Mittwoch, 29. August 2012

Der neue Me Made Mittwoch


Hallo neuer Me Made Mittwoch!
Wie schön, dass die Sommerpause vorbei ist 
und Du Dich im neuen Gewand zeigst.

Ich trage heute ein T-Shirt, dass ich mir in den Nachwehen des Blümchen-Monat Mai genäht habe. Vorlage war ein Lieblingskaufshirt. Der Stoff stammt vom Markt am Maybachufer.



Leider ist er etwas durchsichtig. 
Muss ich mir jetzt hautfarbene Unterwäsche kaufen?

Der Rock ist vom Kaffeeröster (Jahrgang 2008), aber ich habe ihn von oben auf meine Lieblingslänge gekürzt und seither trage ich ihn ganz gern.

Mehr Me Made Mittwoch Mädels gibt es hier.

Sonntag, 26. August 2012

7 Sachen am 26. August 2012


Eine tolle Idee von Frau Liebe:
Immer wieder sonntags 7 Bilder von 7 Sachen, 
für die ich an diesem Tag meine Hände gebraucht habe. 
Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig.



Die Wasserbahn (oder wie heißt so etwas?) im Garten aufgestellt und geflutet.
Die haben uns die Nachbarn geschenkt, weil ihre Kinder inzwischen zu groß dafür sind. Super!



Die wahrscheinlich letzten Erdbeeren gepflückt.



Balkonpflanzen gegossen. Ist das normal, dass der Salat so antennenartig in die Höhe wächst? Oder nimmt er Kontakt zu seinem Heimatplaneten auf?



Eine Monsterzucchini zerlegt.
Sie stammt aus dem Garten eines Kollegen des Gatten.



Ein wenig staubgesaugt, bis das große Kind unbedingt helfen wollte.
Aber gern doch!



Dafür habe ich dann ein Langarmshirt dieses Kindes geändert, damit es besser sitzt. Eine echte Win-Win-Situation. :-D



Ein wenig gestrickt.
Das werden Armstulpen für mich.


Und was hast Du heute gemacht?




Freitag, 24. August 2012

Buchthema August/September: "Dolly" von Enid Blyton



Dieser Sammelband wird leider nicht mehr verlegt, ist aber noch gebraucht zu haben. Damit der Beitrag hier nicht so nackt aussieht, habe ich dieses Bild gemalt. Coverbilder der aktuellen Ausgaben gibt es beim Schneider-Verlag.


Diesen Sammelband hat mir meine Mutter geschenkt, als ich 13 Jahre alt war. Internatsgeschichten liebe ich schon mein ganzes Leben. Von "Hanni & Nanni" habe ich ja neulich schon geschrieben. Dolly kannte ich damals noch gar nicht, habe den Sammelband aber sogleich verschlungen und seither immer wieder. Die Figuren sind ähnlich wie bei Hanni und Nanni, es gibt eine würdevolle Direktorin, diesmal sogar zwei verschrobene Französischlehrerinnen, ein freches Mädchen, ein verwöhntes, eingebildetes Mädchen, ein französisches Mädchen, das nicht gern Sport macht, aber toll nähen kann usw.
Der Anfang ist anders als bei Hanni und Nanni: Dolly ist auf sich allein gestellt, als sie nach Möwenfels auf's Internat kommt und sie will gern eine Freundin finden. Im Gegensatz zu den dickköpfigen Zwillingen freut sie sich auch auf die neue Schule: eine alte Burg, die direkt am Meer liegt und sogar ein in den Fels gehauenes Schwimmbad hat. Da wäre ich auch gern zur Schule gegangen!

Heute denke ich, dass man noch mehr aus der Burg hätte machen können, denn da gibt es doch bestimmt Geheimgänge, Verliese und alte Sagen, von den Gespenstern mal ganz abgesehen. Schade, dass Enid Blyton nicht auf diese Idee gekommen ist. Die Geschichten "Hanni und Nanni im Geisterschloss" und "Hanni und Nanni suchen Gespenster" wurden ja später von deutschen Autoren geschrieben. Vielleicht dachte Enid Blyton, dass reine Mädchen-Geschichten nicht in eine solche Kulisse gehören? In den Abenteuern der "Fünf Freunde" erleben zwar auch die Mädchen Georgina und Anne spannende Abenteuer in Burgen, Ruinen, Höhlen etc., aber Anne hat eigentlich immer nur Angst, während George sowieso lieber ein Junge sein will und die Abenteuer an der Seite ihrer zwei Vettern besteht.
Abenteuer, Burgen und Internat, diese drei Themen hat ja Oliver Hassencamp mit der "Schreckenstein"-Reihe bereits verbunden, allerdings sind das reine Jungengeschichten, die zudem noch heftige Mobbing- und andere unakzeptable Tendenzen haben. Mädchen kommen da nur in Form von albernen Gänsen aus der Nachbarschule vor, denen man(n) vor allem Streiche spielt. Wunderbar hingegen ist es J.K. Rowling gelungen, mit "Harry Potter" eine Internatsgeschichte zu schreiben, die auf einem geheimnisvollen Schloss spielt und in der Mädchen und Jungen gleichermaßen und gleichberechtigt Abenteuer bestehen. Aber ich schweife ab...

