Freitag, 17. Juli 2026

Gelesen: "Unverdiente Ungleichheit" von Martyna Linartas



Titel: Unverdiente Ungleichheit
Autorin: Martyna Linartas
eBook
Veröffentlichung: 15.04.2025 
Verlag: Rowohlt
Preis: 19,99 €
ISBN: 978-3-644-02235-5 
320 Seiten


Klappentext:
Noch nie gab es so viel Reichtum – und das ist ein Problem für uns alle!
In kaum einem anderen westlichen Land ist Vermögen so ungleich verteilt wie in bei uns – und die Schere geht immer weiter auf. Dieses Buch zeigt das schockierende Ausmaß der Ungleichheit in Deutschland. Dass die Vermögen der Reichen von Generation zu Generation immer weiter wachsen, während jeder Sechste in Armut lebt, ist gesellschaftliches Dynamit. Martyna Linartas zeigt, dass es von unserem politischen Willen abhängt, daran etwas zu ändern, und wie eine gerechte Lösung aussehen könnte.
In dieser hellsichtigen und fundierten Analyse wird das politische Tabuthema unserer Zeit seziert: Dass wir die Reichen nicht besteuern, gefährdet unseren Wohlstand, unsere Umwelt und unsere Demokratie. Aber es geht auch anders – wenn wir nur wollen! Anhand von exklusiven Interviews mit der mächtigen Wirtschaftselite über Ungleichheit und das Zusammenspiel von Wirtschaft und Politik sowie einer einmaligen historischen Analyse zeigt sich, wie eine Besteuerung von Überreichen funktionieren kann. Dieses Buch gibt uns alle Argumente an die Hand, um jetzt zu handeln.

Meine Meinung:
Beim Lesen musste ich so viel zustimmend nicken, dass ich fast ein Schleudertrauma bekommen habe. Natürlich ist vieles schon lange bekannt, aber die Autorin bringt das Thema noch einmal ganz präzise auf den Punkt. Und die vielen Interviews, die sie mit Vorstandsbossen geführt hat, sind genauso entlarvend wie das Experiment mit dem Monopoly-Spiel.
"Jeder ist seines Glückes Schmied", sagt man im Deutschen. Hm, manche schmieden ihr Glück, andere schaufeln sich ihr eigenes Grab. Ich kann jedem nur empfehlen, vor den kommenden Wahlen genau hinzuschauen, was die Parteien für Pläne haben, was in ihren Programmen steht und was die Politiker bisher so für Aussagen gemacht haben.
Sind wir ein Volk der Dichter & Denker? Sind wir Schmiede oder sind wir Totengräber, die erst die Demokratie und dann sich selbst begraben?

Tipps:
Die ersten 33 Seiten gibt es als kostenlose Leseprobe.
Das Hörbuch ist bei Argon erschienen.
Dort gibt es eine kostenlose Hörprobe.





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