Dienstag, 31. Januar 2012

Gestrickt: weiße Kindersocken


Wenn man völlig verschnieft und verhustet ist, ist einfarbiges Stricken gerade noch möglich. Also habe ich mal ein paar ganz simple weiße Socken für das große Kind gestrickt. Vielleicht sticke ich da aber noch etwas buntes drauf, wenn mein Kopf wieder frei ist.

Mal sehen, ob ich es schaffe, dieses Jahr keine Kindersocken zu kaufen, sondern alle selbst zu stricken. Das ist doch mal eine Herausforderung!

Freitag, 27. Januar 2012

Krank / Gelesen: "Rudernde Hunde" von Elke Heidenreich und Bernd Schroeder

Wir sind leider wieder alle krank. Gestern habe ich mich noch zur Kontrolle und Prophylaxe zum Zahnarzt geschleppt, aber das mache ich nicht noch einmal, denn eine Stunde lang mit Schnupfen, Halsschmerzen und Reizhusten in Rückenlage mit offenem Mund zu liegen ist wirklich eine Qual. Auf der einstündigen Autofahrt nach Hause hatte ich Schüttelfrost und Konzentrationsschwierigkeiten und es grenzt an ein Wunder, dass ich heil angekommen bin. Die Schwiegermutter, die in meiner Abwesenheit auf die Kinder aufgepasst hat, hat mich gleich ins Bett geschickt, wo ich die nächsten 16 Stunden in totaler Erschöpfung geblieben bin. Ich habe zwar nicht die ganze Zeit geschlafen, schon allein weil das ja ebenfalls kranke Baby oft geschrien hat, aber jetzt geht es mir schon etwas besser. Dem Baby zum Glück auch. Das große Kind wurde vom Papa in die Kita gebracht und von den Schwiegereltern abgeholt, die es heute behalten, was angesichts des großen Cousins, der dort ebenfalls diese Woche zu Gast ist, natürlich super angekommen ist.

Hier ist also zurzeit nichts Kreatives los, aber ich komme dafür mehr zum Lesen und so kann ich mal wieder ein Buch vorstellen:

(Bild von Amazon...)

Diese Kurzgeschichten haben alle mit Tieren zu tun. Einige sind wunderschön, andere eher lahm, wobei ich im Nachhinein festgestellt habe, dass mir ihre Geschichten meist besser gefallen als seine.

Mittwoch, 25. Januar 2012

Me Made Mittwoch: Thermojeans + Kuhschuhe + Socken


Bei der Kälte kommt meine Thermojeans nun doch endlich mal zum Einsatz.
Da ich sie gestern schon getragen habe, sind die Knie leider schon ausgebeult.

An den Füßen trage ich diese Socken und meine Hausschuhe, denen ich vor kurzem mal wieder neue Sohlen verpasst habe. Diesmal sind sie aus einem alten Geschirrtuch in drei Lagen.


Bei Cat gibt es die Galerie mit allen, die heute auch selbst gemachtes angezogen haben.

Dienstag, 24. Januar 2012

Endlich gewechselt!


Es gibt so Dinge, die schiebt man vor sich her, tagelang, wochenlang und in unserem Fall jahrelang. Natürlich will ich keinen Atomstrom. Und Gas-, Kohle- oder Ölkraftwerke eigentlich auch nicht. Ich will saubere Energie aus Wasserkraft, Wind, Solarenergie oder Biogas. Hauptsache regenerativ!

Aber dann wollte ich es doch auch richtig machen und keinem Scheinökoanbieter auf den Leim gehen. Und wer soll da auf dem Strommarkt schon durchblicken? Dazu kommt noch die Sache mit der Kündigung beim alten Anbieter. Wann kann man kündigen? Welche Frist muss man einhalten? Wie macht man das?

