Donnerstag, 31. Oktober 2013

Top Ten Thursday: Bücher von Droemer/Knaur


Alice im Bücherland fragt heute nach 10 Büchern aus dem Droemer/Knaur-Verlag:




  1. "Der Mann, der's wert ist" von Eva Heller. Ich habe es bestimmt zehnmal gelesen. Das letzte Mal ist aber schon ein paar Jahre her. Wer weiß, wie ich es heute finden würde?
  2. "Hotel Pastis" von Peter Mayle. Das erste Werk, das ich von diesem Autor gelesen habe, aber lange nicht das letzte.
  3. "Slam" von Nick Hornby. Fand ich großartig.
  4. "Weiberabend" Joanne Fedler. Lesenswerter Frauenroman.
  5. "Alles Liebe, Deine Venus" von Cassandra Brooke. Ganz netter Frauenroman.
  6. "Anna und ich" von Silvia Seidel. Ich glaube, das war die erste Biografie, die ich damals (1990) gelesen habe. Ich war sehr beeindruckt.
  7. "Simplify Your Love" von Marion und Werner Tiki Küstenmacher. Typischer Simplify-Ratgeber: Es steht viel Wahres drin, aber eigentlich weiß man das alles auch so.
  8. "1 Frau, 4 Kinder, 0 Euro (fast)" von Petra van Laak. Noch ungelesen.
  9. "Körperglück - Wie gute Gefühle gesund machen" von Werner Bartens. Noch ungelesen.
  10. "Ein Sommer wie dieser" von Annette Hohberg. Noch ungelesen.

Jetzt bin ich gespannt, wie die Listen der Anderen aussehen.

Mittwoch, 30. Oktober 2013

Me Made Mittwoch: grün und anders lila




Bitte lasst Euch nicht täuschen. Dies ist ein anderer Rock als letzte Woche.
Der Pullover ist aber derselbe.
Und die Tasche kennt Ihr auch schon.


Der Rock ist aus flutschiger, leicht glänzender und wunderbar fließender Viskose. Wieder mit nahtverdecktem Reißverschluss und praktischer Seitentasche.


Leider ist der Webstoff etwas elastisch, deshalb wellt er sich jetzt an den meisten Nähten. Das ist sogar dem Mann aufgefallen. Egal, ich mag ihn trotzdem. Den Rock. Und den Mann sowieso. Siehe gestern.

Mehr selbst gemachte Kleidung an echten Frauen gibt es beim 

Dienstag, 29. Oktober 2013

Alltagshelden-Upcycling-CreaDienstag: schnelle Geschenkverpackung



Für ein Geburtstagsgeschenk brauchte ich eine hübsche, aber männertaugliche Verpackung. Also nahm ich ein Jeanshosenbein und nähte ruckzuck eine kleine Tasche daraus. Die Blume hatte gab es mal bei Urban Threads kostenlos.

Die Hose stammt von meinem Mann, der heute mein Alltagsheld ist, nicht nur weil er mir inzwischen alle aussortierten Kleidungsstücke zum Ausschlachten und Recyceln anbietet. Nachdem die Kinder nämlich in den letzten acht Wochen immer abwechselnd krank waren (Atemwege/Magen-Darm, das kleine Kind ist ja im ersten Kitajahr), hat mein Immunsystem jetzt auch kapituliert. Während ich heute morgen ausschlafen durfte, hat er vor der Arbeit beide Kinder angezogen, abgefrühstückt, zur Kita gebracht und dabei sogar die von der Kita angeforderten Windeln und Feuchttücher mitgenommen.

Auch dieses Projekt macht mit bei:

Später (wenn ich etwas fitter bin) schau ich mal, was die anderen dort heute für tolle Sachen zeigen.


Samstag, 26. Oktober 2013

Hörbuch gehört: "Milchgeld - Kluftingers erster Fall" von Volker Klüpfel und Michael Kobr



Wer wissen möchte, wie das Hörbuch-Cover aussieht, kann z.B. hier klicken.