Nur die ersten sechs Bände wurden wirklich von Enid Blyton geschrieben, sie erzählen Dollys Oberschulzeit vom Anfang bis zum Abschluss. Die weiteren Bände hat Tina Caspari für den deutschen Markt geschrieben: Dolly geht auf die Schwesterschule der Burg, das sogenannte Möwennest und lernt dort z.B. Hauswirtschaft und Steno. Danach geht sie als Erzieherin nach Möwenfels zurück, wird später Hausmutter und am Ende sogar Direktorin (Band 18 "Sag ja, Dolly!" fehlt leider in meinem Sammelband). Nebenbei heiratet sie und bekommt ein Kind, damit ist sie die einzige mir bekannte Hauptfigur einer Mädchenbuchreihe, die eine berufstätige Mutter ist!

Ich finde sehr schön, dass man erfährt, was nach dem Schulabschluss weiter passiert. Bei Hanni und Nanni habe ich mich immer gefragt, was sie als Erwachsene wohl erleben würden, ebenso bei den Fünf Freunden. Da gibt es ja immerhin "Fünf Freunde für alle Fälle", eine Zeichentrickserie über die Kinder von George, Anne, Dick und Julian.

Schön ist bei Dolly der Perspektivwechsel, den Dolly auf ihrem Weg vom kleinen Mädchen hin zur Erzieherin und Mutter erlebt. Sie geht in der Erziehung neue Wege und fordert z.B. ihre Schützlinge auf, zu Olivia nett zu sein, obwohl diese so verwöhnt und eingebildet ist. Tatsächlich wird aus Olivia ein nettes Mädchen und damit ist hoffentlich Schluss mit dem ewigen Mobbing, das so typisch für Enid Blytons Geschichten ist. Danke, Tina Caspari!

Und Danke, Mama!




Sonntag, 19. August 2012

7 Sachen am heißesten Tag des Jahres

Eine tolle Idee von Frau Liebe:
Immer wieder sonntags 7 Bilder von 7 Sachen, 
für die ich an diesem Tag meine Hände gebraucht habe. 
Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig.



Wäsche gewaschen. Die Hälfte der Teile auf dem Wäscheständer habe ich selbst gemacht oder zumindest selbst umgearbeitet. *freu*



Gemeinsam mit dem kleinen Kind Gänseblümchen im Planschbecken schwimmen gelassen.



Die neueste Folge von Alternativlos auf den Nano geladen und zu hören angefangen. Das ist ein sehr interessanter, lehrreicher, hörenswerter Podcast, diesmal mit dem Thema "Investigativer Journalismus". Unbedingt anhören!!! Und auch die Folgen über Korruption, Peak Oil, Verschwörungstheorien, Terrorismus, Plagiate,...



Einen alten Uni-Ordner entstaubt, den Inhalt mit Schmackes ins Altpapier befördert und Schnittmuster für Kindersachen eingeheftet. Da muss noch ein anderes Schild ran oder vielleicht sogar ein Bezug aus Stoff?



Am zweiten Socken für den Gatten gestrickt.



Gastbeitrag.



Comics gelesen. Ich liebe Tom!


Und was hast Du heute gemacht?


Sonntag, 12. August 2012

7 Sachen am 12. August 2012

Eine tolle Idee von Frau Liebe:

Immer wieder sonntags 7 Bilder von 7 Sachen, 
für die ich an diesem Tag meine Hände gebraucht habe. 
Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig.



Dem kleinen Kind Socken angezogen. Keine Ahnung, wie oft.



Betten frisch bezogen, die alte Bettwäsche gewaschen und auf dem Balkon aufgehängt.



