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Dienstag, 10. Juni 2014

Schnelle Ampel - kinderleicht!



Während das große Kind alles liebt, was mit Eisenbahnen zu tun hat, schlägt das Herz des kleinen Kindes für den Straßenverkehr. Natürlich besitzt es längst eine schöne Ampel aus Holz. Aber bei einer größeren Strecke braucht es halt manchmal mehrere Ampeln. Zum Glück kann man ganz schnell eine bauen aus einer Pappschachtel, einer leeren Klopapierrolle und einem Brief vom Amt, den wir nicht mehr brauchen. Beim Kleben habe ich geholfen, bemalt (und bestempelt) hat das liebe Kind sie ganz allein. Schön geworden, gell?

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Dienstag, 20. Mai 2014

Kindergeburtstag im Zeichen des Upcyclings



Das große Kind hatte Geburtstag. Da brauchten wir Einladungskarten. Also habe ich den schönen Kalender "Couleurs. Colours" geschlachtet und weiße Pappe aus einer Verpackung.


Ausschneiden, aufkleben, schreiben, fertig!


Zurzeit sind Schatzsuchen sehr beliebt, also haben wir auch eine gemacht. Es war der Hit und hat allen Beteiligten großen Spaß gemacht. 
Der Papa hatte die Schatzkarte aus gebrauchtem, geknülltem Packpapier und einen Lederbändchen gebastelt und sogar mit einem Siegel aus rotem Wachs (von einem alten Teelicht) versehen.


Die Schatzkiste war eine Plastikbox, auf deren Deckel ich benutztes, goldfarbenes Geschenkpapier von Weihnachten geklebt hatte, verziert mit "Münzen" aus silber- und kupferfarbener Folie (von Hirsebreiverpackung und Schokokussverpackung). In der Kiste waren Beutel wie diese hier, gefüllt mit Stanzern, Kreiseln u.ä.). Die Großeltern sind heimlich vorgegangen und haben den Schatz auf dem nahe gelegenen Spielplatz versteckt und bewacht, die Tante hat zusammen mit den Kindern die Schatzkarte enträtselt und den Schatz gesucht und gefunden. Der Papa hat alles gefilmt. Die Mamas, ein Geschwisterbaby, meine Mama, ihr Mann und ich sind zuhause geblieben und haben die Pause genossen. Meine Mama und das Baby haben sogar ein Schläfchen gemacht.


Für die Kita haben wir diesmal Käsetüten von unserem Lebensmittellieferanten verwendet. Der Käse ist nämlich immer in Wachspapier eingewickelt und steckt zusätzlich noch in einer braunen Papiertüte, die aber immer ganz sauber ist und somit viel zu schade für den Müll ist. Dazu noch ein paar Seiten von Briefen und Formularen, die wir nicht mehr brauchen. Ich habe sie geviertelt, die Ecken abgerundet und auf die Tüten geklebt.


Dann mit Stempeln, Maskingtape und Spirograph verziert, gefüllt (mit Süßigkeiten, die ohne Plastik auskommen, z.B. Maoam, Brausebrocken) und mit kleinen Wäscheklammern (hat mir mal meine Schwester mitgebracht) verschlossen.


Übrigens hat der Osterhase unseren Kindern keine Süßigkeiten, sondern Art-Supplies (wie nennt man das auf deutsch?) gebracht: Das kleine Kind bekam Stempel-Filzstifte, das große Kind bekam einen Spirographen. Ich habe mir einen 10er-Pack Maskingtape gegönnt. Alles zusammen und alle zusammen haben beim Gestalten mitgewirkt und es hat großen Spaß gemacht.

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Dienstag, 29. April 2014

Kampf den Plastiktütchen reloaded



Das kleine Kind hatte Geburtstag. Und weil die Büchsen letztes Jahr so gut angekommen sind (in der Kita und hier im Netz), haben wir das ganze wiederholt.


Für die Deckelbilder habe ich diesesmal drei Pixibücher geschlachtet, die seit Ewigkeiten unbeachtet in den Pixiboxen (siehe hier und hier) standen. "Wally der Warzenschreck" z.B. war mal eine Gratisbeigabe aus der Apotheke.


So bekommen Wally, 


die Kinder aus den Gute-Nacht-Geschichten 


und Tabaluga wenigstens auch mal etwas Aufmerksamkeit. 
Die Bilder sind doch wirklich süß oder?


In den Büchsen drin sind selbst gebackene Bio-Kekse.
Das kleine Kind hat genau festgelegt, welches Kind welche Büchse bekommen soll. Die Namen habe ich mit Filzstiften auf Frankier-Etiketten geschrieben, die ich gefunden habe, als wir neulich das Geschäft meiner Mutter auflösen mussten. Sie lebt übrigens noch, kann aber jetzt wirklich nicht mehr arbeiten.


