Dienstag, 28. Februar 2017

Faschingskostüm-Update



Die Berliner sind ja als Faschingsmuffel bekannt. Aber am Faschingsdienstag wird hier immerhin in den Schulen und Kitas gefeiert, dass die Schwarte kracht. Das Kitakind wollte gern wieder als Drache gehen. Aber das Kostüm ist leider aus gewebtem Samt und völlig unelastisch, sodass die Schultern nicht mehr reinpassten. Also habe ich vorn einen Reißverschluss eingenäht. Mit viel Hilfe beim An- und Ausziehen ging es also doch noch einmal.


Nächstes Jahr passt das Kostüm hier wohl leider niemandem mehr.
Es ist ungefähr Größe 104 bis 122. Vielleicht mag es jemand haben?
Schreibt mir!



Sonntag, 26. Februar 2017

Kind(8) hat gelesen: "Der kleine Mann" von Erich Kästner



Coverbild freundlicherweise vom Verlag zur Verfügung gestellt


Autor: Erich Kästner
Titel: Der kleine Mann
Einband und Illustrationen: Horst Lemke
Verlag: Cecilie Dressler
208 Seiten
gebundene Ausgabe
Altersempfehlung: ab 8 Jahren
Preis: 12,90 € (D), 13,30 € (A), SFR 24,00
ISBN-13: 978-3-7915-3017-8
EAN: 9783791530178
Erscheinungstermin: Februar 1963

Klappentext:
Eigentlich heißt er Mäxchen Pichelsteiner, aber das wissen die wenigsten. Weil er nicht größer als 5 Zentimeter ist und bequem in einer Streichholzschachtel schlafen kann, wird er nur der kleine Mann genannt. So ungewöhnlich wie seine Körpergröße ist auch sein Beruf: Er ist Artist, Mäxchen tritt bei dem bekannten Professor Jokus von Pokus im Zirkus Stilke als Zauberlehrling auf. Sein Handwerk erlernt er auf dem schönen Waldemar und der lässt sich auf der Nase herumtanzen, denn er ist eine Schaufensterpuppe. Mit der Nummer "Der kleine Mann und der große Dieb" wird Mäxchen weltberühmt und bekommt die verlockendsten Angebote von den größten Zirkussen der Welt. Und eines Tages ist er weg, wie vom Erdboden verschluckt. Professor Jokus von Pokus ist am Verzweifeln. Die Polizei ist ratlos. Wurde der kleine Mann von einer internationalen Verbrecherbande entführt?

Unsere Meinung:
Das Buch ist ein wunderbarer, zeitloser Klassiker: spannend, schön, mal traurig, aber auch sehr lustig und oft sehr philosophisch. Unbedingt lesen, falls Ihr es noch nicht kennt!

Tipp:
Auf der Homepage des Verlags gibt es eine Leseprobe. 
Anschauen lohnt sich, schon allein wegen der bezaubernden Illustrationen!

Donnerstag, 23. Februar 2017

Hörbuch: "Aklak, der kleine Eskimo - Spuren im Schnee" von Anu Stohner




Coverbild freundlicherweise vom Verlag zur Verfügung gestellt


Autorin: Anu Stohner
Titel: Aklak, der kleine Eskimo - Spuren im Schnee
gelesen von Sigrid Burkholder
Illustrationen von Henrike Wilson
Hörbuch CD (gekürzt)
1 CD, Laufzeit: ca. 79 Minuten
ISBN: 978-3-8371-3484-1
Preis: € 9,99 [D], € 11,20 [A], CHF 14,90
Verlag: cbj audio
Erscheinungsdatum: 28.11.2016

Klappentext:
Vor Eisbären sollte man sich in Acht nehmen, das weiß jedes Eskimokind. Doch die frischen Spuren, die Aklak in der Nähe des Eskimodorfs entdeckt, können nur von einem kleinen Eisbärjungen stammen. Da sich seine Freunde verspäten, folgt er allein mit seinem Husky Tuktuk der Spur. Tuktuk warnt Aklak: Wo ein kleiner Eisbär ist, ist auch die Eisbärmutter nicht weit. Aber der kleine Eskimo will noch ein kleines Stück weiter, nur noch hundert Schritte. Doch das Schneetreiben wird immer stärker und die Eisbärmutter ist den beiden längst auf der Spur...

