Dienstag, 6. Dezember 2016

Gelesen: "Schlagfertigkeit für Dummies" von Gero Teufert





Leider habe ich keinen Coverdownload auf der Verlagshomepage gefunden.
Dieses Bild stammt von der Produktbeschreibung.
Größer wird es nur pixeliger.


Titel: Schlagfertigkeit für Dummies
Autor: Gero Teufert
Erscheinungsdatum: April 2015
336 Seiten, Softcover
ISBN: 978-3-527-70793-5
Verlag: Wiley-VCH, Weinheim
Preis: 17,99 €

Klappentext:
Schlagfertige Menschen gelten als witzig, wortgewandt und rhetorisch überlegen. Sie lassen sich in Verhandlungen nicht in Verlegenheit bringen und können selbst dann noch angemessen reagieren, wenn der Gesprächspartner unter die Gürtellinie zielt. Wenn auch Sie sich bei Vorwürfen, Killerphrasen oder kritischen Fragen in Beruf oder Privatleben manchmal sprachlos fühlen, schafft "Schlagfertigkeit für Dummies" Abhilfe. Gero Teufert zeigt Ihnen anhand anschaulicher Beispiele und ausgereifter Techniken, wie Sie verbalen Tiefschlägern und Co. ein Schnippchen schlagen. Zahlreiche Übungen sorgen dafür, dass Sie die erlernten Techniken gleich umsetzen können.

Meine Meinung:
Gero Teufert stellt gleich zu Beginn klar, dass es beim Thema Schlagfertigkeit nicht darum geht, dem Gegenüber sofort eins reinzuwürgen, damit der wütend, aber sprachlos zurückbleibt. Es schreibt viel über Souveränität, Körpersprache, Selbstironie. Und trotzdem gibt es auch eine Reihe Universalantworten, die einfach immer passen. Ich habe das Buch von vorn bis hinten durchgelesen und einiges gelernt.


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Montag, 5. Dezember 2016

WMDEDGT - Tagebuchbloggen am 5.12.2016


Frau Brüllen fragt heute mal wieder:
"Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?"

07:00 Aufstehen. Auf dem Weg ins Bad beim Schulkind reinschauen. Es sitzt fertig angezogen auf dem Teppich und liest ein Comicbuch. Als ich "Guten Morgen" wünsche, teilt es mir mit, dass es bereits gefrühstückt habe.

07:15 Auf dem Weg zur Küche schau ich nach dem Kitakind. Es schläft noch. Ich wünsche leise einen guten Morgen, streichle und krabble es ein wenig. Das Kind räkelt sich kurz, dreht sich grinsend, aber mit geschlossenen Augen zur Seite und zieht die Decke über die Schultern. Hach, das sieht so gemütlich aus, dass ich mich am liebsten dazu legen möchte.

07:20 Kaffee. Das Schulkind packt weitgehend selbständig die Brotbox. Es nölt dabei auch fast gar nicht mehr. Im Hintergrund tappelt das Kitakind ins Bad.

07:30 Das Kitakind ist angezogen und futtert den heutigen Inhalt des Adventskalenders. Es teilt mir mit, dass es darüber hinaus kein Frühstück brauche.

07:35 Ich ziehe alle Jalousien hoch und wische das kondensierte Wasser von den Fenstern.

07:40 Das Schulkind hat noch nicht die Zähne geputzt. Wir führen kurz die übliche Diskussion, warum das nötig ist. Dann putzt es sich brav die Zähne.

07:45 Wir kontrollieren, ob Schulranzen, Turnbeutel und Schwimmtasche vollständig gepackt sind und ergänzen fehlende Utensilien.

07:55 Alle ziehen Schuhe ("Klettverschlüsse benutzen!!!"), Jacken, Schals und Mützen an. Draußen sind -3°C.

08:00 Von Weitem sieht das Auto aus, als müsse ich gar nicht die Scheiben freikratzen, aber aus der Nähe erkenne ich die fiese, feste Eisschicht. Ich weise die Kinder an, auf dem Gehweg zu warten, während ich die Scheiben vom Eis befreie. Denn wenn ich die Kinder sofort einsteigen lasse, atmen sie mir das Auto mit feuchter Luft voll und ich darf auch noch von innen kratzen. Man lernt ja manchmal aus den eigenen Fehlern. Allerdings nicht aus allen, denn ich habe gestern mal wieder vergessen, die Frontscheibe mit diesem Dingens mit den zwei Gummibändern abzudecken. Wie heißt das eigentlich?