Für die Feier am Nachmittag brauchten wir noch Mitgebseltütchen.
Also habe ich eine alte Tischdecke zerschnitten...


und Beutel draus genäht.
Als Zugband habe ich verwendet, was gerade so auf dem Nähtisch herumlag. Ich kann ja keine Kordeln, Schnürsenkel oder Schrägbandkanten wegwerfen.



Dieses Schrägband stammt von einer Tischdecke, aus der ich schon eine Schürze und eine Geschenktasche genäht hatte. Die Namen habe ich auf ein Stück Maskingtape geschrieben.

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Dienstag, 11. Februar 2014

Upcycling-CreaDienstag: Alte Kalender... (Teil 4)



Diesen DIN-A5-Ordner hat mir der Mann überlassen. Ich fand das braune Plastik-Design wenig ansprechend, deshalb habe ich nicht einmal ein Vorher-Foto gemacht, sondern ihn sofort in ein hübsches Kalenderblatt à la Don Quijote eingeschlagen. Aber das ist heute nicht das Thema, denn darum ging es hier ja schon vor drei Wochen.

Worum es heute geht? Nun, da muss ich etwas ausholen: In diesem Ordner wollte ich meine Rundstricknadeln aufzubewahren, die bisher in der Tasche rechts im Bild lagerten. Die Tasche hatte ich vor knapp 20 Jahren von Hand (!) genäht, wie man am Reißverschluss erkennen kann. Die Tasche ist schön, ich mag sie wirklich gern, aber leider hat sie schon etliche Löcher von vorwitzigen Zopfnadeln, die sich den Weg in die Freiheit bohren wollten, und das ewige Wühlen nach der richtigen Nadelstärke ging mir in letzter Zeit gewaltig auf den Zeiger. Ich hatte zwar schon die Nadeln nach Stärke sortiert in Zippertüten in der Tasche untergebracht, aber allein die richtige Tüte rauszusuchen, hat mich schon genervt.


So, nun hatte ich also einen praktischen Ordner mit Prospekthüllen für meine Stricknadeln. Aber schön sah das von innen noch nicht aus.


Also nahm ich einen alten Kalender. Er ist von 2004 und die Blumenmotive hatten jetzt lange genug auf ihre Bestimmung gewartet. 


Auf DIN A4 im Querformat zugeschnitten, einmal gefaltet, um das florale Motiv auf beiden Seiten zu haben,


und als Hintergrund in die Prospekthüllen gesteckt.


Das sieht doch gleich viel ruhiger und hübscher aus!
Noch ruhiger wäre es sicher mit einfarbigem Hintergrund.
Aber dann wäre es nicht so hübsch.


Jetzt fällt mir auf, dass man ja auch auf die Rückseite noch Nadeln stecken könnte. Das würde Hüllen und Platz in Ordner sparen.


Die Nadelstärken habe ich direkt auf die Hüllen geschrieben. Aber man könnte sie natürlich auch auf die Hintergrundbilder schreiben, vielleicht sogar zusammen mit den verfügbaren Längen, um die Suche nach der richtigen Nadel noch weiter zu verkürzen. Ihr seht, da gibt es noch jede Menge Potential.

Mein Werk macht mit bei:

Beim zweiten Frühstück schau ich mal, was die anderen dort heute für tolle Sachen zeigen.

Und hier noch einmal alle Kalenderblattideen zum Nachlesen:


Freitag, 7. Februar 2014

Freutag: Tauschkultur im Internet




Ende letzten Jahres haben die Jademondin und ich getauscht: Sie bekam von mir Lacegarn, das ich mir mal bestellt hatte, das aber für meine Strickfähigkeiten eindeutig zu dünn war. Ich bekam  dafür eine Schachtel mit wunderschönen Perlen in allen Formen und Farben, dazu noch Papierstreifen z.B. für Fröbelsterne. Von den Perlen sind einige inzwischen an diversen Täschchen gelandet, die ich mittlerweile größtenteils verschenkt habe. So ein paar Perlen am Zipper werten die Täschchen nämlich deutlich auf.


Ich finde es toll, dass es diese Tauschkultur im Netz gibt. So findet ungenutztes Material zum passenden Menschen, der daraus etwas Schönes macht. Und das, obwohl wir uns nur virtuell kennen. Also ab damit zum Freutag.




Dienstag, 4. Februar 2014

Upcycling-CreaDienstag: Alte Kalender... (Teil 3)



Ich glaube, ich habe noch nie ein Packset oder Packpapier gekauft. Wenn ich ein Paket oder Päckchen bekomme, öffne ich es immer vorsichtig, um die Verpackung wieder verwenden zu können.