Klappentext:
Ein Mord in Kommissar Kluftingers beschaulichem Allgäuer Heimatort Altusried – jäh verdirbt diese Nachricht sein gemütliches Kässpatzenessen. Ein Lebensmittelchemiker des örtlichen Milchwerks ist stranguliert worden. Mit eigenwilligen Ermittlungsmethoden riskiert der liebenswert-kantige Kommissar einen Blick hinter die Fassade der Allgäuer Postkartenidylle – und entdeckt einen scheinbar vergessenen Verrat, dunkle Machenschaften und einen handfesten Skandal.

Meine Meinung:
Die Idee, einen Krimi im beschaulichen Allgäu spielen zu lassen, finde ich gut. Ansonsten fand ich die Geschichte und den Kommissar eher mäßig. Das Hörbuch wird von den Autoren gelesen, was leider selten ein Qualitätsmerkmal ist. Der eine liest ja noch ganz gut, aber der andere mit dem breiten Dialekt spricht so langsam und schleppend, dass es mich sehr genervt hat. Wenn dann auch noch die Geschichte derart langatmig ist, ist das sehr schade um die schöne Idee. Gleich zu Anfang widerspricht sich ein Zeuge sehr auffällig, aber das wird später gar nicht aufgeklärt. Das kann an der gekürzten Hörbuchfassung liegen, spricht aber auch dann nicht gerade für das Produkt.
Opfer, Täter und Zeugen sind so flach gezeichnet, dass sie mir allesamt herzlich egal waren. Die Ehe der Kluftingers ist ein einziges peinliches Klischee. Er hat Angst vor ihr und sie zickt nur rum und hat keinerlei Verständnis dafür, wenn er spät abends oder mal am Wochenende arbeiten muss. Dabei sind sie angeblich schon sehr lange verheiratet und er ist auch schon ewig im Dienst. Außerdem stellt er sich bei den Ermittlungen an wie der letzte Depp und ich frage mich, wie er diesen Job bekommen hat.

Trotz der Enttäuschung ist auch dies ein Beitrag zum Thema "Lies ein Buch, welches von einer/einem deutschen Krimiautor/-in geschrieben wurde!" für September und Oktober von der Lesenden Minderheit.

Mittwoch, 23. Oktober 2013

Me Made Mittwoch: grün und lila




Diese Woche zeigt sich der Altweibersommer hier in Berlin von seiner schönsten Seite. Das Foto stammt von Montag, da waren sogar schon morgens 13 °C, da habe ich doch fast überlegt, ohne Strumpfhose aus dem Haus zu gehen. Aber da ich Halsschmerzen habe, bin ich lieber etwas vorsichtiger, deshalb ziehe ich brav Strumpfhose, Stiefel und Wolltuch an.

Ich war wegen der Farbkombination etwas unsicher, daher fragte ich den Mann, ob der Pullover zum Rock passt. Da sagte er: "Diese Farbe passt zu gar nichts, nicht einmal zu sich selber!" Na vielen Dank. *grmpf* Aber was frage ich auch jemanden, der selbst nur in dunkelblau und schwarz herum läuft? ;-)

Also, mein heutiges, für meine Verhältnisse sehr buntes und gewagtes Outfit besteht aus:
dem Blumen-Shirt und
dem lila Cordrock.

Mehr selbst gemachte Kleidung an echten Frauen gibt es beim 

P.S. Unser Sammel-Album von Edeka "Unser Wald" hat noch ein paar Lücken:
20, 43, 64, 76, 107, 137.
Dafür haben wir einen großen Stapel doppelter Sticker.
Wer mag mit uns tauschen? Über Spenden freuen wir uns natürlich auch!

