Donnerstag, 29. September 2011

Mama-Tipp: Podcasts

Ich höre beim Stillen, Putzen und Spazierengehen gern Podcasts. Heute möchte ich mal einige vorstellen, die vielleicht auch für andere Mütter interessant sind:

Amy Clark lebt in Indiana und hat zwei Kinder. Die Folgen ihres Podcasts dauern etwa eine halbe Stunde lang und behandeln jeweils ein bestimmtes Thema. Sie interviewt im Podcast immer eine Person, die sich mit diesem Thema gut auskennt. Mal geht es um das Abendessen, mal ums Schlafengehen, um Kleidung und so weiter. Leider stammen die Folgen alle aus dem Jahr 2009, anscheinend wird der Podcast nicht mehr gesendet.

Maria Bailey hat vier Kinder und lebt in Floria. Für ihren Podcast interviewt sie eine Stunde lang nacheinander mehrere Gäste, jeden zu einem anderen Thema. Die einzelnen Themenblöcke sind also eher kurz. Zwischendrin gibt es leider ab und zu Werbung, aber diese Blöcke kann man ganz gut überspringen. Und die Werbung wäre ja auch vielleicht nett zu hören für Nichtamerikanerinnen, aber es sind leider immer dieselben Spots, die man schnell auswendig kennt.

Tsh Oxenreider, Mutter dreier Kinder, telefoniert in jeder Folge etwa eine Stunde lang mit einer Freundin, Kollegin oder Bekannten und spricht dabei über ein bestimmtes Thema, aber auch über Gott und die Welt. Da sie sich währenddessen nicht an den Zuhörer wendet, wirkt es nicht so moderiert wie die beiden anderen Podcasts, deshalb mag ich diesen am liebsten. Tsh hat schon in vielen verschiedenen Ländern gelebt, unter anderem im Kosovo und im mittleren Osten. Zuletzt hat sie in Texas gelebt, ist aber kürzlich umgezogen. Wohin habe ich leider vergessen. *grübel* 
Aber sie erwähnt es mehrmals im Podcast.

Die Blogs dieser drei Podcasterinnen habe ich mir bisher noch nicht angesehen. Aber der Vollständigkeit halber habe ich sie oben mit verlinkt.
Podcasts auf englisch sind übrigens eine gute Gelegenheit, die Sprache ein wenig aufzufrischen. Und keine Sorge, es ist recht leicht zu verstehen. Einfach mal reinhören!

Dann gibt es noch den deutschen Podcast Das Abenteuer Familie mit Reinhold Stritzelberger. Aber da er ein Mann ist, hat er oft eine sehr männliche Sicht der Dinge. Vielleicht wäre das ein Podcast für Väter?

Und welche Podcasts zum Thema Familie hört Ihr gern?

Mittwoch, 28. September 2011

Gelesen: "Can You Keep A Secret?" von Sophie Kinsella



Auf deutsch heißt es "Sag's nicht weiter, Liebling!" 
Ich habe mich köstlich amüsiert und mit der Heldin gelitten bis zur letzten Seite. 
Es ist keine hochwichtige Literatur, aber mal für zwischendurch ist es super. 

Montag, 26. September 2011

Longsleeve... oder doch eher Pyjamaoberteil???

Das muss ich ja dringend noch nachreichen, denn es ist noch auf der alten Nähmaschine entstanden:
Ich habe ein Longsleeve, das ich sehr gern trage, aber leider sind die Ärmel etwas zu kurz. Und ich besitze es schon so lange, dass es schon an mehreren Stellen ausgebessert ist. Also habe ich mir per Abzeichnen (siehe auch gestern) aus zweierlei Jersey ein neues genäht und dabei die Ärmel verlängert. 


