Mittwoch, 28. September 2016

Me Made Mittwoch: Tuch, Pullover & Stulpen



Heute früh waren 11 °C, mittags werden aber 22°C. Also trage ich die "Mama-Uniform" Jeans & T-Shirt, gegen die Kälte ergänzt mit meinem Martina-Behm-meets-Stephen-West-Tuch, meinem Simple-Summer-Raglan und...


...meinem neuesten Tick: Stulpen über Jeans und Pumps. Das hält die Füße warm und gibt einen kleinen, unerwarteten Farbtupfer am Fußende. Ich mag es!

Mehr selbstgemachte Kleidung an echten Frauen sehen wir beim Me Made Mittwoch. Dort zeigt Claudia heute eine selbst genähte Strickjacke, die wunderbar kuschelig aussieht.

Mittwoch, 21. September 2016

Me Made Mittwoch: Viskose-Shirt



Morgens ist es noch kühl, aber mittags spätsommerlich warm.
Deshalb trage ich heute mein Viskose-Shirt, das ich mir kurz vor den Sommerferien genäht habe. Der Schnitt ist mein eigener, der taubenblaue (?) Viskose-Jersey mit zarten schwarzen Ringeln ist vom Ufermarkt. Dazu trage ich mein gestern gezeigtes Tuch, das den Hals morgens wärmt, aber nicht zu warm ist.


Diese Kombination hatte ich auch in Dänemark dabei. Und weil dort das Licht viel besser ist, zeige ich einfach mal noch zwei Fotos. Auf dem ersten Bild ganz oben habe ich beide Zipfel vorn. Hier auf dem zweiten Bild trage ich einen vorn und einen hinten.


Und hier seht Ihr, wie sich das Tuch um die Schultern schmiegt. Woran das genau liegt, habe ich schon gestern geschrieben.

Mehr selbst gemachte Kleidung wird auf dem MMM-Blog gezeigt, z.B. trägt Vorturnerin Dodo heute einen wunderschönen, blau geblümten Rock.


Dienstag, 20. September 2016

Gestrickt: Herbst-Tuch inspiriert von Martina Behm und Stephen West


Zu Beginn des kalendarischen Sommers, als das Wetter eher herbstlich war, habe ich einige Tücher nach Anleitungen von Martina Behm gestrickt, aber noch gar nicht hier gezeigt. Ich zeige sie auch heute nicht, weil sie mir jetzt im Herbst zu warm sind.


Ich hatte da aber noch stark verzwirnte Sockenwolle von meiner Mutter (Reste ohne Banderole), die mir kraus rechts verstrickt zu kratzig war. Deshalb habe ich sie lieber im Rippenmuster verstrickt. Das hat mich an Stephen West erinnert. Und weil der oft so große Farbflächen in seinen Designs hat, kam mir die Idee, die Grundform von Frau Behm mit der Farbaufteilung von Herrn West zu verknüpfen. 


Herausgekommen ist dieses Tuch, das mir im Dänemarkurlaub bereits ein treuer Begleiter war und jetzt im Herbst morgens meinen Hals wärmt.


Es ist extrem elastisch, weil
1. das Garn so stark verzwirnt ist
2. es in 1x1-Rippen gestrickt ist und
3. ich es sehr elastisch mit dem Häkelhaken abgekettet habe.


Die Größe der Farbflächen hat sich aus der jeweiligen Menge an Garn ergeben.
Morgen zeige ich mal Tragefotos. Stay tuned!

Heute mache ich mit bei:


Montag, 19. September 2016

Gehört: "Das Pubertier" von Jan Weiler



Coverbild freundlicherweise vom Hörverlag zur Verfügung gestellt

Titel: Das Pubertier
Autor: Jan Weiler
Erscheinungstermin: 21. April 2014
Live-Mitschnitt, gelesen von Jan Weiler
Hörbuch-CD, 1 CD, Laufzeit: 78 Minuten
ISBN: 978-3-8445-1411-7
Preis: 14,99 € [D], 16,90 € [A], CHF 21,90
Verlag: der Hörverlag

Klappentext:
Sie waren süß. Sie waren niedlich. Jeden Milchzahn hat man als Meilenstein gefeiert. Doch irgendwann mutieren die Kinder in rasender Geschwindigkeit von fröhlichen, neugierigen und nett anzuschauenden Mädchen und Jungen zu muffeligen, maulfaulen und hysterischen Pubertieren. Stimmen klingen wie verstimmte Dudelsäcke, aber die Kommunikation scheint ohnehin phasenweise unmöglich, denn das Hirn ist wegen Umbaus vorübergehend geschlossen. Und doch ist da ein guter Kern. Irgendwo im Pubertier schlummert ein erwachsenes Wesen voller Güte und Vernunft. Man muss nur Geduld haben, bis es sich durch Berge von Klamotten und leeren Puddingbechern ans Tageslicht gewühlt hat. Verdammt noch mal!