Dienstag, 22. Oktober 2013

Alltagshelden-Upcycling-CreaDienstag: Fahrradhundekorbeinsatz


Meine heutige Alltagsheldin ist meine Schwester vom anderen Ende der Stadt. Wenn wir telefonieren oder uns treffen, geht es mir hinterher meistens sehr viel besser, weil sie mir hilft, meine Gedanken und Gefühle zu sortieren. Wie schön, dass das auch ihr Beruf ist und sie damit auch anderen Leuten helfen kann. Außerdem engagiert sie sich im Tierschutz und hat selbst drei Hunde, denen es bei ihren früheren Besitzern nicht so gut ging.

Für den jüngsten Zuwachs hat sie sich im Sommer von mir zum Geburtstag gewünscht, dass ich ihr einen Einsatz für den Fahrradkorb nähe, damit die kleine Polly bequem sitzen kann, wenn sie ihre schwarze Nase in den Fahrtwind hält. Na klar, mache ich doch gern!


Ein paar passende Stickdateien hatte ich zum Glück auch. Die Serie "Hab Sonne im Herzen" gab es mal bei Kirsten.


Die Pfote gibt es bei Annthegran.


Den Font habe ich von Daily Embroidery.


Den Pilotenhund gibt es bei Anja Rieger.


Die Innenseite habe ich aus einem Reststück von unseren Schlafzimmervorhängen genäht. 


Die Außenseite und das Kissen sind aus einem Stück Tischdecke, aus der ich auch schon z.B. meine Schürze genäht habe.


Das Kissen auch. Es ist mit Stoffschnipseln gefüllt.


Statt Geschenkpapier habe es noch einen Netzbeutel dazu, den man z.B. für Socken benutzen kann, damit sie in der Waschmaschine nicht verloren gehen. Der Netzstoff ist ein Rest Fliegengitter.


So sieht der Einsatz im Korb aus.


Und so sieht das aus, wenn alle Hunde nacheinander probesitzen wollen.


Aber nur Polly passt wirklich rein.
Viel Spaß beim Radfahren, liebe Polly!

Auch dieses Projekt macht mit bei:
Später (wenn ich wirklich wach bin) schau ich mal, was die anderen dort heute für tolle Sachen zeigen.


P.S. Unser Sammel-Album von Edeka "Unser Wald" hat noch ein paar Lücken:
20, 43, 64, 76, 107, 137.
Dafür haben wir einen großen Stapel doppelter Sticker.
Wer mag mit uns tauschen? Über Spenden freuen wir uns natürlich auch!


Samstag, 19. Oktober 2013

Gelesen: "Eine unbeliebte Frau" von Nele Neuhaus [Die lesende Minderheit: Thema September & Oktober]



(Coverbild direkt vom List-Verlag verlinkt.)

Nele Neuhaus:
Eine unbeliebte Frau
Der erste Fall für Bodenstein und Kirchhoff

Klappentext:

Eine Ladung Schrot aus dem eigenen Jagdgewehr beschert dem Frankfurter Oberstaatsanwalt ein schnelles, wenn auch sehr hässliches Ende. Die schöne junge Frau, die tot am Fuß eines Aussichtsturms im Taunus liegt, ist viel zu unversehrt, um an den Folgen eines Sturzes gestorben zu sein. Kriminalhauptkommissar Oliver von Bodenstein und seine neue Kollegin Pia Kirchhoff sind sich einig: Der erste Todesfall war ein Selbstmord, der zweite jedoch ein Mord. Bald häufen sich sowohl die Motive als auch die Verdächtigen. Doch was hat den Staatsanwalt in den Tod getrieben?