Leider habe ich beim Zuschneiden nicht aufgepasst und die Ärmel ohne Nahtzugabe zugeschnitten, also zu kurz. So was Doofes! Was nun? Ganz einfach: Bündchen basteln. Gesagt - getan. Insgesamt bin ich mit dem Endergebnis ja ganz zufrieden, aber es sieht irgendwie so nach Schlafanzug aus. Was meint Ihr?


Der Gatte sagte nur: Näh doch noch eine Hose dazu und trag es nachts.
Könnte ich machen, aber Pyjamas habe ich genug. Ich brauche doch was für tagsüber für den Herbst.

Der lila Stoff ist ein Wolle-Baumwolle-Gemisch und war ursprünglich (äh so vor über 15 Jahren?) mal rosa *brrrr*. Vor einigen Jahren (hmmm so etwa 10?) habe ich ihn mit blauer Stofffarbe behandelt und es ist dieses lila Melange entstanden. Nach sechs Umzügen, bei denen ich ihn mitgeschleppt habe, habe ich ihn jetzt also endlich mal angeschnitten.
Der dunkelblaue Jersey ist ein Rest, den ich mal billig im Kaufhaus erstanden habe, um einen zu kurzen Pyjama des Gatten an Ärmeln und Hosenbeinen zu verlängern. Hm, vielleicht kommt daher dieses Gefühl, dass das Shirt ins Bett gehört?

Sonntag, 25. September 2011

7 Sachen

Eine tolle Idee von Frau Liebe:

Immer wieder sonntags 7 Bilder von 7 Sachen, 
für die ich an diesem Tag meine Hände gebraucht habe. 
Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig.


Kaffee gemacht. 
Diese Tasse mag ich sehr. 
Wenn sie warm wird, werden Kirk, Spock und Pille weggebeamt.
Wird die Tasse kalt, kommen sie zurück.


Alte T-Shirts bzw. deren Reste zerschnippelt für das noch geheime Projekt "Jerseyreste".


Zu kleine Babysachen aussortiert und eingekistet.
Die nächste Größe aus dem Keller geholt und sortiert.
Das Jäckchen im rechten Stapel ganz unten hat meine Schwester am anderen Ende der Welt damals für das große Kind gestrickt. Und ich das darüber.


Chilis geerntet und dem Gatten zum Kochen in die Hand gedrückt.


Gestrickte Jacke geribbelt, weil die Wolle nicht reicht und auch nirgends mehr zu kaufen ist. 


Schnitt einer letztes Jahr selbst gestrickten Jacke abgezeichnet, um sie aus Stoff nachzunähen.
Das Papier ist übrigens die Rückseite eines großformatigen Kalenders.


Gefühlte 300 Mal Söckchen über Babyfüße gestülpt.
Das hält ungefähr 20 Sekunden, dann sind sie wieder abgestrampelt.
Aber ohne Strümpfe werden die Füße trotz der Zappelei und Strumpfhosen leider kalt.

Ich wünsche allen noch einen schönen sonnigen Sonntag!
Und morgen einen erfolgreichen Start in die neue Woche!

Samstag, 24. September 2011

Schnelle Socke

Mal wieder für das große Kind. Diesmal habe ich sie einen Zentimeter länger (also insgesamt 17 cm lang) gemacht, damit sie nicht gleich wieder zu klein sind, sondern vielleicht den ganzen Winter getragen werden können.


Die ersten beiden Reihen sind aus einem ganz kleinen Wollrest gestrickt, den mir meine Ma neulich gegeben hat und der dafür genau die richtige Länge hatte. Fällt gar nicht auf, dass das andere Wolle ist, nicht wahr?

Mittwoch, 21. September 2011

Vorgelesen: "Von Quatschmäusen, Quakfröschen und anderen frechen Tieren"


Dieses Buch hat meine Ma neulich dem großen Kind geschenkt. Es handelt von Tieren, die Abenteuer erleben. Auf jeder Doppelseite ist links die Geschichte und rechts ein Bild dazu. Man kann die Geschichten einzeln vorlesen, das dauert nur ein paar Minuten, z.B. vor dem Schlafengehen. Man kann die Geschichten aber auch hintereinander weg vorlesen, weil es teilweise Fortsetzungen sind. So haben wir es gemacht, weil es nach jeder Seite hieß: "Bitte noch eine vorlesen!" 