08:05 Ich kratze immer noch, weil die Eisschicht wirklich fest ist. Na gut, nehme ich halt dieses blaue Zeug aus der Sprühflasche, das ich für solche Notfälle habe. Aber auch das hilft kaum. Ich sprühe, kratze, sprühe wieder und steige ein, um das Zeug ein wenig wirken zu lassen. Die Kinder dürfen auch einsteigen. Ich starte den Motor, richte die Lüftung auf die Scheiben, schalte die Heckscheibenheizung und den Scheibenwischer an. Ab und zu betätige ich die Scheibenwaschanlage (Ist da eigentlich Frostschutzmittel drin? Wie finde ich das raus? Wie fülle ich das nach? Ich habe das noch nie gemacht!) und wir sehen zu, wie endlich ganz, ganz langsam das Eis schmilzt.

08:15 Endlich kann ich genug sehen, um loszufahren.

08:20 Ankunft Schule. Das Schulkind steigt aus, greift sich Schulranzen, Turnbeutel und Schwimmtasche und wankt unter der Last zur Eingangstür. (Ich fahre das Kind übrigens nur Montags zur Schule, weil es da so viel zu tragen hat. Und ab September werden wir morgens gemeinsam laufen, weil ich dann nur noch Schulkinder haben werde.) Es sind noch zehn Minuten, bis es zur zweiten Stunde klingelt.

08:28 Ankunft Kita. Und wir sind nur die vorvorletzen. Das Kitakind zieht Jacke, Mütze, Schal und Schuhe aus ("Klettverschlüsse benutzen!!!"), geht sich (als einziges Kind dieser Kita!) die Hände waschen* und stürmt dann ins Spielzimmer. Ich verabschiede mich und fahre nach Hause.

08:40 Ankunft zuhause. Ich decke die Windschutzscheibe zu, wer weiß, was da heute noch an Eis kommt, hole die Post aus dem Briefkasten (ist die noch von Samstag oder war unsere Postbotin heute so früh da?), wasche meine Hände (Kitakeime!), räume die Spülmaschine ein und schalte sie an. Dann sammle ich überall schmutzige Wäsche ein, sortiere sie, befülle die Waschmaschine, stopfe noch die Badvorleger dazu und schalte die Maschine an. Heizungen aus, Fenster auf, Betten aufschütteln. Trockene Wäsche vom Wäscheständer nehmen, falten und wegräumen. Fenster wieder zu, Heizungen wieder an.

09:00 Kaffee. Ich sollte mal was essen, so langsam wacht mein Magen auf. Aber erst noch die Schwiegermutter anrufen. Schwiegervater geht ans Telefon und teilt mir mit, dass seine Frau mich gleich zurückruft, weil sie ... ähm ... gerade mal verschwinden musste. Wir plaudern kurz und verabschieden uns. Ich gehe in die Küche, um mir etwas zu essen zu suchen, da klingelt schon das Telefon. Schwiegermutter will wissen, was sie den Kindern zum Nikolaus schenken sollen. Wir plaudern auch eine Weile, obwohl wir uns sowohl am Samstag als auch am Sonntag gesehen haben. Aber wir haben uns einfach viel zu erzählen. Mir fällt ein, dass ich meine Schwester anrufen muss.

09:45 Beim Beenden des Telefonats fällt mein Blick auf zwei kaputte Jogginghosen des Kitakindes. Ich suche einen passenden Stoffrest und farblich passendes Garn raus und repariere die eine Hose.

10:25 Mein Magen knurrt. Mir fällt ein, dass ich noch nichts gegessen habe, also gehe ich in die Küche, da klingelt wieder das Telefon. Es ist meine Schwester, die ich ja auch anrufen wollte. Wir haben uns lange nicht gehört und noch länger nicht gesehen, deshalb haben wir uns viel zu erzählen.