384 Seiten

Broschur 

€ 9,99 [D], € 10,30 [A], sFr 13,90
ISBN-10: 3548608876 
ISBN-13: 9783548608877 


Meine Meinung:
Es ist lange her, dass ich Krimis gelesen habe, denn seitdem ich Kinder habe, bin ich zu zart besaitet für dieses Genre. Allerdings habe ich vor ein paar Monaten zufällig die Verfilmung dieser Geschichte im Fernsehen gesehen und fand sie sehr spannend. Als dann auch noch die Lesende Minderheit das Thema "Lies ein Buch, welches von einer/einem deutschen Krimiautor/-in geschrieben wurde!" für September und Oktober verkündet hat, habe ich mich doch einmal rangewagt.
Die Geschichte ist so spannend geschrieben, dass ich sie kaum aus der Hand legen konnte. Es tauchen immer mehr Verdächtige und Motive auf, bis man fast den Überblick verliert. Aber das macht nichts, denn die Kriminalpolizei rätselt genauso, was denn nun wirklich passiert ist. Die Zeugen und die Verdächtigen lügen, dass sich die Balken biegen, aber Kirchhoff und Bodenstein vergleichen die Aussagen  und deren Widersprüche immer wieder miteinander und kommen so der Wahrheit Schritt für Schritt näher. Je mehr sie wühlen, desto mehr Dreck kommt zum Vorschein.
Ich mag es, wenn man bei einem Krimi ein wenig über das Privatleben der Ermittler erfährt. Das ist ja spätestens seit Elisabeth George modern geworden. Bei Kirchhoff und Bodenstein gefällt mir gut, dass sie privat relativ glücklich sind, aber nicht perfekt.
Die Geschichte wird die meiste Zeit abwechselnd aus der Perspektive von Kirchhoff und Bodenstein geschrieben. Ich mag es, wenn ich beim Lesen genauso viel weiß wie die Ermittler. Leider werden im letzten Drittel auch mehrere Abschnitte aus der Sicht anderer Personen beschrieben, das hat mich ein wenig gestört, war aber vermutlich für die Dramaturgie notwendig. Dadurch veränderte sich das Erleben der Geschichte auch von einem eher passiven nachträglichen Beobachten und Auswerten bereits geschehener Ereignisse hin zu einem direkten Miterleben. Das erhöht natürlich die Spannung, ist aber eigentlich für mich fast noch zu heftig.
Dieser Krimi ist also sehr spannend, intelligent konstruiert und vielschichtig. Im Nachhinein habe ich auch großen Respekt vor der Verfilmung, denn diesen Stoff inhaltlich auf Spielfilmlänge einzudampfen und dabei Personen wegzulassen oder mehrere zu einer zusammen zu schmelzen, ist sicher eine Herausforderung. 

Donnerstag, 17. Oktober 2013

Top Ten Thursday: 10 Bücher die von Büchern oder Schriftsteller_innen handeln

Alice im Bücherland fragt heute nach 10 Büchern die von Büchern oder Schriftsteller_innen handeln:


  1. "Rubinrote Rita" von Rita Mae Brown.
  2. "The Jane Austen Book Club" von Karen Joy Fowler.
  3. "Der kleine Vampir liest vor" von Angela Sommer-Bodenburg.
  4. "Looking for Enid - The Mysterious And Inventive Life of Enid Blyton" von Duncan McLaren.
  5. "Das Superweib" von Hera Lind.
  6. "Der Liebesbrief" von Cathleen Schine.
  7. "Der Tod des Traumprinzen" von Heike Wanner.
  8. "Tintenherz" von Cornelia Funke.
  9. "Die unendliche Geschichte" von Michael Ende.
  10. "Die Bücherdiebin" von Markus Zusak.

Jetzt bin ich gespannt, wie die Listen der Anderen aussehen.

Mittwoch, 16. Oktober 2013

Dienstag, 15. Oktober 2013

Alltagshelden-Upcycling-CreaDienstag: Kinderhandschuhe


Neulich habe ich den Wechsel von der Sommer- zur Herbstgarderobe erledigt. Dabei kontrolliere ich auch immer gleich, ob für die Kinder Regenjacken, Regenhosen, Winterjacken, Schneehosen, Mützen, Schals und Handschuhe in den passenden Größen vorhanden sind. Hurra, alles da, ich muss nichts kaufen! Nur die dünnen Handschuhe für das kleine Kind waren schon sehr knapp.

Aber ich hatte ja noch einen Rest vom Lammwollpullover, aus dem ich mir letzten Winter diesen Schal gemacht habe.


