Mittwoch, 4. Februar 2015

Me Made Mittwoch: Projekt Kleiderschrank einmal anders



Beim MMM-Rückblick am Jahresanfang hatte ich ja geschrieben, dass ich den Flausch-Raglan noch einmal überarbeiten sollte. Das habe ich jetzt gemacht. Der Ausschnitt ist jetzt etwas enger, das Flauschgarn verschluckt zum Glück das Maschenbild, denn so konnte ich die Maschen an der Anschlagkante einfach aufnehmen, ein paar Runden in die andere Richtung stricken und wieder abketten. An den Ärmeln habe ich die Bündchen aufgetrennt, ca. 5 cm glatt rechts gestrickt und dann etwas engere Bündchen gemacht. Jetzt gefällt mir der Pulli besser und ich ziehe ihn wieder öfter an.


Kennt Ihr das? Da stapeln sich die Sachen im Kleiderschrank, aber es ist nichts zum Anziehen da! Aber nicht mit mir! Ich will meine vorhandenen Pullis so ändern, dass ich sie (wieder) gern anziehe. Und damit ich das wirklich mache, lasse ich sie nicht im Schrank, sondern habe sie jetzt ins Todo-Regal gelegt. (Das im Hintergrund sind übrigens ungelesene Bücher. Passt doch gut oder?)

1. der limettengrüne Alpakapulli (links oben): ich werde das Mittelstück heraustrennen und etwas weiter neu stricken.
2. der dicke rote Pulli: Er ist zu dick, vor allem an den Ärmeln, um unter einer Winterjacke getragen werden zu können. Und statt Jacke ziehe ich ihn nie an, weil mir dann im Bus und in der Kita schnell zu warm ist. Ich will ihn auftrennen und als Jacke neu stricken, die kann man dann nämlich öffnen!
3. der hellblaue Frühlingspulli von 2012: Ausschnitt und Ärmel ändern
5. der Doppler-Effekt -Pulli: auftrennen und neu stricken, vielleicht mit anderem Garn kombinieren, denn die Farbe steht mir so leider nicht.


Es sind übrigens noch genug Pullis und Strickjacken im Schrank, die ich zurzeit anziehe. Auf diesem Foto fehlt nur die dicke lila Weste, weil sie gerade in der Wäsche ist.


Und jetzt noch ein Leckerbissen für die Älteren unter uns: Dieses Sweatshirt war mal schwarz. Meine Schwester hat es damals (1990???) vom Musicalbesuch mitgebracht und selbst ein paar Jahre getragen. Irgendwann hat sie es mir überlassen und seitdem trage ich es zuhause im Kuschelmodus rauf und runter. Jetzt waren die Ärmelbündchen aber so kaputt, dass ich etwas tun musste. Wie gut, dass ich noch Rippen-Jersey von meiner Upcyclingaktion neulich hatte, daraus habe ich einfach neue Bündchen gezaubert. Das hat keine halbe Stunde gedauert und jetzt kann ich wenigstens dem Paketboten wieder die Tür öffnen, ohne mich für meine kaputten Ärmel schämen zu müssen. Bei unserer ersten Begegnung vor fast fünf Jahren sagte er übrigens: "Da ist wohl jemand Musical-Fan!" Ich wusste gar nicht, was er meint. Ich habe nämlich Cats noch nie gesehen. Vielleicht sollte ich das endlich mal nachholen...

Mehr selbstgemachte Kleidung an echten Menschen und vielleicht auch Geschichten aus dem Kleiderschrank finden wir auf dem MMM-Blog. Dort zeigt uns Wiebke heute ein wunderbares Reisekleid mit superlangen Ärmeln. Ja, wer seine Kleidung selber macht, kann die Ärmellänge auch selbst bestimmen. Das ist doch super! *wink zu Wiebke*



Kommentare:

  1. Kleiderschrank voll und nichts anzuziehen - das kommt mir sehr sehr bekannt vor...
    Durch die Schwangerschaft hat sich mein Körper einfach so stark verändert (und auch mein Geschmack), dass einfach kaum noch etwas meinen Ansprüchen genügt und richtig sitzt...
    Deine Herangehensweise die Sachen wieder so zu machen, dass Du sie wieder trägst finde ich super!
    Und Deine gestrickten Pullover gefallen mir schon lange ziemlich gut :-)

    Liebe Grüße
    Lara

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  2. Heute etliche senffarbene Stricksachen am Start ... Schön!
    Gefällt mir sehr dein Pullover ... Prima zum drüberziehen über Shirt oder Bluse. 3/4 Ärmel gefallen mir daran besonders.

    Liebgruß Doreen

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