Meine Meinung:
Noch sind meine Kinder keine Pubertiere, aber irgendwann werden sie es sein. Also kann es nicht schaden, sich einen Eindruck zu verschaffen, was mich da erwartet. Zumal das Schulkind (8) bereits Zeichen der Vorpubertät erkennen lässt.
Es handelt sich allerdings um keinen Ratgeber. Jan Weiler erzählt Geschichten aus dem Leben mit einem Pubertier, er beschreibt seine Versuche und Lösungsansätze und es ist sehr erfrischend, auch gelegentlich sein Scheitern mitzuerleben. Ich finde das viel hilfreicher als diese Streber-Ratgeber, die uns weismachen wollen, dass doch Erziehung ganz einfach sei, wenn man sich nur an diese und jene Regel hält.
Die Aufnahme ist ein Live-Mitschnitt einer Lesung, übrigens in perfekter Tonqualität. Dabei klingelt Jan Weilers Handy auch mal und man kann mithören, wie er mit seiner (fiktiven) pubertären Tochter telefoniert. Das ist sehr unterhaltsam.
Fazit: Ich hab zwar nichts gelernt, mich aber bestens amüsiert.

Tipp:
"Im Reich der Pubertiere" ist ebenso lustig, allerdings redet Jan Weiler da nicht nur über Jugendliche, sondern er lästert auch viel über Lehrer, engagierte Elternvertreter und andere Erwachsene.

Freitag, 16. September 2016

Gelesen: "Ferien auf Sylt-Krokan" von Nina Kresswitz



Coverbild freundlicherweise vom Verlag zur Verfügung gestellt
(Allerdings finde ich, dass das Foto nicht zum Buch passt.)


Titel: Ferien auf Sylt-Krokan
Autorin: Nina Kresswitz
Preis: 5,99 € (eBook)
(als Taschenbuch nur noch gebraucht erhältlich)
Verlag: Bastei Lübbe
237 Seiten
ISBN: 978-3-7325-0792-4
Erschienen am: 12.02.2015

Klappentext:
Kurz vor dem Sylt-Urlaub zerbröselt Annes Familienidylle. Ihr Mann geht fremd. Was tun? Auf den Schock folgt die Wut. Wenn er es so haben will, bitte! Dann verreist sie eben mit Kind und Kegel ohne Ehemann.
Die Koffer sind gepackt - nichts kann Anne mehr aufhalten. Wenn schon unglücklich, dann wenigstens mit Meerblick! Was sie allerdings nicht weiß: Auf der Insel wartet nicht nur ein Landgasthaus mit herzerwärmendem Familienanschluss auf sie, sondern auch ein Mann der Extraklasse...

Meine Meinung:
Eigentlich wollte ich ja nur in der Bücherei einen Stapel Bücher abgeben, aber dann lag da dieses Taschenbuch. Sylt-Krokan? Hieß das nicht Saltkrokan? Egal, ich lieh es aus, las beim Warten auf die Kinder die ersten Seiten und war sofort in die Geschichte eingetaucht. Sie ist so lebensnah geschrieben, schlägt immer wieder Haken, es ist eine rasante Berg- und Talfahrt. Zwar ist das Ende sehr vorhersehbar, die Figuren sind recht stereotyp und ich würde die Hauptfigur auf jeder dritten Seite gern mal kräftig schütteln und ihr sagen, dass sie total naiv und ihr Mann ein widerliches  Ekelpaket ist, aber trotzdem ist sie mir sympathisch. Dazu kommt das Nordseefeeling, man spürt beim Lesen regelrecht Sonne, Sand und Salzwasser auf der Haut.
Aber eine Sache hat mich wirklich gestört: Es wird mehrmals erwähnt, dass die Autoverlade für den Sylt-Shuttle in Dagebüll sei. Dabei bezeichnet die Autorin sich selbst als "sturmerprobter Syltfan". Die Autoverlade ist in Niebüll! Dagebüll ist der Fährhafen zu den nordfriesischen Inslen. Wieso bemerkt das niemand? Gibt es bei Bastei-Lübbe kein Lektorat?
Ob die anderen Details stimmen, kann ich nicht beurteilen, denn ich war leider noch nie auf Sylt. (Jetzt habe ich einen Ohrwurm.)