Zuerst ein Blatt Altpapier genommen, die Hand des kleinen Kindes drauf gelegt und einmal drum herum gemalt. Das fand es sehr lustig. 


Ausschneiden und eine Stelle im Pulloverrest suchen, die noch kein Mottenloch hat. Ich habe sogar so große Stellen gefunden, dass ich die Handkante als Umbruch benutzen konnte.


Ausschneiden, zusammennähen, eine Schnur aus passender Wolle häkeln, fertig. Die Schnur wird durch die Jackenärmel gefädelt, damit die Handschuhe nicht verloren gehen können. Die Konturen sehen im getragenen Zustand auch nicht so krumpelig aus, siehe unten.


Ursprünglich wollte ich ja das Pulloverbündchen mit verwenden, aber das hätte ich extra ansetzen müssen wegen der Mottenlöcher. Stattdessen habe ich mit Elastikgarn von Hand eine Zickzacknaht gemacht, um dem Ausleiern Einhalt zu gebieten. Den Saum habe ich mit der Maschine im Zickzackstich genäht, damit sich das Gestrick nicht auftrennt.


Die Handschuhe sind ganz weich und warm. 
Das kleine Kind trägt sie mit großer Freude. 

Wenn wir morgens zum Bus oder direkt zur Kita laufen (je nachdem, wie früh wir loskommen), sind draußen nur 5 °C. Da sind diese kleinen Alltagshelden unverzichtbar.

Ich freue mich auch, denn ich hatte sie in weniger als einer Stunde fertig. Einkaufen hätte länger gedauert und unnötig Rohstoffe verschwendet. Und was kosten wohl Kinderhandschuhe aus Lammwolle im Laden??? Und von wem werden sie unter welchen Arbeitsbedingungen hergestellt???

Auch dieses Projekt macht mit bei:
Später (wenn ich wirklich wach bin) schau ich mal, was die anderen dort heute für tolle Sachen zeigen.

Samstag, 12. Oktober 2013

Gelesen: "Dark Lover" (Black Dagger Band 1) von J.R. Ward



Kein Coverbild. Leider habe ich auf die Schnelle nicht herausgefunden, ob und wie man das Cover der Originalausgabe in einer Rezension zeigen darf. Aber wer wissen will, wie das Buch aussieht, kann z.B. hier nachschauen.

Klappentext:
In the shadows of the night in Caldwell, New York, there's a deadly turf war going on between vampires and their slayers. There exists a secret band of brothers like no other - six vampire warriors, defenders of their race. Yet none of them relishes killing more than Wrath, the leader of The Black Dagger Brotherhood.
The only purebred vampire left on earth, Wrath has a score to settle with the slayers who murdered his parents centuries ago. But, when one of his most trusted fighters is killed - leaving his half-breed daughter unaware of his existence or her fate - Wrath must usher her into the world of the undead - a world of sensuality beyond her wildest dreams.



Meine Meinung:
Der Anfang des Buches war recht spannend. Und die erste Liebesnacht von Beth und Wrath war auch sehr aufregend. Aber ansonsten verstehe ich den Hype nicht, der um Black Dagger gemacht wird. Die Namen der Vampire sind kaum auszuhalten. Die Charaktere sind nur stereotyp. 
Ich habe nicht verstanden, warum die Lessers überhaupt Jagd auf Vampire machen. Überhaupt fand ich die Kapitel über diese Vampirjäger so langweilig, dass ich sie irgendwann größtenteils nur quer gelesen oder sogar ganz überblättert habe. Die Story ist so flach, dass ich Mühe hatte, sie nicht komplett zu übersehen: Die Lessers beobachten die Vampire, die Vampire spionieren die Lessers aus und die Polizei hat keine Ahnung, was los ist, mischt aber auch irgendwie mit. Es gibt eine Hochzeit, einen Showdown, der diese Bezeichnung gar nicht verdient, weil kaum etwas passiert. Und am Ende wird derjenige König, den sowieso alle schon lange als König bezeichnen. *gähn*
Am schlimmsten fand ich, dass die Affaire zwischen Beth und Wrath, die ja sehr vielversprechend, also mit Spannung und Erotik geladen, begonnen hatte, etwa nach der halben Geschichte zum absoluten Kitsch abgleitet. Der große starke Kämpfer wird so soft und will nur noch mit seiner Süßen kuscheln, auch in Gegenwart seiner Vampirkumpels.
Sehr merkwürdig fand ich auch die Sache mit dem Blut, dass die Vampire voneinander trinken. Klingt nach Perpetuum Mobile.
Nein danke. Dann doch lieber "Der kleine Vampir". Der ist lustiger, spannender, logischer und sogar romantischer.