Ich könnte jetzt schreiben, welche Stationen mein Weg zum Ökostrom hatte. Aber stattdessen schreibe ich mal, was Ihr wissen müsst, wenn Ihr auch wechseln wollt:

Es gibt nur drei wirklich echte Ökostromanbieter, die z.B. auf dieser Seite vorgestellt werden. Dort gibt es auch eine Vergleichstabelle. Aus dieser ergibt sich, dass unsere Familie beim Wechsel sogar noch Geld spart! *staun*

Es gibt zwei Möglichkeiten den Anbieter zu wechseln:
1. Wer einen Vertrag mit fester Laufzeit hat, kann zum Ende der Laufzeit oder bei jeder Preiserhöhung wechseln, selbst wenn die Erhöhung nur ein paar Cent beträgt. Das Zauberwort lautet "Sonderkündigungsrecht". Am besten direkt nach Erhalt eines solchen Briefes eine Kündigung schreiben, dann ist man raus. Vorlagen für solche Kündigungen gibt es im Netz, z.B. hier.
2. Bei einem Vertrag ohne feste Laufzeit kann man jederzeit kündigen. Bei unserem neuen Ökostromanbieter muss man das nicht einmal selbst machen. Dort kann man online das Formular ausfüllen und der Anbieter kümmert sich um den Wechsel. Im Falle einer Preiserhöhung kann man natürlich auch vom Sonderkündigungsrecht gebrauch machen. Dann muss man aber wie im ersten Fall selbst kündigen.

Und wenn man nicht weiß, was man für einen Vertrag hat? 
Dann ruft man den alten Anbieter einfach an, sagt seine Kundennummer und fragt, was das für ein Vertrag ist. Oder man schaut mal auf die letzte Abrechnung.

Also, jetzt gibt es wirklich keinen Grund mehr, Atomstrom zu kaufen, wenn der sogar teurer ist als der echte Ökostrom. Und wer zum Wechsel noch Fragen hat, kann sie mir gern stellen. (Alle Angaben sind natürlich trotzdem ohne Gewähr!)

Montag, 23. Januar 2012

Gelesen: "Der Welt den Rücken" von Elke Heidenreich


Dies sind 7 Kurzgeschichten, von denen ich eine, nämlich "Die schönsten Jahre" bereits kannte. Aber allein schon für diese Geschichte und die Titelgeschichte "Der Welt den Rücken" lohnt es sich, dieses Buch zu lesen.

Sonntag, 22. Januar 2012

7 Sachen am 22. Januar 2012

Eine tolle Idee von Frau Liebe:
Immer wieder sonntags 7 Bilder von 7 Sachen, 
für die ich an diesem Tag meine Hände gebraucht habe. 
Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig.


"Geerbte" Bettwäsche geflickt.
Ist das Schwein nicht goldig?


Einen Taschenschnitt entworfen.
Geodreieck und Zirkel stammen aus meiner Oberschulzeit.
Bleistift und Radiergummi hatte ich sogar schon in der Grundschule.


Distel hatte vor Kurzem in ihrem Podcast und auf ihrem Blog den jährlichen Wollwechsel in den Etsy-Labs erwähnt. Ich habe daraufhin meine Stricknadeln und -bücher gesichtet und alles ungenutzte gestern dort gegen Wolle eingetauscht. Es gab auch Tee und Kuchen (lecker!) für wenig Geld, das für einen guten Zweck gespendet wurde. Ich hätte dort stundenlang an den Wolltischen stehen und die verschiedenen Garne befühlen können (um nicht zu sagen: am liebsten hätte ich mich mitten rein gelegt). In gemütlicher Runde haben wir auch gestrickt und geplaudert, englisch und deutsch durcheinander, das war sehr schön, lustig, informativ. Ich würde gern regelmäßig Stricktreffen besuchen, aber das gestaltet sich mit unseren Kindern, den Kita- und Schlafzeiten eher schwierig.

Die dort ertauschte Wolle habe ich jedenfalls sortiert und ordentlich in den Schrank geräumt. Ich glaube, da ist auch die eine oder andere Wolle von Distel dabei. Es war sehr schön, ihr persönlich zu begegnen, nachdem ich ihre Stimme schon so lange durch ihren Podcast kenne.


Eine Maschen- und Musterprobe für den Lanesplitter gestrickt.
Ich gebe der Zara Plus noch eine Chance. Vielleicht fühlt sie sich ja geringelt wohler.


Schnuller und Flaschensauger ausgekocht und danach die Mikrowelle ausgewischt.


Caffè Latte gerührt. Ich habe in der Wikipedia gesucht und dieser Begriff kommt meinem bevorzugten Heißgetränk am nächsten. Wobei das Original üblicherweise im Glas serviert wird, aber das ist ja egal. Das Problem ist nur, wenn man im Café eine Caffè Latte bestellt, bekommt man meist einen Filterkaffee mit leicht geschäumter Milch in einer Schale. Deshalb bestelle ich immer einen Latte Macchiato mit ungeschäumter Milch, das klappt meist.


