Montag, 30. September 2013

Kindermund: Streifen


Heute früh: Die Kinder zogen ihre Anoraks an. Das kleine Kind zeigte auf die Reflektorstreifen auf der Jacke des großen Kindes und sagte: "Da ist eine Straße drauf!" Das große Kind erwiderte: "Nein, das sind ELEKTROSTREIFEN." *kicher*


-----------------

Übrigens haben das große Kind und ich heute schraffieren geübt. Zuerst mit Münzen, dann haben wir abwechselnd heimlich Gegenstände geholt und schraffiert, bis der andere erraten hat, was das ist: Legosteine, Kinderbesteck mit Zwergenprägung, eine Schere usw.

Hat Spaß gemacht!

Samstag, 28. September 2013

Gelesen: "Der Hund, die Krähe, das Om... und ich!" von Susanne Fröhlich



Cover von Gräfe und Unzer zur Verfügung gestellt


Klappentext:
Noch nie wurde die Yoga-Welt so witzig auf die Schippe genommen. Das Yoga-Tagebuch von Susanne Fröhlich.
Mit einer großen Portion Skepsis und jeder Menge Vorurteilen tritt Susanne Fröhlich ihr neues Yoga-Projekt an. Drei Monate lang lässt sie die Leser teilhaben an ihrer Suche nach einem neuen Körpergefühl und dem täglichen Kampf gegen den inneren Yoga-Schweinehund. Was passiert, wenn das Moppel-Ich auf eine Yogamatte trifft und in die unbekannte Welt der Asanas eintaucht, erzählt die Bestsellerautorin gewohnt locker, selbstironisch und wie immer mit einem Augenzwinkern. Das Buch zeigt aber auch, dass Yoga bei jeder Kleidergröße Spaß machen kann und macht Mut, innere Hemmschwellen zu überwinden.

Meine Meinung:
Ich mag Susanne Fröhlich sehr gern, als Autorin genauso wie als Moderatorin. An Yoga war ich schon lange interessiert, habe aber noch nie einen Kurs besucht. Als Kind habe ich manchmal im Yogabuch meiner Mutter geblättert und auch die eine oder andere Position ausprobiert, aber zu mehr kam es nie.  Es hatte sich einfach nie ergeben. Beim Lesen von "Der Hund, die Krähe, das Om... und ich!" hatte ich aber von Seite zu Seite mehr Lust, Yoga einfach mal auszuprobieren. Susanne Fröhlich beschreibt mit viel Charme und Humor, wie sie sich an Yoga heran getastet hat, ihre Fortschritte und auch ihren Frust, wenn es mal nicht so lief, wie sie dachte. Inzwischen mache ich jeden Tag wenigstens 20 Minuten Yoga und es tut mir gut. Ich schlafe besser und habe weniger Rückenschmerzen. Dafür und auch für die unterhaltsame Lektüre vielen Dank, Frau Fröhlich!

Donnerstag, 26. September 2013

Mittwoch, 25. September 2013

Me Made Mittwoch: dunkel lime Update



Letzte Woche habe ich diesen Pullover ja schon eimal gezeigt, aber inzwischen habe ich die Bündchen an Saum und Ärmeln geändert. So gefällt er mir schon besser. Ich bin nach wie vor von dem Garn (Drops Alpaka) sehr begeistert. Gestern bin ich immer wieder mit diesem Pulli ohne Jacke (aber mit Mütze und Schal) drüber lange (unfreiwillig) im Nieselregen unterwegs gewesen und habe nicht gefroren, auch nicht geschwitzt, sondern mich einfach gut gefühlt. Der Pulli wurde natürlich nass, aber die Feuchtigkeit drang nicht bis zum Shirt durch. Und wenn ich im Trockenen war, trocknete er auch ganz schnell wieder.

Jetzt könnte man meinen, so ein edles Material wäre doch extrem teuer. Aber erstens stammt das Garn aus dem Lanade-Sale im Mai und zweitens habe ich nur knapp 200 g verbraucht. Das bedeutet, der Pullover ist nicht nur ein absolutes Leichtgewicht, sondern er hat auch nur 8,60 € gekostet! Okay, meine Arbeitszeit darf man nicht berechnen, aber es ist ja nicht mein Job, sondern mein Hobby. Und andere Hobbys sind viel teurer.