12:05 Als wir auflegen, fällt mir ein, dass ich ja noch duschen wollte. Ist ja noch Zeit bis zum Schul- und Kitaschluss. Also schnell ausziehen und unter die Dusche. Ich bin gerade eingeseift, da fällt mein Blick auf die Uhr im Badezimmer. Oh nein, heute ist ja Montag und das Schulkind hat schon um zehn nach zwölf Schluss!!!!!!! Ich streife den Schaum hastig mit den Händen ab, schalte das Wasser aus, springe aus der Wanne, rutsche beinahe aus, weil die Vorleger ja gerade in der Waschmaschine sind, werfe mir in Windeseile die Kleidung über den nassen Körper, haste zur Tür, greife mir dabei Jacke, Mütze und Schal, schlüpfe in die Stiefel und renne aus dem Haus zum Auto. Ich reiße die Abdeckung von der Frontscheibe, stopfe sie in den Kofferraum, springe auf den Fahrersitz und sause los zur Schule.

12:17 Das Schulkind steht brav am Tor. Als ich frage: "Wartest Du schon lange?" sagt es lässig: "Nö." Puh! Glück gehabt. Wir fahren zur Kita. Das Shampoo juckt auf meinem Kopf.

12:28 Ankunft Kita. Ich ziehe die Mütze vom Kopf und greife nach dem Handtuch, das ich in meiner Planlosigkeit mitgenommen habe und rubble an meinen Haaren rum. Das Schulkind wundert sich nicht darüber, ist wahrscheinlich mit den Gedanken bei einem Zaubertrick oder so.

12:35 Ich setze die Mütze wieder auf. Die heraushängenden Spitzen meiner Haare tropfen wenigstens nicht mehr. Wir gehen rein, um das Kitakind abzuholen. Dieses begrüßt mich mit den Worten: "Ich will heute zum Trampolinspielplatz! Aber vorher will ich nach Hause und andere Handschuhe anziehen." Ich murmele: "Ja, wir fahren jetzt nach Hause." und hoffe, dass sich der Part mit dem Spielplatz von selbst erledigt, wenn es zuhause das Lego sieht (wir haben am Wochenende mal wieder mein altes Fabuland aus dem Keller geholt). Ich muss dringend meine Haare zu Ende waschen. Außerdem ist mein Tank fast leer und das Benzin gerade extrem teuer. Das Kitakind zieht sich Jacke, Schal, Mütze und Schuhe an ("Klettverschlüsse benutzen!!!")

12:45 Ankunft zuhause. Wir ziehen Jacken, Mützen, Schals und Schuhe aus ("Klettverschlüsse benutzen!!!"), waschen die Hände. Die Kinder tauschen die Jeans gegen Jogginghosen und stürzen sich auf's Lego Fabuland, ich gehe duschen.

13:30 Ich koche Nudeln und decke den Tisch. Mein Magen knurrt. Aber wenigstens juckt mein Kopf nicht mehr. Ich kann nicht mehr warten und esse eine Banane.

13:50 Das Kitakind hatte schon in der Kita Nudeln und will keine mehr essen. Das Schulkind isst dafür zwei große Portionen. Mit Parmesan. Ohne Soße. 

14:10 Die Kinder machen Mittagsruhe. Ich erledige zwei lästige Telefonate, leider ohne Ergebnis. Dann hole ich die Wäsche aus der Waschmaschine, werfe alles, was da rein darf, in den Trockner und hänge den Rest auf die Leine. Dann starte ich die nächste Ladung Wäsche. (Ich kann immer nur Waschmaschine oder Trockner laufen lassen, sonst fliegt die Sicherung raus.)

14:30 Kaffee. Hier schreiben. Dabei tunke ich meinen Ärmel in die Kaffeetasse. Grmbl.

15:10 Ende der Mittagsruhe. Die Kinder kommen angehüpft und wollen ein Eis essen. Ich genehmige es, verteile Eis auf Schälchen und lecke hinterher den großen Löffel ab.

15:30 Das Schulkind führt ein Zauberkunststück vor. Ich bin begeistert, vor allem, weil ich sehe, wie viel Freude das "Zaubern" meinem Kind macht.

15:45 Ich beauftrage das Schulkind, die Schwimmtasche auszupacken und sich um den Schulranzen zu kümmern (Postordner und Aufgabenheft kontrollieren, Flasche nachfüllen, Brotbox in die Küche bringen). Wir diskutieren, ob man Hausaufgaben heute machen muss, wenn sie erst zu Mittwoch aufgegeben wurden.