Stoffe sortiert. Hach, da könnte ich mich auch immer reinlegen. *wohligseufz*

Samstag, 21. Januar 2012

Kindersocken aus Wollresten


Das große Kind hatte gerade einen Wachstumsschub, sodass diese und diese Socken plötzlich nicht mehr passen. Also habe ich neue gestrickt. Die Frage nach der Lieblingsfarbe wurde mit "Gelb und rot und blau und lila!" beantwortet. Okay, dann mal her mit den Wollresten. *grins*

Heute war ich zum Wollwechsel in den Etsy-Labs.
Aber davon erzähle ich morgen.

Freitag, 20. Januar 2012

Zum Heulen


Diese hellblaue Wolle (Zara Plus, Farbe Nr. 7) ist irgendwie verhext. Zuerst habe ich aus ihr einen Kapuzenschal gestrickt. Der war aber viel zu schwer und stand mir auch überhaupt nicht. Nach dem Ribbeln habe ich eine Wickeljacke angefangen als Raglan von oben, aber dafür reichte die Wolle nicht. Nachkaufen kann ich sie nicht, ich habe monatelang versucht, noch ein paar Knäuel im Netz aufzutreiben, aber es gibt die Farbe nicht mehr. Anrufe bei Berliner Wollgeschäften waren auch erfolglos. Also habe ich zum zweiten Mal geribbelt und noch einmal angefangen. Damit die Wolle reicht, habe ich diesmal statt der Jacke einen Pullover geplant, der dunkelblaue Blenden, Bündchen und Seitenstreifen hat. Nun würde die Wolle knapp ausreichen, aber als ich das Teil vorhin mal anprobiert habe, gefiel mit die Form überhaupt nicht. Ach Manno! *schluchz*

Ich bin kein Pullundertyp. Sonst wäre das noch eine Möglichkeit.

Ich glaube, ich stricke daraus einfach eine Jacke für eins der Kinder.
Hm, oder einen Lanesplitter für mich?

Ich geh dann mal ribbeln. Zum dritten Mal.

Donnerstag, 19. Januar 2012

An der 10%-Hürde gescheitert

Wenn ich ein Buch lese, gebe ich ihm die Gelegenheit, mich in seinem ersten Zehntel zu überzeugen, dass es lesenswert ist. Das Leben ist zu kurz für schlechte, langweilige Bücher.  Diese Beurteilung ist natürlich rein subjektiv.
"Tricks - Acht Erzählungen" von Alice Munro ist leider an dieser Hürde gescheitert.

Mittwoch, 18. Januar 2012

Me Made Mittwoch: Sternenpullover




Jetzt ist der Winter doch noch eingetroffen. Da ziehe ich doch gleich mal einen sehr kuscheligen Pulli an, den meine Mutter vor vielen Jahren mal für meine Schwester am anderen Ende der Stadt gestrickt hat. Sie hat ihn allerdings vorn mit einem Katzengesicht bestickt (ja, es waren die 80er Jahre) und der Ausschnitt war rund. Irgendwann habe ich den Pulli "geerbt". Eine Weile habe ich ihn getragen, wie er war. Dann habe ich ihn nach und nach umgebaut: An den Seiten habe ich ihn ein Stück enger gemacht, weil ich damals schmaler war als meine Schwester. Heute ist es übrigens umgekehrt. As time goes by. Am Halsausschnitt habe ich Maschen aufgenommen und einen Rollkragen gestrickt. Und das Katzengesicht musste weg, weil mir zu viele Kerle andauernd in die "Augen" geschaut haben. Natürlich nicht ohne entsprechend blöde Kommentare. Ihr könnt Euch sicher denken, welcher beliebte Katzenkosename da oft gefallen ist... Stattdessen habe ich ein paar Sterne aufgestickt.


Dieser Pulli ist modisch nicht gerade der letzte Schrei, aber dafür ist er kuschelig warm und hat eine eigene Geschichte.


Und was haben die anderen heute selbst gemachtes an?
Bei Catherine können wir es sehen.