Mehr selbst gemachte Kleidung an echten Frauen gibt es beim 

Dienstag, 24. September 2013

Alltagshelden-Upcycling-Creadienstag: Kaputte Handschuhe...



...kann man doch wirklich wegwerfen oder?
Was für eine Frage! Also, wenn da so süße Frösche drauf sind, kann man sie doch nicht in den Müll werfen!!!


Aus einer alten Jeans habe ich zwei einfache Reißverschlusstäschchen genäht...


...und die Frösche und Blumen appliziert.


Aus den Rückseiten der Handschuhe habe ich noch Herzen ausgeschnitten...


...und ebenfalls appliziert. 


Gefüttert sind die Taschen mit einem Stück von einer alten Tischdecke.


Die mit dem rosa Reißverschluss hat meiner Schwester vom anderen Ende der Stadt sofort das Herz gestohlen. Schockverliebt sagt man heutzutage dazu, glaube ich. Weg isse.


Die abgeschnitten Bündchen benutze ich zum Bändigen meiner Haare.

Es lebe die Phantasie! Meine heutige Alltagsheldin!

Jetzt verlinke ich das ganze bei Meertje, dem Upcyclingdienstag, dem Creadienstag und bei Robotis Alltagshelden. Später (wenn ich wirklich wach bin) schau ich mal, was die anderen dort heute für tolle Sachen zeigen.

Montag, 23. September 2013

Gehört: "Frau Jenny Treibel" von Theodor Fontane, 6 CDs, gelesen von Gert Westphal


Gleich vorneweg: Wie schreibt man eigentlich eine Hörbuch-Rezension? Ein Coverbild, das man für Rezensionen nutzen darf, habe ich bei Universal Music leider nicht gefunden. Beim dtv gab es zwar mal eine Taschenbuch-Ausgabe mit demselben Bild, aber auf der Homepage gibt es nur zwei andere Ausgaben. Also mache ich es jetzt einfach ohne Bild. Beim Hören hatte ich ja auch kein Bild vor Augen, sondern mein Strickzeug.

Dann der Klappentext: Auf den ersten Blick finde ich keinen Klappentext, der nicht mit einem Lob des Werkes beginnt. Dabei will ich doch nur eine kurze Inhaltsangabe. Die Zusammenfassung in der Wikipedia ist mir zu lang.

Also schreibe ich einfach nur meine Meinung: Die Geschichte ist im leichten Plauderton erzählt und wunderbar vorgetragen von Gert Westphal, der zwar kaum seine Stimme verstellt, aber dennoch jeder Person durch Dialekt, Aussprache, Betonung, Tempo etc. Leben einhaucht. Die Tonqualität ist sehr gut. Die feinen Charakterstudien und die pointierte Gesellschaftskritik gefallen mir sehr. Aber die Geschichte an sich finde ich nur mittelmäßig. Ich mag Fontane ja ganz gern, aber dieses Buch ist irgendwie unrund. Was wird am Ende aus Leopold? Und aus Hildegard? Und gab es keine andere Kandidatin, um Corinna beiseite zu drängen? Warum sagt niemand der Frau Treibel mal die Meinung? Ich weiß, bei Fontane steht viel zwischen den Zeilen, aber hier bleibt mir zu vieles ungesagt. Die Gesprächsrunden der Professoren fand ich genauso uninteressant wie der halbherzige Versuch des Herrn Treibel, in die Politik zu gehen.

Als Berlinerin finde ich es immer ganz spannend, Fontanes Beschreibungen der Straßen, Plätze und Wege auf dem Stadtplan zu verfolgen, denn alle Orte aus seinen Geschichten, die ich bisher gelesen habe, gab es damals wirklich. Hier habe ich außerdem einen sehr interessanten Text zu den Schauplätzen des Romans "Frau Jenny Treibel" gefunden.

Sonntag, 22. September 2013

Heute schon gewählt?