Dienstag, 20. September 2011

An der 10%-Hürde gescheitert

Wenn ich ein Buch lese, gebe ich ihm die Gelegenheit, mich in seinem ersten Zehntel zu überzeugen, dass es lesenswert ist. Das Leben ist zu kurz für schlechte, langweilige Bücher.  Diese Beurteilung ist natürlich rein subjektiv.




"Dinner für eine Leiche" von Jean G. Goodhind ist leider an dieser Hürde gescheitert.

Montag, 19. September 2011

Teaser-Auflösung: Baby-Schlafsack

Das Baby brauchte dringend noch einen Schlafsack für die Übergangszeit. Da fiel mir ein altes, kaputtes Sweatshirt des Gatten in die Hände:



Der Rest ging mit der neuen Nähmaschine erfreulich einfach:



Da macht sogar das Applizieren Spaß:



Einfach ausschneiden, mit einer (!) Stecknadel festpinnen und im Zickzack drübernähen.

Die hellen Sterne stammen mal wieder vom Regenbogen-Biberlaken.
Die dunklen Sterne sind aus Resten des Sofaüberwurfs.
Ach ja, und das weiße Schrägband war mal ein T-Shirt.

Jetzt will ich mich aber endlich mal mit den Jerseyresten befassen...

Sonntag, 18. September 2011

7 Sachen - auch wenn Frau Liebe Urlaub macht


Eine tolle Idee von Frau Liebe:
Immer wieder sonntags 7 Bilder von 7 Sachen, für die ich an diesem Tag meine Hände gebraucht habe. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig.



Spielsachen und Puzzlematte abwaschen, nachdem das große Kind draufgeko*** hat.
Später hat das Kind die Teile selbst wieder eingebaut.
Und mir geholfen, die Wäsche zu waschen und das Bett neu zu beziehen.
Dort kam nämlich leider auch noch einen Schwall.




Gestrickt. Aber erst spät abends. 
Ich hab jetzt keine Lust, die Fotos hier chronologisch zu sortieren. Sorry.




Fencheltee für's kranke, große Kind gekocht.




Ein wenig genäht. Morgen gibt es bestimmt die Auflösung des Teasers.




Kreuzchen gemacht. Drei Stück.
Auch nach so vielen Jahren komme ich mir beim Gang zur Urne immer sehr erwachsen und wichtig vor. Genauso wie damals mit 18. 
Lässt das eigentlich irgendwann mal nach?




Schnuller in Babymund gesteckt.
Meist schafft das Baby das ja schon alleine. *freu*
Und der Griff dieses Schnullers hier leuchtet sogar im Dunklen,
das ist nachts sehr praktisch.




Vitamintabletten beschriftet. 
Auch sehr praktisch, wenn man wegen Schlafmangel so vergesslich ist.

Samstag, 17. September 2011

Ich war einkaufen...

... und als ich nach Hause kam, sagte ich zum Gatten: "Ich habe gerade sehr viel Geld ausgegeben!"
Seine Antwort: "Sehr gut!"

Wir sind nämlich der Meinung, dass man zwar die Kohle nicht sinnlos aus dem Fenster werfen darf, aber mit ersehnten Anschaffungen sollte man nicht warten, bis das Geld durch die ganze Finanzkrise nichts mehr wert ist. Also war ich im Nähmaschinencenter und habe mir sehr lange mein Wunschmodell bzw. seine Funktionen vorführen lassen: nähen, sticken, automatische Knopflöcher, automatisch einfädeln, automatisch vernähen und abschneiden etc.