"Feuerwerk" von 1954 gesehen (als alle anderen Mittagsschlaf gemacht haben), das war Romy Schneiders (links im Bild) zweite Filmrolle. Lustig finde ich, dass es da gleich am Anfang heißt: "Ach ja, das waren damals Zeiten, als es noch viel Sommer und wenig Regen gab. Wir schreiben nämlich den 8. August 1909." Ich glaube, jeden Sommer wird dasselbe über das Wetter gesagt. Seit Jahrzehnten. Ich persönlich bin mit dem Sommer sehr zufrieden.



In Material gewühlt. Dieses geblümte Stück Wachstuch will zusammen mit dem Leinen in orange eine kleine Reißverschlusstasche werden, aber es hat mir noch nicht verraten, wer nach außen soll und wer nach innen. Oder soll ich es doch lieber mit Jeans kombinieren?



Eine alte Fernbedienung ohne Innenleben zum Spielen freigegeben.



Ein Schnittmuster (neulich bei Andrea gesehen) ausgedruckt und ausgeschnitten.



Gestrickt. Das werden Socken für den Gatten. 76 Maschen. *ächz*

Und was hast Du heute gemacht?

Freitag, 10. August 2012

Buchthema August/September 2012

Die Lesende Minderheit hat ein neues Buchthema:


"Lies ein Buch aus Deiner Kindheit oder Jugendzeit!"

Das mache ich sowieso ständig. Ich habe meine Lieblingsbücher immer behalten und bei jedem Umzug mitgeschleppt, seitdem ich zuhause ausgezogen bin. Vom Bilderbuch bis zum Mädchenroman, ich wollte sie immer bei mir haben und habe sie auch immer wieder gelesen. Im Juni und Juli habe ich ja ein paar Bände der "Pizza-Bande" gelesen. Das ist eine Abenteuerserie über zwei Jungen und zwei Mädchen, die relativ emanzipiert miteinander umgehen. Ich mag sie ganz gern, allerdings merkt man schon, dass die Bände von vielen verschiedenen Autoren geschrieben wurden, sodass es manchmal Kontinuitätsfehler gibt. Aber das war ja letzten Monat.

Seit Anfang August habe ich "Hanni & Nanni - alle Abenteuer ungekürzt in diesem einmaligen Jubiläumsband" gelesen.


Der große Sammelband wird leider nicht mehr verlegt, deshalb zeige ich hier kein Coverbild. Aber beim Schneider-Verlag gibt die aktuellen Ausgaben.


Als Kind habe ich für einen einzigen Band manchmal eine Woche gebraucht. Inzwischen kenne ich die meisten Geschichten auswendig und kann sie sehr schnell lesen. Manche Bände finde ich nicht so toll, die habe ich nur überflogen. Andere finde ich immer wieder spannend, z.B. die Streiche auf Burg Funkelstein.

Wir hatten früher nur ein paar Einzelbände, die größtenteils aus den 70er Jahren stammten und entsprechend altmodische Illustrationen hatten. Diesen Sammelband hier habe ich mir gekauft, als ich zehn Jahre alt war. Ich kann mich noch genau erinnern, wie ich damals die zwanzig Mark zu Karstadt getragen habe. Das war für mich sehr viel Geld. Aber wenn man bedenkt, wie oft ich diese Gesamtausgabe inzwischen gelesen habe, hat es sich mehr als gelohnt.

Ich mag Hanni und Nanni wirklich gern, wobei ich Nanni immer ein wenig lieber habe, weil sie irgendwie netter, bescheidener, rücksichtsvoller und verständnisvoller ist. Die Stimme der Hörspielsprecherin ist mir auch sympathischer.

Bis auf die Unsitte, dass Mädchen gemobbt werden, wenn sie nicht bereit sind, sich in die Gemeinschaft einzufügen, finde ich die Geschichten zeitlos schön. Und Du?

Dienstag, 7. August 2012

Stoffkontor-Promoaktion: Pyjama

Bei Simone habe ich neulich von dieser Promo-Aktion gelesen, die übrigens noch bis Ende August läuft. Ich habe mich beworben und relativ schnell landete ein Meter von diesem schönen Auto-Jersey in meinem Briefkasten. Ich habe daraus einen Pyjama mit roten Bündchen für das große Kind genäht. Der Stoff hat genau gelangt, wie gut dass ich mich nicht verschnitten hab.


Bei prallem Sonnenschein strahlt das Rot leider so sehr, dass auf den Fotos alles verschwimmt. Bei ganz geschlossener Jalousie ist es zu dunkel. Ich hoffe, die Sonnenflecken auf dem Foto stören nicht allzu sehr.


Hier noch einmal der Halsausschnitt von Nahem, den ich extra weit gemacht habe, weil das Kind einen sehr dicken Kopf hat. Aber wer hat das nicht in unserer Familie?