Seitdem ich wählen darf, gehe ich auch immer zur Wahl. Obwohl ich von keiner Partei so richtig überzeugt bin. Aber ich wähle doch lieber etwas, das zu vielleicht 80 Prozent meiner Richtung entspricht, als gar nicht zu wählen und hinterher über die Politik zu schimpfen. Ich kann ja auch mit Erst- und Zweitstimme unterschiedliche Parteien wählen.

Wenn Du nicht weißt, welchen Einfluss Deine Stimme hat, dann such doch mal im Internet nach den Ergebnissen der letzten Wahl. Wenn Du nicht weißt, welches Parteiprogramm zu Deiner Einstellung passt, dann benutze den Wahl-O-Mat, das ist ein unabhängiger Service der Bundeszentrale für politische Bildung.

Bei der letzten Bundestagswahl sind nur 72,2 % der Wahlberechtigten wählen gegangen. Das bedeutet, 27,8 % haben nicht gewählt. Ich vermute mal, dass diese Leute nicht die Parteien wählen würden, die jetzt vier Jahre lang im Bundestag waren, sondern dass sie eher eine "kleine" Partei wählen würden, die aber "ja doch keine Chance hat". Wenn diese Leute aber heute alle wählen gehen würden, hätte vielleicht die eine oder andere kleine Partei doch eine Chance.

Deshalb geh doch bitte wählen, denn auch Deine Stimme zählt!

Freitag, 20. September 2013

Gelesen: "Lackschaden" von Susanne Fröhlich


Coverbild vom Krüger Verlag zur Verfügung gestellt

Klappentext:
Wie fühlt man sich, wenn die eigenen Kinder kaum noch mit einem reden, der Ehemann offensichtlich viel lieber auf dem Golfplatz als zu Hause ist, der Schwiegervater hingegen den ganzen Tag lang Ansprache erwartet und das Klimakterium einem schweißig im Nacken sitzt? Soll es das etwa gewesen sein? Ein Leben als Putzfrau, Köchin, Chauffeurin, Aufräumerin und Trösterin mit Nebenjob in einer Werbeagentur? Nein! beschließt Andrea Schnidt und merkt schon bald: Ja, da geht noch was!
Abgrundtief ehrlich und schonungslos witzig erzählt Susanne Fröhlich vom Leben im Angesicht der Wechseljahre und dabei wird eines ganz klar: Der Spaß ist noch lange nicht vorbei!

288 Seiten

Hardcover 16,99 €
ISBN: 978-3-8105-0673-3

Taschenbuch 8,99 €
ISBN: 978-3-596-17494-2

Ebook 8,99 €
ISBN: 978-3-10-402011-2

Meine Meinung:
Dieser Roman ist sehr ehrlich und direkt. Es geht um Liebe, Ehe, pubertierende Kinder, unsensible Männer, Hormonschwankungen, Frust und Sehnsucht. Der Inhalt ist eigentlich größtenteils frustrierend, aber Susanne Fröhlich hat so eine sympathische Art zu schreiben, dass doch der Humor überwiegt. Es hat mir Spaß gemacht, das Buch zu lesen und ich freue mich schon auf den 7. Band der Reihe. Allerdings gibt es schon ein paar Details, die mich gestört haben. So wird z.B. die Sache mit den Themenzettelchen und mit Kati nicht aufgelöst. Ich hätte schon gern gewusst, warum und mit wem...? Darüber hinaus ist die Kommasetzung katastrophal. In manchen Sätzen sind viel mehr als erlaubt, dafür fehlen sie an vielen anderen Stellen, wo sie dringend nötig wären. Gibt es da kein Lektorat beim Fischer Verlag? Aber gut, das sind wie gesagt Details. So für zwischendurch ist es ein netter Roman.

Mittwoch, 18. September 2013

Me Made Mittwoch: dunkel lime



Guten Morgen!
Ich weiß, es artet so langsam in ein Dauergejammer aus. Aber nachdem ich keine Halsschmerzen mehr habe, husten jetzt beide Kinder so schlimm, dass ich sie zuhause lassen muss.
Neben dem Zubereiten von Speisen und Tee, dem Reichen und Einsammeln von Taschentüchern, dem Trösten und Kuscheln und was man sonst so als Mama tut, habe ich jetzt endlich mal die Fäden von meinem neuesten Pullover vernäht.


