Montag, 26. Juli 2021

Gelesen: "Ein Meer aus Licht und Farben" von Sylvia B. Lindström






Titel: Ein Meer aus Licht und Farben
Autorin: Sylvia B. Lindström
ISBN: 9783959103060
broschierte Ausgabe
272 Seiten
Verlag: Eden Books
Erscheinungsdatum: 04.06.2021


Klappentext:
Nach einer schmerzlichen Trennung sieht Sylvia Brandis in Deutschland als alleinerziehende Mutter ohne Job und festen Wohnsitz einer ungewissen Zukunft entgegen. Also gibt sie ihrem Leben eine ganz neue Wendung und wandert mit ihrem dreijährigen Sohn Hauke nach Schweden aus – ein Land, das sie lediglich aus Astrid Lindgrens Kinderbüchern kennt. Ihr Sehnsuchtsort ist eine heile Welt mit einsamen Wäldern, Seen, gemütlichen Holzhäusern, mit freundlichen und toleranten Menschen. In einer solchen friedvollen Idylle soll Hauke aufwachsen.
Doch der Alltag auf Öland, einer Insel im Südosten Schwedens, wo sie schließlich landet, sieht anders aus: Wer hier Fuß fassen will, darf sich für keine Arbeit zu schade sein. Und so gründet Sylvia zusammen mit einem öländischen Fischer eine kleine Firma, die Holzpferde herstellt. Sie verdingt sich zudem als Dolmetscherin, Zeitungsbotin, Aushilfskraft im ambulanten Pflegedienst, Märchenerzählerin für Kinder und Erwachsene und Spezialistin für Problempferde. Nach der Hochzeit mit Haukes »Wunschvater« ist ihr Glück allerdings noch lange nicht perfekt. Denn das Leben hat noch weitaus mehr mit Sylvia vor …

Meine Meinung:
Ich lese gern die Erfahrungen von Menschen z.B. beim Auswandern. Skandinavien ist dabei für mich immer besonders reizvoll, weil ich mich dort schon immer wohl gefühlt habe. Zusätzlich hat mich bei diesem Buch auch die Covergestaltung angesprochen. Die Autorin ist vor etwa 30 Jahren mit ihrem damals kleinen Sohn und zwei Pferden nach Schweden gezogen. Sie berichtet von ihren neuen Nachbarn, von ihrer Arbeit, von kulturellen bzw. gesellschaftlichen Unterschieden. Diese Berichte sind teilweise sehr ausführlich, aber teilweise auch sehr bruchstückhaft. Es kommt mir so vor, als hinge das davon ab, wie gut sie sich an die einzelnen Erlebnisse erinnert oder ob sie damals etwas darüber geschrieben hat, z.B. in Briefen, Tagebüchern oder beruflich in Artikeln oder Büchern. Ich war teilweise etwas verwirrt, wenn irgendwelche Themen auftauchten, ohne dass sie richtig erklärt wurden und dann plötzlich wieder beendet waren. Dieses Buch ist vielleicht die passende Lektüre, wenn man die Werke dieser Autorin kennt, Pferde mag oder nach Schweden auswandern will oder sich dafür interessiert, wie das Leben dort vor 30 Jahren war. Mich konnte es nicht so richtig packen.

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