Donnerstag, 10. Oktober 2013

Die Sache mit dem Reißverschluss



Heute früh auf dem Weg in die Kita hat das große Kind den Reißverschluss seiner Jacke geschrottet. Einmal zu fest dran gezogen und Peng! war der Reiter zerbrochen. Und nu? Wieder zurück gehen und eine andere Jacke anziehen? Dann kommen wir zu spät. Naja, die Zähnchen hielten die Jacke ja noch zusammen. In der Kita habe ich gefragt, ob für heute ein Ausflug geplant sei. Dann hätte ich eine Ersatzjacke geholt. Ich will ja nicht, dass mein eh schon verschnupftes Kind stundenlang im Regen mit offener Jacke herum läuft. Es war aber kein Ausflug geplant. Glück gehabt.

Zuhause habe ich zuerst online nach einem Ersatzreiter gesucht, aber keine gefunden. Es gibt so Hightechteile zum Auf- und Zuklappen, aber die Kosten 8 Euro pro Stück. Hm, die Jacke hat uns gebraucht höchstens die Hälfte gekostet. Als nächstes habe ich also online nach gebrauchten Jacken gesucht. Da gibt es einige, sogar das gleiche Modell wie unseres. Ich habe mal zur Sicherheit meine Beobachtungsliste gefüllt. Aber allein schon wegen der Versandkosten gehen da die Kosten auch bei 6 Euro los. Immerhin für eine ganze Jacke. Dennoch schmeckt es mir nicht. Die Jacke ist ja ansonsten in Ordnung.

Nach der Kita sind wir zu einer Änderungsschneiderei gegangen, um dort nach einem Ersatzteil zu fragen. Leider war der Mensch dort nicht nur unfreundlich ("Wo ist Rest von Schieber? Ohne Rest geht gar nicht!"), sondern auch unverschämt teuer ("Kostet 12,50 Euro. Muss ich Schieber von neue Reißverschluss nehme!"). Ich möchte an dieser Stelle betonen, dass ich nichts gegen Menschen mit Migrationshintergrund habe*. Aber gegen Wucherpreise und unfreundliches Benehmen schon!

Wir sind nach Hause gegangen. Und während die Kinder Mittagsruhe gemacht haben, habe ich mir meine Kiste mit Reißverschlüssen gegriffen, einen passenden heraus genommen und genauer angeschaut. Hm, wie bekomme ich den Reiter ab? Das Internet befragt, aber da leider nichts passendes gefunden. Also einfach ausprobieren. Erst einmal den Reißverschluss geöffnet, als wenn man eine Jacke ausziehen will. Dann den Reiter auf der rechten Zahnreihe ganz nach oben geschoben und Flipp! schon war er ab! Dann bei der Jacke in  umgekehrter Reihenfolge: Auf die rechte Zahnreihe von oben drauf schieben und die linke Seite einhaken, schließen, fertig! Das hat keine Minute gedauert. Und so ein Reißverschluss kostet auf dem Markt oder beim Online-Kurzwarenhändler weniger als einen Euro.

Also, selbst reparieren lohnt sich!


* Meine Kinder haben Vorfahren unter anderem aus Polen, Tschechien, Litauen, Österreich und Ostfriesland.

