Freitag, 9. November 2018

4 Bücher an der 10%-Hürde gescheitert, aber das 5. Buch war der Knaller!



An der 10%-Hürde gescheitert:
"Emma, der Faun und das vergessene Buch" von Mechthild GläserDiese Rezension enthält viele Kritikpunkte, die ich auch so sehe.

"Pandora - Wovon träumst du?" von Eva SiegmundDiese Rezension trifft meine Meinung sehr gut.

"Der Wächter von Pankow" von Jochen Schmidt 
Hat überhaupt jemand mehr als die Titelgebende Kurzgeschichte gelesen? Als ich nach Rezensionen suchte, fand ich nur welche, die sich auf ebenjene beziehen oder sogar das Wort "Roman" und überhaupt ganz oft denselben Rezensionstext, der mit dem Satz "Dasjenige von Jochen Schmidt kann jedenfalls so falsch nicht sein, wenn dabei immer wieder so wunderbar eigensinnige Geschichten entstehen" endet.

"Die Freiheit der Emma Herwegh" von Dirk Kurbjuweit
Diese Rezension entspricht in etwa meiner Meinung.

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Empfehlung:


Coverbild freundlicherweise vom Verlag zur Verfügung gestellt


eBook

Preis: 9,99 € [D], CHF 12,00
ISBN: 978-3-641-21362-6

Klappenbroschur

464 Seiten
ISBN: 978-3-570-31183-7
Preis: 12,99 € [D], 13,40 € [A], CHF 18,90

Verlag: cbj Jugendbücher
erschienen am: 13.11.2017

Klappentext:
Was tust du, wenn du alles verlierst?
Nachdem Liz und Sophie dem Sandmann entkommen sind, arbeitet Liz als Blog-Jounalistin bei Pandoras Wächter. Nach einem kritischen Artikel über die Abschaffung des Bargelds wird sie verhaftet – sie soll den Chef der NeuroLink AG getötet haben. Alle Beweise sprechen gegen sie – aber ist sie wirklich eine Mörderin? Als Liz verurteilt und aus Berlin verbannt wird, bleibt ihre Schwester Sophie in der Stadt zurück. Nun ist es an ihr, die Wahrheit herauszufinden, doch bald ist auch Sophie in Berlin nicht mehr sicher.

Meine Meinung:
Nachdem ich von Pandora und Cassandra einige begeisterte Rezensionen gehört und gelesen habe, habe ich mir beide Bücher per Onleihe ausgeliehen. Der erste Teil hat mich leider so genervt, dass ich die Lektüre nach 10% abgebrochen habe (siehe oben), vor allem wegen der Naivität und Oberflächlichkeit der Hauptfiguren, aber auch, weil er einfach unerträgliche Längen hatte. Da der zweite Teil aber angeblich besser sein sollte, habe ich ihn trotzdem gelesen und darüber bin ich sehr froh. Denn dieser apokalyptische Berlin-Jugend-Dystopie-Thriller hat mich wirklich gefesselt, begeistert und am Ende bis ins Mark erschüttert. Ich hab schon lange kein so spannendes Buch mehr gelesen. Ich hab mich mit den Hauptfiguren über kleine Siege gefreut, mitgefiebert, gerätselt, gelacht, gelitten und geweint.
Die Hauptfiguren sind sehr sympathisch, intelligent, frech, verletzlich, fürsorglich, mitfühlend und wenn's drauf ankommt, wild entschlossen und tough. Das hat mir sehr gefallen.
Nur das Titelbild passt leider so gar nicht zur Geschichte. Für mich sieht es aus, als würde ein wohl behütetes, junges Mädchen auf ihren ersten Ball gehen und dort ihren Traumprinzen treffen. Dagegen wäre ja nichts zu sagen. Allerdings kann ich mir vorstellen, dass man mit diesem Bild die falsche Zielgruppe anspricht, die dann enttäuscht ist, weil es hier nicht um Romantik geht, sondern teilweise ganz schon hart um Leben und Tod.



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