Unsere Meinung:
Die Geschichte ist sehr schön und spannend. Gut ist, dass zwar deutlich wird, wie gefährlich Aklaks Ausflug ist und dass er ein schlimmes Ende hätte nehmen können, aber es gibt keine direkt bedrohliche Situation. Jede Person trägt auch mit ihren eigenen Talenten zur Lösung der Probleme bei und obwohl es ein paar Reibereien hier und da gibt, halten doch alle zusammen. 
Ein schönes Beispiel für wahre Freundschaft!

Tipp:
Auf der Homepage des Verlags gibt es eine Hörprobe.

Freitag, 17. Februar 2017

Gelesen: "Tagediebe" von Kathrin Tsainis





Autorin: Kathrin Tsainis
Titel: Tagediebe
Verlag: rororo
Taschenbuch
Preis: 7,00 €
ISBN 3499234823
223 Seiten

Klappentext:
Juli Blume ist auf dem Absprung: Weg aus Hamburg, rein in ein neues Leben. Als die junge Architektin den Schriftsteller und Gelegenheitsjournalisten Ben kennenlernt, denkt sie nicht im Traum daran, sich zu verlieben. Das wäre verrückt. Ben ist in festen Händen und Juli bleiben nur noch 36 Tage bis zum Umzug nach Amsterdam. Aber hört der Bauch wirklich auf den Kopf? 
Eine Liebe mit eingebautem Haltbarkeitsdatum: Jeder Tag zählt...... 

Meine Meinung:
Eine eigentlich zeitlose Geschichte, aber mit typischem 90er-Jahre-Gefühl (auch wenn sie angeblich 2002 spielt). Sehr ehrlich geschrieben, immer auf dem schmalen Grad zwischen Leichtigkeit und Schwermut balancierend. Hat mir gut gefallen.


Montag, 13. Februar 2017

Kind(8) hat gelesen: "Drachenreiter" von Cornelia Funke



Coverbild freundlicherweise vom Verlag zur Verfügung gestellt


Titel: Drachenreiter
Autorin: Cornelia Funke
Illustrationen: Cornelia Funke
448 Seiten
gebundene Ausgabe
Altersempfehlung: ab 10 Jahren
Preis: 9,99 € (D), 10,30 € (A), SFR 14,90
ISBN-13: 978-3-8415-0264-3
EAN: 9783841502643
Erscheinungstermin: 1997
Dressler Verlag

Klappentext:
Eine Reise zum Saum des Himmels.
Eine abenteuerliche Reise liegt vor Lung, dem silbernen Drachen. Zusammen mit dem Koboldmädchen Schwefelfell und dem Waisenjungen Ben ist er auf der Suche nach einem sicheren Ort für seine Artgenossen, für die es in der Menschenwelt keinen Platz mehr zu geben scheint. So folgt Lung dem Rat des weisen Schieferbart und setzt seine ganze Hoffnung auf den sagenumwobenen „Saum des Himmels“. Dort, irgendwo zwischen den Gipfeln des Himalaya versteckt, soll die ursprüngliche Heimat der Drachen liegen. Doch auch Nesselbrand, der bedrohliche Goldene, hat schon seine Raben auf die Suche geschickt…

Meinung von Kind(8):
Schon nach der ersten Seite war das Buch so schön und spannend, dass ich nicht mehr aufhören konnte. Ich habe es an vier Abenden ausgelesen. Als nächstes lese ich den zweiten Teil "Die Feder eines Greifs".

Tipp:
Auf der Homepage des Verlags gibt es eine Leseprobe.


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Donnerstag, 9. Februar 2017

Kind(8) hat gelesen: "Momo" von Michael Ende





Autor: Michael Ende
Titel: "Momo - Die seltsame Geschichte von den Zeit-Dieben und von dem Kind, das den Menschen die gestohlene Zeit zurückbrachte"
ISBN 978-3-522-17750-4
Gebundene Ausgabe
Verlag: Thienemann
Altersempfehlung: ab 12 Jahre
304 Seiten
Preis: 14,99€
Erscheinungstermin: 12.07.2005 (Diese Ausgabe! Erstmals erschien der Roman 1973.)