Mittwoch, 9. Oktober 2013

Me Made Mittwoch: alte Lieblingsteile, neues Detail



Die letzten Tage war das Wetter hier sehr angenehm: locker bewölkt, aber trocken und tagsüber um die 16 °C. Da trage ich gern meine Wickeljacke und dazu mein wollweißes Tuch um den Hals. Der Mann und das große Kind sind schon wieder krank, das kleine Kind macht mittags immer verdächtig lange Mittagsschlaf (=brütet wohl etwas aus), nachdem ich es nach der Kita vom Bus nach Hause tragen darf, weil es schon so müde ist, aber ich halte mich stur gesund.


Darunter trage ich einen ehemaligen Unterziehrolli, dem ich den Rollkragen abgeschnitten habe. Beim ersten Versuch hatte ich ein normales Halsbündchen aus Jersey drangesetzt, aber das war leider schnell ausgeleiert. Nachdem ich mit meinem gestern gezeigten Shirt bzw. dessen Kragen so ein Erfolgserlebnis hatte, habe ich auch hier die Kante mit einem Streifen Jersey eingefasst. Ich hoffe, Ihr könnt es erkennen, Klick auf das Foto macht es größer. Inzwischen haben alle meine schwarzen ehemaligen Unterziehrollis so einen Kragen. Ich habe jetzt nämlich wirklich den Bogen raus. Vielen Dank nochmal an Frau Hamburgerliebe für das gute Tutorial!


Mehr selbst gemachte Kleidung an echten Frauen gibt es beim 

Dienstag, 8. Oktober 2013

Alltagshelden-Upcycling-CreaDienstag: Lieblingsshirt gerettet



Dieses Shirt habe ich schon sehr lange. Wenn ich mich richtig erinnere, habe ich es 1997 (vor 16 Jahren!!!) im Second-Hand-Laden gekauft. Es ist also eigentlich noch älter. 


Ich habe es wirklich oft getragen, aber die Kanten waren jetzt so kaputt, dass es mir sogar zuhause peinlich war, es so zu tragen.


Also habe ich die Kanten an Ausschnitt und Ärmeln abgeschnitten und neue dran genäht. Naja, neu war der Stoff nicht wirklich. Es handelt sich um einen Rest von einem ausgeschlachteten grünen T-Shirt (daraus ist unter anderem das hier entstanden). Bei den Armbündchen konnte ich den vorhandenen T-Shirt-Saum nutzen. Ansonsten hätte ich den Stoff doppelt gelegt und ein normales Bündchen gemacht. Den Halsausschnitt habe ich nach diesem Tutorial gemacht. Damit geht es wirklich einfach.

Meine Alltagshelden sind heute all die tollen Leute, die solche gut verständlichen Tutorials kostenlos ins Netz stellen. 
Vielen lieben Dank Euch allen!!!

Jetzt verlinke ich das ganze bei Meertje, dem Upcyclingdienstag, dem Creadienstag und bei Robotis Alltagshelden. Später (wenn ich wirklich wach bin) schau ich mal, was die anderen dort heute für tolle Sachen zeigen.

Samstag, 5. Oktober 2013

Gelesen: "Silber - das erste Buch der Träume" von Kerstin Gier



Coverbild vom Fischer-Verlag zur Verfügung gestellt

Klappentext:
Geheimnisvolle Türen mit Eidechsenknäufen, sprechende Steinfiguren und ein wildgewordenes Kindermädchen mit einem Beil … Liv Silbers Träume sind in der letzten Zeit ziemlich unheimlich. Besonders einer von ihnen beschäftigt sie sehr. In diesem Traum war sie auf einem Friedhof, bei Nacht, und hat vier Jungs bei einem düsteren magischen Ritual beobachtet.

