Titel: Hope Joanna
Autor: Horst Evers
Verlag: Argon
ungekürztes Hörbuch
gelesen vom Autor
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Preis: 17,95 €
Laufzeit: 9 Stunden 15 Minuten
Veröffentlichung: 15.05.2026
ISBN: 978-3-7324-2228-9
Klappentext:
Geboren am 9. November 1989, am Tag des Mauerfalls. Benannt nach dem Eddy-Grant-Song, der damals in der Charité im Radio lief. Der Vater Westberliner, die Mutter aus dem Osten, die Tochter das Beste aus beiden Welten: Hope Joanna Marlow.
Um als Taekwondo-Kämpferin eine Olympiachance zu haben, wurde sie Polizistin. Olympia ist nun Vergangenheit, die Berliner Polizei Gegenwart. Ein Handyvideo, in dem zu sehen ist, wie Hope Joanna vier gewalttätige Räuber vor einem Späti überwältigt, macht sie zur Heldin wider Willen. Doch noch bevor sie sich gegen ihren Ruhm wehren kann, versetzt eine mysteriöse Mordserie die Stadt in Aufruhr. Ein rechtsradikaler Baron und seine Gefolgsleute scheinen davon überzeugt, dass der legendäre, seit Kriegsende verschollene letzte Brief Adolf Hitlers eben nicht nur eine Legende ist. Existiert dieses Schreiben, dem ein sagenumwobenes Elixier beigelegt gewesen sein soll, möglicherweise tatsächlich?
Schnell findet sich die junge Kommissarin Hope Joanna Marlow in einer tödlichen Parallelwelt wieder, deren rasender und vollkommener Irrsinn nur noch von der Realität übertrumpft wird.
Meine Meinung:
13 Jahre ist es her, dass ich "Der König von Berlin" gelesen habe. Damals hatte ich mir gewünscht, dass es der Auftakt zu einer Krimireihe ist. Nun gibt es mit "Hope Joanna" quasi einen zweiten Teil, allerdings ist Lanner unter ungeklärten Umständen verschwunden. Hauptfigur ist eine Kollegin namens Hope Joanna Marlow. Ich hab leider den Fehler gemacht, am Anfang den namensgebenden Song von Eddy Grant zu hören, der war dann Soundtrack in Dauerschleife. Also in meinem Kopf.
Einerseits bin ich begeistert, dass dieser Krimi sehr viele spannende weibliche Figuren hat. Andererseits leben seine Geschichten ja sonst immer auch davon, dass die Protagonisten etwas trottelig und tolpatschig sind, das macht sie charmant und sympathisch. Bei den Frauen hat er sich das wohl nicht getraut und dadurch sind sie leider etwas unnahbarer. Aber sie sind trotzdem (oder vielleicht auch deswegen) starke Figuren. Allein schon der Kampf auf dem Dach relativ am Anfang ist phantastisch. Voller Action und trotzdem lustig, wie die Verdächtige irritiert fragt: "Was singen die Leute da eigentlich?"
Überhaupt wird viel gekämpft, auch beim Fußball. Und dann sind da noch Wikinger, Elben und Orks. Ich wünsche mir so sehr eine Verfilmung. Allerdings war ich von der Umsetzung von "Der König von Berlin" sehr enttäuscht, sodass es vielleicht besser ist, wenn mein Wunsch unerfüllt bleibt. Bitte keine halbherzige Sparfassung. Und bitte auch keine übertriebene Hollywood-Version wie bei "Silber". Aber gern noch mehr Krimis mit Hope Joanna, Siri und Zecke.
Horst Evers liest gewohnt großartig. Und das Coverbild finde ich wunderschön.
Tipps:
Es gibt eine kostenlose Hörprobe.
Das Buch ist bei Rowohlt erschienen und es gibt eine kostenlose Leseprobe.
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