Mittwoch, 31. August 2011

Gelesen: Die Poenichen-Trilogie von Christine Brückner



Es begann damit, dass ich den ersten Teil als Hörbuch gehört hatte. Er war von Eva Mattes gelesen und ich war schwer begeistert. Dann habe ich mich daran erinnert, dass meine Ma die Trilogie in Buchform besitzt, also habe ich sie mir von ihr geliehen und gelesen. Den ersten Teil fand ich als Buch sogar noch besser, weil das Hörbuch nur eine gekürzte Fassung war.
Beim zweiten Teil allerdings gibt es ein paar Dinge, die mir nicht gefallen. Da werden plötzlich größere Zeitsprünge gemacht, nach denen dann plötzlich wichtige Personen mitspielen, die nicht richtig vorgestellt werden. Der zweite Teil wirkt gehetzt und eckig, während der erste eine schöne Langsamkeit hatte und einfach rund war. Aber das ist vielleicht gerade die Absicht der Autorin, denn im ersten Teil geht es um das immer gleiche Leben in Hinterpommern, während der zweite Teil das Leben nach der Flucht bzw. Vertreibung am Ende des zweiten Weltkriegs beschreibt.
Ich würde fast vermuten, dass die Autorin eine typische Fortsetzung geschrieben hat. Aber sie hat bereits im ersten Band viele Details vorgegriffen, die dann im zweiten Band vorkommen. Als hätte sie es von Anfang an als Trilogie geplant.
Der dritte Teil ist wieder runder und es ist schön zu lesen, was aus den Kindern geworden ist.

Montag, 29. August 2011

Sie wollte die sein, die Design designt...

Und deshalb habe ich mal beim Wettbewerb von Bon Prix mitgemacht, auf den Frau Kännchen hingewiesen hat und bei dem sie auch in der Jury sitzt:





Vom 22.9. bis 3.10. darf abgestimmt werden. Wer mitvotet, kann dabei auch etwas gewinnen, es ist also sozusagen eine Win-Win-Situation. Wer mir seine Stimme geben will, findet meine Entwürfe in der Wettbewerbsgalerie dann am besten, indem er meinen Namen (Henriette Orlik) oder den Design-Titel ("Eisenbahn und Schafe" bzw. "Nachtzug mit Schafen") ins Suchfeld eingibt. Man darf seine Stimme auch mehrmals abgeben. Also wenn Ihr Euch nicht entscheiden könnt, welche meiner Züge und Schafe schöner sind, könnt Ihr auch beide wählen. ;-)

Sonntag, 28. August 2011

7 Sachen

Eine tolle Idee von Frau Liebe:

Immer wieder sonntags 7 Bilder von 7 Sachen, für die ich an diesem Tag meine Hände gebraucht habe. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig.


Das Baby wieder auf den Rücken gedreht, nachdem es sich zum ersten Mal allein auf den Bauch gedreht hatte.

Eine Wintermütze Modell "Bankräuber" für das große Kind fertig gestrickt und gleich die Fäden vernäht.

Ein paar Runden an den Gattensocken gestrickt.

Eine kleine, selbst genähte Tasche zum Baby-Nessecaire ernannt und befüllt, damit das Zeug nicht immer lose auf dem Wickeltisch herumfliegt.

Baby über den Flohmarkt geschoben.

Den (vor zwei Jahren selbst genähten) Sitzsack stärker ausgepolstert (mit Stoff- und Wollresten), wieder zugenäht und hinterher mich selbst und die nähere Umgebung entkrümelt.

Mit dem großen Kind auf dem Spielplatz gespielt.
Dabei unter anderem auf einem 6 cm schmalen Balken balanciert. Was war ich froh, als ich am anderen Ende heil ankam. Kaum zu glauben, dass ich mal im Turnverein war und auf dem Schwebebalken Sprünge, Handstand und Rolle vorwärts machen konnte.