Es ist ein Raglan, eigentlich mit eckigem Ausschnitt, aber irgendwie verzieht der sich zu einer runden Kante. Mit den Ärmelbündchen bin ich auch noch nicht ganz zufrieden. Mal sehen, ob ich die noch ändere. Wäre ja nicht das erste Mal, dass ich ein im Grunde genommen fertiges Strickstück noch einmal teilweise auftrenne und neu mache. Und bevor ich es vergesse und den Zettel mit den Notizen wegwerfe (wo ist der eigentlich?): Das war Nadelstärke 4,5.
Das Material ist Drops Alpaka in der Farbe "dunkel lime".

Das Garn ist angenehm zu stricken, fühlt sich nur irgendwie seifig an. Aber die "Klimaeigenschaften" sind super. Selbst mit einem fiebernden Kind auf dem Arm wird mir nicht zu warm. Und kalt ist mir auch nicht.


Mehr selbst gemachte Kleidung an echten Frauen gibt es beim 

Dienstag, 17. September 2013

Alltagshelden-Upcycling-Creadienstag: Über die Vielseitigkeit eines Pyjamas



Diesen Schlafanzug hat mir meine Mutter vor ein paar Monaten gegeben, weil sie ihn nicht mehr trägt. Ich selbst trage keine Pyjamas. Ich trage nachts spontane Kombinationen von T-Shirts und Jogginghosen, aber die Pyjamas liegen ungetragen im Schrank. Da muss ich diesen nicht dazu legen.


Stattdessen habe ich einen Pyjama für das kleine Kind daraus genäht. Ist noch etwas groß, aber so ist er wenigstens nicht nächste Woche schon wieder zu klein. Die Kinder wachsen gerade wie wild und futtern übrigens auch wie die Scheunendrescher.


Von der Hose blieb so viel übrig, dass ich mir daraus Shorts nähen konnte. Die kann ich im Sommer im Garten anziehen. Das am Beinabschluss ist ein Rest von einem rosa T-Shirt.


Aus den kleineren Resten habe ich noch Ohren und Bäuche für zwei Hunde à la Titatoni zugeschnitten und mit anderen Resten kombiniert. Gefüllt sind sie mit Stoffschnipseln, größtenteils vom Pyjama. Das Foto ist allerdings geschummelt: Bei dem einen Hund ist noch die Wendeöffnung offen und bei beiden muss ich noch die Gesichter aufsticken. 

Jetzt verlinke ich das ganze bei Meertje, dem Upcyclingdienstag, dem Creadienstag und bei Robotis Alltagshelden. Später (wenn ich wirklich wach bin) schau ich mal, was die anderen dort heute für tolle Sachen zeigen.

Montag, 16. September 2013

Gelesen: "Zeitenzauber 2: Die goldene Brücke" von Eva Völler



(Coverbild vom Baumhaus Verlag zur Verfügung gestellt)

Klappentext:
Nachdem Anna sich dem Geheimbund der Zeitwächter angeschlossen hat, lässt das nächste Abenteuer nicht lange auf sich warten. Mitten in ihrer Abiturprüfung ereilt sie eine Schreckensnachricht aus Paris: Sebastiano ist verschollen – und zwar im 17. Jahrhundert! Anna begibt sich auf eine gefährliche Reise und findet ihren Freund tatsächlich in Paris wieder. Doch es gibt ein neues Problem: Er hält sich für einen Musketier und hat keine Ahnung, wer Anna ist. Schafft sie es, seinem Gedächtnis auf die Sprünge zu helfen?

320 Seiten
ISBN: 978-3-8387-2662-5
E-Book: 11,99 €
Hardcover: 14,99 €

Meine Meinung:
Nachdem Anna im ersten Teil eher hilflos im 15. Jahrhundert durch Venedig stolperte, ist sie dieses Mal recht entschlossen im 17. Jahrhundert in Paris unterwegs. Ort, Zeit und Stimmung sind dadurch zwar ganz anders als im ersten Band, aber mir hat es sehr gut gefallen. Die Geschichte ist wieder spannend und unterhaltsam, Annas Sarkasmus ist wunderbar. Nur die Sache mit dem Taschentuch habe ich nicht verstanden. Kann mir das vielleicht jemand erklären? Gern im Kommentar oder per E-Mail. (Wahrscheinlich ist mein Gehirn zurzeit etwas blockiert, weil ich schon wieder erkältet bin. Immer diese Kita-Keime. *grummel* Meine Kinder husten leider auch schon wieder.)