Vorlage war ein gut passender, gekaufter Pyjama.
Das Kind mag den Pyjama erst, seitdem ich das blaue Auto zur Dampflok erklärt habe. Naja, wenigstens passt er und wird getragen.

Vielen Dank, dass ich bei der Aktion mitmachen durfte!

Sonntag, 5. August 2012

7 Sachen am 5. August 2012

Eine tolle Idee von Frau Liebe:
Immer wieder sonntags 7 Bilder von 7 Sachen, 
für die ich an diesem Tag meine Hände gebraucht habe. 
Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig.


Mit dem kleinen Kind ein tolles Buch angesehen und dabei ab und zu geholfen, die Werkzeuge zu bedienen. Dieses Buch ist super! Die Werkzeuge machen Geräusche und zwar rein mechanisch, also ohne Batterie. Männer und Frauen verrichten die gezeigten Handwerksarbeiten gleichermaßen. So sollen gute Kinderbücher sein!


Brot gebacken. Okay, nur die Zutaten eingefüllt und den Automaten angeschaltet. Ich liebe ihn.


Spülmaschine ausgeräumt. Noch ein Gerät, dass ich nicht missen möchte. Natürlich von einer Frau erfunden. Danke!!!


Soja-Reis-Drink in den Kaffee geschüttet. Ich teste gerade verschiedene Milch-Alternativen. Diese hier ist nicht so lecker, finde ich.


Frisch gewaschene Handtücher gefaltet und gestapelt. Ja, die Waschmaschine mag ich auch sehr gern.


Ein T-Shirt auf meine aktuelle Lieblingslänge gekürzt. Meine Nähmaschine hab ich auch lieb.


Mit der letzte Woche gewickelten Wolle gestrickt. Ohne Maschine. ;-)

Außerdem habe ich natürlich noch ein wenig Olympia geschaut. Aber erst habe ich mich über die unlogischen Wertungen beim Damenturnen geärgert und dann wurde der Livestream beendet, ohne dass das angekündigte Finale der Herren am Seitpferd (engl. "pommel horse" *lach*) gezeigt wurde. Was war da los?

Außerdem bin ich echt froh, dass die Schwimmwettkämpfe vorbei sind. Dieses ewige Rumgehacke auf den deutschen Schwimmern kann ich nicht mehr hören. Vor allem die "Expertin", die es offensichtlich nötig hat, in jedem dritten Satz zu betonen, dass sie eine Expertin sei, weil man es sonst nicht bemerken würde, ging mir die ganze Zeit tierisch auf den Zeiger.
Ja, die deutschen Schwimmer haben keine Medaillen gewonnen, zum ersten Mal seit 80 Jahren. Na und? Sind die anderen halt besser gewesen. Ist doch auch kein Wunder. Ja, die Frauenzeitschriften sagen uns seit Jahren, dass wir Sport treiben sollen. Allerdings aus den falschen Gründen. Wir sollen fit und schlank sein. Dass Sport Spaß machen kann und Wettkämpfe aufregend sind, das wird dabei schnell vergessen. Und wenn man doch mal Sport machen will, dann sind die Vereine dermaßen verpieft und verstaubt, dass viele nicht einmal eine Homepage haben. Ungünstige Trainingszeiten und hohe Beiträge mit unflexiblen Konditionen halten mich bisher davon ab, mein Kind zum Sport anzumelden. Ich hoffe, der Sportunterricht in den Schulen hat sich verbessert, seitdem ich Abitur gemacht habe, sonst ist es wirklich Glückssache, ob meine Kinder sich jemals für Sport begeistern können oder nicht. In Eigenregie könnte man ja auch aktiv werden. Aber hier in unserer Gegend kann man weder vernünftig joggen gehen noch gibt es irgendwo einen Trimm-Dich-Pfad (obwohl wir in einem sehr grünen Außenbezirk wohnen). Schwimmbäder sind teuer, eklig, zu voll und haben auch blöde Öffnungszeiten, die nicht zu unseren Routinen passen.

Wenn nur Kinder aus reichen Familien mit den nötigen Verbindungen überhaupt zum Leistungssport kommen, ist es kein Wunder, dass viele Talente unentdeckt bleiben und die besten deutschen Sportler international nicht mithalten können. Das ist aber nicht die Schuld dieser Sportler, sondern des Systems!

So, nach diesem Aufreger wünsche ich Euch eine gute Nacht und morgen einen erfolgreichen Start in die neue Woche. Hurra! Die Ferien sind vorbei! *jubel*