Donnerstag, 15. September 2016

Herbstjacken-Knit-Along 2016: Vorstellung




Die Ankündigung des Herbstjacken-Knitalong von Sylvia und Luise hat mich daran erinnert, dass ich ja vor einiger Zeit ein paar Pullover geribbelt habe und davon das hellblaue Garn endlich wieder verstrickt werden will:


Es soll ein Cardigan werden, inspiriert vom Featherweight (Ravelry-Link), aber mit der Raglan-Konstruktion vom Simple-Summer-Tweed-V-Neck (den ich schon erfolgreich in grau und dunkelblau gestrickt habe), allerdings muss ich die Raglan-Zunahmen an die Maschenprobe anpassen, weil das Garn viel dünner ist.

Und dann liegt da noch Polyacryl von meiner Mutter. 450 g in himbeerrot und 300 g in schwarz:


Daraus will ich einen Poncho häkeln, aber nicht in dieser typischen, spitz zulaufenden Form, sondern eher rechteckig, vielleicht mit Lochmuster.

Treffpunkt zum Herbstjacken Knit Along ist noch bis Samstag bei Luise
Sylvia und Luise, habt vielen Dank für Eure Initiative!



Mittwoch, 14. September 2016

Me Made Mittwoch: Morgens kalt, mittags heiß



Es ist zwar Mitte September, aber tagsüber immer noch heiß mit über 30 °C. Ich mag das, überhaupt war dieser Sommer ganz nach meinem Geschmack: Im Juni und Juli war es oft bewölkt und regnerisch, sodass ich die Kinder und mich nicht eincremen musste. Außerdem waren die Nächte erträglich, sodass wir gut schlafen konnten. Jetzt sind wir vorgebräunt (ja, das auf dem Foto ist meine Sommerfarbe, dunkler werde ich nicht), weil wir trotzdem (bzw. deshalb) immer viel draußen waren, und der UV-Index ist nicht mehr so hoch, sodass wir jetzt nach der Schule oder am Wochenende ohne Sonnencreme am Wasser sein können und schwimmen oder plantschen können. Nachts ist es mit 12 bis 15 °C wieder kühl und wir können gut schlafen.

Heute früh (Schulbeginn ist bei uns um 7:40 Uhr!) wärmte mich meine Strickjacke, die ich hier vor drei Jahren zum ersten Mal gezeigt habe, da war Anfang September schon Strumpfhosenwetter. Dazu trage ich meinen Tischdeckenrock und ein Kaufshirt.

Mehr Me Made Kleidung gibt es auf dem MMM-Blog.


Dienstag, 13. September 2016

Magneten kann man nie genug haben...


Unsere Wohnungstür ist zwecks Einbruchsschutz mit einer Stahlplatte verstärkt. Ihre Innenseite zieren Dutzende von Kinderzeichnungen. Am Kühlschrank hängen Stundenpläne und Fotos. Am Türrahmen zwischen Flur und Wohnzimmer sammeln sich Ansichtskarten, die uns liebe Menschen geschickt haben. Wenn die Spülmaschine startbereit ist, hängen wir einen "Mach mich an!"-Zettel an ihre Klappe. Wenn wir etwas Wichtiges nicht vergessen wollen, hängen wir einen Zettel (z.B. "Glasmüll mitnehmen!") an den Sicherungskasten neben der Wohnungstür.
Alle diese Dinge werden von Magneten gehalten. Wir brauchen also wirklich viele davon.


Neulich habe ich acht Stück sehr billig gekauft und mit einfachen Mitteln verschönert.


Mit Washitape, Nagellack (in Farben, die ich nicht mehr trage), Klebesternchen und Webband-Einnähern (na, wer erkennt ihre Herkunft?) verziert sind alle schon im Einsatz, um wichtige Sachen festzuhalten.