Donnerstag, 12. September 2013

Top Ten Thursday: Bücher mit Zahlen im Titel


Alice im Bücherland fragt heute nach Büchern, deren Titel eine Zahl enthält:



  1. "1984" von George Orwell. Ich habe es in der Schule auf englisch gelesen und darüber meine mündliche Abitur-Prüfung gemacht. Später habe ich es noch zweimal privat gelesen. Wer noch nicht weiß, was er oder sie am 22. September wählen soll, sollte mal dieses Buch lesen. Es ist aktueller denn je!!!
  2. "Die 13 1/2 Leben des Käpt'n Blaubär" von Walter Moers. Großartig!
  3. "Der 35. Mai" von Erich Kästner. Ich liebe Kästner.
  4. "Wedding - 37 Geschichten über die Perle unter Berlins Stadtteilen" von Horst Evers. Ihn liebe ich auch.
  5. "X7 antwortet nicht (Ein Fall für TKKG)" von Stefan Wolf. Spannend!
  6. "Angst in der 9a (Ein Fall für TKKG)" von Stefan Wolf. Ebenso.
  7. "Das 1x1 des guten Tons" von Gertrud Oheim. Teilweise lustig, teilweise zeitlos.
  8. "Wörter aus 30 Jahren" von Elke Heidenreich. Ich lese sie einfach gern.
  9. "Gepäckschein 666" von Alfred Weidenmann. Wer "Emil und die Detektive" mag, mag dieses Buch bestimmt auch.
  10. "Geschieden, vier Kinder, ein Hund, na und?" von Anna Johann. Ich fand es eher frustrierend. Dann lieber "1 Frau, 4 Kinder, 0 Euro (fast): Wie ich es trotzdem geschafft habe" von Petra van Laak, aber das besitze ich leider nicht.
Jetzt bin ich gespannt, wie die Listen der Anderen aussehen.

Mittwoch, 11. September 2013

Me Made Mittwoch: ...und es regnet



Na wenigstens läuft mir nicht das Wasser in den Schuh wie im oben zitierten Song der Ärzte. Seitdem ich meine Stiefel imprägniert habe, sind sie einigermaßen wasserabweisend. Der Rock ist aus Polydingens und daher auch für nasses Wetter geeignet. Die Bluse ist gekauft und hängt schon viele Jahre ungetragen im Schrank. Heute hat mich ihre Farbe so nett angelächelt, da durfte sie mal raus. Normalerweise stecke ich nicht gern Oberteile in Röcke oder Hosen.


Und wenn es mir zu kühl wird, greife ich zu meinem selbst entworfenen Tuch, das ich aus Resten aller Art gestrickt habe.


Wie nennt man diese Form? Sichelform? Bananenform?


Effektgarn kombiniert mit Wolle von diesen Stulpen


Beige Wolle kombiniert mit einem Rest von dieser Mütze


braunes Knubbelgarn aus Poly mit beige


Den Rand habe ich am Ende locker umhäkelt.


Mehr selbst gemachte Kleidung an echten Frauen gibt es beim 

Dienstag, 10. September 2013

Alltagshelden-Upcycling-Creadienstag: Pixibox



Das kleine Kind geht zwar schon ab und zu aufs Klo, aber Windeln trägt es trotzdem noch. Beim Wickeln schaut es sich ganz gern ein kleines Buch an. So liegt es ganz entspannt und ich kann in Ruhe  arbeiten. Und weil das Kind gern etwas Auswahl hat, liegen auf unserem Wickeltisch immer sehr viele kleine Bücher. Das ist mir aber zu unordentlich.



Also habe ich eine leere Tatübox und ein Stück gebrauchtes Geschenkpapier genommen


und daraus eine Pixibox gemacht.


Teilweise sind die Büchlein übrigens noch aus meiner Kindheit.


Fertig!