Liebe Kirstin, bevor Du jetzt neidisch wirst: Erstens warst Du dieses Jahr an der Nordsee und ich nicht. Und zweitens wird das nächstes Jahr wieder so sein. Und drittens wirst Du mit Deinem neuen Shop bald so viel Kohle haben, dass Du Dir sogar eine Maschine mit einem großen Rahmen kaufen und jeden Monat Urlaub an der Nordsee machen kannst...
Aber wahrscheinlich ist Dir jeglicher Neid fremd. Dafür bist Du viel zu nett!!!

Zuhause dann habe ich zunächst ein wenig geübt, verschiedene Stiche zu nähen. Aber leider stimmte da etwas mit der Fadenspannung nicht. Und die Fäden wurden nicht jedes Mal auf Knopfdruck abgeschnitten. Komisch, aber im Laden ging das doch? Also habe ich die Anleitung gelesen, neu eingefädelt, Unterfadenspule neu eingesetzt, anderes Garn benutzt, aber das Problem blieb. Ich war schon kurz davor, den Laden anzurufen. Aber einmal wollte ich es noch probieren. Und da fand ich den Fehler: Beim Einfädeln des Unterfadens muss man die Spule festhalten! Das steht zwar nirgendwo explizit, aber ich hatte mich gewundert, was der Finger da im Bild macht. So, jetzt bin ich schlauer und alles funktioniert, wie es soll. Nun kann's losgehen.

Was das wohl wird?

Hrmpf, warum lässt sie jetzt Stiche aus?

Wir sind also noch dabei, uns anzufreunden, aber über weite Strecken ist sie wirklich  schon super. Was sich mit meiner alten angefühlt hat wie mit dem Trecker über'n Acker zu holpern, das hat jetzt eher was von Porsche auf der Autobahn. Allein der 7-Punkt-Transporteur macht das Nähen so geschmeidig. Kein verzweifeltes Zerren mehr und keine Schlangenlinien wie nach fünf Bier.
Zunächst dache ich noch, dass ich doch nicht ohne Pedal nähen kann, aber nach den ersten 10 Sekunden war ich überzeugt. Und mit kleinen Kindern, die gern unter dem Tisch herumkriechen ist es wirklich besser, keinen Fußanlasser zu haben.

Freitag, 16. September 2011

Gelesen und gesehen: "Alice in Wonderland" von Lewis Carroll bzw. Tim Burton


Vor Jahren habe ich schon einmal den Disney-Film gesehen, aber nun wollte ich doch endlich auch einmal das Buch lesen. Gedacht - getan. Was ich bisher gar nicht wusste: Das Buch "Alice in Wonderland" enthält mehrere Geschichten. Oder ist das eine besondere Ausgabe, die ich da habe? Eine der Geschichten ist "Alice's Adventures in Wonderland". Aber es gibt noch mehr Geschichten in diesem Buch. Eine davon ist "Through the Looking Glas", die mir etwas besser gefällt. Beide Geschichten zusammen wurden übrigens in diesem Film verarbeitet:




Nachdem ich das Buch nun also gelesen habe, haben wir den o.g. Film gesehen und ich finde ihn richtig gut. Er verwendet die Figuren und Ereignisse aus den beiden Geschichten und verwebt sie zu einer spannenden, runden Geschichte mit einem emanzipierten Ende. Er ist allerdings nicht für Kinder geeignet, dafür ist er viel zu brutal!!!

Für alle Erwachsenen, die den Film letztes Jahr nicht im Kino gesehen haben: Holt das nach! Allein das Staraufgebot ist toll (insbesondere wenn man sich die Originalfassung ansieht):
Die "Red Queen" wird von Helena Bonham Carter gespielt. Man kennt sie als Bellatrix Lestrange in Harry Potter. Johnny Depp als Mad Hatter ist großartig. Crispin Glover, der den Stayne spielt, kennt man als George MacFly aus "Zurück in die Zukunft". Und Matt Lucas, der die Tweedles spielt, ist aus "Little Britain" bekannt. Alan Rickman spricht die Blue Caterpillar, seine Stimme kennt man als Harry Potter Fan natürlich auch in- und auswendig.

