Samstag, 12. Oktober 2013

Gelesen: "Dark Lover" (Black Dagger Band 1) von J.R. Ward



Kein Coverbild. Leider habe ich auf die Schnelle nicht herausgefunden, ob und wie man das Cover der Originalausgabe in einer Rezension zeigen darf. Aber wer wissen will, wie das Buch aussieht, kann z.B. hier nachschauen.

Klappentext:
In the shadows of the night in Caldwell, New York, there's a deadly turf war going on between vampires and their slayers. There exists a secret band of brothers like no other - six vampire warriors, defenders of their race. Yet none of them relishes killing more than Wrath, the leader of The Black Dagger Brotherhood.
The only purebred vampire left on earth, Wrath has a score to settle with the slayers who murdered his parents centuries ago. But, when one of his most trusted fighters is killed - leaving his half-breed daughter unaware of his existence or her fate - Wrath must usher her into the world of the undead - a world of sensuality beyond her wildest dreams.



Meine Meinung:
Der Anfang des Buches war recht spannend. Und die erste Liebesnacht von Beth und Wrath war auch sehr aufregend. Aber ansonsten verstehe ich den Hype nicht, der um Black Dagger gemacht wird. Die Namen der Vampire sind kaum auszuhalten. Die Charaktere sind nur stereotyp. 
Ich habe nicht verstanden, warum die Lessers überhaupt Jagd auf Vampire machen. Überhaupt fand ich die Kapitel über diese Vampirjäger so langweilig, dass ich sie irgendwann größtenteils nur quer gelesen oder sogar ganz überblättert habe. Die Story ist so flach, dass ich Mühe hatte, sie nicht komplett zu übersehen: Die Lessers beobachten die Vampire, die Vampire spionieren die Lessers aus und die Polizei hat keine Ahnung, was los ist, mischt aber auch irgendwie mit. Es gibt eine Hochzeit, einen Showdown, der diese Bezeichnung gar nicht verdient, weil kaum etwas passiert. Und am Ende wird derjenige König, den sowieso alle schon lange als König bezeichnen. *gähn*
Am schlimmsten fand ich, dass die Affaire zwischen Beth und Wrath, die ja sehr vielversprechend, also mit Spannung und Erotik geladen, begonnen hatte, etwa nach der halben Geschichte zum absoluten Kitsch abgleitet. Der große starke Kämpfer wird so soft und will nur noch mit seiner Süßen kuscheln, auch in Gegenwart seiner Vampirkumpels.
Sehr merkwürdig fand ich auch die Sache mit dem Blut, dass die Vampire voneinander trinken. Klingt nach Perpetuum Mobile.
Nein danke. Dann doch lieber "Der kleine Vampir". Der ist lustiger, spannender, logischer und sogar romantischer.

Kommentare:

  1. Ich *glaube*, dass man keine Coverbilder einstellen darf. Ich mach immer so Schummelfotos, wo man nicht das ganze Cover sieht und hoffe, dass sich niemand bei mir beschwert. ;-)

    Das Buch klingt echt gräßlich! :D

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    1. Ich habe gelesen, dass man für Rezensionen deutscher Bücher ein Coverbild zeigen darf, wenn das Buch mit genau diesem Cover noch offiziell verkauft wird. Die Verlage stellen dann auch meist das Cover zum Download zur Verfügung, das nutze ich gern und verlinke es direkt, sodass das Bild bei mir auch verschwindet, wenn es beim Verlag verschwindet.
      Man muss dabei aber bestimmte Richtlinien einhalten, also z.B. das ganze Cover zeigen, nichts verfremden oder so, man muss ISBN, Preis und Klappentext dazu schreiben und die eigene Meinung deutlich kennzeichnen. Und es darf nur das Cover gezeigt werden, bloß nicht ein Autorenfoto oder so, da hat es schon böse Abmahnungen gegeben.

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