Dienstag, 17. Januar 2012

Gehört und gelesen: "Ich bin dann mal weg" von Hape Kerkeling



Das Buch habe ich vor etwa anderthalb Jahren gelesen und war sehr beeindruckt. Jetzt hat mir meine Schwester vom anderen Ende der Stadt das Hörbuch (6 CDs) geliehen und ich bin noch einmal den ganzen Jakobsweg mit Hape Kerkeling gegangen. Einerseits finde ich das Buch besser, weil man beim Lesen immer wieder auf der im Buch enthaltenen Landkarte nachschauen kann, wo er gerade pilgert. Außerdem ist das Buch ausführlicher, denn das Hörbuch ist leider nur eine gekürzte Fassung. Aber andererseits liest Hape Kerkeling das Hörbuch selbst, das ist natürlich gleich viel authentischer! Ich habe beide Medien sehr genossen. "Ich bin dann mal weg" ist absolut hörens- und lesenswert! Danke, Hape Kerkeling, dass Sie das Buch geschrieben und gelesen haben. Danke, liebe Schwester, dass Du mir das Hörbuch geliehen hast!

Montag, 16. Januar 2012

Aus Altpapier gemacht

Wir haben zwar einen Aufkleber "Bitte keine Werbung" am Briefkasten und kaufen weder Zeitungen noch Zeitschriften, aber trotzdem haben wir immer sehr viel, sehr buntes Altpapier. Ich habe eine Woche lang alle geeigneten Stücke ausgeschnitten und daraus dieses Bild geklebt:


Die Basis ist, wie man am unteren Rand erkennen kann, ein Pizzakarton. (Das könnte man sicher noch überkleben, aber das große Kind wollte das Bild lieber schnell haben.) Darauf habe ich mit dem Klebestift die Schnipsel aufgeklebt. Ein paar Motive stammen aus Werbung von Rossmann. Die Wolken und Schmetterlinge habe ich frei Hand geschnitten. Der Hund/Hase (wir nennen das Tier mal so und mal so) und die Ente sind von Pia Pedevilla inspiriert, deren Bücher ich schon oft in der Bücherei durchgeblättert habe.

Sonntag, 15. Januar 2012

7 Sachen am 15. Januar 2012

Eine tolle Idee von Frau Liebe:
Immer wieder sonntags 7 Bilder von 7 Sachen, 
für die ich an diesem Tag meine Hände gebraucht habe. 
Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig.


Mandarinen ausgepresst. Bei so vielen Kernen hilft nur Auspressen.


Schuhe angezogen und mit Mann und Baby einen Spaziergang gemacht.
Das große Kind war bei Oma & Opa.


Kaffee mit Kakao bestäubt.
Eigentlich ist das ja gar kein Kaffee, 
sondern Espresso mit viel Milch, die NICHT aufgeschäumt ist.
Wie heißt das dann? Weiß das jemand?


Maschen- und Musterprobe gestrickt.
Wenn man ein wenig übt, macht Fair Isle richtig Spaß.


Socke gestopft.


Eine Hose des Gatten auf meine Größe geändert. Leider ist der Bund dabei etwas zu tief geraten. Ich muss meine Hüftknochen nicht mehr in der Öffentlichkeit zeigen. Ich bin schon unter der Haube. ;-D


Frotteereste dieser Aktion zu Waschhandschuhen verarbeitet.
Mit der Ovi geht das sooo schnell, das ist toll!


Ich wünsche allen noch einen schönen Abend, eine gute Nacht und morgen einen erfolgreichen, kreativen, gesunden Wochenanfang!





Samstag, 14. Januar 2012

FARBATTACKE [grasgrün!]


Gerade habe ich bei Pamela eine tolle Fotoaktion entdeckt, an der ich hiermit spontan teilnehme:


Beim Thema "grasgrün" fiel mir sofort der quietschgrüne Samt ein, der in meinem Stoffregal liegt. Ich könnte daraus eine Tasche nähen oder eine Hose für eins der Kinder. Aber obwohl die Farbe so schön ist, passt sie zu keinem von uns so richtig. Ich glaube, den Stoff schenke ich lieber einer Freundin, die bald Geburtstag hat und gern nähen lernen will. Sie trägt immer so knallige Farben, da ist das bestimmt die richtige Motivation, endlich die Nähmaschine auszupacken.

Freitag, 13. Januar 2012

Gelesen: "Adressat unbekannt" von Kathrine Kressmann Taylor



(Coverbild vom Verlag Hoffmann und Campe zur Verfügung gestellt und direkt verlinkt. Wenn das Buch nicht mehr lieferbar ist, verschwindet also hoffentlich auch das Bild automatisch.)


Dieses Buch sollte man gelesen haben. 
Es ist sehr kurz und intensiv. 
Ein Briefwechsel zwischen zwei Freunden. 
Es geht um Juden und Nazis, Leben und Tod, um Liebe, Freundschaft und Verrat. 
Dieses Buch hat mich sehr ergriffen.