Freitag, 26. August 2011

Einkaufstasche

Unsere alte Einkaufstasche war nun wirklich alt, dreckig (auch die Waschmaschine konnte hier nicht helfen) und an vielen Stellen kaputt (und bereits x-mal von mir geflickt). Da der Gatte meinte, sie hätte die idealen Maße, habe ich  eine neue mit genau denselben Maßen genäht. Der Außenstoff (sehr feste Baumwolle) war mal ein Sofaüberzug vom Hackbällchen-Möbelhaus, den wir nicht mehr brauchen, seitdem wir keine Katzen mehr und außerdem ein neues Sofa haben. Der Innenstoff (auch sehr feste Baumwolle)... na was wohl?... war ein Schrankfund meiner Ma.


Der Gatte findet sie sehr schön. Prima! Dann geht er nämlich auch gern einkaufen.

Donnerstag, 25. August 2011

Drei am Donnerstag N° 85



1. Von welchem Buch bist du zum ersten Mal so richtig gefesselt worden?
Das war "Geheimnis um eine giftige Feder" von Enid Blyton und ich war 8 Jahre alt.

2. Von wem würdest du dir gern etwas vorlesen lassen?
Von Farin Urlaub. Man merkt deutlich, dass er privat sehr viel liest.
Da macht das Zuhören Spaß. Allerdings müsste es auch ein Text sein, der mich interessiert.



3. Hast du eine tägliche oder wöchentliche Pflichtlektüre? Welche?
Außer dem Newsletter von Cleankids fällt mir da nichts ein, das wirklich regelmäßig täglich oder wöchentlich erscheint. Monatlich lese ich die Apotheken-Zeitschrift "Baby & Familie".


Vielen Dank für die Idee, liebe Kirstin.

Mittwoch, 24. August 2011

Mama-Tipp: Schutz vor Sonne, Wind, Insekten, Grabschern,...

Es gibt hübsche Schirme und Sonnensegel für Kinderwagen. Aber die sind mir zu unpraktisch und zu teuer. Außerdem gibt es eine viel billigere, einfachere Lösung: Ein buntes Tuch, das mit Wäscheklammern befestigt wird. In meinem Fall ist es ein Pareo. Er spendet Schatten, das Baby hat was zu schauen und kein Fremder grabscht mehr in den Wagen. Das ist mir nämlich ohne Tuch schon ganz oft passiert, egal ob in Bus & Bahn oder beim Bäcker. Ich mag das nicht! Ich weiß doch nicht, ob die sich die Hände gewaschen haben, nachdem sie auf dem Klo waren...

Den Trick habe ich von meiner großen Schwester. An dieser Stelle wink ich mal rüber ans andere Ende der Welt! *knuddel*

Totaler Schutz vor allem.

Einfache Befestigung mit Wäscheklammern.
Große Bügelklammern funktionieren auch prima.

Wie ein Sonnensegel. Einfach das Tuch am Schiebebügel festknoten
oder an der Tasche festklemmen, die daran hängt.

Halbseitig offen, wenn von einer Seite die Sonne
 scheint, aber das Baby rausschauen will.

Wenn man es nicht braucht, kann man es klein zusammenwickeln
und festklemmen oder am Fußende in die Babytasche stecken.

Dienstag, 23. August 2011

Wir trauern um Loriot.

Gestern starb Deutschlands größter Komiker im Alter von 87 Jahren.




Aus alt mach neu

Manchmal geht alles gleichzeitig kaputt.

In diesem Fall sind es zum Glück nur alle unsere Bezüge für kleine Kopfkissen (40x40).

Aber ich habe ja noch die schöne, alte Regenbogenbettwäsche.
Ich habe einfach einen alten Bezug auf den großen Kissenbezug gelegt
und mit dem Rollschneider großzügig ausgeschnitten, sodass ich 
genügend Nahtzugabe hatte. 