So, jetzt verlinke ich das ganze bei Meertjedem Creadienstagdem Upcyclingdienstag und bei Robotis Alltagsheldenspäter (wenn ich wirklich wach bin) schau ich mal, was die anderen dort heute für tolle Sachen zeigen.

Sonntag, 8. September 2013

An der 10%-Hürde gescheitert



Was ist die 10%-Hürde?

Wenn ich ein Buch lese, gebe ich ihm die Gelegenheit, mich in seinem ersten Zehntel zu überzeugen, dass es lesenswert ist. Das Leben ist zu kurz für schlechte, langweilige Bücher. Diese Beurteilung ist natürlich rein subjektiv.


Klappentext:
First, I'll tell about the robbery our parents committed. Then the murders, which happened later.
In 1956, Dell Parsons' family came to a stop in Great Falls, Montana, the way many military families did after the war. His father, Bev, was a talkative airman from Alabama with an optimistic and easy-scheming nature. Their mother Neeva – shy, artistic – was alienated from their father's small-town world. It was more bad instincts and bad luck that Dell's parents decided to rob the bank. They weren't reckless people. 
In the days following the arrest, Dell is saved before the authorities think to arrive. Driving across Montana, his life hurtles towards the unknown; a hotel in a deserted town, the violent and enigmatic Arthur Remlinger, and towards Canada itself. But, as Dell discovers, in this new world of secrets and upheaval, he is not the only one whose past lies on the other side of a border. 
Meine Meinung:
Das Buch hat 432 Seiten. Nach den ersten 43 Seiten war die Geschichte immer noch nicht wirklich losgegangen. Die ewigen Beschreibungen von Personen und Landschaften haben mich nur gelangweilt. An sich gefällt mir der Schreibstil von Richard Ford. Gäbe es eine Kurzfassung der Geschichte, würde ich sie gern lesen. Aber bitte nicht so ausgewalzt.

Samstag, 7. September 2013

Gelesen: "Schlafen und Wachen - Ein Elternbuch für Kindernächte" von William Sears

Mein Schlaf kommt in letzter Zeit leider zu kurz. Ach, was heißt "in letzter Zeit"? Im Grunde genommen leide ich seit fast sechs Jahren an chronischem Schlafmangel. 
In der ersten Schwangerschaft war ich ja am Anfang ganz entzückt, als ich schon in der 18. Woche das Baby gefühlt habe. Dieses süße Stupsen, immer wenn ich still gesessen oder gelegen habe. Nur wenn ich in Bewegung war, hielt das Baby still. Die Wochen vergingen, das Baby in meinem Bauch wuchs und das Stupsen wurde stärker. Aber das Muster blieb: War ich in Ruhe, bewegte sich das Kind. Bewegte ich mich, schlief es. Schon zu Weihnachten vor sechs Jahren lag ich Stunden lang wach, weil meine Leibesfrucht unermüdlich Purzelbaum schlug. Als der Platz im Bauch knapp wurde, kamen noch heftige Tritte dazu. Ich war fast dankbar, als das Baby sich nicht mehr umdrehen und mir wahlweise in die Blase oder in den Magen, sondern "nur" noch in die Rippen treten konnte. Über den guten Rat anderer Eltern, vor der Geburt auf Vorrat zu schlafen, konnte ich nur müde lächeln. Naja, nach der Geburt gab es natürlich genug Gründe für Schlafmangel: nächtliches Wickeln, Stillen, 3-Monats-Koliken, die ersten Zähne usw.
Dazu kam, dass das Haus sehr dünne Wände hatte und die Nachbarn rücksichtslos die Haus-, Wohnungs- und Schranktüren zugeknallt haben, egal zu welcher Tageszeit. Jedes Mal wachte das Baby mit Gebrüll auf. Erst als wir vor drei Jahren umgezogen sind, hat das Kind endlich durchgeschlafen. Allerdings war ich da schon mit Nummer zwei schwanger und der Spaß begann von vorn...

Vor ungefähr fünf Jahren habe ich mir das Buch "Schlafen und Wachen" gekauft, als wir eine besonders anstrengende Phase hatten. Aber irgendwie kam ich nicht dazu, es zu lesen. Erst jetzt habe ich das nachgeholt...