15:55 Hausaufgaben sind erledigt und nun spielen die Kinder wieder. Ich räume den Geschirrspüler aus und das schmutzige Geschirr ein, leere das Flusensieb des Wäschetrockners, sortiere die zweite gewaschene Ladung Wäsche, hänge den einen Teil auf den Wäscheständer, stopfe den anderen Teil in den Trockner und schalte letzteren an.

16:30 Der Mann kommt nach Hause und motzt über die Idioten auf der Straße. Wir meckern gemeinsam eine Runde über blöde Leute.

16:55 Die Kinder wollen Abendessen, aber mit Kakao. Okay, ich bereite Kakao zu. Jedes Kind trinkt eine halbe Tasse Kakao und stellt dann fest, dass es doch keinen Hunger mehr hat. Stattdessen muss unbedingt über die kommende Nacht gesprochen werden, denn da kommt ja der Nikolaus! Da muss man doch einen Teller mit Keksen und ein Glas Milch hinstellen. Und die Schuhe putzen. Also hole ich eine Schuhbürste und die Kinder rubbeln damit mehrere Minuten auf ihren Thermostiefeln herum. Immerhin halten sie die Schuhe dabei über den Mülleimer, sodass sich das Sandgeriesel in Grenzen hält. Wir singen noch "Lasst uns froh und munter sein" und weil es so schön ist gleich noch ein paar weitere Winter- und Weihnachtslieder. Das ganze geht dann fließend über ins Anziehen der Schlafanzüge, Waschen und Zähneputzen, denn sie wissen: Der Nikolaus kommt nur, wenn die Kinder schlafen.

18:30 Die Kinder sitzen aufgeregt in ihren Betten. Ich verteile Küsse und Umarmungen, schalte CD-Player mit ruhigen Geschichten an und wir sagen: "Gute Nacht".

18:45 Ich falle neben dem Mann auf die Couch und wir gucken endlich mal den Rest vom Berliner Kleinkunstfestival (vom September dieses Jahres) sowie zwei Teile "Berlin Berlin" (die Doku, nicht die Serie). Er will nämlich einen neuen Festplattenrecorder kaufen und vom alten kann man die Sendungen nicht auf andere Geräte übertragen oder sonstwie speichern. Also müssen wir das Zeug endlich mal weggucken und dann löschen.

21:00 Der Mann geht ins Bett. Ich esse endlich mal einen Teller Nudeln und schreibe hier. Aber alt werde ich heute auch nicht. Vielleicht stricke ich noch eine Runde und schaue mir dabei die heutigen Beiträge vom BookTube Adventskalender an.

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*Die Kinder bringen alle möglichen Keime von zuhause mit, fassen unterwegs Treppengeländer und Türklinken an und ziehen sich die Schuhe aus und essen danach mit diesen Händen ihr Frühstücksbrot. Ich finde schon, dass man da nach dem Schuheausziehen in der Kita die Hände waschen sollte. Das macht aber niemand außer uns. Was habe ich mir da schon so den Mund fusselig geredet. *seufz*


Samstag, 3. Dezember 2016

Gelesen: "Timbonäs - Flucht nach Schweden" von Karl-Heinz Lenz



Ich zeige das Coverbild mit freundlicher Genehmigung des Autors

Titel: Timbonäs - Flucht nach Schweden
Autor: Kral-Heinz Lenz
ISBN 978-3000449796
278 Seiten
Preis: eBook für 2,99 € oder gratis mit Kindle unlimited (bitte fragt mich nicht, was das genau ist) oder gebraucht als Taschenbuch
Verlag: Karl-Heinz Lenz Verlag
Erscheinungsdatum: 28. Dezember 2013

Klappentext:
Ausgelöst durch chaotische Zustände in den Öl exportierenden Ländern kommt es zu einer Weltwirtschaftskrise, wie sie die Menschheit in diesem Ausmaß noch nie erlebt hat. Die Versorgung mit Lebensmitteln und Treibstoffen bricht völlig zusammen. Plünderungen und Ausschreitungen überziehen das Land und die Regierung verliert jede Kontrolle.
Bundeskanzlerin Waagenknecht und mehrere Minister fliehen aus Berlin in den Regierungsbunker in der Eifel.
Kjell, ein Hamburger Investmentbanker, sieht in der Stadt keine Zukunft mehr und flieht nach Mittelschweden auf den Bauernhof seiner Vorfahren.