Am besten haben mir im Buch übrigens zwei Gedichte gefallen:
"Phantasmagoria" und "The Hunting of the Snark".

Donnerstag, 15. September 2011

Make It Round!



Das Baby wird zwar noch voll gestillt, aber das Stillkissen hat schon ausgedient. Wir hatten es im Babybett, um die Liegefläche zu verkleinern, damit es dort kuscheliger ist. Aber das Baby zappelt jetzt so viel im Bett herum und ist auch schon so groß geworden, dass wir das Stillkissen lieber heraus nehmen. Und an anderen Stellen brauchen wir es auch nicht. Wenn ich Unterstützung brauche, nehme ich lieber ein Sofakissen oder ähnliches.

Das Stillkissen ist neben vielen anderen Dingen eine Leihgabe meiner Schwägerin, der ich bald schon einen Umzugskarton voll Babysachen wieder zurück geben werde. Als kleines Dankeschön habe ich ihr nun ein "Make It Round" genäht, passend zu ihrer Einrichtung ganz schlicht in Dunkelblau. So kann sie es als Sitzkissen benutzen, bis es wieder gebraucht wird. Da ihr ältestes Kind erst 16 Jahre jung ist, wird das ja wohl noch etwas dauern. 

Die Anleitung gibt es kostenlos bei Farbenmix. Ich habe allerdings die Reihenfolge der Arbeitsschritte geändert: zuerst den Tunnelzug nähen, dann die Seitennaht schließen und zuletzt die beiden Stoffteile zusammennähen.

Den Stoff kennt Ihr schon von hier und hier.

Socken verlängert


Diese Socken habe ich mir vor langer Zeit aus diversen Resten gestrickt. Aber weil der Schaft etwas zu kurz war, habe ich sie fast nie getragen. Deshalb habe ich ihn nun ein Stück verlängert. Das ging gut, weil ich die Socken von der Mitte aus gestrickt hatte und so nur die abgeketteten Maschen wieder aufnehmen musste. Das Bündchen habe ich doppelt so lang wie sonst gestrickt und locker im Maschenstich direkt von der Nadel herunter umgenäht, dadurch ist es schön elastisch.

Vom (Schub-)Ladenhüter zum neuen Dauer(b)renner - so schnell kann's gehen!

Dienstag, 13. September 2011

Ärmellätzchen

Wenn das Breizeitalter beginnt (bei uns spätestens im Oktober), braucht man gute Lätzchen. Ich finde vor allem diese Ärmellätzchen gut, die vorn mit Folie unterlegt sind, denn da kann das Baby gern so viel kleckern, wie es mag, nichts suppt durch. Normalerweise bin ich natürlich nicht für Plastikfolie am Baby, aber sie liegt ja nicht direkt auf der Haut, sondern da ist ja noch mindestens ein Body dazwischen oder ein T-Shirt oder Pulli. Außerdem kann das Baby so auch schon bald üben, aus einem Glas oder einer Tasse zu trinken, ohne dass es eine große Sauerei gibt. Und ich finde Plastikflaschen zum Trinken wegen der Weichmacher etc. viel schlimmer als Plastikfolie am Lätzchen.

Solche Lätzchen gibt es aber nur selten zu kaufen und dann kosten sie auch viel Geld. Beim Kaffeeröster gibt es manchmal zwei Stück für ca. 13 Euro.

