Weil das Kind wieder elektrische Geburtstagskerzen haben wollte, habe ich wieder unseren Adventszug umfunktioniert. Dazu habe ich passende Rechtecke aus einer Pappverpackung geschnitten, Buchstaben und das Alter raufgeschrieben und auf die Waggons geklebt. Diesmal hebe ich sie auf, damit sie nächstes Jahr wieder zum Einsatz kommen können. Letztes Jahr waren sie nur aus Papier, das ist beim ablösen leider zerrissen.


Für die Gewinne gab es diesmal Star-Wars-Büchsen. Die bewährten Kaffeebüchsen habe ich dafür mit - ausnahmsweise neu gekauftem - Geschenkpapier beklebt. Dafür habe ich die Geschenke für das Kind in unseren bewährten, Mehrweg-Geschenkkartons verpackt.
Die Tischdecke ist ausnahmsweise aus Plastik und gekauft.
Die Becher haben wir seit Jahren und benutzen sie immer für Partys.
Die Strohhalme hat mir neulich die Nachbarin geschenkt, deren Kinder aus dem Alter leider schon raus sind.


Damit es keinen Streit gibt und jedes Kind seine Dose sofort erkennt, habe ich die Namen von Hand in schwarzem Outline-Font auf gelben Karton geschrieben. Das hat zehnmal so lange gedauert wie die Dosen zu bekleben. *ächz*
(Es gibt da einen kostenlosen Font-Generator im Netz, fragt bei Bedarf mal Tante Google, aber unser Drucker mag keinen Karton und gelbes Papier hatte ich nicht da.)


Aus den gelben Kartonresten habe ich noch Sterne ausgestanzt und zusammen mit den Namen auf die Deckel geklebt. 


Die Girlande habe ich mal über Pinterest gefunden. Da waren ursprünglich ein paar sehr niedliche Fahrzeuge bei, die habe ich jetzt entfernt, damit es nicht so babyhaft ist.


Neben Twister ("Jedi-Training") haben wir Büchsenwerfen ("Zerstöre den Todesstern!") und Topfschlagen ("Finde den Yoda" mit "hell und dunkel" statt "heiß und kalt") gespielt.


Meine Kinder haben noch keinen der Star Wars Filme gesehen, aber es genügt ihnen, die Karten zu sammeln und ein T-Shirt zu besitzen. Man kann die Kinder nicht immer von allem fernhalten. Aber solange sie sich noch bei manchen Folgen von "Shaun das Schaf" fürchten, sind sie für Star Wars noch zu sensibel.

Abschließend waren wir noch auf dem Spielplatz, wo wir uns mit einer zweiten Kindergeburtstagsgesellschaft verabredet hatten, damit die beiden befreundeten Gastgeber auch ein wenig gemeinsam Geburtstag feiern können. Denn da sie an demselben Tag geboren sind, können sie sich ja nicht gegenseitig einladen, wenn sie beide genau am Geburtstag feiern.

In den nächsten Tagen werde ich hier ein Buch vorstellen, das mich teilweise beim Planen inspiriert hat (inzwischen erledigt und vorwärts verlinkt). Aber das würde jetzt wirklich den Rahmen sprengen.

So, jetzt noch schnell verlinken bei:



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