Meine Meinung:
Die Frage: "Was würde ich tun, wenn die Infrastruktur zusammenbricht, es kein Heizöl und keine Lebensmittel mehr gibt?" habe ich mir in den letzten Jahren immer öfter gestellt. Deshalb fand ich es spannend, die Reise von Kjell mitzuerleben, der sich von Deutschland nach Schweden durchschlägt und dort ein neues Leben beginnt. So viele Dinge, die wir als selbstverständlich betrachten, funktionieren plötzlich nicht mehr. Was soll man essen, wenn man nicht einkaufen kann und alle Vorräte verbraucht sind? Wie kommt man vorwärts, wenn das Benzin alle ist? Auf einmal zählen ganz andere Parameter, auch bei der Partnerwahl...


Freitag, 2. Dezember 2016

In der Weihnachtsbücherei...



Einfach hinsetzen, in die Decke kuscheln und lesen!
Vom Bilderbuch über Liederbücher bis hin zu Weihnachtsgedichten und -geschichten ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Interessiert Euch, welche Bücher das genau sind?
Schreibt mir einfach einen Kommentar, dann mach ich mal eine Liste.


Donnerstag, 1. Dezember 2016

Advent


Wie Ihr wisst, kaufe ich nicht so gern Zeug ein.
Vor allem, wenn vorhandene Dinge schon zu unseren Traditionen gehören.


Diesen Adventskalender hatten meine Schwestern und ich früher, als wir Kinder waren. Wir mussten ihn uns zu dritt teilen! Das ging auch.
Heute hängt er im Zimmer des großen Kindes.
Streng bewacht von allen Kuscheltieren, die momentan nicht im Bett liegen.


Diesen Tannenbaum-Kalender hat meine Mutter irgendwann später gekauft, als wir schon alle zuhause ausgezogen waren. Er hängt jetzt im Zimmer des kleinen Kindes. Zusätzlich hat jedes Kind noch einen Bilderkalender (unten rechts im Foto) mit 25 (!) Türchen, den die Tante vom anderen Ende der Welt vor Jahren mal geschickt hat. Nach Weihnachten werden die Türchen wieder geschlossen. Man kann sie nämlich mehrfach verwenden, wenn man vorsichtig ist.
Jedes Kind hat noch einen Adventskalender mit kleinen Büchern, die auch jedes Jahr wieder verwendet werden. Die hat meine Mutter mal meinen Kindern geschenkt.

Also einerseits herrscht hier irgendwie auch der Überfluss, 
aber andererseits habe ich keinen dieser Kalender gekauft.
Und die füllbaren sind nur mit kleinen Süßigkeiten bestückt.


Und statt eines Kranzes, der rumnadelt, abbrennen kann und der am Jahresende auf dem Müll landet, haben wir seit vielen Jahren diesen Adventszug mit elektrischen Teelichtern, den wir auch für Geburtstage verwenden. Meine Kinder lieben ihn!

Ich wünsche Euch allen eine schöne Vorweihnachtszeit!



Mittwoch, 30. November 2016

Me Made Mittwoch: Ringelpulli und Lintilla die zweite



Um die null Grad rum schleicht sich so langsam der Winter an.
Die "anonymen Ringel" halten meinen Rumpf warm.


Am Hals trage ich meine zweite Lintilla, die ich aus superweicher Sockenwolle vom Diskounter gestrickt habe. Das war so eine Packung mit zwei Knäulen in grau und zweien in pink, die ich letztes Jahr gekauft habe.


Die Idee, das Tuch zweifarbig zu stricken, ist meine eigene.
Das sieht die Anleitung so nicht vor.

Wie sich die anderen Selbermacherinnen warm halten, 
sehen wir auf dem MMM-Blog.



Dienstag, 29. November 2016

Gestrickt: Owlie-Stulpen


(Klick macht die Fotos größer.)


Aus einem Garnrest ohne Banderole habe ich diese Handstulpen gestrickt.