Also habe ich die Vorderseite aus einem alten Badetuch zugeschnitten und die Ärmel aus einem alten Frotteelaken. Für das Schrägband musste ein altes T-Shirt dran glauben. Die Folie war mal eine Plastiktüte (Stichwort "Recycling"). Die Ärmelenden habe ich doppelt umgeschlagen, festgenäht und Gummilitze eingezogen. Hinten wird das Lätzchen per Klettverschluss geschlossen. So kann das Kind, wenn es größer ist, das Lätzchen nach der Mahlzeit selbst abmachen, wieder schließen und sogar aufhängen. Das große Kind fand das immer ganz toll.








Verschluss per Klett

Alte Einkaufstüte als Unterlage


Und weil es so schön war, habe ich gleich sechs Stück genäht. Sie sind sogar bei 60°C in der Maschine waschbar. Nur eventuelle Aufdrucke auf der Folie verschwinden, aber das ist auch egal. So habe ich mir nicht nur die Rennerei, sondern auch etwa 39 Euro gespart. So mag ich das! 



Sonntag, 11. September 2011

7 Sachen

Eine tolle Idee von Frau Liebe:

Immer wieder sonntags 7 Bilder von 7 Sachen, für die ich an diesem Tag meine Hände gebraucht habe. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig.

Mal wieder Erdbeeren genascht.
Toll, wie die Pflanzen immer wieder neue Früchte hervorbringen. Jetzt muss ich nur noch herausfinden, wie ich die Pflanzen über den Winter bringe, damit die Ernte im nächsten Jahr früher starten kann.

Nach dem Wäschewaschen das Waschmittelfach und dahinter den Ablauf trocken gewischt. Seitdem ich das jedes Mal mache, ist es auch nie wieder eklig gewesen. *brrrr*

Meine neue Nähtisch-Regal-Kombination eingeräumt, die der Gatte diese Woche gekauft und zusammen mit dem großen Kind montiert hat. Im Hintergrund sieht man: Trari trara die Post war da!!! Da liegt Miss Liber-t.

Bei der Gelegenheit endlich mal die Stoffreste sortiert.
Das hier ist natürlich nur ein sehr kleiner Anteil.
Beim Wühlen hatte ich dann eine tolle Idee, was ich aus den Jerseyresten machen kann.

Den neuen Tisch gleich mal getestet und eine weitere Hose gestopft. Die Tischhöhe ist für mich optimal, weil ich den Rücken nicht mehr so krumm machen muss beim Nähen. Zum Schreiben wäre er mir aber zu hoch. Zum Glück habe ich dafür ja noch meinen Sekretär. Also das Möbel, nicht etwa einen Angestellten. *lach*

Socken in Größe 26 für das große Kind fertig gestrickt. Sie sind aber noch nicht "abgenabelt", weil ich die Größe erst noch am Kind prüfen muss. Das ist aber gerade noch bei den Großeltern geparkt. Das bunte Garn ist jetzt fast komplett verbraucht, nur ein ca. 50 cm langes Stück ist noch da.
dicke Wolle + Ringel + Kindergröße = superschnelle Socken


Gelesen.

So, jetzt gehe ich mit dem Baby noch in den Garten.
Ich wünsche allen noch einen schönen sonnigen Restsonntag und morgen einen erfolgreichen Start in die neue Woche!

Samstag, 10. September 2011

Kram auf dem Nachttisch

vorher

nachher

Dieses Körbchen habe ich schon von einigen Wochen genäht, aber ich wollte es Euch hier nicht vorenthalten.

Der Außenstoff war einst ein Kissenbezug. Der Innenstoff stammt mal wieder vom Regenbogen-Biberlaken. Den Schnitt habe ich selbst gebastelt, nachdem ich in vielen Blogs ähnliche Teile gesehen habe.

Freitag, 9. September 2011

Gelesen: "Ein Strand für meine Träume" von Sergio Bambaren



Es ist ein sehr schönes Buch darüber, was im Leben wichtig ist und worin eigentlich wahres Glück besteht. In diesem Buch stehen so viele kluge Sätze. Prädikat: absolut empfehlenswert!