Meine kleine Bastelei macht mit bei:

Montag, 12. September 2016

Gehört: "Smaragdgrün - Das Filmhörspiel"



Coverbild freundlicherweise vom Hörverlag zur Verfügung gestellt

Titel: Smaragdgrün - Das Filmhörspiel
Autor: Kerstin Gier
gelesen von Maria Ehrich, Jannis Niewöhner, Rufus Beck und anderen
Altersempfehlung: ab 13 Jahren
2 Audio-CDs, Laufzeit: 112 Minuten
ISBN: 978-3-8445-2085-9
Preis: € 14,99 [D], € 14,99 [A], CHF 21,90
Verlag: der Hörverlag
Erschienen: 27.06.2016

Klappentext:
Gwendolyn ist am Boden zerstört. War Gideons Liebesgeständnis nur eine Farce, um ihrem großen Gegenspieler, dem düsteren Graf von Saint Germain, in die Hände zu spielen? Fast sieht es für die junge Zeitreisende so aus. Doch dann geschieht etwas Unfassbares, das Gwens Weltbild einmal mehr auf den Kopf stellt. Für sie und Gideon beginnt eine atemberaubende Flucht in die Vergangenheit. Und über allem steht die Frage, ob man ein gebrochenes Herz heilen kann?

Meine Meinung:
Wie schon bei den ersten beiden Teilen Rubinrot und Saphirblau weicht die Handlung von der Romanvorlage ab, aber das liegt natürlich am Kinofilm und nicht am Hörspiel. Mir hat es sehr gut gefallen, nur manchmal überlagern sich die Dialoge mit der Stimme der Erzählerin, das fand ich etwas anstrengend, weil ich zwar zwei Ohren habe, aber mich trotzdem nicht auf mehrere Stimmen gleichzeitig konzentrieren kann. Ansonsten ist die Tonqualität aber perfekt. Inhaltlich finde ich die Geschichte wirklich spannend mit einigen Überraschungen, an die ich mich gar nicht mehr erinnern konnte. Besonders hat mir gefallen, dass Gwen sich von ihrer passiven Rolle endlich löst und ihr Schicksal selbst in die Hand nimmt. Frauenpower vom Feinsten!

Tipp:
Bei Amazon Prime gibt es den zweiten Kinofilm Saphirblau zurzeit kostenlos.

Donnerstag, 8. September 2016

Gelesen: "Rosen, Tulpen, Nelken" von Heike Wanner



Coverbild freundlicherweise vom Verlag zur Verfügung gestellt.


Ullstein Verlag
Taschenbuch, Broschur
320 Seiten
ISBN-13 9783548285726
Erschienen: 11.10.2013
€ 9,99 [D] € 10,30 [A]

Klappentext:
Die Physikerin Sophie Lensing staunt, als sie plötzlich das Poesiealbum ihrer früh verstorbenen Mutter in den Händen hält. Jahrzehntelang hatte es unbemerkt im Keller gelegen. Als Sophie neugierig darin blättert, stellt sie fest, dass sie keinen der Namen darin kennt. Wieso hatte ihre Mutter offenbar alle Kontakte abgebrochen? Mit ihren besten Freundinnen Vanessa und Sandra macht Sophie sich im Wohnmobil auf eine Spurensuche quer durch Deutschland. Sie ahnt nicht, wie sehr die Reise ihr eigenes Leben verändern wird … Ein hinreißender Roman über Mütter und Töchter und die Geheimnisse, die sie bewahren.

Meine Meinung:
Ich lese die Romane von Heike Wanner zwischendurch sehr gern. Sie sind unterhaltsam und haben meist einen pfiffigen Aufhänger für die Story. Mal geht es um alte Tagebücher (darüber hab ich hier geschrieben), mal um alte Briefe (hier schrieb ich davon). Diesmal geht es um ein Poesiealbum.
Zwar ist die Geschichte teilweise sehr vorhersehbar, aber es gibt auch Wendungen, mit denen ich nun wirklich nicht gerechnet habe.
Die Stadt Berlin in den 80er Jahren und heute spielt eine große Rolle, aber da hätte die Autorin lieber etwas mehr recherchieren sollen. Die UdK hieß damals noch HdK. Und man fährt von Niedersachsen aus mit dem Auto bzw. Wohnmobil wohl kaum über Landstraßen nach Berlin. Dort parkt man auch nicht am Funkturm, um dann mal eben zu Fuß (!) in Mitte shoppen zu gehen.
Aber wenn man sich hier nicht auskennt oder über diese Detail hinwegsehen kann, ist das Buch eine durchaus nette Lektüre.

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...