Klappentext:
Momo lebt am Rande einer Großstadt in den Ruinen eines Amphitheaters. Sie besitzt nichts als das, was sie findet oder was man ihr schenkt, und eine außergewöhnliche Gabe: Sie hat immer Zeit und ist eine wunderbare Zuhörerin. Eines Tages treten die grauen Herren auf den Plan. Sie haben es auf die kostbare Lebenszeit der Menschen abgesehen und Momo ist die Einzige, die ihnen noch Einhalt gebieten kann ...

Unsere Meinung:
Ich hab dieses Buch vor 30 Jahren gelesen und es ist für mich eins der besten und wichtigsten Kinderbücher überhaupt. Aber mit Empfehlungen muss ich beim großen Kind immer sehr vorsichtig sein. Was ich nämlich sehr mag, wird grundsätzlich zunächst abgelehnt. Stattdessen habe ich es neben vielen anderen Büchern aus der Bibliothek ausgeliehen und einfach ins Regal gestellt. Ab und zu hab ich eine Andeutung gemacht oder ein Zitat ins Gespräch geschmuggelt (z.B. wie der Straßenkehrer immer nur auf den nächsten Schritt schaut, nicht auf die gesamte Strecke, die er kehren muss). Vor ein paar Tagen dann hat das Kind abends Momo aus dem Regal genommen und im Bett gelesen. Als ich später am Abend sah, dass es vor lauter Spannung über die Licht-aus-Zeit hinausgelesen hatte, wusste ich, dass es am Haken hing. Nach drei Abenden ist das Buch nun ausgelesen und wird sehr geliebt. Mission erfüllt!


Mittwoch, 8. Februar 2017

Me Made Mittwoch: Probekleid "Wilde Pfoten"



Dieses Probekleid  aus dehnbarem Fleece vom Ufer lag mir auf dem Nähtisch im Weg und deshalb hab ich es nach 1,5 Jahren einfach mal fertig genäht. Ja, das Muster ist auffällig und es trägt auf. Es ist ja auch nur ein Probekleid (Schnitt: mein eigener). Aber als es fertig war, habe ich beschlossen, dass es ausreicht, um zur Kita und zum Sport zu fahren.


In der Kita lasse ich ja die Jacke drüber. Und beim Sport, naja, wenn viele Frauen in verschiedensten Bekleidungsstadien umeinander wuseln, man zusammen Sport treibt, duscht, in der Sauna sitzt, ist auch so ein Kleid nicht mehr peinlich. Die Alternative wäre, es nie zu tragen.
Den Hals wärmt meine Strickbanane und an den Fußgelenken trage ich meine Bärenstulpen.


Vom Fleece war noch ein ausreichend großes Stück für ein Sofakissen übrig, also hab ich schnell einen Bezug genäht. Hat etwa 10 Minuten gedauert. Es muss ja nicht jedes Projekt anderthalb Jahre rumgammeln. Und das Design passt ganz gut zu unseren Animal-Print-Kissen. Der Mann fragte: "Kannst du nicht mal was ohne Flecken nähen?" Er würde ja alles einfarbig dunkelblau einrichten...


Der Reißverschluss ist eigentlich ein teilbarer, denn er stammt aus einer Jacke meiner Schwester, die so abgetragen war, dass ich sie nur noch ausschlachten konnte.

Das Kleid macht mit beim Me Made Mittwoch, einer wunderbaren Institution, die mich immer wieder inspiriert. Mal sehen, was es heute dort zu sehen gibt.



Dienstag, 7. Februar 2017

Sternkissen - Achtung, ansteckend!



Jetzt hat mich der/das Virus auch erwischt!
Ich stricke Sternkissen und es macht sooo Spaß!
Mit selbstmusternder Sockenwolle oder aus Resten.
Das erste bekam das kleine Kind, weil es so gut zum Bett passt.
Es ist aus Sockenwolle von Kaufland gestrickt.


Nummer zwei und drei bekam das große Kind.
In ihnen habe ich Reste sehr dicker Wolle mit Nadelstärke 7 mm verarbeitet.

Alle Sternkissen werden sehr geliebt und weitere sind in Arbeit.