Zumindest die Jungs stellen aber eine ganz reale Verbindung zu Livs Leben dar, denn Grayson und seine drei besten Freunde gibt es wirklich. Seit kurzem geht Liv auf dieselbe Schule wie die vier. Eigentlich sind sie ganz nett. 
Wirklich unheimlich – noch viel unheimlicher als jeder Friedhof bei Nacht – ist jedoch, dass die Jungs Dinge über sie wissen, die sie tagsüber nie preisgegeben hat – wohl aber im Traum. Kann das wirklich sein? Wie sie das hinbekommen, ist ihr absolut rätselhaft, aber einem guten Rätsel konnte Liv noch nie widerstehen …


Hardcover
Preis € (D) 18,99 | € (A) 19,60 | SFR 27,50
ISBN: 978-3-8414-2105-0

Bei Amazon gibt es eine kostenlose XXL-Leseprobe, für die man übrigens keinen Kindle braucht. Man kann auch die kostenlose Kindle-App auf dem Rechner installieren und so nicht nur diese Leseprobe, sondern auch alle anderen kostenlosen E-Books (unter anderem alle Werke, deren Verfasser länger als 70 Jahre tot sind, also z.B. Goethe, Schiller, Karl May, Fontane, Jane Austen etc.) lesen, sogar in Farbe!

Meine Meinung:
Wo nimmt diese Frau nur diese ganzen Ideen her? Sie schreibt ein Buch nach dem anderen, mal für Frauen, mal für Jugendliche, aber immer spannend und zum auf-dem-Boden-Wälzen komisch. Allein die Idee zu diesem Buch bzw. zu dieser Trilogie (wirklich nur drei Bände???) ist genial und stellt das meiste in den Schatten, was sonst so in den letzten Jahren auf den Buchmarkt geworfen wurde. Großartig! Absolute Leseempfehlung!
Nur eine Sache stört mich bei diesem Buch: Warum muss es in London spielen? Ich lese ja aus Prinzip Bücher in der Sprache, in der sie geschrieben wurden (jedenfalls bei deutsch, englisch und französisch), weil ich Übersetzungen nicht mag, denn da gehen so viele Wortspiele verloren. Das hat dazu geführt, dass es sich für mich falsch anfühlt, wenn plötzlich alle Leute in London deutsch sprechen. Und das wird auch nicht besser, wenn es im Buch heißt, der eine habe dies auf englisch gesagt und der andere habe auf deutsch geantwortet. Zumal z.B. an einer Stelle dann doch direkt niederländisch gesprochen wird und nicht auf deutsch mit dem Zusatz: "...sagte sie auf niederländisch". Das finde ich inkonsequent und störend. Lieber würde ich alles auf englisch lesen, was in dieser Geschichte auf englisch gesagt wird und auf deutsch, was auf deutsch gesagt wird. Ich meine, wenn ich nach London reise, werden doch die Menschen, denen ich dort begegne, auch nicht permanent synchronisiert!
Also, liebe Frau Gier, lassen Sie doch bitte die Geschichten entweder im deutschsprachigen Raum spielen oder schreiben Sie in der Sprache, die in Ihrer Geschichte tatsächlich gesprochen wird. Aber bitte nicht dieses Kuddelmuddel. Ihre Leser sind gebildet und intelligent! Die können das vertragen. Ja, sogar die Jugendlichen! Schließlich haben auch viele Harry Potter im Original gelesen, weil sie nicht auf die deutsche Übersetzung warten wollten.
Stört Euch so etwas auch oder ist das auch nur mein ganz persönlicher Tick?


Mittwoch, 2. Oktober 2013

Me Made Mittwoch: dunkel lime, diesmal mit Rock



Auch auf die Gefahr hin, dass ich Euch langweile: Ich zeige ihn schon wieder, meinen neuen Alpaka-Pullover. Aber ich bin halt so: Wenn mir ein Kleidungsstück oder ein Outfit gefällt, trage ich es so oft wie möglich. Diesmal mit meinem 2-Bahnen-Rock und dem wollweißen Stricktuch kombiniert. Ich finde, die Farben passen wunderbar zusammen. Falls ich in den nächsten Wochen verloren gehen sollte, wäre dies also das geeignete Fahndungsfoto.


Mehr selbst gemachte Kleidung an echten Frauen gibt es beim 

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...