Da ich sogar die alten Knöpfe und Knopflöcher benutzen konnte,
hatte ich ruck zuck zwei neue Bezüge genäht. So mag ich das.

Der Rest reicht leider nicht mehr für weitere kleine Kissen,
aber man kann ihn sicher noch anderweitig verwenden.

Montag, 22. August 2011

Mama-Tipp: Babyzähne


Es gibt ja spezielle Zahnpflege-Lernsets für Babys. Beim ersten Kind haben wir so etwas auch gekauft, aber kaum benutzt, denn die "echte" Zahnbürste war doch viel spannender. Jetzt zahnt das zweite Kind und wir greifen einfach gleich zur richtigen Zahnbürste. Beim ersten Mal habe ich sie dem Baby einfach gegeben und es hat sie gleich in den Mund gesteckt und lachend hin- und hergebürstet. Beim zweiten Mal habe ich dann einen Hauch Kinderzahnpasta auf die Borsten gegeben und die Kauleisten oben und unten komplett gebürstet. So gewöhnt es sich gleich daran, selbst wenn es ja eigentlich nur nötig wäre, die zwei Zähnchen zu putzen, die schon da sind. Aber wenn man einfach überall putzt, erwischt man die bereits vorhandenen Zähne auf jeden Fall und auch in Zukunft alle bisher noch unentdeckten Zähne. Das Baby findet das Zähneputzen sehr angenehm und darf anschließend natürlich auch immer selbst eine Runde schrubben.


Wir putzen übrigens mit fluoridhaltiger Zahnpasta. Es ist nämlich viel besser, das Fluorid gezielt dort zu applizieren, wo es gebraucht wird, als es in Tablettenform einmal durch den ganzen Körper zu schicken.
An dieser Stelle knuddel ich mal meine große Schwester am anderen Ende der Stadt für die zahnmedizinische Beratung. *wink*

Sonntag, 21. August 2011

7 Sachen

Eine tolle Idee von Frau Liebe:
Immer wieder sonntags 7 Bilder von 7 Sachen, für die ich an diesem Tag meine Hände gebraucht habe. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig.




mit dem großen Kind gespielt

Brombeeren gepflückt und mit Hirsebrei gegessen

eine Hose repariert

ein paar Tomaten vom Balkon gepflückt
(die Pflanzen sind schön völlig hinüber,
aber sie produzieren immer neue Tomaten)

mit einer Hand Wäsche auf dem Balkon aufgehängt und dabei mit dem anderen Arm das Baby rumgetragen

Erdbeeren gepflückt

Gattensocken weiter gestrickt

Ich wünsche allen noch einen schönen Sonntagnachmittag und morgen einen guten Start in die neue Woche!

Samstag, 20. August 2011

Mama-Tipp: Stillhilfe


Wenn eine Mama ihr Baby stillen möchte, gibt es ein paar Dinge zu beachten. Dass Nikotin, Alkohol und die meisten Medikamente verboten sind, ist klar. Auch mit Kaffee sollte man vorsichtig sein. Was viele nicht wissen: Pfefferminze, Salbei und Petersilie hemmen die Milchbildung bzw. den Milchfluss. Also lieber vorsichtig sein mit Tees, Kaugummis, Halsbonbons und Kräutersoßen!

Malzbier* regt die Milchbildung an, besser als Fencheltee! Jedenfalls bei mir wirkt ein halber Liter Malzbier besser als ein Liter Fenchel-Anis-Kümmel-Tee. Und es schmeckt besser. Mir jedenfalls.

Welche Marke man trinkt, ist Geschmacksache. Ich mag die oben abgebildete am liebsten, nicht nur des Geschmacks wegen, sondern weil die Plastikflaschen leicht sind, einen Schraubverschluss haben und nicht zerbrechen, wenn sie vom Tisch fallen. Das ist mit kleinen Kindern ein wichtiger Punkt.

Aber Achtung: Fremde schauen manchmal komisch, wenn man beim Kinderwagenschieben aus braunen Flaschen trinkt...

