Dienstag, 16. Juni 2015

Turnbeutel-Hacking: aus 2D wird 3D



Zurzeit muss das große Kind eine Menge Zeug mit zum Schulsport nehmen: Hallenschuhe, Draußenschuhe, Shirt, Ersatzsocken, lange Hose und kurze Hose. Das war zu viel für den Turnbeutel. Erst hatte ich überlegt, eine neue Sporttasche zu nähen. Stoffe hatte ich genug da (ehrlich gesagt genug, um für die ganze Schule neue Taschen zu nähen, ähöm), aber mir fehlten Reißverschlüsse in ausreichender Länge. Dann wollte ich einen größeren Turnbeutel nähen, fand das dann aber zu unhandlich, schließlich muss das arme Kind Schulranzen und Turnbeutel tragen können, denn wir gehen immer zu Fuß zur Schule. Da kam mir spontan die Idee, dem flachen Turnbeutel einen Boden zu verpassen, um ihm mehr Raum zu geben.


Am Turnbeutel habe ich unten die Naht aufgetrennt. Das habe ich nun nicht fotografiert. Aber Ihr könnt es Euch sicher vorstellen. Aus einem Rest von einer upgecycelten Hose habe ich einen ovalen Boden geschnitten,...


...rechts auf rechts unten an den Turnbeutel gesteckt,...


...angenäht, dann noch mit Zickzackstich und Überwendlingsfuß versäubert.


So sieht der Boden jetzt aus.


Ta-dah! Jetzt passt alles rein. Der Umbau hat keine halbe Stunde gedauert.
Dahinter seht Ihr übrigens noch den Turnbeutel, der beim Schulranzen dabei war. Der genügt leider schon lange nicht mehr, weil er eine Unterteilung hat, die zwar praktisch ist, aber leider das Volumen unnötig verkleinert. Das Werbeteil gab es in einem Uni-Survivalpack, das der Mann neulich von der Arbeit mitgebracht hat. Klar hätte ich da ein anderes Motiv drüber tackern können, aber zum Einen musste es mal wieder schnell gehen (ich hatte vorher zu viel Zeit mit Überlegen vertrödelt), zum Anderen findet das Kind das Label ganz cool.

Der Turnbeutel macht mit bei:


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