Aber wenn die Schachteln aufgebraucht sind oder gerade keine passende zur Hand ist, benutze ich ein Kalenderblatt. Hier seht Ihr zwei Bücher, die ich als Büchersendung verschicken wollte. (Das ist nämlich viel günstiger als ein Päckchen oder ein großer Brief. Es darf aber keine persönliche Nachricht dabei sein. Nur so als Tipp.) Weil die Bücher noch neu waren, habe ich sie in (gebrauchte) Luftpolsterfolie gewickelt. 


Anschließend habe ich die Bücher in das Kalenderblatt gewickelt und oben zugeklebt.


An der einen Seite falte ich das Papier wie bei einem Geschenk


und klebe es zu.


Auf der anderen Seite darf man die Büchersendung nicht zukleben, denn die Post verlangt "offenen Versand".


Stattdessen die schmalen Seiten nach innen falten


und das ganze ein bis zweimal umknicken,


lochen


und in jedes Loch eine Büroklammer stecken. Wer hat, kann natürlich auch sogenannte Musterbeutelklammern verwenden. Ich hebe natürlich sämtliche Klammern von eingehenden Briefen stets auf, um sie wieder zu verwenden.


Doppelt gesichert hält besser.


Jetzt noch Adresse und Absender drauf schreiben und ab geht die Post.

Um ein Geschenk zu verpacken, legt man einfach die Bildseite nach außen und klebt beide Seiten wie gewohnt zu. Oder man benutzt die weiße Seite und bemalt, beklebt oder bestempelt sie.

Auf jeden Fall sind Kalender viel zu schade für den Müll!!!

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Dienstag, 21. Januar 2014

Upcycling-CreaDienstag: Alte Kalender... (Teil 1)


...sind viel zu schade zum Wegwerfen!
Sie sind meist aus festem Papier, großformatig und haben wunderschöne Bilder.
Früher habe ich die Bilder einfach ausgeschnitten und an die Wand gehängt.
Im Laufe der Jahre kamen andere Ideen hinzu.


Aus meinem Jahresplaner von 1992 habe ich damals nach dem Jahreswechsel einen Umschlag für meinen Schulatlas gemacht. Der alte Plastikumschlag war nämlich bereits unansehnlich geworden.


Das Papier ist von so hervorragender Qualität, dass er auch nach elf Jahren noch wie neu aussieht. Der Atlas übrigens auch.


Innen habe ich ihn absichtlich sehr offen gelassen, damit man die Übersicht noch benutzen und den Atlas ggf. herausnehmen kann.
Mein Duden, meine Wörterbücher und ähnliche Nachschlagewerke haben ebenfalls Umschläge aus Kalenderblättern. Das sieht im Regal auch einfach wunderschön aus. Und das kostenlos!


Dieses Ringbuch hatte ursprünglich ein ganz fieses, schillerndes Design mit Kreisen in rosa und gelb. Ich erspare Euch den Anblick. Ich will auch nicht, dass meine Kamera explodiert. ;-)
Ein Kalenderblatt mit Steinböcken drauf macht es benutzbar. Die Ringe haben sich etwas durchgedrückt und die Kanten sind ein wenig abgeschabt, aber es hat auch schon einiges mitgemacht: Das Ringbuch enthielt zu Abiturzeiten meine Notizen im Fach "Darstellendes Spiel", später war es mir ein treuer Begleiter, als ich Praktikantin und Doktorandin war. Heute enthält es meine Garten-Notizen.  


Da ich den Umschlag nie wieder abmachen werde, habe ich ihn richtig festgeklebt und innen mit Bildern von einem Kalender aus festerer Pappe verschönert.

Nachahmung ausdrücklich erwünscht!
Ich habe damals immer zum Jahreswechsel alle Kollegen im Haus gefragt, ob ich ihre Wandkalender haben kann. So hatte ich immer genug Material im Haus. Ich hatte nämlich noch mehr Ideen. Aber die zeige ich ein anderes Mal.


Diese Idee macht mit bei:

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Dienstag, 17. Dezember 2013

Alltagshelden-Upcycling-CreaDienstag: Fensterdeko aus Altpapier

 

Wir haben zwar einen "Bitte keine Werbung"-Aufkleber am Briefkasten, dennoch bekommen wir fast jeden Tag Reklame eingeworfen. Diese hier sollte mich animieren, Sushi zu bestellen. Aber stattdessen habe ich sie gefaltet, Löcher reingeschnitten, zwei Kanten zusammen geklebt und das ganze ans Fenster gehängt.


Das hier war eine Butterbrottüte, in der die Kinder selbst gebackene Kekse aus der Kita nach Hause getragen haben.


Second Life für eine Brötchentüte.


Die Müllbeutelumhüllung ist noch kein Müll.


In der Dämmerung gibt es schöne Spiele von Licht und Schatten.


Beide Kinder freuen sich über ihre dekorierten Fenster. 
Die Umwelt freut sich auch.

Diese Deko macht mit bei:

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