(Mini-Coverbild von La Leche Liga, dem Verein, der das Buch auch verlegt und verkauft)

Klappentext:
Die eigenen Erfahrungen des Autors Dr. med. William Sears als Kinderarzt und mehrfacher Vater, sowie seiner Frau, einer La Leche Liga Beraterin, und Erfahrungsberichte anderer Eltern machen das Buch zu einer begleitenden Hilfe. Es lässt Eltern verstehen, wie und warum Babys anders schlafen als Erwachsene und bestärkt sie in ihren Fähigkeiten für sich und ihre Kinder, funktionierende Lösungen zu finden. 

Meine Meinung:
Der Ansatz des Buches entspricht größtenteils meiner Einstellung: Wenn man das Baby stillt, bei ihm schläft und auch sonst schnell auf seine Bedürfnisse eingeht, den Alltag dem Rhythmus des Babys anpasst, verläuft alles harmonischer. Viel neues habe ich aus dem Buch zwar nicht gelernt, aber es ist beruhigend, dass ich nicht so viel falsch gemacht zu haben scheine. Besonders gut finde ich das Kapitel für die Väter. Schon allein dafür lohnt es sich, das Buch zu kaufen!

Donnerstag, 5. September 2013

Top Ten Thursday: Buchtitel mit W


Alice im Bücherland fragt heute nach Büchern, deren Titel mit W beginnt:



  1. "Die Wand" von Marlen Haushofer. Sollte jede_r gelesen haben! Den Film fand ich leider sehr enttäuschend. Das lag aber nicht an der Leistung von Martina Gedeck.
  2. "Die Welle" von Morton Rhue. Sollte auch jede_r gelesen haben. Der Film mit Jürgen Vogel hat mir auch super gefallen. 
  3. "Wedding - 37 Geschichten über die Perle unter Berlins Stadtteilen" von Horst Evers. Ich liebe es!
  4. "Die Welt ist nicht immer Freitag" von Horst Evers. Auch großartig.
  5. "Das Wüten der ganzen Welt" von Maarten't Hart. Sein bestes Buch, finde ich.
  6. "A Widow for One Year" von John Irving. Einer meiner beiden Lieblingsromane von Irving. Den Film fand ich auch ganz nett.
  7. "Weiberabend" von Joanne Fedler. Unterhaltsamer Frauenroman, der nicht so oberflächlich ist, wie er scheint.
  8. "Wenn der Postmann nicht mehr klingelt" von Eva Völler. Einer ihrer früheren Romane. Spannend und lustig.
  9. "Wohin geht die Liebe, wenn sie durch den Magen durch ist?" von Eckart von Hirschhausen. Noch ungelesen.
  10. "Wie man einen Badeanzug kauft" von Brenda Kinsel. Auch noch ungelesen.
Jetzt bin ich gespannt, wie die Listen der Anderen aussehen.

Mittwoch, 4. September 2013

Me Made Mittwoch: Herbstanfang mit neuer Strickjacke



Der Herbst ist da. Zeit, die Strumpfhosen, Ballerinas (im Alltag gehe ich sehr viel zu Fuß, daher gehen keine hohen Absätze) und Strickjacken aus den Tiefen des Kleiderschrankes zu angeln.

Den Rock habe ich ja hier schon des Öfteren gezeigt.


Das Blumenshirt kennt Ihr auch schon.


Aber die Strickjacke kennt Ihr noch nicht. Obwohl sie schon eine Weile fertig ist.   Ich habe mal wieder keine Anleitung benutzt, sondern Freestyle gestrickt. Komplett nahtlos. So mag ich das.


Schön warm aus gut abgelagerter Merinowolle (sie lag etwa fünfeinhalb Jahre im Regal). Es handelt sich um "Bingo Print" von Lana Grossa.


Die Kanten habe ich aus einem Rest von meiner Wickeljacke gestrickt.
Die Knöpfe sind aus dem Kaufhaus.


Dabei habe ich mal wieder meinen Schmuckkasten geplündert, weil ich keinen einzigen echten Maschen- oder Reihenmarkierer besitze. Aber Finger- und Ohrringe tun es auch.


Mehr selbst gemachte Kleidung an echten Frauen gibt es beim 

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...