Die Anleitung ist eigentlich für Socken (Owlie Socks).
Aber wenn man aus Garnmangel *hust* nur den Schaft strickt, werden es Stulpen. Je nach Umfang entweder für die Hände oder Beine. Ich hab sie meiner Lieblingstante geschenkt.


Donnerstag, 24. November 2016

Schnauze, es ist Weihnachten!



Coverbild freundlicherweise vom Verlag zur Verfügung gestellt
(Das sind übrigens echte Türchen!)

Autorin: Karen Christine Angermayer
Titel: Schnauze, es ist Weihnachten - Eine Adventsgeschichte in 24 Kapiteln
gekürzte Lesung mit Andrea Sawatzki und Christian Berkel
Altersempfehlung: ab 6 Jahren
Laufzeit: 80 min. (1 CD)
ISBN: 978-3-8371-2264-0
Preis: € 9,99 [D], € 11,20 [A], CHF 14,90
Verlag: cbj audio
Erschienen: 01.10.2013

Klappentext:
Ein Hörvergnügen für die ganze Familie.
Bruno ist rundum zufrieden mit seinem Hundeleben. Doch das ändert sich schlagartig, als Soja einzieht: Eine gesundheitsbewusste Katze, die bis Heiligabend, während ihr Frauchen im Urlaub ist, bei Brunos Familie wohnen darf. Vorbei ist es mit der Ruhe, denn Soja hat ganz andere Vorstellungen vom entspannten Miteinander. Wie soll Bruno die 24 Tage bis Weihnachten bloß überstehen? 

Meine Meinung:
Also ab 6 Jahren würde ich dieses Hörbuch nicht empfehlen. Eher ab 10 oder 12 Jahren. Ansonsten ist es ein netter Adventskalender für alle Hunde- und Katzenfreunde, selbst wenn man nur die einen Tiere, aber nicht die anderen mag. Und es ist mal etwas anderes als Schokolade.
Aber wenn Ihr ihn kaufen wollt, dann bitte im Buchladen um die Ecke, damit es den auch nächstes Jahr noch gibt...


Mittwoch, 23. November 2016

Me Made Mittwoch: Jacke, Tuch & Bärenstulpen



Der Herbst legt eine warme Woche ein.
Mittags ist es bei 12°C so warm, dass mir die Strickjacke genügt.
Mein Hals wird vom Puscheltuch gewärmt und meine neuen Stulpen verlängern die Tragezeit meiner Pumps.


Gestrickt habe ich sie auf der Zuschauerbank der Schwimmschule, die meine Kinder ein Jahr lang besucht haben, ohne dass sie am Ende schwimmen gelernt hätten.
Die Form ist ganz einfach: oben und unten Bündchen in 2 rechts 2 links, dazwischen glatt rechts.


Die Wolle stammt aus dem Paket von Lara.



Klick macht die Bilder größer.

Und was andere so selbstgemachtes bei diesem Wetter anziehen, sehen wir auf dem MMM-Blog.


Dienstag, 22. November 2016

Gehäkelt: Kissenbezug & Murmelbeutel


Immer wenn der Granny-Bezug in der Wäsche ist, wartet das große Kind sehnsüchtig darauf.


Also habe ich einen Ersatz-Bezug im Ripple-Muster gehäkelt.
Um die Größe abzuschätzen habe ich das Werk einfach ab und zu auf dem vorhandenen Bezug gelegt. Der Bezug war innerhalb von zwei Tagen fertig.


In der Knopfbüchse fand ich zwei Palomino-Knöpfe, die uralt sein müssen.
Das Kind liebt das Kissen und die Knöpfe!


Das Garn habe ich schon für diese Hüttenschuhe, diese Puschen und diese Mütze verwendet.


Und weil ich Wolle und Häkelhaken eh schon in der Hand hatte, habe ich gleich noch diesen Beutel hergestellt. Das kleine Kind war zum Kindergeburtstag eingeladen und das Geschenk enthielt unter anderem eine Kinderhand voll Murmeln, die so nun eine nette Verpackung bekamen.

Das dunkelblaue Garn ist nun komplett aufgebraucht.
Von dem hellblauen habe ich noch 50g übrig.
Mal sehen, was ich daraus mache.

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