Donnerstag, 12. Januar 2012

Mama-Tipp: Wickelkommode

(Inzwischen ist das Babyzimmer fertig eingerichtet und alle Kisten ausgepackt. Das Gerümpel da müsst Ihr bitte mal ausblenden. Danke!)

Unsere Wickelkommode besteht aus zwei unterschiedlich hohen Regalen (aus dem Hause "Regale" in Berlin), die seitlich miteinander verbunden sind. Das vordere Regal hat Schubladen, in denen Kleidung, Handtücher, Waschlappen, Bettlaken und Schlafsäcke verstaut sind. Man kann die "Arbeitshöhe" optimal einrichten, je nachdem in welcher Höhe man die Schubladen einbaut. Denn am Wickeltisch verbringt man schließlich sehr viel Zeit und da sollte die Arbeit so rückenfreundlich wie möglich sein. Am hinteren Regal ist ganz oben ein Brett eingebaut, an dem der Heizstrahler hängt. Wir haben einen von Reer mit Abschaltautomatik nach 15 Minuten, das ist sehr praktisch. Auf diesem Brett liegen Spucktücher, Moltontücher, der Fön und die Schlummerlampe. Im offenen Fach ganz unten liegen Decken.


Links ist ein Brett angeschraubt, auf dem Windeln, Feuchttücher und die Waschschüssel lagern. Es ist von großem Nutzen, wenn das neugierige Kind nicht so leicht nach der Wasserschüssel greifen oder sie herunter kicken kann.

Die hohen Seitenteile schützen das Baby vor dem Abstürzen. Wenn es sich erst einmal umdrehen oder gar aufstehen kann, weiß man das wirklich zu schätzen. Ich bin unser Wickelcenter so gewohnt, dass ich echt staune, wenn ich mal in anderen Wohnungen oder Restaurants wickeln muss. Da sind die Seitenteile meist nur 5 cm hoch. Und die Liegefläche ist auch oft viel zu klein. Für die Gastronomie ist das ja okay. Aber wie manche Eltern tagein tagaus unter solchen Bedingungen ihr Baby wickeln können, ist mir ein Rätsel. Aber vielleicht sind auch nur meine Kinder so zappelig und neugierig...

Die Idee für dieses Wickelcenter hatte nicht ich, sondern meine Schwägerin, die damit schon ihre drei Kinder gewickelt hat. Die Konstruktion ist so stabil, dass sie sicherlich noch ein paar Mal in der Familie weiter gegeben wird. Und wenn es mal eine windelfreie Phase gibt, kann man die beiden Regale nebeneinander stellen und andere Dinge darin lagern.

Mittwoch, 11. Januar 2012

Me Made Mittwoch: Endlich eine Mütze, die mir passt!


Die Mütze von letzter Woche war ja zu klein. Also habe ich sie wieder aufgetrennt. Die Doppelstricktechnik ist zwar sehr schön, aber das hat so lange gedauert und ich wollte jetzt endlich eine warme Mütze haben. Also habe ich stattdessen den Faden doppelt genommen und mit dickeren Nadeln gestrickt. Zunächst natürlich eine Maschenprobe, anhand derer ich die Zu- und Abnahmen berechnet habe. Und diesmal habe ich mich zum Glück nicht verrechnet, denn die Mütze passt bis über beide Ohren. Na endlich!

Das Foto ist von gestern, aber natürlich gehe ich als Mama mit gutem Beispiel voran und setze im Winter jeden Tag eine Mütze auf, also auch heute. Und so gab es wenigstens ein Tageslichtfoto.

Und was haben die anderen heute selbst gemachtes an?
Bei Catherine können wir es sehen.

Dienstag, 10. Januar 2012

Gelesen: "Das unerwartete Geschenk..." von Eva Heller


Der Titel ist so lang, da schreibe ich ihn lieber hier in voller Länge:
"Das unerwartete Geschenk vom Weihnachtsmann 
und von Frau Glück und Herrn Liebe".

Dieses kleine Büchlein habe ich meiner Schwester am anderen Ende der Stadt vor ein paar Jahren zu Weihnachten geschenkt. Jetzt hat sie es mir geliehen, damit ich es endlich einmal selbst lesen kann. Es passte in den letzten Tagen auch prima in meine Lesereihe kleiner Bücher.