*Ja, es heißt nicht mehr Malzbier, weil es keinen Alkohol enthält. Aber warum wird dann nicht auch alkoholfreies Bier umbenannt???

Freitag, 19. August 2011

Gelesen: "Ein Teil Heimat seid Ihr für mich - Rundbriefe einer Mädchenklasse 1944-2000"




Die Schulfreundinnen haben damals 1944 nach dem Abitur in Schlesien und vor dem Beginn des Reichsarbeitsdienstes beschlossen, miteinander in Kontakt zu bleiben. Zu diesem Zweck wurde ein Heft immer reihum von einer zur anderen geschickt und jede schrieb ihren Brief hinein. So konnte jede lesen, was die anderen erlebt haben und auch selbst berichten. Niemand wurde ausgelassen und man musste dennoch nur einmal schreiben. Allein diese Idee finde ich genial. 
Das spannende daran ist aber, dass es von der Nazizeit über Flucht und Vertreibung, Wiederaufbau, Wirtschaftswunder, den kalten Krieg, den Mauerfall und die Wiedervereinigung den gesamten Zeitraum von damals bis heute aus der Sicht dieser Frauen dokumentiert. Natürlich ist viel alltägliches dabei wie Arbeit, Kinder, Haushalt. Aber es ist auch sehr vielseitig. Da schreiben Frauen aus Ost und West, Hausfrauen, Mütter, Karrierefrauen, Professorinnen. Und natürlich sind sie nicht immer einer Meinung. 

Dieses Buch ist absolut lesenswert! 

Donnerstag, 18. August 2011

Recycling-Longsleeve

Das Baby zahnt, obwohl es noch keine vier Monate alt ist. Oben sieht man die Ecke eines Eckzahns und unten zwei Ecken eines Backenzahns. Dementsprechend habe ich in den letzten Tagen viel Zeit damit verbracht, das Baby durch die Gegend zu tragen und die Kauleisten zu massieren. Osanit hilft auch manchmal.

Aber eine Sache ist trotzdem fertig geworden:
Das große Kind braucht noch mehr Longsleeves, also habe ich ein graues T-Shirt des Gatten recycelt. Die Ärmel sind aus Trikotstoff in türkis, natürlich wieder ein Schrankfund meiner Ma.

Das Foto ist leider etwas unscharf.

Beim letzten Shirt ist leider recht schnell die Naht am Ärmelende gerissen, weil sich das große Kind am liebsten selbst an- und auszieht. Deshalb habe ich sie diesmal mit dem elastischen Dreifach-Zickzack genäht. 

Den Halsausschnitt habe ich besser gemacht als beim letzten Mal, jetzt sitzt das Shirt viel besser. Leider ist es insgesamt noch etwas zu groß. Naja, dann wird es halt zu Weihnachten passen oder im nächsten Jahr. Es ist ja damit zu rechnen, dass das Kind noch eine Weile wächst.

Sonntag, 14. August 2011

7 Sachen

Eine tolle Idee von Frau Liebe:
Immer wieder sonntags 7 Bilder von Sachen, für die ich an diesem Tag meine Hände gebraucht habe. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig.




Die ersten Erdbeeren geerntet.

Kaffee getrunken.

Mit dem großen Kind ein Gartenbuch angeschaut.

Bananenquark gerührt.

Vorletzte Tomaten geerntet.

Stecknadeln in Stoff gepiekt.

Ein wenig Freihandmaschinensticken geübt.

Samstag, 13. August 2011

Mama-Tipp: Zum Start ins neue Schuljahr...

...möchte ich allen Eltern empfehlen, diesen Artikel zu lesen:
http://www.cleankids.de/2011/08/11/kaum-recyclingpapier-im-schulranzen/14956


Bildquelle: www.cleankids.de

Bei Cleankids kann man auch einen prima Newsletter abonnieren, der regelmäßig über z.B. Rückrufe informiert, wenn z.B. Schadstoffe in Lebensmitteln, Spielsachen oder Kleidung gefunden wurden. Da ich solche Rückrufe immer verpasse, wenn sie in den Radionachrichten gemeldet werden, bin ich froh, dass es diesen Newsletter gibt.