Montag, 6. Februar 2017

Gelesen: "Hab ich selbst gemacht" von Susanne Klingner



Coverbild freundlicherweise vom Verlag zur Verfügung gestellt

Autorin: Susanne Klingner
Titel: "Hab ich selbst gemacht. 365 Tage, 2 Hände, 66 Projekte"
Verlag: KiWi
ISBN: 978-3-462-04285-6
Erschienen am: 19.05.2011
336 Seiten, Broschur
Preis: 8,99 € (D), 9,30 € (A)

Klappentext:
Die neue Lust am Selbermachen – das Buch zum Trendthema.
Das Selbermachen ist längst zum Megatrend geworden – und es sieht ganz anders aus als früher: Baumärkte drehen die verrücktesten Werbespots, statt in den Schrebergarten geht’s zum urban gardening, Kreativ-Zeitschriften sprießen aus dem Boden – und die schönsten Klamotten kauft keiner mehr in schicken Boutiquen, sondern kreiert sie mit den besten Freundinnen in hippen Szeneläden beim abendlichen Nähkurs. Was hat es auf sich mit diesem Trend? Warum wird im ganzen Land wieder mit Hingabe gehämmert, gegärtnert, gehäkelt und gebrutzelt?
Die Journalistin Susanne Klingner startet den Selbstversuch: Frühling, Sommer, Herbst und Winter im Rausch des Selbermachens. Unter größtem Einsatz und mit brennender Leidenschaft bleibt nichts unversucht: vom Käse bis zum Stollen, vom Kleinen Schwarzen bis zu den Schuhen, von der Seife bis zur Zahnpasta.

Meine Meinung:
Meine Schwester hat mir dieses Buch vor einiger Zeit geschenkt und es hat mir viel Spaß gemacht. Die Autorin führt eine Art Tagebuch des Selbermachens. Sie beschäftigt sich dabei mit vielen, sehr unterschiedlichen Bereichen des täglichen Lebens: baut ein Regal für die Küche, streicht die Fliesen in ihrem Badezimmer, pflanzt Kartoffeln, Kräuter und Gemüse an, strickt, näht, häkelt, siedet Seife, fertigt Schuhe, macht Käse, bäckt Brot, ...
Das eine oder andere hab ich ja auch schon gemacht, vieles aber noch nicht und beim Lesen hab ich richtig Lust bekommen, einige für mich neue Dinge auszuprobieren, z.B. mal Kartoffeln anzubauen.
Besonders sympathisch ist, dass bei der Autorin nicht alles auf Anhieb ein Erfolg ist und sie machmal auch improvisieren muss. 
Nur an einer Stelle muss ich ihr widersprechen: Bei einem Stricktreff kann man deutlich mehr und andere gemeinsame Interessen entdecken als nur das Stricken! Selbst wenn die anderen alles Omas sind!

Tipps:
Auf der Homepage des Verlags gibt es eine Leseprobe, die Linksammlung aus dem Anhang des Buches und ein Interview mit der Autorin.



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Mittwoch, 1. Februar 2017

Nuvem oder: Das Mohair-Monster


Kennt Ihr das?
Das Garn ist da, 
die Anleitung ist da, 
Ihr wollt es stricken, 
aber Ihr wollt das Ergebnis gar nicht selber haben? 
Mir geht es manchmal so...


Es war einmal ein Flauschpulli, der wollte lieber eine Decke sein. Ich hab ihn geribbelt und zusammen mit dem "Rest", also insgesamt 500 g Garn, zu einem Nuvem (kostenpflichtige Anleitung von Martina Behm) verstrickt.


Die Anleitung ist im Büchlein "Strickmich!" enthalten, das mir die bezaubernde Loh-La geschenkt hat. Ich hab aber den Rand anders gemacht: Statt der Rüschenkante hab ich nur ein Kästchenmuster gestrickt. Ist leider auf dem Foto kaum zu erkennen. Es ist 2 rechts 2 links und immer nach 2 Reihen wechseln.


Schon beim Stricken hab ich das Ding immer "Das Mohair-Monster" genannt, weil es so groß war. In der Badewanne sah es dann aus wie Kutteln oder Tentakeln. Gruselig!


Vier Tage hat es gedauert, bis das Monster trocken war.


Zu Weihnachten hat ich es dann der Lieblingsschwiegermutter geschenkt, weil es so gut zu ihrem Sofa passt. Sie hat sich sehr gefreut.


Vor allem mag sie, dass sie sich damit sogar im Liegen zudecken kann.
Ich wünsche ihr viele kuschelige Stunden damit!








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