Die Geschichte ist sehr schön, für Kinder und Erwachsene geeignet. Man kann sie auch gut zusammen in der Weihnachtszeit lesen oder zu Nikolaus oder Weihnachten verschenken (habe ich ja auch so gemacht).


Eva Heller war eine deutsche Schriftstellerin, also könnte ich den Titel auch gut für das Monatsthema von "Die lesende Minderheit" nehmen. Hoffen wir mal, dass Mr. Linky nicht explodiert, wenn ich den langen Titel eintippe. ;-)

Eva Heller hat auch die Bestseller "Beim nächsten Mann wird alles anders", "Der Mann, der's wert ist" und "Erst die Rache, dann das Vergnügen" geschrieben, die ich alle sehr mag.

Montag, 9. Januar 2012

Mal wieder Stoff statt Plastik!


Dieses Spiel haben die Kinder zu Weihnachten bekommen. Die Idee finde ich sehr schön, zumal das große Kinde sehr gern mit Knöpfen spielt. Aber ich verstehe diese Spielemacher nicht: Warum muss immer alles aus Plastik sein? Habt Ihr noch nichts von der Krise gehört? Wir wissen bald nicht mehr, womit die Autos fahren und die Kraftwerke betrieben werden sollen und Ihr macht aus dem Öl Spielzeug, anstatt dafür nachwachsende Rohstoffe wie z.B. Holz und Stoff zu benutzen. Mensch, denkt doch mal nach!
Außerdem kann ein Spiel nur "Spiel des Jahres" werden, wenn es keine Plastikteile enthält. Das würde ich als Spielemacher mal berücksichtigen!


Gut, neue Knöpfe werde ich jetzt nicht sägen. Aber der Plastikbeutel muss weg!


Ich wollte eh schon lange mal diese Sterne sticken.
Die gibt es hier kostenlos.



Und Bördie ist so süß und wollte endlich mal gestickt werden.



Bördie gibt es hier kostenlos.



Damit man beim Wühlen im Beutel nicht in den rückseitigen Spannfäden der Stickereien hängen bleibt, habe ich ihn gefüttert bzw. als Wendebeutel genäht.



Die Blümchen für die blaue Seite hat das große Kind ausgesucht.



Die Blümchen gibt es hier kostenlos.



Bisher spielt zwar das große Kind nur "Knöpfe auffädeln" und "Knöpfe rein in den Beutel/raus aus dem Beutel", während das Baby nur zappelnd zuschauen darf, weil die Knöpfe sonst im gierigen Mund landen. Aber irgendwann wird das Spiel sicher auch mal "richtig" gespielt. Dann aber mit schönem Beutel!

Stoffe: Reste von einem Kissenbezug und Sofaüberwurf.
Band: Stoffgeschenkband von Weihnachten

Sonntag, 8. Januar 2012

7 Sachen - Das erste Mal 2012

Eine tolle Idee von Frau Liebe:
Immer wieder sonntags 7 Bilder von 7 Sachen, 
für die ich an diesem Tag meine Hände gebraucht habe. 
Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig.




Das Baby gebadet. Mit zwei Waschlappen. 
Wenn das Baby mir einen klaut, um dran zu lutschen, 
wasche ich es mit dem anderen. 
Das Spiel können wir unendlich lange spielen. ;-)


Gemüse geschält und geschnippelt,


gekocht und später püriert und mit Frischkäse verfeinert. Lecker!


Autos aufgeladen.


Fäden vernäht.


Das Gurtpolster eines Kindersitzes repariert.


Der Pyjamahose des Gatten ein neues Bündchen angesteckt.
Da muss ich morgen nur einmal mit der Ovi drüber, dann ist das erledigt.

Wie Ihr seht, sind wir wieder auf den Beinen.
Noch nicht wieder ganz gesund, aber über den Berg.


Samstag, 7. Januar 2012

Gelesen: "Der kleine Erziehungsberater" von Axel Hacke



(Bild wieder von buecher.de, wo es auch lieferbar ist.)

Axel Hacke ist bekannt für die Buchserie "Der weiße Neger Wumbaba", aber er hat auch eine Menge anderer Bücher geschrieben. In meiner Reihe "Bücher, die man krank im Bett und beim Stillen gut lesen kann" habe ich auch dieses nette kleine Büchlein genossen.

Hm, noch ein deutscher Autor. Kann man bei der lesenden Minderheit eigentlich mehrere Bücher "einreichen"?