Freitag, 12. August 2011

Freitagsfüller


1. Früher oder später werde ich mir endlich eine neue Nähmaschine kaufen.
2. Mama aber im Herzen noch ein Kind.
3. Kann bitte mal jemand ein selbstreinigendes Bad erfinden
4. Nach zwei Kindern ist die Familienplanung abgeschlossen, aber träumen ist doch erlaubt.
5. Mein Leben ist einfach und das ist gut so.
6. Facebook interessiert mich rein gar nicht.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf lieben Familienbesuch, morgen habe ich eine Arbeitsrunde im Garten geplant und Sonntag möchte ich vielleicht mal wieder auf den Flohmarkt oder zum Summer Pop Shopping!

Vielen Dank an Barbara!
http://scrap-impulse.typepad.com/

Donnerstag, 11. August 2011

Gelesen: "Eltern sein dagegen sehr - Heitere Gedichte für die Helden des Alltags"



Vom Kinderwunsch bis zu den Enkelkindern findet man in diesem Buch Gedichte von Fontane, Busch, Kästner, Münchhausen, Goethe, Rilke,...

Ich habe dieses Buch in den letzten Tagen immer beim Stillen gelesen. Das hat thematisch sehr gut gepasst. Und wenn das Baby satt war, konnte ich das Buch jederzeit beiseite legen. Bei Romanen kann ich das nicht immer, wenn ich gerade mitten in einem Kapitel bin.

Je nach Dichter haben mir manche Werke gefallen und andere weniger. Insgesamt ist es eine gute Mischung.

Mein Brot-Rezept

Franzi hatte nach meinem Brot-Rezept gefragt. Hier ist es nun...


Zutaten:

500g Mehl*
1 Tütchen Trockenhefe
450 ml warmes Wasser
2 TL Salz
2 EL Balsamico
Butter zum Einfetten der Kastenform

*Ich habe das Brot schon aus Weizen-, Roggen- und Dinkelmehl sowie aus Mischungen dieser Sorten gebacken. Ursprünglich habe ich dabei Vollkornmehl verwendet, aber davon bekommt das Baby leider indirektes Bauchweh, sodass ich jetzt immer normales nehme.



Zubereitung:

Zuerst fette ich die Kastenform mit Butter ein.

Dann mische ich alle Zutaten mit dem Rührgerät mit Knethaken in einer großen Schüssel.

Sobald die Masse homogen ist, fülle ich sie in die gefettete Kastenform und stelle sie in den kalten (!) Backofen. Den schalte ich dann auf ca. 30 bis 40°C mit Umluft und lasse so den Teig 30 Minuten gehen.

Anschließend erhöhe ich die Temperatureinstellung auf 200°C und lasse das Brot weitere 50 Minuten im Ofen.

Abschließend schalte ich den Ofen aus, öffne seine Tür und lasse so das Brot abkühlen. Auch wenn es schwer fällt, muss man das Brot wirklich richtig auskühlen lassen, bevor man es aus der Form nimmt und schneidet, sonst klebt und zerkrümelt es.


Anmerkungen:

Wenn man den Teig nicht zügig verarbeitet und in den Ofen schiebt, geht er so sehr auf, dass er über den Rand der Form quillt. Wenn es sich nicht vermeiden lässt, z.B. weil man erstmal eine Runde das Baby stillen oder herumtragen muss (das soll ja vorkommen...), dann verteilt man den Teig besser gleich auf zwei Backformen. Das Brot wird dann aber deutlich lockerer.

Die Details muss jeder selbst optimieren. So hat z.B. Roggenmehl eine geringere Dichte als Weizenmehl, sodass ein reines Roggenbrot größer ist und eine größere Backform braucht, damit sie nicht überläuft.

Man kann natürlich auch mit den Händen einen Laib formen und auf das gefettete Backblech legen. Das ergibt dann mehr Knusperkruste und das eventuelle Überquellen (s.o.) entfällt.

Die Backdauer hängt natürlich vom Backofen ab. Manche Modelle heizen schneller als andere, sodass das Brot schneller fertig ist.

Um auch wirklich die richtige Temperatur einzustellen, kann ich nur empfehlen, ein Backofenthermometer zu nebutzen (mit 10 Fingern blind zu schreiben ging auch schon mal besser... aber das sieht so lustig aus, das lasse ich jetzt mal so stehen). Denn die meisten Öfen sind gar nicht 200°C heiß, wenn man 200°C einstellt. Manche werden heißer, andere nicht heiß genug. Seitdem ich mein Backofenthermometer benutze (ha! geht doch!), kann ich meine Rezepte auch gut in fremden bzw. neuen Öfen backen. Wenn man schon so oft umgezogen ist wie ich, weiß man das zu schätzen.

Bis vor ein paar Jahren wusste ich übrigens nicht, dass man die Knethaken richtig herum ins Rührgerät einsetzen muss. Wenn man sie nämlich vertauscht, kriecht der Teig beim Rühren immer an den Haken hoch. Und das ist mir jedesmal passiert! Deshalb habe ich Brotteig, Pizzateig etc. früher immer von Hand geknetet.

So, genug geschwatzt.
Viel Spaß beim Nachbacken!

Mittwoch, 10. August 2011

Tasche für die Kamera


Am Vorabend unseres kürzlich stattgefundenen Zoobesuchs fiel mir auf, dass ich gar keine Tasche für meine Kamera habe. Also habe ich nach dieser Anleitung von Kai Anja schnell eine genäht. Es ging viel schneller als ich dachte.

Leider kann ich sie hier nur leer zeigen, denn wenn die Kamera in der Tasche ist, kann ich mit ihr ja nicht fotografieren.

Die Stoffe sind übrigens wieder Schrankfunde meiner Ma.

Dienstag, 9. August 2011

Zeigt her eure Blumen!

Frau Kitz hat zum Blütenrausch aufgerufen!
Da streue ich doch noch schnell ein paar meiner Gartenblumen auf ihren virtuellen Blütenteppich:


blauer Hibiscus

rosa Hibiscus

Erdbeere (nicht so spannend, aber dafür 
hoffentlich in ein paar Wochen sehr lecker)

Montag, 8. August 2011

Ein Ufo, so alt wie ich...



Meine Ma hat für ihre ersten beiden Babys damals je eine Decke aus Granny Squares mit einem passenden Kissen gehäkelt. Für mich wollte sie das auch machen, aber leider hat sie es nicht geschafft. Die beiden Kissenhälften hatte sie immerhin schon fertig, aber sie lagen seitdem in ihrem Schrank.

Neulich hat sie sie mir mitgebracht und gefragt, ob ich was daraus machen will. Na klar!




Das Inlet habe ich aus weißer Baumwolle genäht.



Dann habe ich Stoff-, Nähgarn- und Wollreste zerschnippelt...



...und das Inlet damit gefüllt.
Schließlich wird Bastelwatte aus Erdöl gemacht und das ist eh schon knapp. 
Und solche Reste haben wir schließlich alle. Jeder Schnipsel kann genutzt werden!


Ein paar Tribbles* lagen bisher ungenutzt im Schrank.
Rein damit! Inlet zugenäht, ins Kissen gesteckt und dann 
das Kissen zugehäkelt.



Passt zwar gut zu unserem Sofa,...


...aber noch besser zum Babyzimmer.

* Wer nicht weiß, was Tribbles sind, schaut mal hier.
Mr. Spock und Graf Zahl waren übrigens die Helden meiner Kindheit. :-D